NVA Uniformen

Alles zum Thema NVA, außer GT

Re: NVA Uniformen

Beitragvon Kumpel » 16. November 2016, 07:59

Nun scorn ,

Hast du denn diese Beiträge selbst alle geelesen? Welche Schlüsse ziehst du daraus?
Beethoven brachte hier den Begriff der "Entwickelten sozialistischen Beziehungen" und genau nach diesen selbst vorgegeben Richlinien hat die Führung der NVA und seine Offiziere versagt. Bums aus!
Das hat auch nichts mit militärischen Notwendigkeiten zu tun, die dies erforderlich gemacht hätten.
Scorn, du hast offensichtlich von diesen Vorgaben bis heute keinen blassen Schimmer und es ist Verlogen sich heute hinzustellen ,
die Auswüchse in der NVA zu verleugnen und die NVA statt dessen mit Armeen zu vergleichen mit denen mann sich in aktiven Zeiten nie gemein gemacht hätte.
'' Es war von vorn bis hinten zum Kotzen, aber wir haben uns prächtig amüsiert.''
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon SCORN » 16. November 2016, 08:11

Kumpel hat geschrieben:Scorn, du hast offensichtlich von diesen Vorgaben bis heute keinen blassen Schimmer und es ist Verlogen sich heute hinzustellen ,
die Auswüchse in der NVA zu verleugnen und die NVA statt dessen mit Armeen zu vergleichen mit denen mann sich in aktiven Zeiten nie gemein gemacht hätte.


gerade du wirfst mir vor keine ahnung zu haben [flash]
ich bin selbst an einem eisigen novembermorgen mit allen klamotten in den "bach" gefallen "worden", will heisen im eiskalten hafenwasser gelandet! na und? das ist irgend wann jeder! das leben auf einem kriegsschiff ist eben kein ponyhof! in so mancher kaserne der bundespolizei soll es heute auch nicht immer koscher zugehen.

ich habe nie die ek-bewegung abgestritten und es gab auch auswuechse. die fuehrung ging dagegen rigoros vor. was oftmals verwechselt wird ist die tatsache dass die jungen soldaten/matrosen von den alten lernen mussten und das wurde mit nachdruck forciert! ein system wie es mit sicherheit in allen armeen praktiziert wird.

was mir gegen den strich geht ist die behauptung auswuechse waeren von den vorgesetzten wissentlich und vorsaetzlich geduldet und gefoerdert worden. das ist schlicht falsch, ob es dir passt oder nicht.

und wer hier die vergleiche mit anderen armeen strickt ablehnt und sich ausschlieslich auf die NVA fokusiert, nun dem ist eh nicht zu helfen.

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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Kumpel » 16. November 2016, 08:24

SCORN hat geschrieben:......................

was mir gegen den strich geht ist die behauptung auswuechse waeren von den vorgesetzten wissentlich und vorsaetzlich geduldet und gefoerdert worden. das ist schlicht falsch, ob es dir passt oder nicht.

............
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Die ist der einzige sachdienliche Satz von dir , seit du dich hier eingeklinkt hast und der beinhaltet auch noch eine Unterstellung. Denn kein Mensch hatte behauptet die EK Bewegung wäre von den Offizieren gefördert worden.
Das sie von den Offizieren weitestgehend geduldet wurden steht ausser Zweifel und genau darin lag das Versagen und es entsprach eben nicht dem eigenen Anspruch der entwickelten sozialistischen Beziehungen den man ständig propagandistisch in das Land posaunte.
Dieser Ansicht sind übrigens auch User des NVA Forums , ohne dass du etwas dagegen einzuwenden hattest. [hallo]
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon SCORN » 16. November 2016, 08:41

Kumpel hat geschrieben:Dieser Ansicht sind übrigens auch User des NVA Forums , ohne dass du etwas dagegen einzuwenden hattest. [hallo]


die quintesenz der 436 beitraege ist eben etwas differenzierter als deine thesen. [hallo]
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Beethoven » 16. November 2016, 08:43

Volker Zottmann hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:Sei es wie es sei, lieber Volker.

