Die DDR - Die BRD - Das jeweils unbekannte Land

Was dachte der DDR Bürger über den deutschen in der Bundesrepublik. Was hielt der Bundesdeutsche vom DDR Einwohner? Unterschiedliche Ansichten bestehen heute noch. Was drücken sie aus, was wird erwartet?

Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon Edelknabe » 21. Juli 2015, 19:08

Pentium was stört dich denn nun schon wieder? War ich ehrlich ja, ich war ehrlich. Ich war sogar blutjunger Bundestagsdebattenfan, gerade wenn olle Schmidt loslegte, also der war so gnadenlos direkt, das gefiel mir immer. Und Günter Netzer, der gefiel mir auch, genau solche Beine wollte ich, habe dafür Kniebeuge gemacht bis zum Abwinken nur meine Tarzanspargel wurden eben nicht so wie bei dem Kerl.

Was war denn noch interessant, was musste denn DDr-Bürger noch wissen....was Er nicht so schon durchs Westfernsehen mit bekam? Etwa, das Frau West bis Ende der 70er Jahre eine schriftliche Extraerlaubnis vom eigenen Ehemann brauchte, wenn Sie einen Beruf ausüben, eigenes Geld verdienen wollte? Also das Pentium,sowas Hinterwäldlerisches, das wusste Damals garantiert so gut wie Keiner, in der DDR.

Rainer-Maria oder das BRD die Amis in Vietnam indirekt unterstützte, deren Morden klammheimlich abnickte? Also das wusste DDR Bürger auch.
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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon Edelknabe » 21. Juli 2015, 19:20

Machen wir es doch mal ganz einfach. Fällt Einem was ein immer rein mit der Frage...."Was wusste Ost von West und umgekehrt....und was wusste man nicht, vor 1989?" Und dann kommen wir dahin, wer sich wohl mehr für den jeweils Anderen Landsmann interessierte, mehr vom anderen Landesteil wusste?

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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon Sirius » 21. Juli 2015, 19:20

Edelknabe hat geschrieben:Hier isser, der Absatz vom Sirius, der passt besser:

"Für einen Teil der jüngeren Westdeutschen war die DDR ein unbekanntes Land, wenn sie dort keine Verwandten hatten, es nie besucht hatten und nicht gerade im "Zonenrandgebiet" wohnten. Dieses Land war für diesen Teil der Bevölkerung im Bewusstsein mindestens so weit weg und unbekannt wie Portugal oder Irland. Fernsehsendungen wie Kennzeichen D oder das ZDF-Magazin schaute auch nur ein Teil der Bevölkerung; vermutlich der Teil, der noch irgendwelche Beziehungen zu dem Gebiet hatte."
Textauszug ende

Und das traf eben auf die DDR (und ihren Teil der Jugend) nicht zu weil, Westdeutschland war sowas von....war "bekannt wie bunter Hund". Und wodurch kam das? Genau, weil eben kein Desinteresse wie bei Teil der Westjugend vorlag sondern eher richtige Neugierde. War das jetzt gut und Themengerecht formuliert...Pentium?

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Ich bezeichne diesen Umstand mal als "Informations-Asymmetrie". Wodurch kam das? Ich behaupte mal ein größerer Anteil der Ostdeutschen hat Westfernsehen geschaut als umgekehrt. Es hat aber vielleicht auch etwas mit der unterschiedlichen Größe von Staaten zu tun. Informations-Asymmetrie gibt es sicherlich auch heute zwischen unterschiedlich großen Staaten. (Fast) jeder Österreicher und Schweizer dürfte den Namen des jeweils regierenden deutschen Bundeskanzlers kennen und viele auch den Namen des Bundespräsidenten. Umgekehrt sieht das vermutlich anders aus. Auch hier dürften die Medien eine Rolle spielen. Ein größerer Teil der Österreicher dürfte deutsche Fernsehsendungen und deutsches Fernsehen schauen als umgekehrt.

