Merkblatt Schiessbefehl

Die innerdeutsche Grenze. Alles was in das Thema Grenze, Grenztruppen, BGS, Zoll, Fluchten, Teilung, Leben im Sperrgebiet, usw.

Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon manudave » 2. Dezember 2016, 20:14

Ratata, kannst du das mit den MfS-Angehörigen im Vorgelagerten etwas näher ausführen? Zu welchen Einheiten gehörten sie und was war dort deren Aufgabe?
Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon dein1945 » 3. Dezember 2016, 11:47

@ratata,

ich habe mit keinem Wort geschrieben, dass alle ehemaligen Grenzer schießwütig waren, aber eben einige doch ! Mir ging es nur an Beispielen zu zeigen dass deine Angaben über die Entfernung nicht stimmt. Wie ich schrieb standen mir schon 1962 oder 63 einige auf maximal 25m gegenüber. Von Berlin hatte ich Dir das auch geschrieben, das sind Tatsachen. Nun kommt von Dir die Aussage vorne waren die vom MfS, das erkläre mir mal ! Aber ich bleibe auch dabei einige hatten sich nicht im Griff und schossen noch aus geringer Entfernung, wo sie den Flüchtling hätten mit dem Lasso einfangen können.

Gruß aus Berlin Achim

Kleiner Nachtrag: Die Todesschützen im Fall Lichtenstein kamen aus der 2.Kompanie Jahrstedt, 23.Grenzregiment Gardelegen, also aus deinem Bereich !
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon augenzeuge » 3. Dezember 2016, 11:58

dein1945 hat geschrieben:ich habe mit keinem Wort geschrieben, dass alle ehemaligen Grenzer schießwütig waren, aber eben einige doch !...
Aber ich bleibe auch dabei einige hatten sich nicht im Griff und schossen noch aus geringer Entfernung, wo sie den Flüchtling hätten mit dem Lasso einfangen können.


Das ist auch absolut korrekt! Wir haben nicht wenige dieser Fälle im Forum diskutiert. Es gab sogar Menschen, die hatten sich im Stacheldraht verfangen und wurden in dieser Lage erschossen.
Und der Staat zeichnete den Schützen danach noch aus.

Mehrere Grenzsoldaten eröffnen das Feuer, unter ihnen auch der Regimentskommandeur, der mit seiner Pistole schießt, bis das Magazin leer ist. Da seine Schüsse den Flüchtling verfehlen, ruft er nach einer Maschinenpistole. Ein Grenzer reicht ihm seine Kalaschnikow, und der Regimentskommandeur feuert aus 15 Metern auf den wehrlos am Boden Liegenden. 72 Schüsse fallen, vier Kugeln treffen Willi Block, drei davon tödlich.

viewtopic.php?f=187&t=6298&p=154218&hilit=willi+block#p154218

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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon SkinnyTrucky » 3. Dezember 2016, 12:41

Schon krass....als kurzer Entfernung über 70 Schuss, wovon nur ein Bruchteil sitzen.... [shocked]

Also, als schiesswütig kann man das schon sehen....allerdings kann man daraus in der Tat keine besondere Tötungsabsicht herleiten....war'n wohl alles Zufallstreffer beim gezielten Danebenschiessen.... [denken]


groetjes

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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Dr. 213 » 3. Dezember 2016, 13:26

Und das alles in einer Gesellschaft, die sich friedliebend und überlegen verkaufen wollte.
Die Regisseure dieses Theaters, so Genossen wie Krenz und Co. sind viel zu billig davon gekommen.

Wenn ich mir an dieser Stelle mal die treffenden Worte von Wosch ausleihen darf:

Pfui Teufel !

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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Wosch » 3. Dezember 2016, 16:47

Dr. 213 hat geschrieben:Und das alles in einer Gesellschaft, die sich friedliebend und überlegen verkaufen wollte.
Die Regisseure dieses Theaters, so Genossen wie Krenz und Co. sind viel zu billig davon gekommen.

Wenn ich mir an dieser Stelle mal die treffenden Worte von Wosch ausleihen darf:

Pfui Teufel !

Herzlichst
Dr. 213




Hi, Bis auf das von mir "ausgeliehene" Pfui Teufel war alles richtig. So wäre es korrekt gewesen: Pfui Deibel.
Schönen Gruß aus Kassel auch für den Rest vom Feld.
Wosch. [santa]
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Spartacus » 3. Dezember 2016, 17:40

Dr. 213 hat geschrieben:Und das alles in einer Gesellschaft, die sich friedliebend und überlegen verkaufen wollte.
Die Regisseure dieses Theaters, so Genossen wie Krenz und Co. sind viel zu billig davon gekommen.

Wenn ich mir an dieser Stelle mal die treffenden Worte von Wosch ausleihen darf:

Pfui Teufel !

Herzlichst
Dr. 213


Wozu gab es eigentlich die Nürnberger Prozesse? Was hat die Welt daraus gelernt?

Nichts, alles bleibt beim alten, die Hauptschuldigen kommen billig davon, oder werden noch nicht mal angeklagt.
Ich denke da mal an einen Herrn George Bush, der sich schon seit 2011 nicht mehr aus den USA raus getraut hat.

LG

Sparta
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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Dr. 213 » 3. Dezember 2016, 18:27

Oh Danke Wosch, ja so ist es richtig. [super]

Die sind wirklich zu gut bei weg gekommen.
Das Vermächtnis von Nürnberg hat sich bei der Aufarbeitung des Jugoslawienkrieges als untauglich erwiesen.
Wenn man der Anführer habhaft wurde, litten die plötzlich alle an gesundheitlichen Problemen.

Speziell bei Krenz, Mielke oder den Honeckers hätte ein lebenslanger Aufenthalt hinter Spandauer Backsteinmauern
das richtige Zeichen für Nachahmer gesetzt und zugleich den Opfern ein Gefühl von Gerechtigkeit gegeben.

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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon karnak » 3. Dezember 2016, 18:40

Du meinst also bei"Krenz, Mielke und den Honeckers" wäre der richtige Anlass gewesen mit der Gerechtigkeit anzufangen? Gut, wegen mir, aber warum nun ausgerechnet bei denen, hast Du dafür eine schlüssige Begründung?
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Volker Zottmann » 3. Dezember 2016, 18:57

karnak hat geschrieben:Du meinst also bei"Krenz, Mielke und den Honeckers" wäre der richtige Anlass gewesen mit der Gerechtigkeit anzufangen? Gut, wegen mir, aber warum nun ausgerechnet bei denen, hast Du dafür eine schlüssige Begründung?



Ich finde, das der Dr.213 dass sehr gut formuliert hat. Was gibt es da denn nachzufragen?
Allein die Vorstellung, die Hauptverantwortlichen für den 40-Jahre -Versuch zu belangen, hätte bei breiten Massen für Genugtuung gesorgt. Irgendwo sollte man immer beginnen, und warum dann zur Abwechslung nicht mal ganz oben?
Als zweite Charge wären meinem Wunsch entsprechend solche indirekten Meuchelmörder wie ein KC Piotrowski dran. Hat der Mann weniger als lebenslang verdient?
Als dritte Anwärter solche, die bis heute zu NVA-Toten schweigen und die Gründe den Angehörigen immer noch verweigern. Da gäbe es bei mir Erzwingungshaft bis zum jüngsten Tag!

Gruß Volker
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon karnak » 3. Dezember 2016, 19:42

Was ich meine, man hätte doch auch schon eher mal mit dem Durchsetzen von Gerechtigkeit anfangen können und auch danach wäre ab und an in "kleiner Runde" dazu Gelegenheit gewesen. Warum denn nun ausgerechnet bei den Erich 's Egons , und dem bisschen DDR ? Ich befürchte mal dem Ganzen liegt ein ziemlich naives Denken zugrunde, etwas was immer wieder mal hier durchschimmert. Von dem ideologischen Hintergrund der solch ein "Bedürfnis" auslöst will ich erstmal gar nicht reden, dass ärgert mich nämlich richtig, und zwar auf Grund der Unaufrichtigkeit, um was es den"Antragsteller "eigentlich wirklich geht.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Ari@D187 » 3. Dezember 2016, 20:12

Interessierter hat geschrieben:Mir ging es nicht um " Schießbefehl ja oder nein ", sondern um diese belegte Dienstanweisung für eine Spezialeinheit des MfS:
[...]

