Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Was dachte der DDR Bürger über den deutschen in der Bundesrepublik. Was hielt der Bundesdeutsche vom DDR Einwohner? Unterschiedliche Ansichten bestehen heute noch. Was drücken sie aus, was wird erwartet?

Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Wosch » 16. Mai 2017, 15:55

Merkur hat geschrieben:Auf welcher Grundlage vermagst Du @Wosch dies zu beurteilen?
Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass Deine Aussage aufgrund mangelnder Objektivität und Sachkenntnis der inhaltlichen Zusammensetzung und dem Aussehen von Exkrementen von ringelbeschwanzten mitteleuropäischen Haustieren gleichkommt.



Auf der Grundlage des von Dir Eingestelltem und von mir Gelesenem.
Das Beispiel mit der Schweinekacke mußt Du nicht gleich als.Ansatz für eine Vorlesung nehmen, es sollte doch nur mal auf die Wertigkeit hinweisen der ich seiner Wahrhaftigkeit zugestehe.

Schönen Gruß aus Kassel.

Wosch.
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon HPA » 16. Mai 2017, 15:57

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Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen. (Sun Tzu)
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon augenzeuge » 16. Mai 2017, 16:45

Merkur hat geschrieben: Herbert Kierstein und Achim Kopf - langjährige Mitarbeiter der Hauptabteilung IX (Untersuchung) – haben die eingereichten Interviewfragen wie folgt beantwortet:

Frage:

„Die Befragung von Beschuldigten wurde seitens des MfS ja relativ systematisch betrieben, was man bis heute in den Archiven des BStU nachlesen und nachhören kann.“

Antwort:

Wer das Vokabular der Meinungsmacher kennt, denkt bei einer solchen Formulierung automatisch an flächendeckende Verhöre.

Er braucht nicht drumherum zu reden, es würde reichen, wenn er erkennt, dass sich die Meinungsmacher im wesentlichen nur auf die MfS Akten berufen.

Was durch die staatlich finanzierten Geschichtsaufarbeiter generell verschleiert wird ist die Tatsache, dass auch in der DDR die Staatsanwaltschaft der eigentliche Herr des Ermittlungsverfahrens war.

Auch hier würde ich Herrn K. mit den MfS Akten konfrontieren, in denen die Todesurteile nicht nur vor Urteilsverkündung feststanden, nein, es mussten sogar Urteile auf Druck des MfS revidiert werden.

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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Merkur » 16. Mai 2017, 16:46

Wosch hat geschrieben:Das Beispiel mit der Schweinekacke mußt Du nicht gleich als.Ansatz für eine Vorlesung nehmen, es sollte doch nur mal auf die Wertigkeit hinweisen der ich seiner Wahrhaftigkeit zugestehe.
Wosch.


Daher ja meine Frage, ob Du objektiv und intellektuell in der Lage bist, so etwas ernsthaft zuzugestehen.
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Merkur » 16. Mai 2017, 17:26

Ja AZ, zu Pkt. 1 bin ich Deiner Meinung und habe mit dem "systematisch" im Sinne der Bedeutung des Wortes auch kein Problem.
Was den Pkt. 2 betrifft, so stimme ich Kierstein aus der Sicht der Fälle, die ich voll und ganz beurteilen kann, zu. Für Fälle, die ich nicht tiefgehend und umfassend beurteilen kann, maße ich mir kein Urteil an.
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Interessierter » 16. Mai 2017, 17:37

Dezember 2009 - Bei einer Buchlesung in Mitte entlarvten Bürgerrechtler unbelehrbare Stasi-Offiziere.