13 Stunden am Tage im normalen Dienst für Euch Pioniersoldaten, ist schon sehr viel. Essen, Notdurft, Brief an Mutti und schlafen mußtet ihr ja auch noch, vermute ich mal. Dafür dann 7 Stunden am Tag und das auch noch Sonnabend und Sonntag, dass erscheint mir, sei mir nicht gram, doch etwas überspitzt dargestellt.

Ja, ich weiß, ich kann es nicht widerlegen und Du wirst mir gleich im Brustton der Überzeugung davon berichten.

Gruß


Zumindest von unseren Bedingungen hast Du keinerlei Ahnung.

Normal war 6-Tage-Woche, Sonntags frei.
6:00 Wecken, Frühsport, Hygiene, Frühstücksappell, Abmarsch zum Frühstückszelt. Dann Einrücken und sofort anschließend ab 8:00 auf die Baustelle marschieren, arbeiten. Irgendwann wenn der Schreiber kam, zweites 10 Minuten-Frühstück, wo man gerade war.
12:00 bis 13.00 Mittag und Putz-und Flick.
13:00 Abmarsch auf die Baustelle. Je nach Anweisung bis 16 oder 17:00 arbeiten. Dann Einrücken, waschen, Postappell. Verteilung von Putz- und Flickaufgaben, Außenreviere harken, Betonstraßen fegen.
19:00 bis 19:30 Abendbrot. Dann Freizeit oder etwa 2 mal die Woche Küchendienste. Kartoffelschälen erfolgte fast immer durch unsere Kompanie für rund 450 Mann. Stets in unserer Freizeit. Jeden Abend eine andere Gruppe.
22:00 Nachtruhe, offiziell bis 6:00.
Doch nun kommen alle Sonderentladungen! Da meistens der 1. Zug Steine entladen musste, waren wir im 2. Zug also öfter in der Küche.
Steinentladung begann unterschiedlich, meist gleich nach dem Abendbrot.
Doch wurden Reichsbahnwagen abends erst auf Elsniger Gleise geschoben, war mindestens die halbe Nacht futsch. Selbst wenn die Entlader erst um 4:00 in die Kojen fielen, war Punkt 6:00 die Nacht vorbei!
Und das war so 18 Monate lang! Mehrmals in jeder Woche!
Bauübungen will ich nicht vergessen! Die dauerten mehrere Tage 12 bis 36 Stunden und beinhalteten ununterbrochens Arbeiten, nur von Essenspausen "gestört".

Beethoven, was Du nicht verstehen kannst, oder nicht glaubst, ist bei einigen ehemaligen Berufssoldaten dieses Standorts in Torgau zu erfragen.
Der frühere Gymnasialrektor von Torgau Dr. Helmut Graul lebt dort noch. Er war als Unteroffiziersdienstgrad unser Politnik der 2. Kompanie und über meine gesamte Zeit dort. Den kannst Du ja aufspüren.
Er tat länger Dienst, um studieren zu dürfen und war mit weitem Abstand mit seinen geschätzten damals 23 Jahren der Intelligenteste des ganzen Haufens. Uns gegenüber, und das schrieb ich immer schon, war der sehr korrekt. Es gab wenige anständige Vorgesetzte. Auch mein Zugführer Gensch war solcher.
Ob Dr. Graul aber noch Lust hat, an Neiden erinnert zu werden, musst Du aber selbst rausfinden.

Er würde Dir auch bestätigen, dass es in Neiden aufgrund der Struktur niemals (1970/71) eine EK-Bewegung gab. Die bescheuerte Gängelei von Soldaten an Soldaten gab es nie! Wir waren eine Solidar-oder Notgemeinschaft. Auch das hat geprägt.

Gruß Volker

PS: Drucke meins hier aus, fahre nach Torgau. Und erzähle bitte anschließend, was nicht stimmt!


Hm, lieber Volker, das ist ein völlig normaler Tagesablauf in den meisten Truppenteilen der NVA.