Ah, die 7 Zettel, welche an anderer Stelle hier im Forum ausgiebigst diskutiert wurden.

Ari
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Jago » 3. Dezember 2016, 20:37

Volker Zottmann hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Du meinst also bei"Krenz, Mielke und den Honeckers" wäre der richtige Anlass gewesen mit der Gerechtigkeit anzufangen? Gut, wegen mir, aber warum nun ausgerechnet bei denen, hast Du dafür eine schlüssige Begründung?



Ich finde, das der Dr.213 dass sehr gut formuliert hat. Was gibt es da denn nachzufragen?
Allein die Vorstellung, die Hauptverantwortlichen für den 40-Jahre -Versuch zu belangen, hätte bei breiten Massen für Genugtuung gesorgt. Irgendwo sollte man immer beginnen, und warum dann zur Abwechslung nicht mal ganz oben?
Als zweite Charge wären meinem Wunsch entsprechend solche indirekten Meuchelmörder wie ein KC Piotrowski dran. Hat der Mann weniger als lebenslang verdient?
Als dritte Anwärter solche, die bis heute zu NVA-Toten schweigen und die Gründe den Angehörigen immer noch verweigern. Da gäbe es bei mir Erzwingungshaft bis zum jüngsten Tag!

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Volker , so und nicht anders . Es ist nicht auszudenken wenn dieses Pack heute noch an der Macht wäre was die sich noch hätten alles einfallen lassen um die Leute im Land einzusperren

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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Wosch » 3. Dezember 2016, 21:35

karnak hat geschrieben:Was ich meine, man hätte doch auch schon eher mal mit dem Durchsetzen von Gerechtigkeit anfangen können und auch danach wäre ab und an in "kleiner Runde" dazu Gelegenheit gewesen. Warum denn nun ausgerechnet bei den Erich 's Egons , und dem bisschen DDR ? Ich befürchte mal dem Ganzen liegt ein ziemlich naives Denken zugrunde, etwas was immer wieder mal hier durchschimmert. Von dem ideologischen Hintergrund der solch ein "Bedürfnis" auslöst will ich erstmal gar nicht reden, dass ärgert mich nämlich richtig.




Weisst Du Karnak, manchmal frage ich mich allen Ernstens womit man Dich hier verdient hat?
Dass Du als ehemaliger Gehilfe dieser "Räuberbande" fast zwangsläufig eine mir gegenüber kontroverse Einstellung zu Deinen ehemaligen Oberschmagauken an den Tag legst ist ja verständlich, aber dass Du als einer der hier Verantwortlichen in diesem Ton, meiner Meinung nach, Deine hiesige Stellung dazu missbrauchen kannst Deinesgleichen über Die zu stellen, Denen Du vor gar nicht all zu langer Zeit als willfähiger "Stasi-Büttel" das Leben versaut hättest, wenn sie Dir unter die Fittiche gekommen wären.
Natürlich sind die Verantwortlichen dieser Schweinereien viel zu billig weggekommen und Deine dazu gemachten Äusserungen als Administrator eines Forum's, dass sich mit dem Anspruch eines ehrlichen Versuch's der DDR-Aufbearbeitung schmücken sollte, entlocken mir nur ein müdes Pfui Deibel.
Deine Befürchtungen, dass es sich bei einigen Deiner hiesigen "Gesprächspartner" um "ziemlich naiv" denkende Zeitgenossen handeln würde, sind das Allerletzte und irgendwo sollte es auch eine Schmerzgrenze geben.

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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon steffen52 » 3. Dezember 2016, 22:04

Wosch hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Was ich meine, man hätte doch auch schon eher mal mit dem Durchsetzen von Gerechtigkeit anfangen können und auch danach wäre ab und an in "kleiner Runde" dazu Gelegenheit gewesen. Warum denn nun ausgerechnet bei den Erich 's Egons , und dem bisschen DDR ? Ich befürchte mal dem Ganzen liegt ein ziemlich naives Denken zugrunde, etwas was immer wieder mal hier durchschimmert. Von dem ideologischen Hintergrund der solch ein "Bedürfnis" auslöst will ich erstmal gar nicht reden, dass ärgert mich nämlich richtig.




