US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Interessierter » 13. Oktober 2020, 07:37

Für die jüdischen Opfer des Nazi-Regimes zeigten die siegreichen US-Truppen zunächst wenig Verständnis und Mitgefühl. Vor 75 Jahren erschien der schockierende Harrison-Report.

Der Lesestoff war reichlich - und schwere Kost: Am 30. September 1945 veröffentlichte die "New York Times" einen Artikel zum Untersuchungsbericht, der als "Harrison-Report" zu einem der bedeutsamsten Dokumente der Nachkriegsgeschichte zählt. Der Bericht aus dem Weißen Haus enthielt eine kapitale Klatsche gegen die eigenen Streitkräfte im fernen Europa. Zugespitzt mit einem NS-Vergleich: "Wie die Dinge jetzt aussehen, scheinen wir die Juden zu behandeln, wie es die Nazis taten, mit dem alleinigen Unterschied, dass wir sie nicht vernichten."

https://www.spiegel.de/geschichte/zweit ... 161cad907f
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon ratata » 13. Oktober 2020, 09:37

Interessierter hat geschrieben:Für die jüdischen Opfer des Nazi-Regimes zeigten die siegreichen US-Truppen zunächst wenig Verständnis und Mitgefühl. Vor 75 Jahren erschien der schockierende Harrison-Report.

Der Lesestoff war reichlich - und schwere Kost: Am 30. September 1945 veröffentlichte die "New York Times" einen Artikel zum Untersuchungsbericht, der als "Harrison-Report" zu einem der bedeutsamsten Dokumente der Nachkriegsgeschichte zählt. Der Bericht aus dem Weißen Haus enthielt eine kapitale Klatsche gegen die eigenen Streitkräfte im fernen Europa. Zugespitzt mit einem NS-Vergleich: "Wie die Dinge jetzt aussehen, scheinen wir die Juden zu behandeln, wie es die Nazis taten, mit dem alleinigen Unterschied, dass wir sie nicht vernichten."

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Kenne den Film von früher , Schiff ohne Hafen ; niemand wollte die Juden haben . Zu DDR Zeiten hat man nur von den ermordeten Juden in den KZ gehört . Mehr hat man sich damals mit den Palästinensern beschäftigt , weil der ganze Ostblock das jüdische Volk nicht achtete. ratata
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon ratata » 13. Oktober 2020, 09:37

ratata hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Für die jüdischen Opfer des Nazi-Regimes zeigten die siegreichen US-Truppen zunächst wenig Verständnis und Mitgefühl. Vor 75 Jahren erschien der schockierende Harrison-Report.

Der Lesestoff war reichlich - und schwere Kost: Am 30. September 1945 veröffentlichte die "New York Times" einen Artikel zum Untersuchungsbericht, der als "Harrison-Report" zu einem der bedeutsamsten Dokumente der Nachkriegsgeschichte zählt. Der Bericht aus dem Weißen Haus enthielt eine kapitale Klatsche gegen die eigenen Streitkräfte im fernen Europa. Zugespitzt mit einem NS-Vergleich: "Wie die Dinge jetzt aussehen, scheinen wir die Juden zu behandeln, wie es die Nazis taten, mit dem alleinigen Unterschied, dass wir sie nicht vernichten."

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Kenne einen Film von früher , Schiff ohne Hafen ; niemand wollte die Juden haben . Zu DDR Zeiten hat man nur von den ermordeten Juden in den KZ gehört . Mehr hat man sich damals mit den Palästinensern beschäftigt , weil der ganze Ostblock das jüdische Volk nicht achtete. ratata
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Edelknabe » 13. Oktober 2020, 14:53

ratata mit dem hier:

" Mehr hat man sich damals mit den Palästinensern beschäftigt , weil der ganze Ostblock das jüdische Volk nicht achtete."Textauszug ende

Nach meiner Denke ist "das jüdische Volk" irgendwie der falsche Begriff. Ich zitiere mal aus einem Buch( Weltgeschichte) aus 1979 unter "Israel-Aggressionsherd im Nahen Osten. Die Außenpolitik Israels diente in zunehmenden Maße den Interessen der reaktionären Kräfte der NATO; sie führte das Land in Opposition zum sozialistischen Lager und zur nationalen Befreiungsbewegung der Völker Asiens und Afrikas.Auszug ende

Das Land selber war das Problem für den Ostblock und logisch, man verband das wohl gleich mit dem Menschen selber. "Dummerweise waren das nun ausgerechnet Juden" und nee, ich habs mal besser in Anführungsstrichel gesetzt, weil im Heute wird doch da gleich von Irgendwelchen Leuten hyperventilliert.