Auch die Niederländer dürften besser über Deutschland informiert sein als umgekehrt. Ähnliches gibt es vermutlich auch in Irland/Großbritannien. Und wir wissen sicher mehr über die USA als die US-Amerikaner über Deutschland.
Zuletzt geändert von Sirius am 21. Juli 2015, 19:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon icke46 » 21. Juli 2015, 19:23

In dem Zusammenhang vielleicht ganz interessant ist ein Artikel aus der "Welt" von 2010 (Auszug):

Als zwei Seniorinnen aus Nordrhein-Westfalen sich jüngst am Magdeburger Hauptbahnhof in ein Taxi setzten, um zum Dom zu fahren, drehte sich der Fahrer ungläubig um und fragte: "Sind Sie etwa Touristen? Aus dem Westen?"

Die Anekdote steht für ein gefühltes Phänomen, das eine neue Studie nun beweist: das Desinteresse der Westdeutschen an den ostdeutschen Bundesländern. Laut einer repräsentativen Umfrage der Info GmbH hat gut jeder fünfte Westdeutsche noch nie einen Fuß auf ostdeutschen Boden gesetzt. 49 Prozent aller Westdeutschen sagen, sie hätten den Osten nur selten bis sehr selten besucht. Ein ganz anderen Bild zeigt sich bei den Ostdeutschen: Fast drei Viertel geben an, häufig, sehr häufig beziehungsweise ständig in westdeutschen Bundesländern unterwegs zu sein.


Der ganze Artikel: http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... -Land.html

Gruss

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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon pentium » 21. Juli 2015, 19:26

Edelknabe hat geschrieben:Pentium was stört dich denn nun schon wieder? War ich ehrlich ja, ich war ehrlich. Ich war sogar blutjunger Bundestagsdebattenfan, gerade wenn olle Schmidt loslegte, also der war so gnadenlos direkt, das gefiel mir immer. Und Günter Netzer, der gefiel mir auch, genau solche Beine wollte ich, habe dafür Kniebeuge gemacht bis zum Abwinken nur meine Tarzanspargel wurden eben nicht so wie bei dem Kerl.

Was war denn noch interessant, was musste denn DDr-Bürger noch wissen....was Er nicht so schon durchs Westfernsehen mit bekam? Etwa, das Frau West bis Ende der 70er Jahre eine schriftliche Extraerlaubnis vom eigenen Ehemann brauchte, wenn Sie einen Beruf ausüben, eigenes Geld verdienen wollte? Also das Pentium,sowas Hinterwäldlerisches, das wusste Damals garantiert so gut wie Keiner, in der DDR.

Rainer-Maria oder das BRD die Amis in Vietnam indirekt unterstützte, deren Morden klammheimlich abnickte? Also das wusste DDR Bürger auch.


Wieder eines deiner Lieblingsthemen Rainer-Maria, der Vietnamkrieg?
Was sollte der DDR-Bürger noch wissen? Kann ich dir sagen, mich persönlich interessierten z.B. die Berichte im BR über Bergsteigen und Wandern in den Alpen. Berichte über Orte wo ich ohne Wende sicher erst als Rentner hingekonnt hätte. Filme über deutsche Geschichte, die im DDR-Fernsehen nicht zu sehen waren. Einfach Berichte über Land und Leute ohne deinen Klassenkampf. Und Hinterwäldlerisch, na ja, da habe ich meine eigene Meinung. Und spätestens wenn man mit dem Onkel oder der Tante (Westen) aus dem Intershop kam und dann im Westfahrzeug an den Ostfahrzeugen vorbeifuhr oder in Budapest mit Onkel und Tante ins Hotel Gellert gegangen war, wusste man wo der Hinterwald liegt.