Weisst Du Karnak, manchmal frage ich mich allen Ernstens womit man Dich hier verdient hat?
Dass Du als ehemaliger Gehilfe dieser "Räuberbande" fast zwangsläufig eine mir gegenüber kontroverse Einstellung zu Deinen ehemaligen Oberschmagauken an den Tag legst ist ja verständlich, aber dass Du als einer der hier Verantwortlichen in diesem Ton, meiner Meinung nach, Deine hiesige Stellung dazu missbrauchen kannst Deinesgleichen über Die zu stellen, Denen Du vor gar nicht all zu langer Zeit als willfähiger "Stasi-Büttel" das Leben versaut hättest, wenn sie Dir unter die Fittiche gekommen wären.
Natürlich sind die Verantwortlichen dieser Schweinereien viel zu billig weggekommen und Deine dazu gemachten Äusserungen als Administrator eines Forum's, dass sich mit dem Anspruch eines ehrlichen Versuch's der DDR-Aufbearbeitung schmücken sollte, entlocken mir nur ein müdes Pfui Deibel.
Deine Befürchtungen, dass es sich bei einigen Deiner hiesigen "Gesprächspartner" um "ziemlich naiv" denkende Zeitgenossen handeln würde, sind das Allerletzte und irgendwo sollte es auch eine Schmerzgrenze geben.

Wosch.


Wosch Du sollst doch nicht etwas rot schreiben, bekommst bestimmt einen Rüffel! Wer da gedient hat, der wird es niemals ablegen können! Obwohl ich sagen muss, reden kann man mit Karnak!
Obwohl wir im persönlichen Gespräch, verschiedener Meinung gewesen sind! Luft lässt er keine ran!! [laugh]
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Wosch » 3. Dezember 2016, 22:16

steffen52 hat geschrieben:
Wosch Du sollst doch nicht etwas rot schreiben, bekommst bestimmt einen Rüffel! Wer da gedient hat, der wird es niemals ablegen können! Obwohl ich sagen muss, reden kann man mit Karnak!
Obwohl wir im persönlichen Gespräch, verschiedener Meinung gewesen sind! Luft lässt er keine ran!! [laugh]
Gruß steffen52




Was nützt denn dann das ganze Gerede?
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon augenzeuge » 3. Dezember 2016, 22:19

Wosch hat geschrieben:Was nützt denn dann das ganze Gerede?
Wosch. [santa]


Einer (mind.) fühlt sich danach besser, aber beide haben Durst. [blush]
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Volker Zottmann » 3. Dezember 2016, 22:20

"Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen? "

Getreu diesem deutschen traurigen Sprichwort verfuhr man nach der Wende. Wer wurde verurteilt? (Wenn auch sehr mild)
Am Beispiel der Ermordung des Heiko Runge ist zu belegen, wen man nach 1990 am Haken hatte. Nur die kleinen in die Irre geführten Landser. Ob unreif zum Schießzeitpunkt oder schießwütig, findet ohnehin niemand mehr heraus.
Der Heiko bleibt aber immer tot.
Den Kompaniechef aber, der den Mordbefehl mit jeder Vergatterung ausdrückte, hat man nie belangt. Den Politoffizier, der noch verächtlich vom "ausblutenden Schwein" sprach, wurde kein Haar gekrümmt....

Weißt Du Kristian, mich deshalb als naiv zu betiteln, entblößt nur Dein falsches Denken. Was ich im Leben mitbekam, auch meinen Lebensumständen geschuldet, ist ein tiefes Gerechtigkeitsempfinden. Das ist das Einzige, was ich als Attribut annehme!

Wenn ich mir vorstelle, was ich mir vor Erreichen des Rentenalters schon alles habe so oft ich wollte anschauen können... Fast unglaublich. Sicher hatte ich stets auch das erarbeitete Geld für alle Reisen.
Doch wäre Dir Dein Posten erhalten geblieben, stündest Du heute noch dort in Drewitz und ich wäre in diesem Jahr, 26 Jahre verspätet, erstmals mit Frau in die Welt gefahren. Unbeschreiblich empfinde ich dies als Glück, nach all den eingesperrten Jahren, in denen wir aber auch recht vernünftig, aber eben NIE selbstbestimmt lebten.
Und Du?
Du hättest heute noch keine Ahnung, wie sich ein amerikanischer Schlitten fährt und wie es um "Deinen" Schweinestall in der Toskana bestellt wäre.
Du gibst oftmals hier unschlüssige, halb geheuchelte Antworten oder trotzt vielleicht auch nur tschekistisch bockig. Ich will das gar nicht genauer wissen.
Ehrlich ist das nicht.

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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon augenzeuge » 3. Dezember 2016, 22:26

Doch wäre Dir Dein Posten erhalten geblieben, stündest Du heute noch dort in Drewitz


Nee, bei den Abgasen der Klassenfeinde hätte seine Lunge schon aufgegeben. [shocked]

AZ
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Wosch » 3. Dezember 2016, 22:35

augenzeuge hat geschrieben:
Doch wäre Dir Dein Posten erhalten geblieben, stündest Du heute noch dort in Drewitz


Nee, bei den Abgasen der Klassenfeinde hätte seine Lunge schon aufgegeben. [shocked]

AZ




Bei den Aufstiegschancen konnte man auch noch etwas höher kommen, einfach mal an den nicht fertigen Dachdecker denken und ich glaube nicht das es beim Hauptmann geblieben wäre. Ist ja kein Dummer gewesen.
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon augenzeuge » 3. Dezember 2016, 22:38

Wosch hat geschrieben:Ist ja kein Dummer gewesen.[/b]
Wosch. [santa]


Warum fällt mir jetzt Casablanca ein? „Wosch, ich glaube, dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.“ ... [blush]
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Dr. 213 » 3. Dezember 2016, 22:43

karnak hat geschrieben:Du meinst also bei"Krenz, Mielke und den Honeckers" wäre der richtige Anlass gewesen mit der Gerechtigkeit anzufangen? Gut, wegen mir, aber warum nun ausgerechnet bei denen, hast Du dafür eine schlüssige Begründung?


Ganz einfach, diese Personen ( Frau Volksbildung mal hier ausgenommen, die war ja mehr mit Kindesentzug und von der EOS feuern beschäftigt )
also genau diese obersten Entscheider hatten es in der Hand, das Ermorden von Zivilisten mittels Kriegswaffen an der Grenze sofort zu verbieten.
Wie wir heute wissen ist das Gegenteil der Fall. In den erteilten Befehlen lese ich immer was von "rücksichtslosem" und "konsequenten" Einsatz der W.
Der Gipfel der Frechheit ist immer die Begründung in der kolportiert wird, man mußte damals so handeln um einen Atomkrieg zu verhindern.

Wie schön, daß so Leute wie ich damals nicht über die angemessene Bestrafung zu entscheiden hatten.
Es besteht immer eine latente Gefahr der Überreaktion, bestes Beispiel sind die alten Herren im Politbüro.
Die bestanden aus ehemals selbst verfolgten Kommunisten. Die Erinnerung an die Fleischerhaken vom Plötzensee waren noch frisch.
Vielleicht waren sie zu einem großen Teil eigentlich gutmeinende Menschen und sind mit ihrem "Nie wieder" einfach etwas zu weit gegangen.

Das Auge um Auge Prinzip nach der Wende hätte sehr unappetitlich geendet. Dabei wären unweigerlich wieder neue Ungerechtigkeiten passiert.
Und dann war es ja im Sinne einer geordneten und vor allem unblutigen Haushaltsauflösung Teil des unausgesprochenen Deals, dass die Täter noch
monatelang und recht entspannt an ihrer eigenen Aufarbeitung arbeiten durften und so die Leichen im Keller einfach im Reißwolf verschwanden.

Blöd nur, dass es zu dem Schiessbefehl noch genug Material gibt und u.a. sogar diese widerliche Tonaufnahme von dem Genossen Armeegeneral.

