Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Alle Themen die eine Bezug zur Wende und Grenzöffnung haben. Persönliche Erlebnisse, Gedanken aus dieser Zeit, Dokumente und ähnliches.

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon augenzeuge » 9. Oktober 2019, 17:35

Clever gemacht. Nachdem die Stasi das erste Plakat niedergerissen hatte, ging das nächste hoch. [grins]

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 52731
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon zonenhasser » 9. Oktober 2019, 17:55

Gesine Oltmanns trug das Transparent unter der Kleidung, weil die Stasi vor dem Haus stand: ab Minute 6 https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leip ... 3a67e.html
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
Bert Brecht
Benutzeravatar
zonenhasser
 
Beiträge: 1143
Registriert: 19. Juli 2012, 23:25
Wohnort: Sachsen

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Oktober 2019, 18:21

Sind eigentlich jemals die jungen Stasileute identifiziert oder gar zur Verantwortung gezogen worden? Immerhin gingen die ja sehr rabiat gegen Demonstranten vor.

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
Benutzeravatar
Volker Zottmann
 
Beiträge: 16923
Registriert: 21. Mai 2012, 09:10

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon Nostalgiker » 9. Oktober 2019, 18:51

Gab eine Anzeige?
Warum stellst du solch unqualifizierten Fragen?
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns

Ignorierter User: HPA

Fan von Kumpel
Benutzeravatar
Nostalgiker
 
Beiträge: 9625
Registriert: 28. August 2012, 12:36

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Oktober 2019, 18:58

Nostalgiker hat geschrieben:Gab eine Anzeige?
Warum stellst du solch unqualifizierten Fragen?

Was ist unqualifiziert? Nur weils Dir nicht passt?
Hier im Ort gab es auch Konsequenzen für zwei Polizisten. Einer wurde übergriffig und das kostete ihn dann die Stelle.

Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
Benutzeravatar
Volker Zottmann
 
Beiträge: 16923
Registriert: 21. Mai 2012, 09:10

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon Nostalgiker » 9. Oktober 2019, 19:03

Ach ja wirklich?
In einem anderen Thread unterstellst du mir das ich unqualifiziert geantwortet habe nur weil dir die Antwort dort nicht passte.

Gib hier mal nicht die Unschuld vom Lande.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns

Ignorierter User: HPA

Fan von Kumpel
Benutzeravatar
Nostalgiker
 
Beiträge: 9625
Registriert: 28. August 2012, 12:36

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Oktober 2019, 21:45

Geben Nostalgiker? Wovon redest Du?
In Dir sehe ich keinen vollwertigen Gesprächspartner. Querulant und Stänkerer sind auf Dich bezogen die treffenderen Attribute.
Freunde scheinst Du wohl überhaupt nicht mehr zu haben? Oder warum sockst Du stets hinter mir her? Belästige gefälligst wen anders!

Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
Benutzeravatar
Volker Zottmann
 
Beiträge: 16923
Registriert: 21. Mai 2012, 09:10

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon karnak » 10. Oktober 2019, 03:47

zonenhasser hat geschrieben:
Du solltest die Rolle des Westmedien nicht unterschätzen.

[flash] Also ich habe die Rolle der Westmedien noch nie unterschätzt.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
Schoppenhauer
Benutzeravatar
karnak
 
Beiträge: 13436
Bilder: 0
Registriert: 5. Februar 2012, 13:18

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon Grenzwolf62 » 10. Oktober 2019, 04:49

Du hast die bestimmt rollenweise abends in den Einstampf-Kübel geschmissen.
[wink]
Alles wird, vielleicht, gut.
Benutzeravatar
Grenzwolf62
 
Beiträge: 5477
Registriert: 15. Februar 2015, 23:05
Wohnort: Chemnitz

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon augenzeuge » 10. Oktober 2019, 07:30

karnak hat geschrieben:
zonenhasser hat geschrieben:
Du solltest die Rolle des Westmedien nicht unterschätzen.

[flash] Also ich habe die Rolle der Westmedien noch nie unterschätzt.