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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon Edelknabe » 21. Juli 2015, 19:49

Siehe Pentium mit:

" Und spätestens wenn man mit dem Onkel oder der Tante (Westen) aus dem Intershop kam und dann im Westfahrzeug an den Ostfahrzeugen vorbeifuhr oder in Budapest mit Onkel und Tante ins Hotel Gellert gegangen war, wusste man wo der Hinterwald liegt."
Textauszug ende

Und pentium. hat dich das irgendwie damals besonders herunter gezogen....so seelisch oder so? Hat dich sowas irgend wie richtig tief berührt, hast du darunter gelitten? Oder warst du eher zu jung, hast das ganz locker weggesteckt wie ne Freundin die du mal gerade zwei Tage hattest, bis dir dann ne Andere schöne Augen machte. Also das würde mich echt mal interessieren?

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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon pentium » 21. Juli 2015, 20:00

Edelknabe hat geschrieben:Siehe Pentium mit:

" Und spätestens wenn man mit dem Onkel oder der Tante (Westen) aus dem Intershop kam und dann im Westfahrzeug an den Ostfahrzeugen vorbeifuhr oder in Budapest mit Onkel und Tante ins Hotel Gellert gegangen war, wusste man wo der Hinterwald liegt."
Textauszug ende

Und pentium. hat dich das irgendwie damals besonders herunter gezogen....so seelisch oder so? Hat dich sowas irgend wie richtig tief berührt, hast du darunter gelitten? Oder warst du eher zu jung, hast das ganz locker weggesteckt wie ne Freundin die du mal gerade zwei Tage hattest, bis dir dann ne Andere schöne Augen machte. Also das würde mich echt mal interessieren?

Rainer-Maria


Warum soll mich dass herunter gezogen haben, Rainer-Maria? Ich habe auch nicht darunter gelitten! Und schön dass du nur den zweiten Teil meines Postings als Zitat benutzt.
Ich habe es locker weggesteckt, schon aus dem Grund, weil wir damals ins Vogtland gezogen waren, Rainer-Maria, in eine Ecke wo man mit einem feuchten Handtuch den besten Westempfang hatte und das DDR-Fernsehen schlecht zu empfangen war, jetzt bin ich schon wieder beim Radio und beim Fernsehen?!
Ach ja, der Fernseher war auch aus dem Intershop.

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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon Edelknabe » 21. Juli 2015, 20:28

Und wie weiter jetzt? Haben wir so icke sein Beitrag mit dem Link im Osten jetzt mehr Interesse gezeigt? Und das im Damals und im Heute? Na aber ja doch, waren doch nicht so blöd wie der Volker dachte. Und nein Pentium, der Rainer ist kein Klassenkämpfer, mich stören nur ab und an so köstliche Formulierungen siehe im Jagdschloss Granitz auf Rügen:

Da schreibt man doch heute sinngemäß, das der Graf von Puttbus die Wälder rings ums Schloss einzäunen lies. Um daß das Wild im Wald nicht auf den umliegenden Feldern Schaden anrichte? Köstlich ne, ich dachte doch, ich lese nicht richtig?

Der war gut was Pentium, denn in der DDR hätte unter Garantie auf der Tafel gestanden das dem Grafen die Felder ringsherum(vom Bauer Lindemann) völlig schnurze waren. Der hätte wohl seine Jagd da drauf veranstaltet und sich einen Dreck drum gescheert, ob beim Bauern das Getreide zertrampelt worden wäre.

Rainer-Maria soviel zum Klassenkampf(seiner jeweiligen Betrachtung)
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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon pentium » 21. Juli 2015, 20:41

Edelknabe hat geschrieben:Und wie weiter jetzt? Haben wir so icke sein Beitrag mit dem Link im Osten jetzt mehr Interesse gezeigt? Und das im Damals und im Heute? Na aber ja doch, waren doch nicht so blöd wie der Volker dachte. Und nein Pentium, der Rainer ist kein Klassenkämpfer, mich stören nur ab und an so köstliche Formulierungen siehe im Jagdschloss Granitz auf Rügen:

Da schreibt man doch heute sinngemäß, das der Graf von Puttbus die Wälder rings ums Schloss einzäunen lies. Um daß das Wild im Wald nicht auf den umliegenden Feldern Schaden anrichte? Köstlich ne, ich dachte doch, ich lese nicht richtig?

