Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Die innerdeutsche Grenze. Alles was in das Thema Grenze, Grenztruppen, BGS, Zoll, Fluchten, Teilung, Leben im Sperrgebiet, usw.

Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon Interessierter » 29. Mai 2015, 13:42

20 schreckliche Monate in Haft haben die Seele kaputt gemacht

Flutkammer, "schwarze Zelle", körperliche Gewalt: Hermann Kirsch hat vor 45 Jahren im DDR- Gefängnis das volle Programm abbekommen. Das setzt ihm bis heute zu. Trotzdem hilft er in Zwönitz sogar anderen.

Lichtenstein/Zwönitz. Hermann Kirsch ist 1948 in Papenburg an der Ems geboren, hat 1992 seine jetzige Frau in Lichtenstein kennengelernt und lebt inzwischen seit über 20 Jahren dort. "Das war vielleicht auch ein bisschen Protest von mir", bekennt er, denn vor 45 Jahren hatte er in der DDR Stasi-Methoden erlebt, von denen er bis heute gezeichnet ist. Hermann Kirsch hat einst Elektroinstallateur gelernt und direkt nach der Lehre auf einem Frachtschiff angeheuert. Weil er nicht zur Bundeswehr gehen wollte, hatte er damals seinen ersten Wohnsitz in West-Berlin, damals ein beliebter Wohnort, um dem Wehrdienst zu entgehen. Hermann Kirsch ist während seiner Landurlaube gern für einen Tag nach Ostberlin gefahren. Bei einem solchen Aufenthalt lernte er einen Chirurgen der Charité kennen, der ihn ansprach, ob er seine Schwester und deren Verlobten in den Westen bringen könnte. Hermann Kirsch überlegte nicht lange und organisierte das. Nach eigener Aussage komplett in Eigeninitiative.

Er besorgte Pässe und Passierscheine, ließ seinen Renault schusssicher präparieren, traf sich mit den beiden DDR-Flüchtlinge am Rastplatz Burg und wollte die DDR über Marienborn verlassen. Doch an der Grenze ging etwas schief. An der dritten Sperre hieß es plötzlich "Aussteigen". Hermann Kirsch trat aufs Gas. Er resümiert: "Es waren 48 Einschüsse im Auto, aber wir waren im Westen." Allerdings hatte Kirsch nun ein Problem: Er selbst war mit seinem Originalpass unterwegs gewesen, war nun also als Fluchthelfer registriert. Trotzdem lief er bei seinem Job auch Häfen von Ostblockländern an. Mit Wissen der Reederei und des Kapitäns ist Hermann Kirsch 1969 unter dem Namen "Henry de Priet" auf Fahrt von Hamburg nach Leningrad gegangen, um dort Holz zu laden. Die Hälfte der Fracht sollte in Rostock gelöscht werden. Bei der Ankunft in Rostock wartete bereits die Stasi am Pier.

Wenn Hermann Kirsch erzählt, was er nach seiner Verhaftung erlebte, klingt das ungeheuerlich und unglaublich. Was passierte, ist einigen Stasidokumenten, vor allem aber einem 23-seitigen, handschriftlichen Bericht von Hermann Kirsch und seinen mündlichen Schilderungen zu entnehmen.

Zunächst ging es zur Untersuchungshaft nach Magdeburg, wo Hermann Deeken (2011 nahm er den Namen seiner Frau - Kirsch an , wie er damals noch hieß, jeden Tag verhört wurde. Auch Gewalt wurde dabei angewendet. Kirschs Hände zeugen noch heute von schlecht versorgten Fingerbrüchen. Doch das Martyrium hatte damit kein Ende. Hermann Deeken wurde für 48 Stunden an eine voll aufgedrehte Heizung gekettet, bekam während dieser Zeit weder zu essen noch zu trinken und durfte nicht zur Toilette. Später wurde er in die sogenannte "Flutzelle" gesteckt. Das war laut Kirsch ein kleiner, mit Gummi abgedichteter Raum. "Auf einmal bemerkte ich, dass aus dem Fußboden langsam aber stetig Wasser kam. Das Wasser stieg und stieg, bis ich angefangen habe zu strampeln und zu schwimmen. Irgendwann berührte mein Kopf die Decke." Erst dann wurde das Wasser abgelassen. Das setzt ihm bis heute psychisch zu. Noch in Untersuchungshaft wollte Hermann Deeken sich erhängen.

Der vollständige Beitrag hier:
http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGE ... 201820.php
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon augenzeuge » 29. Mai 2015, 15:15

1969 wendete die DDR also hier noch die Qual in einer Wasserzelle an, interessant.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon Merkur » 1. Juli 2015, 13:23

Anbei ein Beitrag von Wolfgang Schmidt:

"Freie Presse“ enthüllt schlimmste Folterungen in der DDR

„20 schreckliche Monate“ titelte die „Freie Presse“ in ihrer Regionalausgabe für das Erzgebirge am 28.05.2015. In diesem Artikel werden ungeprüft Schilderungen eines Hermann Kirsch, vormals Hermann Deeken, als Tatsachen verkauft, die sich dann so lesen: „…Kirschs Hände zeugen noch heute von schlecht versorgten Fingerbrüchen….Hermann Deeken wurde für 48 Stunden an eine voll aufgedrehte Heizung gekettet, bekam während dieser Zeit weder zu essen noch zu trinken und durfte nicht zur Toilette. Später wurde er dann in die sogenannte Flutzelle gesteckt. Das war laut Kirsch ein kleiner, mit Gummi abgedichteter Raum. „Auf einmal bemerkte ich, dass aus dem Fußboden langsam aber stetig Wasser kam. Das Wasser stieg und stieg, bis ich angefangen habe zu strampeln und zu schwimmen. Irgendwann berührte mein Kopf die Decke“. Erst dann wurde das Wasser abgelassen. Das setzt ihn bis heute noch psychisch zu.“

Besonders pikant ist, dass es sich bei dem Kronzeugen der „Freien Presse“ um einen 1969 in der DDR wegen staatsfeindlichen Menschenhandels zu dreieinhalb Jahren verurteilten, nach etwa zwei Jahren von der BRD freigekauften und 1964 rehabilitierten „Fluchthelfer“ handelt. („Es waren 48 Einschüsse im Auto, aber wir waren im Westen“)

Heute sind die Spitzen der Europäischen Union intensiv bemüht, den Kampf gegen Schlepper, wie Fluchthelfer heute bezeichnet werden, effektiver zu gestalten. Ein schönes Beispiel für Doppelmoral, Heuchelei und Verlogenheit.

Dieser Artikel war Anlass für eine am 04.06.2015 eingelegte Beschwerde beim Deutschen Presserat mit folgendem Wortlaut:

Beschwerde gegen eine Veröffentlichung der „Freien Presse“ (Erzgebirge und Region) vom 28.05.2015

Hiermit führe ich Beschwerde gegen die fragwürdigen Darstellungen der „Freien Presse“ in einem Artikel mit der Überschrift „20 schreckliche Monate“, publiziert am 28.05.2015. (Als Anlage beigefügt) Dabei rüge ich besonders die Vernachlässigung der im Pressecodex (Ziffer 2) geforderten journalistischen Sorgfaltspflicht, die eine Überprüfung von Informationen auf ihren Wahrheitsgehalt beinhaltet.

In ca. 30.000 Ermittlungsverfahren gegen ehemalige Angehörige des MfS nach 1990, wie auch in der nahezu 25-jährigen Recherchearbeit der BStU wurde in keinem einzigen Fall nachgewiesen, dass Untersuchungshäftlinge des MfS physischen Folterungen ausgesetzt waren.

Selbst sich anbietende minimalste Überprüfungsmöglichkeiten wurden seitens der Redaktion nicht genutzt. So wäre doch zu fragen, wo sich denn die ominöse Wasserfolterzelle befunden habe und ob diese noch existiert. Die Haft- und Gesundheitsakten der Untersuchungshäftlinge des MfS sind fast vollständig bei der BStU erhalten. Auch „schlecht versorgte Fingerbrüche“ wären dort vermerkt. 48 Stunden angekettet an einer voll aufgedrehten Heizung hätten ebenfalls zu gesundheitlichen Schäden und einer anschließenden Behandlung führen müssen. Schließlich wäre eine spektakuläre Flucht mit „48 Einschüssen im Fluchtauto“ doch sicher von den bundesdeutschen Behörden und den BRD-Medien zur Kenntnis genommen worden.

Es erhebt sich auch die Frage, ob der von der „Freien Presse“ Interviewte seine vorgeblichen schweren Folterungen in der DDR bei der Zentralen Erfassungsstelle in Salzgitter seinerzeit angezeigt hat bzw. warum er das unterlassen hat.

Sollten derartige Folterpraktiken tatsächlich zu den „Stasi-Methoden“ gehört haben, wäre es völlig unwahrscheinlich, dass Herr Herrmann Kirsch der Einzige davon Betroffene war.

Übrigens wissen wir mittlerweile aus den US-regierungsamtlich bestätigten Folterpraktiken der CIA, wie Wasserfolter wirklich geht.

Es wäre verdienstvoll, wenn der Deutsche Presserat ein Signal setzen würde, dass fast 25 Jahre nach der Herstellung der Deutschen Einheit Sachlichkeit und Objektivität beim Umgang mit DDR-Themen die Hasspropaganda des Kalten Krieges ersetzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Schmidt
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon HPA » 1. Juli 2015, 13:44

Wolfgang Schmidt? "MfS-Insider"?

Alles klar! [grins]
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon Merkur » 1. Juli 2015, 13:50

HPA hat geschrieben:Wolfgang Schmidt? "MfS-Insider"?

Alles klar! [grins]


Einer ist Insider, der andere ist Outsider. [grins]
Setz Dich als Outsider doch ganz einfach einmal sachlich mit seinen Argumenten auseinander.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon Nostalgiker » 1. Juli 2015, 14:01

Merkur hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:Wolfgang Schmidt? "MfS-Insider"?

Alles klar! [grins]


Einer ist Insider, der andere ist Outsider. [grins]
Setz Dich als Outsider doch ganz einfach einmal sachlich mit seinen Argumenten auseinander.


Das kann und will er nicht, weil ihm solche Gruselgeschichten in den Kram passen.
Früher erzählte man Kindern Grimms Märchen, Heute hören sie am liebsten Märchen über die böse Stasi.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon HPA » 1. Juli 2015, 14:02

Joh, diese " Insider" strotzen ja nur so von Sachlichkeit.Gabs da nicht unlängst eine Verurteilung wegen Verunglimpfen des Andenkens Verstorbener? [wink]
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon Merkur » 1. Juli 2015, 14:06

HPA hat geschrieben:Gabs da nicht unlängst eine Verurteilung wegen Verunglimpfen des Andenkens Verstorbener? [wink]


Ist Herr Kirsch verstorbenen?
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon HPA » 1. Juli 2015, 14:10

Ey,Merkur,puste die Nebelkerze aus! Du weisst genau,weswegen ebenjener Wolfgang Schmidt rechtskraeftig verurteilt wurde!
Soviel zum Thema Sachlichkeit dieses "Insider Komitees"!
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon karnak » 1. Juli 2015, 14:18

[flash] Also die Beschreibung dieses U-Haftaufenthaltes ist nun wirklich der Gipfel. Das man aber auch immer noch was findet um eins drauf zu setzen,selbst bei der Wasserzelle die jetzt nun zur abflussdichten "Flutzelle" mutiert.Ich weis auch nicht aber irgendjemand spinnt da.Hat eigentlich irgendjemand eine Erklärung dafür warum man von 5 Aktenbänden bei der Stasibehörde Kentniss hat, die aber versiegelt sind und die man nicht einsehen darf?
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon Nostalgiker » 1. Juli 2015, 14:27

HPA hat geschrieben:Ey,Merkur,puste die Nebelkerze aus! Du weisst genau,weswegen ebenjener Wolfgang Schmidt rechtskraeftig verurteilt wurde!
Soviel zum Thema Sachlichkeit dieses "Insider Komitees"!


Du solltest vielleicht auch erwähne warum er verurteilt wurde. Wegen Verleumdung und das 2007, weil er einen Gedenkstättenchef und Hobbyhistoriker auf Kreuzzug als Volksverhetzer titulierte.
Da hat die Klassenjustiz mal wieder so richtig ihre Unvoreingenommenheit demonstriert. Ausgangspunkt war übrigens die Feststellung in der die KgU als terroristische Vereinigung bezeichnet wurde. Was so inhaltlich durchaus stimmig ist.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon HPA » 1. Juli 2015, 14:32

ihhh...Hobbyhistoriker...Klassenjustiz

Das lässt tief blicken. [grins]
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon Nostalgiker » 1. Juli 2015, 14:41

HPA hat geschrieben:ihhh...Hobbyhistoriker...Klassenjustiz

Das lässt tief blicken. [grins]


Pass bloß auf das du beim "tief blicken" nicht rein fällst ........
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon HPA » 1. Juli 2015, 14:49

Wieso?

Tun sich da solche Abgründe auf? [shocked]
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon Merkur » 1. Juli 2015, 15:19

Thoth hat geschrieben:
Du solltest vielleicht auch erwähne warum er verurteilt wurde. Wegen Verleumdung und das 2007, weil er einen Gedenkstättenchef und Hobbyhistoriker auf Kreuzzug als Volksverhetzer titulierte.


Aber der Knabe lebt doch noch. Oder ist mir da etwas entgangen? Der HPA schrieb von Verstorbenen und deren Verunglimpfung.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon Merkur » 1. Juli 2015, 15:28

karnak hat geschrieben:[flash] Also die Beschreibung dieses U-Haftaufenthaltes ist nun wirklich der Gipfel.


Solche Räuberpistolen finden selbst hier dankbare Abnehmer ala "1969 wendete die DDR also hier noch die Qual in einer Wasserzelle an." Es ist halt "interessant."
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon HPA » 1. Juli 2015, 15:30

Wie jetzt? Dann ist Schmidt sogar ein Wiederholungstäter und diese " Klassenjustiz " locht ihn nicht mal fuer ein Weilchen ein?

Das von mir erwähnte Urteil ist von 2012, 2013 vom OLG bestaetigt und Revision zurueck gewiesen.

Verleumdung, Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener.

Das zum Thema Sachlichkeit des sog. "Insiderkomitees". [laugh]
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon augenzeuge » 1. Juli 2015, 15:44

karnak hat geschrieben:Hat eigentlich irgendjemand eine Erklärung dafür warum man von 5 Aktenbänden bei der Stasibehörde Kentniss hat, die aber versiegelt sind und die man nicht einsehen darf?


Leider nicht. Aber einen Grund wird es geben, so etwas erfindet man nicht. Vielleicht stehen dort zu viele Klarnamen des MfS drin.

Man sollte nun auch nicht die MfS Haft als durchweg freundlich verkaufen, damit ist man selbst unglaubwürdig.
Es gab genügend schlimme Vorkommnisse, die außergewöhnlich waren. Es gab einen ROT in Cottbus, einen Arafat als Schließer, deren Treiben das MfS gebilligt hat, und es gab einen Matthias Domaschk. Er starb in dieser MfS-Haft 1981. Allein die Tatsache, dass er in kurzer Zeit, in der er nur verhört wurde, unterschrieben hatte, IM zu werden und danach starb, zeigt, was dort passiert sein musste. Aus Angst schweigen die Verantwortlichen noch heute. Und was Fluchthelfer betrifft, wir wissen alle, wie die DDR sie sah. Fall Welsch lässt grüßen. Und wenn man anklagt, dann sollte man selbst keine primitive Angriffsfläche bieten wie Herr Schmidt. Denn das kann dann nur in die Hose gehen. So ist das eben, wer einmal mit Steinen warf, eignet sich nun mal schwer zum Fensterputzer.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon Merkur » 1. Juli 2015, 15:57

augenzeuge hat geschrieben:
Leider nicht. Aber einen Grund wird es geben, so etwas erfindet man nicht. Vielleicht stehen dort zu viele Klarnamen des MfS drin.
So ist das eben, wer einmal mit Steinen warf, eignet sich nun mal schwer zum Fensterputzer.
AZ


Aber zum Außenminister durchaus.
AZ, ich halte Dich für intelligent genug zu wissen, dass Klarnamen von Mitarbeitern des MfS wohl nicht der Grund sind. Und Du weißt auch, dass dieser Fall, wenn er sich denn so zugetragen hätte, längst Protest hervorgerufen hätte und medial verarbeitet worden wäre.
Das alles ist bisher nicht passiert. Und mit solchen Geschichten schießt man sich letztlich ins eigene Knie. Irgendwann glaubt außer der Aufarbeitungsindustrie, ihren hörigen Mitläufern und den Wadenbeißern keiner mehr dran.
Zuletzt geändert von Merkur am 1. Juli 2015, 16:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon HPA » 1. Juli 2015, 16:01

Merkur ,nur das eins klar ist: wenn Du denkst ,dass ich der Räuberpistole Glauben schenke,hast du dich geschnitten.Die Stasi hatte feinere Methoden um jemand weichzukochen.Und psychische Folter hinterlässt erstmal keine sichtbaren Spuren.
Mir ging es um die " Sachlichkeit" eines gewissen Wolfgang Schmidt!
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon karnak » 1. Juli 2015, 16:13

augenzeuge hat geschrieben:
Leider nicht. Aber einen Grund wird es geben, so etwas erfindet man nicht. Vielleicht stehen dort zu viele Klarnamen des MfS drin.

Man sollte nun auch nicht die MfS Haft als durchweg freundlich verkaufen, damit ist man selbst unglaubwürdig.

Natürlich nicht, zumindest würde ich das nicht tun. Allerdings habe ich nur das Problem, dass ich den Umgang mit vorläufig Festgenommenen sehr wohl kenne, zumindest bis sich für die die Tore einer U-Haftanstalt geschlossen haben. Das nun im Umgang mit diesen vor und hinter diesem Tor Welten gelegen haben sollen, man möge mir wenigstens nachsehen, dass ich da etwas über das warum [denken] . Und es ist natürlich etwas anderes ob es diese hier genannten Personen von Schliesern gab oder ob ich den prinzipiellen und zum System erhobenen Umgang mit Festgenommenen beschreibe. Es kommt noch dazu, dass es für diese ganzen beschriebenen Folterszenarien und Instrumente keinerlei konkreten Belege gibt und das, wenn Du Dich mit vielen anderen wirklichen ehemaligen Inhaftierten unterhälst, es eine Vielzahl gibt die solches Vorgehen zumindest nicht erlebt haben, manchmal auch zweifelnd die Augen verdrehen und sich in entsprechenden Diskussionsforen es sich auch verkneifen sich an solchen Diskussionen zu beteiligen.
Das man sich solche Geschichten nicht ausdenkt, warum eigentlich nicht? Ich habe da diverse Beispiele bei denen ich definitiv weiß, dass man sich da was zusammen gesponnen hat. Schwärzt man denn Klarnamen nicht?
Der beschriebene Durchbruch mittels gepanzertem Renault [flash] gerade über eine Straßengüst wie Marienborn halte ich für völlig unmöglich. Und zwar weil ich auch dort weiß wie die Abläufe waren um so eine Fluchthilfe zu vereiteln. Und selbst wenn man irgendwie"geschlampt" hätte, auf Grund der Strecke die man an solch einer Güst bis zum sicheren Westen zurückzulegen hatte, spätestens am "Jumbo", der KFZ-Sperre, wäre Schluss gewesen, egal mit wie viel Treffern in dem Fahrzeug. Und auch die Frage von diesem Insider, warum es zu solch einem spektukalärem Grenzdurchbruch keinerlei Pressemeldungen aus dem Westen gab ist nicht von der Hand zu weisen. Mit Sicherheit wäre so was eine Schlagzeile wert gewesen.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon karnak » 1. Juli 2015, 16:16

HPA hat geschrieben:Und psychische Folter hinterlässt erstmal keine sichtbaren Spuren.