Sie waren der Klassenfeind in Papierform. [grin]
Bild
AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 52731
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon pentium » 10. Oktober 2019, 08:16

Für Friedliche Revolution: Gregor Gysi würdigt Ostdeutsche

Der Gysi (letzter Parteivorsitzender der SED und der erste PDS-Chef) ist auch so ein Heuchler. Bei der Volkskammersitzung vom 23. August 1990 war er Erste, der das Ende der DDR lamentierte und dafür Hohn und Spott bekam. Jetzt würdigt der die Ostdeutschen wegen der friedlichen Revolution, fast 30 Jahre nach dem Mauerfall, den Montagsdemos und Wahlmanipulation bei den Kommunalwahlen 1989 durch die SED?
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/fu ... e-100.html
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 28807
Bilder: 107
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon pentium » 10. Oktober 2019, 08:19

Bernd-Lutz Lange über Leipziger Demonstration
„Der 9. Oktober wurde im Westen nicht richtig wahrgenommen“

Bernd-Lutz Lange im Gespräch mit Dieter Kassel
https://www.deutschlandfunkkultur.de/be ... _id=460630


Der Mitorganisator der Leipziger Demonstrationen vor 30 Jahren, Bernd-Lutz Lange, möchte den 9. Oktober zum Feiertag erklären lassen. Dass Gruppierungen wie Pegida die Demonstrationen für sich vereinnahmen, findet er „einfach schrecklich“.

Dieter Kassel: „David gegen Goliath“, so heißt das Buch, das der Kabarettist und Autor Bernd-Lutz Lange zusammen mit seinem Sohn, dem Historiker Sascha Lange, geschrieben hat. Beide erinnern daran, an die friedliche Revolution und die „Wir sind das Volk“-Demonstrationen am 9. Oktober 1989, die übrigens Lange auch als einer der Leipziger Sechs damals mitorganisiert hat. Und er fordert unter anderem ganz klar, diesen 9. Oktober zum Feiertag zu machen, weil er, Bernd-Lutz Lange, der Meinung ist, dieser Tag werde in der öffentlichen Wahrnehmung völlig unterschätzt und vernachlässigt.

Den Eindruck habe ich jetzt gerade nicht, in diesem Erinnerungswust, in dem wir uns im Moment befinden. Deshalb habe ich ihn gefragt, warum er diesen Eindruck hat.

Bernd-Lutz Lange: Der 9. Oktober, das habe ich also sehr schnell gemerkt eigentlich, dass der nicht von den – sagen wir immer noch – Westdeutschen oder von den Bewohnern der alten Bundesländer so wahrgenommen wurde und wird. Ich weiß noch genau, wie ich also schon wenige Jahre danach mit dem damaligen Oberbürgermeister in Leipzig, der aus Hannover stammte, wie der mich mit großen Augen und sehr merkwürdig angeguckt hat, als ich ihm sagte, also der 9. Oktober ist für mich wichtiger als der 9. November. Und das hängt einfach damit zusammen, dass dort was ganz Großartiges passiert ist. Die Bevölkerung einer Diktatur hat quasi sich die Demokratie selbst errungen, selbst erkämpft.

Also 1945 haben die Alliierten Westdeutschland sozusagen die Demokratie geschenkt, sie ist ihnen geschenkt worden. Wir sind von einer Diktatur in die nächste Diktatur, und das ging immerhin nur von 1945 bis 1989. Und insofern kann man das gar nicht groß genug schätzen, dass also so eine friedliche Revolution damit Schluss gemacht hat. Und deswegen denke ich schon, dass man das mehr feiern müsste, und Leute wie der Nikolaikirchen-Pfarrer Christian Führer hat ja nicht umsonst auch gesagt, eigentlich hätte der 9. Oktober der Feiertag sein müssen.