Der war gut was Pentium, denn in der DDR hätte unter Garantie auf der Tafel gestanden das dem Grafen die Felder ringsherum(vom Bauer Lindemann) völlig schnurze waren. Der hätte wohl seine Jagd da drauf veranstaltet und sich einen Dreck drum gescheert, ob beim Bauern das Getreide zertrampelt worden wäre.

Rainer-Maria soviel zum Klassenkampf(seiner jeweiligen Betrachtung)


Was hat den der Graf von Puttbus mit unserem Thema zu tun, Rainer-Maria?
Warum wird wohl der Graf den Zaun hat bauen lassen, einfach mal logisch nachdenken, Edelknabe. Waren es vielleicht seine Felder, welche von den Bauern beackert wurden?
Nur mal so ein Gedanke für den Meister des plötzlichen Themenwechsels.

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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon steffen52-1 » 21. Juli 2015, 21:40

Edelknabe hat geschrieben:Und wie weiter jetzt? Haben wir so icke sein Beitrag mit dem Link im Osten jetzt mehr Interesse gezeigt? Und das im Damals und im Heute? Na aber ja doch, waren doch nicht so blöd wie der Volker dachte. Und nein Pentium, der Rainer ist kein Klassenkämpfer, mich stören nur ab und an so köstliche Formulierungen siehe im Jagdschloss Granitz auf Rügen:

Da schreibt man doch heute sinngemäß, das der Graf von Puttbus die Wälder rings ums Schloss einzäunen lies. Um daß das Wild im Wald nicht auf den umliegenden Feldern Schaden anrichte? Köstlich ne, ich dachte doch, ich lese nicht richtig?

Der war gut was Pentium, denn in der DDR hätte unter Garantie auf der Tafel gestanden das dem Grafen die Felder ringsherum(vom Bauer Lindemann) völlig schnurze waren. Der hätte wohl seine Jagd da drauf veranstaltet und sich einen Dreck drum gescheert, ob beim Bauern das Getreide zertrampelt worden wäre.

Rainer-Maria soviel zum Klassenkampf(seiner jeweiligen Betrachtung)

Reiner-Maria, Edelknabe, ich soll Dir viele Grüsse von Gert bestellen und Dir schreiben: Du sollst Dich etwas zusammen nehmen und nicht die Threads zerpflügen!!! [hallo]
Grüsse steffen52-1
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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 21. Juli 2015, 21:43

steffen52-1 hat geschrieben:Reiner-Maria, Edelknabe, ich soll Dir viele Grüsse von Gert bestellen und Dir schreiben: Du sollst Dich etwas zusammen nehmen und nicht die Threads zerpflügen!!! [hallo]
Grüsse steffen52-1

[grins] Schön.

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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon pentium » 21. Juli 2015, 21:46

[quote="Sirius"]
Ich bezeichne diesen Umstand mal als "Informations-Asymmetrie". Wodurch kam das? Ich behaupte mal ein größerer Anteil der Ostdeutschen hat Westfernsehen geschaut als umgekehrt.

Stimmt, Sirius. In der BRD ALT konnten nur ca. 15% Prozent der Zuschauer überhaupt DDR-Fernsehen empfangen, bedingt durch die geographische Lage, gut dann bei Einführung des Farbfernsehens das leidige PAL-Secam-Problem. Was aber dann moderne Fernseher nicht mehr hatten. Bleibt die Frage, was sollten die 15% denn anschauen? Sport, den Sandmann und wenige Filme.
Gut, der Reiz mal die andere Seite zu sehen. Obwohl, nach Aussagen einiger Bekannten, wurde dass DDR-Fernsehen in einige Kabelnetze im Westen eingespeist.
Fazit: Ich würde diese "Informations-Asymmetrie" nun nicht unbedingt am Fernsehen festmachen wollen. Es muss noch andere Gründe dafür geben?