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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon HPA » 13. Oktober 2020, 15:04

Israel-Aggressionsherd im Nahen Osten. Die Außenpolitik Israels diente in zunehmenden Maße den Interessen der reaktionären Kräfte der NATO; sie führte das Land in Opposition zum sozialistischen Lager und zur nationalen Befreiungsbewegung der Völker Asiens und Afrikas


Ziemlich die Tatsachen verdrehender Blödsinn

Das erinnert mich an das hier:

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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Volker Zottmann » 13. Oktober 2020, 15:33

Oh? Die DDR war 1973 also im Krieg?

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Kumpel » 13. Oktober 2020, 16:06

Edelknabe hat geschrieben:Das Land selber war das Problem für den Ostblock und logisch, man verband das wohl gleich mit dem Menschen selber. "Dummerweise waren das nun ausgerechnet Juden" und nee, ich habs mal besser in Anführungsstrichel gesetzt, weil im Heute wird doch da gleich von Irgendwelchen Leuten hyperventilliert.

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Wo bitte schön war Israel ein Problem für den Ostblock oder die DDR Edelknabe? Wenn du so freundlich wärst das näher zu erläutern.
Der DDR hätte es aufgrund der Geschichte jedenfalls besser zu Gesicht gestanden sich da raus zu halten und nicht in ihrem Wahn der Weltrevolution mitzumischen.
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Edelknabe » 13. Oktober 2020, 16:39

Was soll das sein, HPA, so deine Gedenktafel? Wo hing das Ding? Waren die nun alle tot, angefangen vom Major Biedermann, Helden sozusagen? Und bitte Kumpel, nimm die Sonnenbrille ab und lies das vom Aggressor in meinem Vortext. Keine Freunde somit.

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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Kumpel » 13. Oktober 2020, 17:05

Nochmal Edelknabe welcher Aggressor wollte der DDR oder dem Ostblock ans Leder?
Kommst hier mit einem blanken Propagandatext von 1979 um die Ecke. Wie lachhaft ist das denn?
So behämmert kann man doch heute eigentlich nicht mehr sein an diese sozialistischen Märchen von den Guten und den Bösen zu glauben.
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Interessierter » 13. Oktober 2020, 17:26

So behämmert kann man doch heute eigentlich nicht mehr sein an diese sozialistischen Märchen von den Guten und den Bösen zu glauben.


Wie du siehst: " Irren ist menschlich ".
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon AkkuGK1 » 13. Oktober 2020, 18:18

Er kommt sicher aus Irrland...
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon augenzeuge » 13. Oktober 2020, 18:27

Edelknabe hat geschrieben: Ich zitiere mal aus einem Buch( Weltgeschichte) aus 1979 unter "Israel-Aggressionsherd im Nahen Osten. Die Außenpolitik Israels diente in zunehmenden Maße den Interessen der reaktionären Kräfte der NATO; sie führte das Land in Opposition zum sozialistischen Lager und zur nationalen Befreiungsbewegung der Völker Asiens und Afrikas.Auszug ende

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Edelknabe, kannst du dir im Entferntesten vorstellen, dass das nicht die Wahrheit war, die du zitierst?

Heute abend im ZDF im "schweigenden Klassenzimmer" gibts auch die "DDR Wahrheit" über die Niederschlagung des faschistischen Putsches in Ungarn. Das haben dummerweise die 18jährigen schon durchschaut.

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Edelknabe » 14. Oktober 2020, 16:05

Schwere Denke was Männers? Also ich merke schon, "ihr habt da echte Verstehprobleme", was der Rainer doch gemeint hatte. Wenn ich also einen Text aus dem Jahr 1979 zitiere,(einen aus dem damaligen sozialistischen Sprachgebrauch) dann wird der ja wohl für das Jahr 1979 recht aktuell gewesen sein. In der Betrachtung von heute, gut 41 Jahre später....also nee Männers, jetzt bitte nicht immer so schlau daherkommen weil, ihr wisst ja auch nicht wie gerade im Jahre 2041 über die heutige Zeit geredet bzw. geurteilt wird?

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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Kumpel » 14. Oktober 2020, 16:18

Edelknabe was ist denn das für eine wirre Logik.
Dein Pamphlet aus den 70ern ist ein vollkommen einseitiges propagandistisches Machwerk und hat damals schon die Zusammenhänge verzerrt.
Zumindest hat sich die letzte Volkskammer der DDR bei Israel entschuldigt.
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Edelknabe » 14. Oktober 2020, 16:27

Der Rainer Kumpel hatte es in der POS nie so mit Mathe, natürlich war im Vortext das Jahr 2061 gemeint. Überleg nur mal wenn du das noch erleben solltest, was da für ne "wirre Logik" rauskommt, rauskäme,eben über das vom Heute?