...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 28807
Bilder: 107
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon zonenhasser » 10. Oktober 2019, 09:33

pentium hat geschrieben:Der Mitorganisator der Leipziger Demonstrationen vor 30 Jahren, Bernd-Lutz Lange
Herr Lange war kein "Mitorganisator". Zunächst gab es gar keine Organisation. Die Aktivisten sind nach dem Montagsgebet im Nikolaikirchhof losgelaufen und haben "Schließt euch an!" geschrien. An den Montagen nach dem 9. Oktober 1989 (am 16. 10. sollen es 300.00 Demonstranten gewesen sein) bildete sich dann eine Organisationsstruktur heraus. Zunächst sah man vor der "Runden Ecke" Ordner mit der Armbinde "Keine Gewalt". Später waren dann auf dem Balkon der Oper Mikrofone und eine Lautsprecheranlage installiert, so dass Redner auftreten konnten.

So wollte auch ich am 11. 12. 89 sprechen, hatte mein Redemanuskript einem der Organisatoren, Jochen Läßig,

Bild

zu lesen gegeben. Der wunderte sich darüber. Ich merkte, dass ihm der Inhalt nicht passte. Ich wollte den Kirchen danken, sie jedoch nun beiseite schieben.



Ich stand auf dem Balkon der Oper (mit Baskenmütze) bereit zu sprechen. Da kam Vera Wollenberger (heute wieder Lengsfeld - https://de.wikipedia.org/wiki/Vera_Lengsfeld) gerade aus England zurück. Läßig bat mich, zurückzustehen, was ich auch tat. Frau Lengsfeld wurde wegen iheres linken Gequakes ausgebuht. Später war sie bei den Grünen, dann CDU-MdB, heute AfD-nah...
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
Bert Brecht
Benutzeravatar
zonenhasser
 
Beiträge: 1143
Registriert: 19. Juli 2012, 23:25
Wohnort: Sachsen

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon Werner Thal » 10. Oktober 2019, 11:05

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
zonenhasser hat geschrieben:
Du solltest die Rolle des Westmedien nicht unterschätzen.

[flash] Also ich habe die Rolle der Westmedien noch nie unterschätzt.


Sie waren der Klassenfeind in Papierform. [grin]
Bild
AZ


https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45226459.html

W. T.
Benutzeravatar
Werner Thal
 
Beiträge: 1055
Registriert: 20. Februar 2013, 13:21

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon zonenhasser » 10. Oktober 2019, 12:47

karnak hat geschrieben:
zonenhasser hat geschrieben:
Du solltest die Rolle des Westmedien nicht unterschätzen.

[flash] Also ich habe die Rolle der Westmedien noch nie unterschätzt.


Die haben der Einheizpartei ordentlich Feuer unterm Arsch gemacht! Bild
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
Bert Brecht
Benutzeravatar
zonenhasser
 
Beiträge: 1143
Registriert: 19. Juli 2012, 23:25
Wohnort: Sachsen

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon augenzeuge » 10. Oktober 2019, 16:33

zonenhasser hat geschrieben: Feuer unterm Arsch gemacht! Bild

[laugh]

Es war ganz anders.....

"Im Westen verschwiegen, bei uns ausgesprochen, im Westen verbogen, bei uns grade gerückt, im Westen behauptet, bei uns widerlegt wird, und deshalb mag man uns nicht." [flash]


AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 52731
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon Werner Thal » 10. Oktober 2019, 16:48

Zeit online: Im toten Winkel

Von Günter Hofmann / 12. Januar 1990; 8:00 Uhr

https://www.zeit.de/1990/03/im-toten-winkel



W. T.
Benutzeravatar
Werner Thal
 
Beiträge: 1055
Registriert: 20. Februar 2013, 13:21

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon pentium » 10. Oktober 2019, 17:32

Was haben die letzten Beiträge mit dem Thema zu tun oder wird das jetzt ein Wettbewerb, wer stellt die längsten Videos über Karl-Eduard von Schnitzler ein. Der Karl-Eduard von Schnitzler wird hier in einem oder mehreren Themen schon abgehandelt...
Zur Erinnerung das Thema hier ist Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 28807
Bilder: 107
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon Werner Thal » 10. Oktober 2019, 17:56

@pentium, du hast es in der Hand: dann lösche bitte meinen Beitrag darüber!