Na gut, das sind aber nun mal nicht die Beschreibungen von diesem Mann.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon HPA » 1. Juli 2015, 16:19

Karnak,was habe ich geschrieben?
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon icke46 » 1. Juli 2015, 16:43

Also, zumindest die Schilderung des Grenzdurchbruchs in Marienborn kommt mir, vorsichtig ausgedrückt, zweifelhaft vor. Wenn ich mal annehme, dass diese beschrieben dritte Sperre, wo er aussteigen sollte, die letzte Kontrolle vor der Ausreise Richtung Bundesrepublik gewesen sein sollte, lagen ab diesem Punkt (laut Beschreibung einer Führerin der Gedenkstätte Marienborn) noch 1,6 km Fahrt auf DDR-Gebiet vor einem, bevor man den Grenzstrich zu Niedersachsen überfuhr.

Gruss

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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon karnak » 1. Juli 2015, 16:50

Ein Fahrzeugführer dem man der Fluchthilfe verdächtigte wurde im Bereich der Abfertigung überhaupt nicht aufgefordert auszusteigen,das geschah erst nach der Überführung mit Fahrzeug in eine Kontrollgarage,die berühmte Verdachtskontrolle. Und bis das Überführen realisiert war wurde die Abfertigung der anderen Fahrzeuge eingestellt und die Tore an den einzelnen Abfertigungsstellen geschlossen.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon augenzeuge » 1. Juli 2015, 17:03

Beachtet bittet auch das Jahr!! Da war vieles anders als 5 Jahre später. 1,6 km ohne Sperre sind kein Hindernis. Ein Bus hat 1,8km wenige Jahre zuvor geschafft....
viewtopic.php?f=15&t=1159&p=14090

Zugegeben- ein außergewöhnlicher Fall. Ich würde sehr gern den tatsächlichen Ablauf lesen. Und wenn Herr Kirsch alles nachweisen kann- in den MfS Akten wird niemals etwas von einer Wasserzelle stehen- dann sollte Hollywood anklopfen.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon karnak » 1. Juli 2015, 17:12

Gut,ist ein Argument,der Neubau der Güst geschah erst 72,kann also sein,dass es 69 noch anders und leichter war.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon Merkur » 1. Juli 2015, 17:28

augenzeuge hat geschrieben:Und wenn Herr Kirsch alles nachweisen kann- in den MfS Akten wird niemals etwas von einer Wasserzelle stehen- dann sollte Hollywood anklopfen.
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Ich denke, so es diese Zelle gegeben hat, ist nicht nur Herr Kirsch mit ihr in Berührung gekommen und sicher hätte die Aufarbeitungsindustrie uns längst davon in epischer Breite berichtet.
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: Das Schicksal des Fluchthelfers Hermann Kirsch

Beitragvon HPA » 2. Juli 2015, 09:21

Dieser Passus der Schmidts gen Ausdünstungen gefällt mir übrigens besonders gut:

Besonders pikant ist, dass es sich bei dem Kronzeugen der „Freien Presse“ um einen 1969 in der DDR wegen staatsfeindlichen Menschenhandels zu dreieinhalb Jahren verurteilten, nach etwa zwei Jahren von der BRD freigekauften und 1964 rehabilitierten „Fluchthelfer“ handelt. („Es waren 48 Einschüsse im Auto, aber wir waren im Westen“)

Heute sind die Spitzen der Europäischen Union intensiv bemüht, den Kampf gegen Schlepper, wie Fluchthelfer heute bezeichnet werden, effektiver zu gestalten. Ein schönes Beispiel für Doppelmoral, Heuchelei und Verlogenheit.


Die Frage ist nämlich , wer der größte Menschenhändler in der DDR war und reihenweise Häftlinge gegen harte Devisen in den Westen verkauft hat?

[grin]

Man könnte es auch so formulieren: Diese freien " Unternehmer" waren dem ostzonalen Menschenhandelsmonopol nur aus Konkurrenzgründen ein Dorn im Auge.
[flash]

Ein schönes Beispiel für Doppelmoral,Heuchelei und Verlogenheit des Herrn Schmidt.
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