Damit hatten die Stasi-Offiziere nicht gerechnet. Sie wollten sich und ihr neues Buch mit Ewiggestrigen feiern. Aber DDR-Bürgerrechtler verdarben die Propaganda-Show…

„Freischützen des Rechtsstaates“ – so der unverschämte Buch-Titel der ehemaligen Stasi-Offiziere Gotthold Schramm (77) und Herbert Kierstein (71). Bei der Lesung in der Ladengalerie der „Jungen Welt“ (ehemals Zentralorgan der FDJ) erfanden die Autoren das Märchen von einer friedliebenden Staatssicherheit.


Behauptung: Die verurteilten Straftäter saßen in der DDR zu Recht im Gefängnis. Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld: „Mein Urteil wurde noch von der DDR selber aufgehoben, weil ich bei einer legalen Demonstration für Bürgerrechte eingetreten bin.“

Behauptung: In den DDR-Gefängnissen hielt man sich an die Gesetze und war human. Schriftsteller Siegmar Faust, zweimal in politischer Haft: „Mir wurde in der U-Haft der Anwalt verweigert. Ich saß dann 401 Tagen in einer nasskalten dunklen Kellerzelle im Zuchthaus Cottbus und bekam nicht mal das normale Gefangenen-Essen.“

Behauptung: Verbände und Stiftungen, die die Arbeit der Stasi untersuchen, bekommen über 100 Millionen Euro im Jahr aus Steuermitteln. Carl-Wolfgang Holzapfel, der acht Jahre Knast für ein Plakat „Freiheit für politische Häftlinge“ bekam: „In den Opferverbänden arbeiten wir fast alle ehrenamtlich!“

Behauptung: Nur ganz wenige der 91.000 Stasi-Mitarbeiter waren wirklich gegen die Bevölkerung aktiv. Tatjana Sterneberg, als Politische im Frauenzuchthaus Hoheneck: „Stimmt nicht, mein Arzt hat als IM über mich berichtet und gegen seine ärztliche Schweigepflicht verstoßen. “

Im Publikum schüttelte die Schauspielerin Katrin Saß („Good bye Lenin“) immer wieder den Kopf: „Ich bin entsetzt über die Frechheiten und Lügen der Stasi-Offiziere.“

Bild
Vera Lengsfeld (l.), Mario Röllig und Katrin Saß lachen über die Stasi-Lügen

http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/ ... -opfer-wut

Merkur, mit solchen Figuren wie Kierstein kannst du nicht einmal mehr provozieren. Deine Versuche., Quellen zu diskreditieren deren Aussagen dir nicht genehm sind, werden dadurch noch absurder und zur totalen Lachnummer.... [laugh]

Zitat Merkur:
Für Fälle, die ich nicht in nicht tiefgehend und umfassend beurteilen kann, maße ich mir kein Urteil an.


Soso, die Erlebnisse von Zeitzeugen/Opfern, die du ganz sicher nicht umfassend beurteilen kannst, bezweifelst oder bestreitest Du nicht? [flash]
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Dr. 213 » 16. Mai 2017, 18:23

Zitat:
Frage:

„Die Befragung von Beschuldigten wurde seitens des MfS ja relativ systematisch betrieben, was man bis heute in den Archiven des BStU nachlesen und nachhören kann.“

Antwort:

Wer das Vokabular der Meinungsmacher kennt, denkt bei einer solchen Formulierung automatisch an flächendeckende Verhöre.

Grundfalsch ist hier bereits, dem MfS in seiner Gesamtheit Ermittlungen in Strafsachen zuzuordnen, erfolgt aber meist vorsätzlich und mit der Absicht, die wirklichen Gegebenheiten der Rechtspflege in der DDR zu delegitimieren.

Für strafrechtliche Ermittlungen waren die im § 88 der Strafprozessordnung der DDR genannten Untersuchungsorgane zuständig. Genannt werden in der Strafprozessordnung in der hier genannten Reihenfolge das Untersuchungsorgan des Ministeriums des Innern, des Ministeriums für Staatssicherheit und der Zollverwaltung der DDR.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Da ist sie wieder, die Technik des Verdrehens und das vorsätzliche Umdeuten.
Mit systematisch war das ausgeklügelte, wissenschaftlich bis zur Vollkommenheit perfektionierte Vorgehen
gemeint. Das "flächendeckend" ist da richtig schön reingemogelt worden, auf daß der Unkundige Leser
es beim Anblick des um "Sachlichkeit" bemühten Herrn Kierstein fressen möge, der Mann muß es ja wissen.

Und so setzt sich das fort, Herr Kierstein kriegt ja fast einen Orgasmus, wenn er die vielen Rechte der
zwangsweise Einkassierten aufzählen darf. Nicht mit uns Herr Kierstein ! Die Berichte zahlreicher Opfer,
die vielen Filme und Dokumente der BSTU erzählen eine andere Geschichte.

Wosch, deine Bewertung gefällt mir ganz besonders, [super]

Herzlichst
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Merkur » 16. Mai 2017, 18:34

Na @Interessierter, da hast Du ja wieder ein Revolverblatt aus Deiner Mottenkiste geholt, ich verzichte auf eine inhaltliche Auseinandersetzung auf diesem Niveau.
Aber bezeichnend ist, dass Du uns dabei die Vera präsentierst. Die müsste Dir doch aufgrund ihrer neuerlichen politischen Ausrichtung schwer im Magen liegen. Naja, in der Not und der argumentativen Hilflosigkeit fressen Teufel und Interessierte halt auch Fliegen.
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Kumpel » 16. Mai 2017, 18:58

Merkur hat geschrieben:Die müsste Dir doch aufgrund ihrer neuerlichen politischen Ausrichtung schwer im Magen liegen. Naja, in der Not und der argumentativen Hilflosigkeit fressen Teufel und Interessierte halt auch Fliegen.


Was hat denn nun die politische Ausrichtung von Frau Lengsfeld mit ihrer Einstellung zur DDR zu tun?
Offensichtlich färbt dein "Forschungsgebiet" bereits etwas auf dein Verhaltensmuster ab.
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon SkinnyTrucky » 17. Mai 2017, 20:01

Wosch hat geschrieben:Die Quelle "Oberstleutnant Herbert Kierstein" ist in dem dargelegten Zusammenhang auch nicht mehr wert als das bei einem Schwein hinten raus kommt.

Danke trotzdem Merkur, für's reinstellen.

Wosch.


Es muss aussehen wie ein demokratisches Rechtssystem aber wir müssen.... [flash]

Ich glaube auch, man kann sich die Auslassungen von diesem Menschen echt sparen.... [muede]


groetjes

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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon augenzeuge » 17. Mai 2017, 21:18

SkinnyTrucky hat geschrieben:Ich glaube auch, man kann sich die Auslassungen von diesem Menschen echt sparen.... [muede]
Mara


Das ist ein wenig wie Theater. Man lacht und amüsiert sich. Aber wirklich ernst nehmen kann man das nicht. [denken]
Obwohl in jedem Märchen auch eine Wahrheit steckt....
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon pentium » 17. Mai 2017, 21:33

augenzeuge hat geschrieben:
Obwohl in jedem Märchen auch eine Wahrheit steckt....
AZ


Stimmt, darum heißt es ja auch: Es war einmal....
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Interessierter » 23. Mai 2017, 13:42

Die Inszenierung von Gerüchten durch das MfS

Gerade in Diktaturen werden Gerüchte häufig als Tatsachen empfunden: mit erheblichen Folgen für die Gesellschaft und für die in ihr lebenden Menschen. Den fehlenden freien Zugang zu Informationen macht der Staat sich gern zunutze, indem er Gerüchte für seine Zwecke instrumentalisiert.

Gerüchte in Diktaturen


"Hast du gehört", "Weißt du schon": Mit diesen Worten beginnen meist überraschende Erzählungen über Menschen oder Ereignisse, die sich wie ein Virus ausbreiten können. Gerüchte stecken an, sie motivieren zum Weitererzählen, weil man scheinbar Unfassbares gehört hat. Es gibt sie seit Menschengedenken.

Gerüchte sind gemeinhin unverbürgte, vereinfachte Nachrichten von zweideutigem Charakter, da nicht klar ist, was an den Erzählungen wahr oder unwahr ist. Sie stoßen gerade deshalb auf allgemeines bzw. öffentliches Interesse und verbreiten sich in der Regel unkontrolliert. Häufig bleiben die Urheber von Gerüchten im Dunkeln. Für die Betroffenen sind die Gerüchte nicht immer folgenlos. Sie können soziale Beziehungen zerstören, das Ansehen schädigen, Selbstwertgefühle schwächen, aber auch negative gesundheitliche Reaktionen hervorrufen. Gerüchte begegnen uns überall auf der Welt, ob in Demokratien oder Diktaturen.[1]

In Diktaturen stoßen die plausibel erscheinenden Behauptungen oder überraschenden Erzählungen jedoch auf einen besonders fruchtbaren Boden, weil die Informationsfreiheit massiv eingeschränkt ist, die Gerüchte nicht überprüft werden können, man sich nicht gegen sie zur Wehr setzen kann und das Misstrauen gegenüber jedem und allem ohnehin groß ist. Unter solchen Bedingungen werden Gerüchte häufig als Tatsachen empfunden: mit erheblichen Folgen für die Gesellschaft und für die in ihr lebenden Menschen.


Die politischen Geheimpolizeien in den sozialistischen Diktaturen haben sich des Wesens der Gerüchte bedient und damit strategisch operiert, sei es um politische Prozesse zu steuern und zu manipulieren oder bestimmte Menschen als Feinde zu stigmatisieren.[3] Die von den Geheimpolizeien in den Ostblockstaaten in die Welt gesetzten Gerüchte verfolgten auch das Ziel, den Westen zu brandmarken, von der desolaten Wirtschaftslage in den eigenen Ländern abzulenken oder die Biografien Einzelner zu zerstören.[4] Am Beispiel des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) soll im Folgenden aufgezeigt werden, wie Gerüchte organisiert worden sind, um politische Gegner in der DDR im Rahmen von sogenannten Zersetzungsmaßnahmen zu verleumden, zu zermürben, zu zerbrechen.

Das Gerücht als Zersetzungsstrategie


Als "Schild und Schwert" der SED hatte das MfS die Aufgabe, "Aktivitäten bzw. Bestrebungen äußerer Feinde und feindlich-negativer Kräfte im Inneren der DDR zur Schaffung einer wirksamen ideologischen und personellen Basis für politische Untergrundtätigkeit" zu verhindern, aufzudecken und zu verfolgen.[5]

Eine wichtige Repressionsmethode wurde die "Zersetzung",[6] die seit Mitte der 70er-Jahre neben den klassischen Formen der Unterdrückung, wie physische Folter, Haft, Hausarrest, Telefon- und Postüberwachung, gegen politische Gegner zum Einsatz kam. Die "Zersetzung" richtete sich damit nicht allgemein gegen die DDR-Bevölkerung, sondern gegen ganz bestimmte Gruppen und Menschen, die aus Sicht des MfS "feindlich-negativ" waren und deshalb im Rahmen von Operativen Personenkontrollen (OPK) und Operativen Vorgängen (OV) verfolgt wurden.