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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 21. Juli 2015, 21:58

pentium hat geschrieben: Es muss noch andere Gründe dafür geben?
pentium


Klar gibts die. Ohne Ideologie, das was über TV und Radio aus dem Westen kam, war meist einfach besser, ideologiefrei gesehen.

Und es ist wohl auch richtig, dass man gern auf das Modernere, Buntere, Unterhaltsamere schaut. Auch dann, wenn man weiß, real ist es anders.

Für den Menschen ist immer das interessant, was ihm verboten wird. Er will rausfinden, warum das so ist.

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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon steffen52-1 » 21. Juli 2015, 22:09

Meine Gedanken zu Deutschland:Unser Land,unsere Sitten, unsere Kultur, unsere Heimat, unsere Bräuche, unsere Gesetze und wem das nicht passt, der soll dahin gehen wo er hergekommen ist!!!
Grüsse steffen52-1
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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 21. Juli 2015, 22:12

steffen52-1 hat geschrieben:Meine Gedanken zu Deutschland:Unser Land,unsere Sitten, unsere Kultur, unsere Heimat, unsere Bräuche, unsere Gesetze und wem das nicht passt, der soll dahin gehen wo er hergekommen ist!!!
Grüsse steffen52-1

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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon Jago » 21. Juli 2015, 23:05

steffen52-1 hat geschrieben:Meine Gedanken zu Deutschland:Unser Land,unsere Sitten, unsere Kultur, unsere Heimat, unsere Bräuche, unsere Gesetze und wem das nicht passt, der soll dahin gehen wo er hergekommen ist!!!
Grüsse steffen52-1




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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon Edelknabe » 22. Juli 2015, 07:00

Der Pentium hatte getextet. Und zwar auf den Text vom Sirius:

"Es muss noch andere Gründe dafür geben?"

Und dann kam uns Jörg:

"Klar gibts die. Ohne Ideologie, das was über TV und Radio aus dem Westen kam, war meist einfach besser, ideologiefrei gesehen.

Und es ist wohl auch richtig, dass man gern auf das Modernere, Buntere, Unterhaltsamere schaut. Auch dann, wenn man weiß, real ist es anders.

Für den Menschen ist immer das interessant, was ihm verboten wird. Er will rausfinden, warum das so ist."
Textauszüge ende

Nur Jörg, der Pentium meinte doch nicht den Ossi in der DDR, der meinte Bruder/Schwester westdeutsch damit. Deren Gründe, warum da so wenig Interesse an der DDR bestand, diese waren gefragt?

Rainer-Maria also wenn ich mir heute mal überlege, wir wussten sogar wie der Wessi duftet, und zwar aus dem Intershop. Oder war das nur ideologisches Kampfgas? Denn später echt, ich habe das nie mehr irgend wo gerochen?

Und einen guten Tag allen ins Forum

WASSSSSSSS Steffen, der Gert liest hier mit? Ich finds Klasse.
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Re: Die DDR - Die BRD - Das jeweils unbekannte Land

Beitragvon pentium » 22. Juli 2015, 09:45

Eine goldene Regel in Internet-Foren laudet:
Gib deinem Thread einen Namen mit Aussagekraft!

Dass soll jetzt kein Vorwurf sein @Sirius. Aber ich habe einmal die Überschrift abgeändert. Damit die Fraktion der nur "Überschriften-Leser" weiß um was es eigentlich geht!

Nein, hier im Thread geht es einmal nicht um Flüchtlinge und Asylanten!

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PS. Zur Erinnerung habe ich zwei Ur-Altthreads aus dem Treibsand geholt, man sollte die wenigen Beiträge einmal lesen, passt zum Thema! Besser, es ist das Thema!
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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon Transitfahrer » 22. Juli 2015, 11:34

Edelknabe hat geschrieben:Der Pentium hatte getextet. Und zwar auf den Text vom Sirius:

"Es muss noch andere Gründe dafür geben?"

Und dann kam uns Jörg:

"Klar gibts die. Ohne Ideologie, das was über TV und Radio aus dem Westen kam, war meist einfach besser, ideologiefrei gesehen.

Und es ist wohl auch richtig, dass man gern auf das Modernere, Buntere, Unterhaltsamere schaut. Auch dann, wenn man weiß, real ist es anders.

Für den Menschen ist immer das interessant, was ihm verboten wird. Er will rausfinden, warum das so ist."
Textauszüge ende

Nur Jörg, der Pentium meinte doch nicht den Ossi in der DDR, der meinte Bruder/Schwester westdeutsch damit. Deren Gründe, warum da so wenig Interesse an der DDR bestand, diese waren gefragt?

Rainer-Maria also wenn ich mir heute mal überlege, wir wussten sogar wie der Wessi duftet, und zwar aus dem Intershop. Oder war das nur ideologisches Kampfgas? Denn später echt, ich habe das nie mehr irgend wo gerochen?

Und einen guten Tag allen ins Forum

WASSSSSSSS Steffen, der Gert liest hier mit? Ich finds Klasse.


Überleg doch mal. Ein Land was sich abschottet? Ein Land, das ein Mauer in einer Stadt baut? Ein Land wo es einen ZWANGSumtausch gibt wenn man es besuchen will? Den meisten Wessis war dieses Land einfach unheimlich!
Die Information ist wegen Quellengefährdung nur zur persönlichen Kenntnisnahme bestimmt.
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Re: Gedanken über Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 22. Juli 2015, 16:28

Edelknabe hat geschrieben:Nur Jörg, der Pentium meinte doch nicht den Ossi in der DDR, der meinte Bruder/Schwester westdeutsch damit. Deren Gründe, warum da so wenig Interesse an der DDR bestand, diese waren gefragt?



Dann dreh die Aussagen rum. Man schaut sich nichts Langweiliges, weniger Unterhaltsames, Graues, technisch Rückständiges an.....sinngemäß. Das ist doch heute ebenso.
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Re: Die DDR - Die BRD - Das jeweils unbekannte Land

Beitragvon Edelknabe » 22. Juli 2015, 16:57

Der war gut Jörg, dein:

"Dann dreh die Aussagen rum. Man schaut sich nichts Langweiliges, weniger Unterhaltsames, Graues, technisch Rückständiges an.....sinngemäß. Das ist doch heute ebenso."
Textauszug ende

Wo war Kessel Buntes siehe die Unterhaltung dem Westen irgendwo hinterher, wo war der Osten gleich nochmal Langweilig also ne, du haust aber hier auch Bolzen raus, das jammert nen jungen Hund.Und Peter unserem Transitfahrer geb ich in gewisser weise Recht. Der Wessi wusste eigentlich nie was ihm da blühen könnte, so bei der Ein/Ausreise Dank von den sehr gewissenhaften (übereifrigen) Zollorganen der DDR. Also ich glaube da stand Mancher Bruder oder Schwester kurz vorm Herzinfarkt, wenn Zollobermeisterin "Ute Knallhart", die mit dem unfreundlichen Blick alle ihre Register zog.

Rainer-Maria also uns Jörg der dann im Westen voll erblühte. Nu sag mal du damals blutjunges Kerlchen, hat dir überhaupt was in der DDR zugesagt oder war Alles Grau und Scheiße und Langweilig und voll hinterher? Etwa auch die Mädels oder warst du eher bissel verklemmt.....?
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Re: Die DDR - Die BRD - Das jeweils unbekannte Land

Beitragvon augenzeuge » 22. Juli 2015, 17:05

Rainer, warst du es nicht selbst, der nur West TV sah? Warum eigentlich?

Laß mich doch und das Persönliche einfach mal raus. Ich mache die DDR nicht schlechter als sie dem Wessi erscheinen musste, wer nach Südfrankreich, Holland, Mallorca und Italien fuhr, was sollte der denn in der DDR noch finden? Sag mir was! Das militärische Ost-Deutsche wirkte schon an der Grenze abstoßend. Du hast einfach von der Welt nie etwas gesehen und hebst die DDR auf eine Stufe, auf die sie nie hingehörte.
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Re: Die DDR - Die BRD - Das jeweils unbekannte Land

Beitragvon pentium » 22. Juli 2015, 17:15

Edelknabe hat geschrieben:Der war gut Jörg, dein:

"Dann dreh die Aussagen rum. Man schaut sich nichts Langweiliges, weniger Unterhaltsames, Graues, technisch Rückständiges an.....sinngemäß. Das ist doch heute ebenso."
Textauszug ende

Wo war Kessel Buntes siehe die Unterhaltung dem Westen irgendwo hinterher, wo war der Osten gleich nochmal Langweilig also ne, du haust aber hier auch Bolzen raus, das jammert nen jungen Hund.Und Peter unserem Transitfahrer geb ich in gewisser weise Recht. Der Wessi wusste eigentlich nie was ihm da blühen könnte, so bei der Ein/Ausreise Dank von den sehr gewissenhaften (übereifrigen) Zollorganen der DDR. Also ich glaube da stand Mancher Bruder oder Schwester kurz vorm Herzinfarkt, wenn Zollobermeisterin "Ute Knallhart", die mit dem unfreundlichen Blick alle ihre Register zog.

Rainer-Maria also uns Jörg der dann im Westen voll erblühte. Nu sag mal du damals blutjunges Kerlchen, hat dir überhaupt was in der DDR zugesagt oder war Alles Grau und Scheiße und Langweilig und voll hinterher? Etwa auch die Mädels oder warst du eher bissel verklemmt.....?


Nein hier ist Niemand verklemmt Rainer-Maria!
Du meinst doch nicht im Ernst, dass der Kessel Buntes einen verwöhnten Westzuschauer aus dem Fernsehsessel gerissen hat? Und Langweile kam spätestens bei der AK auf, wenn wieder einmal die Titel aufgezählt wurden.
"Der 1. Sekretär des ZK der SED und Vorsitzender des Staatsrates Genosse Erich Honecker empfing heute in Berlin, der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, den Generalsekretär der Kommunistischen Partei der sozialistischen Sowjetrepubliken Genossen Leonid Breschnew."

Übrigens gab es diese "Ute Knallhart" auch in Schmilka, Bad Schandau, Bahratal, Zinnwald u.s.w....
Diese Freundlichkeit konnte einem schon einmal die Einreise nach Hause verderben, man wäre am liebsten umgedreht und in der CSSR geblieben...!

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Re: Die DDR - Die BRD - Das jeweils unbekannte Land

Beitragvon Edelknabe » 22. Juli 2015, 17:22

Siehe unser Jörg mit:

"Du hast einfach von der Welt nie etwas gesehen und hebst die DDR auf eine Stufe, auf die sie nie hingehörte."
Textauszug ende

Die Welt Jörg, die von Heute und ich nehme mal an Damals war Sie auch nicht viel anders sehe ich heute. Und ich schaue genau hin....nicht nur auf die Glitzerfassade, sondern dahinter. Also den richtig ins Auge springenden üblen sozialen Dreck gabs im Sozialismus ein wenig auch....ich meine aber mal richtig gut eingegrenzt(unter Kontrolle) bis kaum öffentlich wahrnehmbar. Und das war ne ganz tolle Sache, da wäre ich heute noch dafür.

Nur bekommt man das irgend wie nicht mehr hin? Ich weiß auch gar nicht so recht warum?

Rainer-Maria und ne, fühlst du dich persönlich irgend wie angemacht weil ich immer betone, was du damals für ein blutjunger Habenichts warst....in der DDR? Nicht doch mein Freund, nicht doch. Hast doch dann....aber eben erst Drüben was aus dir gemacht. Und das achte ich doch.
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Re: Die DDR - Die BRD - Das jeweils unbekannte Land

Beitragvon Spartacus » 22. Juli 2015, 17:24

Nur mal so eine Zwischenfrage an den Rainer. [hallo] [hallo]

Wo im Westen bist du denn bis jetzt gewesen, bzw. warst du überhaupt einmal im Westen?

LG

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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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Re: Die DDR - Die BRD - Das jeweils unbekannte Land

Beitragvon pentium » 22. Juli 2015, 17:27

Spartacus hat geschrieben:Nur mal so eine Zwischenfrage an den Rainer. [hallo] [hallo]

Wo im Westen bist du denn bis jetzt gewesen, bzw. warst du überhaupt einmal im Westen?

LG

Sparta


Nö bitte keine Zwischenfragen an den Rainer-Maria. Mir reicht schon, dass AZ plötzlich ein junger Dingsbums sein soll! Wir sollten mal beim Thema bleiben!

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Re: Die DDR - Die BRD - Das jeweils unbekannte Land

Beitragvon Edelknabe » 22. Juli 2015, 17:29

Der war gut Spartacus, welchen Westen meinst du denn? BRD oder noch weiter westlich?

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Re: Die DDR - Die BRD - Das jeweils unbekannte Land

Beitragvon karnak » 22. Juli 2015, 17:37

pentium hat geschrieben:Du meinst doch nicht im Ernst, dass der Kessel Buntes einen verwöhnten Westzuschauer aus dem Fernsehsessel gerissen hat?

[flash] Denke ich schon, auch damals gab es genügend in Ost und West die sich für etwas was heute ein Florian Silbereisen macht begeistern konnten, wenn der mir seinem Brokatjäckchen über die Bühne hüpft und alles moderiert was nicht bei 3 auf den Bäumen ist schauen auch Millionen zu Damals war es der Kessel Buntes, heute die volksdümmliche Hitparade.
Und wenn die große Show anfing war die AK schon überstanden und es gab keine Werbeunterbrechung. [wink]
Ach ja, und Generalsekretär war er, der Erich und Vorsitzender des nationalen Verteidigungsrates sowie Mitglied des Politbüros, soviel Zeit muss schon sein.
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Re: Die DDR - Die BRD - Das jeweils unbekannte Land

Beitragvon pentium » 22. Juli 2015, 18:00

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Du meinst doch nicht im Ernst, dass der Kessel Buntes einen verwöhnten Westzuschauer aus dem Fernsehsessel gerissen hat?

[flash] Denke ich schon, auch damals gab es genügend in Ost und West die sich für etwas was heute ein Florian Silbereisen macht begeistern konnten, wenn der mir seinem Brokatjäckchen über die Bühne hüpft und alles moderiert was nicht bei 3 auf den Bäumen ist schauen auch Millionen zu Damals war es der Kessel Buntes, heute die volksdümmliche Hitparade.
Und wenn die große Show anfing war die AK schon überstanden und es gab keine Werbeunterbrechung. [wink]
Ach ja, und Generalsekretär war er, der Erich und Vorsitzender des nationalen Verteidigungsrates sowie Mitglied des Politbüros, soviel Zeit muss schon sein.


Der Herr Silberdingsbums und Werbepausen sind doch hier nicht Gegenstand der Diskussion, Karnak. Und man sollte die Frage nach dem mangelndem Interesse am jeweils anderem Land nicht am Fernseher festmachen.

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Re: Die DDR - Die BRD - Das jeweils unbekannte Land

Beitragvon karnak » 22. Juli 2015, 18:09

Na gut,zu dem Thema,will ich meine Brüder und Schwestern aus dem alten Westen mal in Schutz nehmen. Denen stand die ganze Welt offen,was sollten die nun ihr ganzes Denken auf das bisschen DDR konzentrieren. Und ob die Sehnsucht nach Deutschland einig Vaterland vor 89 im Westen so im Zentrum des Denkens der Massen stand,ich habe da leichte Zweifel.
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