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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Kumpel » 14. Oktober 2020, 16:32

Lies dir einfach mal aktuellere Texte zur Geschichte Israels und seinem Verhältnis zu seinen Nachbarn durch Edelknabe.
Vielleicht kommst du dann aus deiner DDR Blase.
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Edelknabe » 14. Oktober 2020, 16:38

Was war das gerade Kumpel, "das mit der letzten Volkskammer und der Entschuldigung für die Israelis ?" Wann war das denn, etwa 5 Minuten(eventuell Sekunden) vor DDR-Toresschluß?

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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Kumpel » 14. Oktober 2020, 16:39

Lies Michael Wolffsohn!
Kannste dir kostenlos in der Bibliothek ausleihen.
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon HPA » 14. Oktober 2020, 16:48

Edelknabe hat geschrieben:Was war das gerade Kumpel, "das mit der letzten Volkskammer und der Entschuldigung für die Israelis ?" Wann war das denn, etwa 5 Minuten(eventuell Sekunden) vor DDR-Toresschluß?

Rainer Maria


Was hast Du jetzt an der Tatsache nicht verstanden, dass sich die DDR 1973 an einem Angriffskrieg gegen Israel beteiligte?
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Edelknabe » 14. Oktober 2020, 16:59

Nisch du jetzt auch noch HPA. Wie war das nun mit deiner Wandzeitung weiter vorstehend? Leben diese damaligen Waffenbrüder noch,(lebten die damals noch?) oder war das schon so ne Art Ehren.......? In Vietnam wird es wohl ähnlich gewesen sein, da saß auch Keiner außer der Nordvietnamesen in deren MiGs.

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PS: Wir sind zwar voll OT aber du wolltest noch dein erstes Auto benennen, damals in der DDR? War das nun dieser Trabant 500?
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Kumpel » 14. Oktober 2020, 17:06

Edelknabe hat geschrieben: In Vietnam wird es wohl ähnlich gewesen sein, da saß auch Keiner außer der Nordvietnamesen in deren MiGs.



Man Edelknabe , die Deutschen haben Millionen Juden umgebracht und die DDR hatte nichts besseres zu tun als dabei zu helfen das es noch mehr werden.
Klickert es mal langsam.
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon pentium » 14. Oktober 2020, 19:28

Edelknabe hat geschrieben:ratata mit dem hier:

" Mehr hat man sich damals mit den Palästinensern beschäftigt , weil der ganze Ostblock das jüdische Volk nicht achtete."Textauszug ende

Nach meiner Denke ist "das jüdische Volk" irgendwie der falsche Begriff. Ich zitiere mal aus einem Buch( Weltgeschichte) aus 1979 unter "Israel-Aggressionsherd im Nahen Osten. Die Außenpolitik Israels diente in zunehmenden Maße den Interessen der reaktionären Kräfte der NATO; sie führte das Land in Opposition zum sozialistischen Lager und zur nationalen Befreiungsbewegung der Völker Asiens und Afrikas.Auszug ende

Das Land selber war das Problem für den Ostblock und logisch, man verband das wohl gleich mit dem Menschen selber. "Dummerweise waren das nun ausgerechnet Juden" und nee, ich habs mal besser in Anführungsstrichel gesetzt, weil im Heute wird doch da gleich von Irgendwelchen Leuten hyperventilliert.

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Was genau hat das jetzt mit dem Thema zu tun und was willst du mit diesem Zitat dem Forum eigentlich mitteilen? Man kommt sich beim lesen dieses Zitates vor wie beim Politunterricht...fehlen noch die Bonner Ultras und die bösen Monopolkannibalisten.
Ach so mal noch was zum lesen:
Für einen Israeli besteht kein Zweifel, dass das jüdische Volk existiert, seit es auf dem Sinai von Gott die Thora1 empfing und dass er selbst dessen direkter Nachkomme ist. Er glaubt auch, dass sich dieses Volk, aus Ägypten kommend, im „gelobten Land“ niederließ, wo das ruhmvolle Königreich Davids und Salomos entstand, das sich später in die Reiche Judäa und Israel teilte. Und er weiß, dass es zweimal vertrieben wurde – im sechsten vorchristlichen Jahrhundert nach der Zerstörung des Ersten Tempels und im Jahr 70 n. Chr., nach der Zerstörung des Zweiten Tempels.


War ein kleiner Auszug, hier der ganze Text: Wie das jüdische Volk erfunden wurde von Schlomo Sand
https://monde-diplomatique.de/artikel/!832887
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Nostalgiker » 14. Oktober 2020, 20:04

In der DDR wurde, jedenfalls in der Propaganda, vielfach unausgesprochen das israelische Volk mit den Zionismus gleichgesetzt.
Außerdem hielt sich im Gedächtnis der Altkommunisten der beharrliche Vorwurf des großen Führers aller friedliebenden Völker das die Juden undurchsichtige Kosmopoliten seien, also eine Variante der Vaterlandslosen Gesellen.
Der Antisemitismus in der SU, welche nach 1947 wieder stark zunahm und nachdem die erhoffte Entwicklung des Staates Israel in Pro Sowjetische Richtung nicht eintrat gipfelte in den diversen Prozessen in der SU und einigen Ostblockstaaten in denen jüdische Kommunisten angeklagt und zum Tode verurteilt wurden.
Gestoppt wurde diese Entwicklung mit dem Tod von Stalin 1953.
Nichtdestotrotz standen die Juden auch danach im Ostblock unter "besonderer" Beobachtung und demzufolge auch Israel.