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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Merkur » 4. Dezember 2016, 09:51

Volker Zottmann hat geschrieben:Allein die Vorstellung, die Hauptverantwortlichen für den 40-Jahre -Versuch zu belangen, hätte bei breiten Massen für Genugtuung gesorgt. Irgendwo sollte man immer beginnen, und warum dann zur Abwechslung nicht mal ganz oben?
Als zweite Charge wären meinem Wunsch entsprechend solche indirekten Meuchelmörder wie ein KC Piotrowski dran.
Gruß Volker


Also billige Abrechnung zur Befriedigung der Rachegelüste ? Hilft uns das wirklich weiter?
Des Weiteren stellt sich mir die Frage, warum Deine Überlegungen mit der zweiten Charge enden? Wäre es dann nicht konsequent, alle am Dilemma Beteiligten zu verfolgen? Was ist mit den vielen Personen, die allein durch Mitgliedschaft in der Partei den Staat und seine Organe stützten? Würde das auch Deinem Wunsch entsprechen ? [ich auch]
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Merkur
 
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Nov65 » 4. Dezember 2016, 10:21

Dann das ganze ehemalige DDR-Volk und dessen Kindeskinder abstrafen, haben doch alle das Regime gestützt.(Überhöhte Ansicht )
Die Bäcker backten auch das Brot der Herrschenden, die Lehrer bildeten und erzogen die Kinder auch der Parteikader, der Schornsteinfeger sorgte dafür, dass das Feuer nicht ausging.... ich lasse es.
Irgendwann muss Schluss sein mit dem Abstrafen. Die Obristen sind weg, die Mitläufer und mittleren Vollstrecker haben sich umorientiert.Die Mehrheit atmet frei.
Andreas
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon augenzeuge » 4. Dezember 2016, 10:34

Man muss das Verhalten individuell einschätzen. Leute, die wie KC Piotrowski Verantwortung nicht nur trugen, sondern explizit Verbrechen begingen, die müssen abgestraft werden. Und ebenso jene, die diese Verbrechen gedeckt oder belobigt haben. Anders kann es gar nicht sein.

Natürlich kann man nicht jeden Unterstützer bestrafen. Das soll auch gar nicht sein. Aber jene, die Verbrechen gegen das Leben begingen, sehr wohl. Das ist die Grenze, die man juristisch bewältigen müsste. Das ist man all jenen schuldig, welche ihr Leben für eine bessere Gerechtigkeit bezahlt haben. Und wenn wir überzeugt sind, wir verkörpern eine bessere Gerechtigkeit als früher, dann bleibt uns eigentlich auch nichts anderes übrig.

AZ
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Wosch » 4. Dezember 2016, 10:46

Nach Recht und Gesetz: "Mord verjährt nicht" und man wird ja noch darüber reden dürfen!
Wosch. [hallo]
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Danny_1000 » 4. Dezember 2016, 10:52

Merkur hat geschrieben:
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Als zweite Charge wären meinem Wunsch entsprechend solche indirekten Meuchelmörder wie ein KC Piotrowski dran.
Gruß Volker


Also billige Abrechnung zur Befriedigung der Rachegelüste ? Hilft uns das wirklich weiter?
Des Weiteren stellt sich mir die Frage, warum Deine Überlegungen mit der zweiten Charge enden? Wäre es dann nicht konsequent, alle am Dilemma Beteiligten zu verfolgen? Was ist mit den vielen Personen, die allein durch Mitgliedschaft in der Partei den Staat und seine Organe stützten? Würde das auch Deinem Wunsch entsprechen ? [ich auch]

Lassen wir das populistische Geschwätz einfach mal beiseite.

Summasummarum glaube ich, dass der Sieger - also die Klasse der Herrschenden der alten Bundesrepublik- mit den Besiegten - als den Hauptverantwortlichen für die Unterdrückung von Menschen in der alten DDR recht fair und rechtsstaatlich umgegangen ist. Diese Art und Weise hat für mich im Nachhinein maßgeblich zu einer Befriedung beigetragen. Und das sollte schon Aufgabe von staatlichem Handeln sein.
So gesehen stimme ich auch Andreas zu.

Gewünscht hätte ich mir, dass man die wirklichen Opfer von Unrecht, welches durch DDR- Behörden Menschen zugefügt wurde, besser entschädigt hätte. Am Geld kann’s nicht liegen wenn ich mir anschaue, wieviel da in eine mehr oder weniger unsinnige Aufarbeitungsindustrie gesteckt wird.