W. T.
Benutzeravatar
Werner Thal
 
Beiträge: 1055
Registriert: 20. Februar 2013, 13:21

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon pentium » 10. Oktober 2019, 18:26

Herr Lange war kein "Mitorganisator".


Bernd Lutz Lange war Mitglied der Sechs von Leipzig...
Bernd-Lutz Lange, Sascha Lange: David gegen Goliath – Erinnerungen an die Friedliche Revolution. Aufbau-Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-351-03787-1.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 28807
Bilder: 107
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon augenzeuge » 10. Oktober 2019, 18:34

Es kennt sicher noch nicht jeder.....





AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 52731
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon zonenhasser » 10. Oktober 2019, 19:13

pentium hat geschrieben:
Herr Lange war kein "Mitorganisator".


Bernd Lutz Lange war Mitglied der Sechs von Leipzig...
Bernd-Lutz Lange, Sascha Lange: David gegen Goliath – Erinnerungen an die Friedliche Revolution. Aufbau-Verlag, Berlin 2019, ISBN 978-3-351-03787-1.


Das ist unbestritten: https://de.wikipedia.org/wiki/Sechs_von_Leipzig

Ich wollte nur verdeutlichen, dass es am 9. 10. 89 keine Organisatoren gab.
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
Bert Brecht
Benutzeravatar
zonenhasser
 
Beiträge: 1143
Registriert: 19. Juli 2012, 23:25
Wohnort: Sachsen

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon pentium » 10. Oktober 2019, 19:16

zonenhasser hat geschrieben:Ich wollte nur verdeutlichen, dass es am 9. 10. 89 keine Organisatoren gab.


Weiß ich doch...nur eben der DLF nicht so richtig...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 28807
Bilder: 107
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon zonenhasser » 16. Oktober 2019, 10:43

Mythos „Montagsdemonstrationen“

Ziel dieser Präsentation (Fertigstellung Oktober 2020) ist es, den Blick auf die historischen Abläufe zu schärfen und Stationen einer Mythenbildung aufzuzeigen. Grundlage bildet der historische Kern in Leipzig mit den montäglichen Friedensgebeten seit 1982 und denen daraus entstandenen Demonstrationen weit vor dem Oktober 1989.

http://www.mythos-montagsdemonstrationen.de/
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
Bert Brecht
Benutzeravatar
zonenhasser
 
Beiträge: 1143
Registriert: 19. Juli 2012, 23:25
Wohnort: Sachsen

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon Volker Zottmann » 16. Oktober 2019, 12:07

@Zonenhassers letzter Link regte mich an, weiter zu graben.
Da fand ich das hier.... „Dem Land ein neues Antlitz, ohne Kalk aus Wandlitz!“

5 Jahre alt ist die Betrachtung:
25 Jahre Mauerfall - Der gewendete Wendewitz
Auch mit scharfsinnigen Humor setzten sich die DDR-Bürger im Jahr 1989 zur Wehr

Von Hans-Otto Reintsch

Ich finde diese Betrachtung sehr interessant, rückschauend auch sehr erheiternd. Besonders all die neuen und frei erfundenen Witze, die zum Erfolg der größten Massendemo in Berlin mit beitrugen.://www.deutschlandfunkkultur.de/25-jahre-mauerfall-der-gewendete-wendewitz.1001.de.html?dram:article_id=302207
Eine Zeit, die es so nie wieder gibt. Zum Glück gibt es auch keinen Anlass dazu.

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
Benutzeravatar
Volker Zottmann
 
Beiträge: 16923
Registriert: 21. Mai 2012, 09:10

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon Volker Zottmann » 16. Oktober 2019, 13:27

Hier noch mal, aber diesmal korrekt der Link: https://www.deutschlandfunkkultur.de/25 ... _id=302207

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
Benutzeravatar
Volker Zottmann
 
Beiträge: 16923
Registriert: 21. Mai 2012, 09:10

Re: Wie der 9. Oktober zum wichtigsten Tag im Herbst 1989 wurde

Beitragvon augenzeuge » 16. Oktober 2019, 18:56

„Oben Krenz, unten brennt’s“

[grins]
AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 52731
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Vorherige

Zurück zu Die Wende

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast