Hintergrund ist der Protest gegen den Plan von Fifa-Präsident Gianni Infantino (56), Anteile an der WM an private Investoren zu verkaufen.
Die FIFA will die Kommerzialisierungsrechte an der Fußball-WM teilweise an Privatinvestoren verkaufen. Der Deal soll über die Firma von Joshua Kushner laufen, dem Bruder von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner. In einem offiziellen Statement bestätigt der Verband das einstimmige Votum für den WM-Boykott bei einem Dringlichkeitstreffen.
Die Uefa: „Als Konsequenz der heutigen Beratungen werden keine Uefa-Nationalmannschaften an Fifa-Wettbewerben teilnehmen, solange diese Pläne weiterverfolgt werden – es sei denn, der Vorschlag wird vollständig zurückgezogen und die Fifa gibt verbindliche Garantien ab, dass sie ihre Führungsstrukturen oder Wettbewerbe niemals wieder für privates Eigentum öffnen wird.
„Die Uefa und ihre 55 Mitgliedsverbände stehen geschlossen zusammen. Einstimmig und unmissverständlich lehnen wir den Vorschlag der Fifa ab, Eigentumsanteile an der Weltmeisterschaft und anderen Fifa-Wettbewerben an private Investoren zu übertragen.“
Die Uefa weiter: „Die Weltmeisterschaft darf nicht wie ein Anlageprodukt behandelt werden. Sie ist eines der größten Vermächtnisse des Fußballs. Über Generationen hinweg wurde sie von Spielern, Nationalmannschaften und Fans auf allen Kontinenten aufgebaut. Kein Teil dieses Erbes darf jemals an private Investoren abgegeben werden. Die Weltmeisterschaft steht nicht zum Verkauf.“
AZ









![Super [super]](./images/smilies/super.gif)

![Hallo [hallo]](./images/smilies/hallo.gif)