Und Kosmopoliten mochten die national orientierten Kommunisten überhaupt nicht.

Wer ist nun an dem ganzen Schlamassel Schuld?
Mal wieder die Britten, indem sie das Mandatsgebiet Palästina welches sie nach dem Verschwinden des Osmanischen Reiches nach 1918 verwalteten gleich zweimal verschacherten, einmal an die Palästinenser und einmal an die zionistisch geprägten Juden.
Damit war die Lunte für Konflikte zwischen Beiden bis in die Gegenwart gelegt.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Neben den Menschen gibt es noch Sachsen und Amerikaner .... Kurt Tucholsky
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Ari@D187 » 14. Oktober 2020, 21:55

"US-Besatzer", der Spiegel-Autor hat doch nicht etwa bei den Grenztruppen gedient? [shocked]

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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Beethoven » 16. Oktober 2020, 08:20

Na ja, man schreibt von Beteiligung am Krieg gegen Israel.

"Jaein". So wie die USA und Groß Britanien Israel mit Waffen, Logistik, Ausbildung unterstützte, so stellte sich die DDR an die Seite seiner damaligen "Freunde".
Das macht die Sache nicht besser aber so war die Welt halt in den 70-er Jahren. Ein Ruhmesblatt ist es nicht.

Zur Zeit der sich gegen über stehenden Blöcke war dies durchaus üblich. Dass die DDR dies nicht an die große Glocke hängte, so wie das die USA und GB auch nicht taten, ist wohl eher normal in der damaligen Zeit gewesen.

Ob Soldaten der NVA nun selber in den MiG´s saßen und Kampfeinsätze flogen, darf wohl eher bezweifelt werden.

http://www.poolalarm.de/kindersuchdiens ... taaten.pdf

Das in der DDR der Israelische Staat zu den "Feinden" gezählt wurde, wo doch der Mord an Menschen jüdischen Glaubens auch in der DDR zu den dunkelsten Stunden Deutschlands gezählt wurde, ist heute um so unverständlicher. Israel war eben ein Staat mit kapitalistischer Gesellschaftsordnung und Freund der USA. Damit war Israel automatisch in das Feindbild der DDR eingebunden.
Schande, Schande aber in einer Diktatur (selbst in der des Proletariats) wohl nicht anders zu erwarten.

Damals kümmerte ich mich mit keinem Gedanken um Israel. Heute ziehe ich den Hut vor den israelischen Menschen (mit Ausnahme der Zionisten). Ein Volk welches permanent von allen Seiten bedroht wird, kaum eigene Rohstoffe hat und sich trotzdem als Industriestaat etabliert hat und sich bis heute, sehr wirkungsvoll verteidigt. Natürlich kann sich Israel aufgrund der geopolitischen und geostrategischen Lage nur mit Hilfe anderer Staaten behaupten und überhaupt überleben. Die Israelis genießen meine vollste Hochachtung.

Freundlichst
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon HPA » 17. Oktober 2020, 19:27

Ob Soldaten der NVA nun selber in den MiG´s saßen und Kampfeinsätze flogen, darf wohl eher bezweifelt werden


Zum wiederholten Male:

Das ist für den Fakt der Kriegsbeteiligung der DDR gegen israel völlig irrelevant!

Und zum Einfliegen saß sehr wohl NVA Personal in den Fliegern. Und wenn man für den Fall des Abschusses dafür sorgte, dass die Pilotne keinerlei identifizierende Dokumente bei sich führten, kann ein jeder sich denken was da vor sich ging.

mit Ausnahme der Zionisten


[flash]

muss man nicht weiter kommentieren.
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Re: US-Besatzer in Deutschland Sieger ohne Gespür für die Opfer

Beitragvon Dr. 213 » 17. Oktober 2020, 19:52

Edelknabe hat geschrieben:Der Rainer Kumpel hatte es in der POS nie so mit Mathe, natürlich war im Vortext das Jahr 2061 gemeint. Überleg nur mal wenn du das noch erleben solltest, was da für ne "wirre Logik" rauskommt, rauskäme,eben über das vom Heute?

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Haha, POS sollte man immer ausschreiben, damit ein Wessi sich das auch mal kurz auf der Zunge zergehen lassen kann.
Also die Oberschule nech, die war ja sowas von Ober.......... [laugh]

Herzlichst
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