Gruß
Danny
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon Nostalgiker » 4. Dezember 2016, 10:59

Wosch hat geschrieben:Nach Recht und Gesetz: "Mord verjährt nicht" und man wird ja noch darüber reden dürfen!
Wosch. [hallo]


Das dumme ist nur, wosch, das nach Recht und Gesetz festgestellt wurde das eben kein "Mord" war. Aber ob du und deine Gesinnungskumpane das je begreifen werden?

Trennung

Da haben aber maßgebliche Politiker kurz nach 1990 was ganz anderes gefordert, so zum Beispiel Herr Kinkel .......
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon ratata » 4. Dezember 2016, 11:28

Ich schrieb vom Schießbefehl , er galt auch für Die Grenzsoldaten , da kommt die Antwort nur für MfS wurde hier im Merkblatt geschrieben .
ich schreib von Postenplätzen die ,wie bei uns ,150 - 200m von der eigentlichen Grenze entfernt waren , stimmt nicht die waren bis 25 m entfernt .
Hat jemand von Euch an der Grenze gestanden . Hat jemand schon mal in den Foren gelesen ,was Grenzposten im Grenzdienst alles veranstalteten .?????????????
Was denkt ihr wohl , was solchen Posten dann übrig blieb?????????. ,als sie den Grenzverletzer bemerkten .....
Vielleicht sind dadurch diese schrecklichen Zwischenfälle Passiert .!!!!!!!!!!!!!!

Ich möchte nur meine Meinung dazu hier nur äußern .

manudave , frag mal die Grenzaufklärer , oder hast du noch keinen gesprochen .

Wenn bei uns vorn der Trassen Hund bellte ,dann kam von den Nachbarposten meistens zu erst die Meldung , der Hund bellt .oder Auslösung eines Signalgerätes . Das bedeutete für uns ,nach dem Befehl vom Führungspunkt , im Laufschritt vor zum Grenzzaun . aber ,so etwas geschah meistens in der Nacht . Und vorne war nichts zu sehen .
Ja .sogar wenn die Grenzaufklärer sich Feindwärts aufhielten , hatte man das uns manchmal nicht mitgeteilt , so konnte man uns gleich kontrollieren .
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Re: Merkblatt Schiessbefehl

Beitragvon karnak » 4. Dezember 2016, 15:17

Wosch hat geschrieben:


Weisst Du Karnak, manchmal frage ich mich allen Ernstens womit man Dich hier verdient hat?
Dass Du als ehemaliger Gehilfe dieser "Räuberbande" fast zwangsläufig eine mir gegenüber kontroverse Einstellung zu Deinen ehemaligen Oberschmagauken an den Tag legst ist ja verständlich, aber dass Du als einer der hier Verantwortlichen in diesem Ton, meiner Meinung nach, Deine hiesige Stellung dazu missbrauchen kannst Deinesgleichen über Die zu stellen, Denen Du vor gar nicht all zu langer Zeit als willfähiger "Stasi-Büttel" das Leben versaut hättest, wenn sie Dir unter die Fittiche gekommen wären.
Natürlich sind die Verantwortlichen dieser Schweinereien viel zu billig weggekommen und Deine dazu gemachten Äusserungen als Administrator eines Forum's, dass sich mit dem Anspruch eines ehrlichen Versuch's der DDR-Aufbearbeitung schmücken sollte, entlocken mir nur ein müdes Pfui Deibel.
Deine Befürchtungen, dass es sich bei einigen Deiner hiesigen "Gesprächspartner" um "ziemlich naiv" denkende Zeitgenossen handeln würde, sind das Allerletzte und irgendwo sollte es auch eine Schmerzgrenze geben.

Wosch.

Ich hatte bis jetzt keine Zeit für Dich,gestern ich war mit meinen angeheirateten Republikflüchtlingen beim Chinesen verabredet und bis jetzt musste ich den Weg ins Brandenburgische hinter mich bringen. Nun kann ich mich von meiner Relaxliege aus Dir zuwenden. [flash]
Es nützt alles nichts, Du hast den Sinn eines solchen Forums einfach nicht verstanden, wahrscheinlich willst Du ihn eher nicht wahrhaben. Das soll hier kein Tribunal sein, hier soll niemand zum Gang nach Canossa aufgefordert und genötigt werden und das ist auch keine Plattform für ein "Insider Komitee " von was für einer Seite der alten Barrikade auch immer, daraus ergibt sich das was hier stattfindet.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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