Den vollständigen, langen Beitrag kann man hier lesen:
http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschi ... hten?p=all

Einfach erschreckend was diese gewissenlosen Schergen sich einfallen ließen, um Andersdenke, Ausreisewillige usw. zu zersetzen bzw. zu zerstören.
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon augenzeuge » 23. Mai 2017, 15:06

Das muss den MfSlern ja wie ne Seuche vorgekommen sein, ständig wurden es mehr, denen man eine "feindlich-negative Einstellung" attestierte.....ja, ich war auch dabei. [grins]
AZ
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Spartacus » 23. Mai 2017, 18:11

augenzeuge hat geschrieben:Das muss den MfSlern ja wie ne Seuche vorgekommen sein, ständig wurden es mehr, denen man eine "feindlich-negative Einstellung" attestierte.....ja, ich war auch dabei. [grins]
AZ


DITO. Ich hatte sogar Kontakte zu " feindlich - negativen Elementen". [flash]

Übrigens hat mich dieser MfS - Sprech in meinen Akten besonders amüsiert, am meisten jedoch der von Rechtschreibfehlern nur so strotzende Bericht meines ABV`s. [wink]

LG

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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon augenzeuge » 23. Mai 2017, 18:40

Spartacus hat geschrieben: am meisten jedoch der von Rechtschreibfehlern nur so strotzende Bericht meines ABV`s. [wink]
Sparta


Ja, die müssen viele Zuträger mit ner Schreibschwäche eingestellt haben. Scheinbar hat auch niemand Korrektur gelesen....
Ein kühler Kopf, heißes Herz, saubere Hände waren wichtiger. Dann kommt sowas eben bei raus.... [flash]
AZ
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Interessierter » 28. Juni 2017, 10:16

Wie Jürgen Fuchs die Stasi-Verhöre überstand

Er diktierte seine politischen Auffassungen, bis dem Vernehmer der Arm schmerzte: Der Schriftsteller Jürgen Fuchs (1950-1999) war in den 70er-Jahren neun Monate lang den harten Verhören der Stasi ausgesetzt. Dennoch blieb er standhaft. Der Preis war eine ruinierte Gesundheit, schreibt Historiker Hubertus Knabe .

Weil seine Texte die sozialistische Ordnung in der DDR verleumden würden, wurde Fuchs 1975 aus SED und FDJ ausgeschlossen. Wegen „Schädigung des Ansehens der Universität in der Öffentlichkeit“ schloss man ihn kurz vor dem Examen vom Studium an allen DDR-Hochschulen aus.

Ohne Abschluss, ohne Beruf, ohne Geld zogen Jürgen Fuchs, seine Frau Lilo und ihre gerade geborene Tochter Lili im Sommer 1975 in ein kleines Holzhaus auf dem Grundstück von Robert und Katja Havemann. Der junge Mann geriet dadurch ins Zentrum des Widerstands gegen die SED-Diktatur. Fast täglich diskutierte er mit dem damals 75-jährigen Havemann, der über eine reiche politische Erfahrung verfügte. Auch Biermann war regelmäßig zu Gast. Westdeutsche Besucher sorgten dafür, dass im September 1976 erstmals einige Texte von Fuchs in der Bundesrepublik erschienen.

Am 19. November wurde auch Fuchs verhaftet. In der zentralen Untersuchungshaftanstalt des DDR-Staatssicherheitsdienstes in Berlin-Hohenschönhausen war er ein Dreivierteljahr den Verhörspezialisten der Stasi ausgeliefert. Er sollte sich selbst belasten, er sollte seine Freunde verraten, er sollte sich von Biermann und Havemann distanzieren.

Die Zeit der Haft wurde zum Schlüsselerlebnis des jungen Autors. Hier zeigte das SED-Regime sein wahres Gesicht. Noch im Gefängnis nahm er sich vor, alles, was er erlebte, festzuhalten. Da er weder Stift noch Papier bekam, machte er sich mit dem Finger auf der Tischplatte unsichtbare Notizen.

Sofort nach seiner Freilassung schrieb er einen beklemmenden Text, den die Gedenkstätte Hohenschönhausen in diesen Tagen wiederveröffentlicht hat („Vernehmungsprotokolle“, Jaron Verlag). Mittlerweile besteht die Möglichkeit, auch die „Gegenüberlieferung“ der Stasi in Augenschein zu nehmen. 17 Bänden mit jeweils bis zu 300 Seiten haben die Vernehmer hinterlassen. Liest man die 88 Verhörprotokolle und die über 60 Seiten Vernehmungspläne, erschrickt man noch heute über die Gnadenlosigkeit, mit der sie den jungen Mann in die Mangel nahmen.


Die Akten zeigen aber auch das ungewöhnliche Gedächtnis des Autors und seine fast übermenschliche Kraft zum Widerstand. Wie Sophie Scholl bei der Gestapo – die nur drei Tage lang verhört wurde – ließ sich der damals 25-Jährige selbst in monatelanger Haft nicht dazu bewegen, Freunde und Mitstreiter zu verraten.

Bereits am Tag seiner Festnahme erklärte er, er hätte nur drei Punkte vorzutragen: „1. Ich protestiere gegen meine Verhaftung! 2. Ich fordere meine unverzügliche Freilassung! 3. Ich spreche nicht mit Leuten, die einen unbequemen Literaten einsperren!“.

Es herrsche eine „Atmosphäre verbaler Herabsetzung und Entwürdigung“, indem man ihn lautstark als „Schwindler“, „Lügner“ oder „Hochstapler“ beschimpfe und ihn massiv bedrohe. Um Fuchs Widerstand zu brechen, setzte die Stasi fünf verschiedene Vernehmer ein. Doch sie alle bissen sich an ihm die Zähne aus. Der Schriftsteller entwickelte nämlich eine ungewöhnliche Gegenstrategie und verfiel monatelang in Schweigen.

Die stärkste Waffe der Vernehmer war die Zeit. Im Verein mit Fuchs’ Anwalt Wolfgang Vogel machten sie deutlich, dass man ihn so lange festhalten würde, bis er aussage. Zu diesem Zweck wurde das Ermittlungsverfahren, das nach DDR-Recht nicht länger als drei Monate dauern durfte, immer wieder verlängert.

Nach einem halben Jahr Gefängnis war der Autor am Ende seiner Kräfte. In einer Erklärung teilte er mit, dass ihm klar geworden sei, dass sein Schweigen das Verfahren verzögere. Er betrachte sich zwar nach wie vor als Schriftsteller, der sich zu Unrecht in Haft befinde, sei aber bereit, „auf schriftlich gestellte Fragen (und bei Vorlage eventueller Beweismittel) zu antworten“.

Die Vernehmer wähnten sich endlich am Ziel. Doch statt auf ihre Fragen zu antworten, begann Fuchs nun, seine politischen Auffassungen zu diktieren. Stundenlang schrieb der Stasi-Mann mit, bis ihm, wie der Schriftsteller später berichtete, die Hand schmerzte.

Am 26. August 1977 wurde Fuchs nach West-Berlin abgeschoben. Von dort aus unterstützte er in den folgenden Jahren die aufkeimende DDR-Opposition. Die Stasi erließ deshalb 1982 erneut einen Haftbefehl und hetzte ihm zahllose Spitzel auf den Hals.

Mit sogenannten Zersetzungsmaßnahmen – anonyme Briefe, nächtliche Telefonanrufe, massenhafte Bestellung von Waren oder Handwerkern – wollte man ihn zur Strecke bringen. Unbekannte durchtrennten an seinem Auto die Bremsleitungen oder lockerten die Vorderachsen. Erst die friedliche Revolution bereitete diesem Treiben ein Ende. Am 12. Dezember 1989 wurde der zentrale operative Vorgang gegen Fuchs wegen „fehlender strafrechtlicher Relevanz“ eingestellt.

Fünf Jahre später erfuhr Fuchs von seiner lebensbedrohenden Krankheit. Frühzeitig hatte er den Verdacht, dass die Stasi radioaktive Substanzen gegen ihn eingesetzt haben könnte. Die Symptome seiner ersten Strahlentherapie erinnerten ihn an seine gesundheitlichen Beschwerden in der Untersuchungshaft.

Im Stasi-Archiv fand Fuchs eine Liste über Substanzen, mit denen man Menschen unbemerkt umbringen könne. Oppositionelle und deren Manuskripte waren von der Stasi radioaktiv „markiert“ worden. Ein West-Berliner IM hatte den Auftrag bekommen, unter seiner Hauseingangstür einen „erforderlichen Gegenstand für eine spezifische Maßnahme“ anzubringen. Wiederholt ließen kommunistische Geheimdienste Kritiker mit Thallium und radioaktiven Substanzen umbringen.

Am Nachmittag des 9. Mai 1999 starb Jürgen Fuchs in einem Krankenhaus in Berlin. Aufklären konnte er die Vorgänge nie.

https://www.welt.de/kultur/article36957 ... stand.html

Eines von leider unendlich vielen Schicksalen, die Schergen dieser SED Diktatur zu verantworten haben.
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Interessierter » 23. August 2017, 10:17

Ärzte im Dienst der Staatssicherheit - „Zwischen Feigheit und Gewinnsucht“

Als Bürger der DDR, Arzt, leitender Mitarbeiter in einem Forschungsinstitut und Reisekader für das nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet war ich . . . berichtspflichtig. Darüber hinaus hatte ich mich dem Ministerium für Staatssicherheit als Inoffizieller Mitarbeiter verpflichtet. Eine Verpflichtung, der . . . damals nichts Ehrenrühriges oder Kriminelles anhaftete“, schreibt Dr. med. Hans Meier*. Das Zitat stammt aus einer Genugtuungserklärung, die ein Landgericht während eines gerichtlichen Ausgleichsversuchs mit dem Kläger Dr. med. Gerd Schmitz* vor zwei Jahren von Meier verlangte.

Im Auftrag der Staatssicherheit hatte Meier seinen westdeutschen Kollegen Schmitz bei gegenseitigen Besuchen in der DDR und auch in der Bundesrepublik bespitzelt und „abgeschöpft“. Nach seiner angeblichen Flucht 1989 aus der DDR empfing ihn die Familie Schmitz freundlich in Westdeutschland, nahm ihn vertrauensvoll bei sich auf und half ihm bei den ersten Schritten in das neue ärztliche Berufsleben. Erst zu spät bemerkte Schmitz, dass sich Freund Meier schließlich seiner Praxis bemächtigte. Die IM-Tätigkeit seines Freundes sei ihm sogar erst durch Einsicht in seine Stasiunterlagen bekannt geworden.

Wie Schmitz erfuhren die meisten Stasi-Opfer in Ost und West erst nach der Wende, wie viel persönliches oder dienstliches Material beim Ministerium für Staatssicherheit (MfS) über sie gesammelt wurde und welche Konsequenz so manche vertrauliche Äußerung gegenüber „Freunden“ hatte.

Die Stasi war in der ehemaligen DDR prinzipiell flächendeckend vertreten. Sie war hierarchisch aufgebaut. Die meisten Interaktionen zwischen SED, staatlichen Institutionen und MfS gehorchten strengen Determinationen und Rechtsvorschriften. Die Struktur des MfS sah ab 1955 im Referat 1 der Hauptabteilung V ein „Hauptsachgebiet Gesundheitswesen“ vor. 1959 gab der Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke, dann die Anweisung, in jedem Bezirk der DDR „je nach Größe und Umfang der medizinischen Einrichtungen ein bis zwei Mitarbeiter der Abteilung V“ einzusetzen.

Die „Verortung“ erfolgte durch Objekt- und Sicherheitsbeauftragte. Das wichtigste personelle Mittel bildete der Einsatz verdeckt arbeitender hauptamtlicher Mitarbeiter, vorzugsweise von Offizieren im besonderen Einsatz sowie von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM) in Schlüsselpositionen. 1989 arbeiteten für das MfS etwa 85 500 hauptamtliche und 174 200 Inoffizielle Mitarbeiter.

„Die Stasi zog die geheimen Fäden in der Wissenschaftsorganisation, zumindest aber kontrollierte sie sie“, konstatiert Buthmann. Dazu besetzte die Stasi bevorzugt die leitenden Positionen mit IM oder vergewisserte sich der betreffenden Personen. „Der Prorektor der Medizinischen Fakultät war in den Jahren vor der Wende immer ein Spitzel“, berichtet Prof. Dr. med. Siegfried Waurick, Vorsitzender der Personalkommission der Universität Leipzig.

86 Prozent der Klinikdirektoren am Universitätsklinikum Leipzig waren zum Zeitpunkt der Wende Mitglied der SED.
Trabis ohne jahrelange Wartezeit, Telefonanschluss oder Devisen – das waren Dinge, mit denen das MfS versuchte, seine Inoffiziellen Mitarbeiter an „das Organ“ zu binden. „Es war viel Charakterschwäche dabei, wenn sich Ärzte der Stasi verpflichteten“, meint Reuter. Eine Verweigerung der Spitzeltätigkeit wäre meist ohne Konsequenzen geblieben. Bereits angelegte „Vorlaufakten“ für einen potenziellen neuen IM wären in solchen Fällen einfach wieder geschlossen worden. „Die Gründe für die Tätigkeit als IM lagen zwischen Feigheit und Gewinnsucht“, erklärt der Internist.


Den vollständigen und längeren Bericht des Ärzteblattes findet man hier:
https://www.aerzteblatt.de/archiv/32567 ... ewinnsucht

Ich finde es besonders erschreckend, wenn gerade Ärzte, die aufgrund ihrer ärztlichen Schweigepflicht, ein besonderes Vertrauen genossen, sich der Geheimpolizei dieser SED Diktatur andienten.
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Interessierter » 25. August 2017, 09:42

Fünf Prozent der Ärzte spionierten für die Stasi

Der Geheimdienst der DDR benutzte willige Ärzte, um die Bürger auszuforschen. Meist sollten die Spitzel Auskunft über ihre Kollegen geben, aber oft gaben sie Informationen über ihre Klienten weiter. Eine Studie legt dar, wie IM-Ärzte systematisch das Patientengeheimnis verletzten.

Die deutsche Ärzteschaft hat erstmals eine Studie über ihre ehemaligen DDR-Kollegen vorgestellt, die teils vernichtende Urteile über die Rolle einer Minderheit als Stasi-Spitzel enthält. Der Präsident der

Bundesärztekammer, Jörg-Dietrich Hoppe, nannte es bei der Vorstellung der Studie in Berlin „absolut unethisch und durch nichts zu rechtfertigen“, dass IM-Ärzte systematisch das Patientengeheimnis verletzt hätten. Zwar habe eine übergroße Mehrheit der DDR-Ärzte weder ein Parteibuch gehabt noch sich auf Spitzeltätigkeit eingelassen. Auch habe die große Mehrheit den Hippokratischen Eid und damit auch die Schweigepflicht beachtet, drei bis fünf Prozent jedoch nicht.

https://www.welt.de/politik/article1382 ... Stasi.html
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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon augenzeuge » 26. August 2017, 17:31

Interessierter hat geschrieben:Fünf Prozent der Ärzte spionierten für die Stasi


Ich halte diese Zahl für viel zu gering!

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Re: Was waren eigentlich " Stasi - Methoden " ?

Beitragvon Wosch » 26. August 2017, 17:43

augenzeuge hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Fünf Prozent der Ärzte spionierten für die Stasi


Ich halte diese Zahl für viel zu gering!

AZ




Ich hatte alleine schon einen Schwager und der war KREISARZT, wieviele "Kreise" gab es eigentlich???

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