Vermutlich habe ich da was falsch verstanden in Deinem Beitrag. Ich bin von 10 bis 13 Stunden täglicher Arbeit auf Euren Baustellen, vergleichbar mit 10 - 13 Stunden Ausbildung für andere Einheiten, ausgegangen.
Das von 06.00 Uhr, begonnen mit dem unbeliebten Frühsport, bis 22.00 Uhr mit dem kurz davor beginnenden Stuben und Revierreinigen inkl. Stubendurchgang, ist ein völlig normaler Ablauf gewesen.
Da mußt Du nicht weinen. Es ging Euch da, wie jedem anderen Soldaten, Molli, Polizisten im Grundwehrdienst, selbst an U-Schulen und Offiziersschulen, war der Tagesablauf ähnlich und genauso lang.

Gruß
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Volker Zottmann » 16. November 2016, 11:04

Beethoven, stellst Du Dich bewusst dumm, oder begreifst Du es nicht?

Erst beschrieb ich den normalen Ablauf. Dann aber listete ich die zusätzlichen Arbeitszeiten auf, die dazu führten, dass oft nicht Zeit war, mal nach Hause zu schreiben. Wenn der Soldat 6:00 geweckt wird und vor 2:00 nachts nicht in die Koje kommt, ist das sehr hart. Und das war zu 50 % bei uns Alltag. Mit all den Bauübungen, den zusätzlichen Nachtschichten und verbundenem Schlafentzug kommen die horrenden Wochen-Arbeitsstunden zusammen.
Warum sollte ich weinen, wenn ich unhaltbare Zustände von vor 40 Jahren beschreibe? Du versuchst bewusst, mich lächerlich zu machen.

Du aber bemerkst nicht mal Deine eigene Verharmlosung dieser Tatsachen. Das ist jämmerlich!
Es war eben in regulären Truppen kein Alltag stets Sonderschichten in der Nachtruhe zu verrichten.

Gruß Volker
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon karnak » 16. November 2016, 12:02

steffen52 hat geschrieben:Da bist Du aber auf dem Holzweg, Kristian! Es hat was gebracht, ich sage wenn es sich im Rahmen gehalten hat. Ich kann es nur von meinen Erlebten erzählen, was wo anders ablief, das weiß
ich nicht! Vom erzählen habe ich schon gehört, das es Auswüchse gab! Aber nun frage ich Dich: Warum haben es die Vorgesetzten( Spieß, KC) geschehen lassen? Wird wohl sein Grund gehabt haben!
Oder willst Du die Offiziere als Luschen hinstellen( es gab davon auch genug)! Sie hätten es doch verhindern können. Aber das wollten sie nicht und hofften auf einer gewissen Erziehung unter den
Soldaten! Sie ließen sogar die Soldaten abtreten die sich darüber beschwerten! Nun aber, auch falsch? Gut Du warst immer dort, wo nur alles laut Weisung und Befehl abging! [denken]
Dann erzähle mal wo Du Deinen GW-Dienst absolviert hast???? Aber erzähle nicht in einen gewissen Wachregiement!!
Gruß steffen52

Ich war im GR 34, allerdings nicht im Grenzdienst sondern beim chemischen Dienst dort, eine Ausbildungseinheit.
Das mit dem Verhindern war sicher nicht so ganz einfach, der ganze Käse lief ja im Großen und Ganzen im Freizeitbereich ab. Frage mich auch was man unter"im Rahmen" verstehen soll. Und dieses Hoffen auf eine gewisse Selbsterziehung, man erzählt und behauptet das immer so, ob man das wirklich belegen könnte bleibt fraglich.
Jedenfalls ging es mir als Uffz. schon auf den Kranz, dass die Sprutze dazu verpflichtet wurden den EK das Frühstück ans Bett zu bringen, eigentlich harmlos, im Vergleich zu Musikbox oder Schildkröte, aber zum Einen "diskreter" zu realisieren und zum Anderen auch übel demütigend und entwürdigend. Natürlich konnte ich das letztlich nicht flächendeckend verhindern, aber bei den A-Löchern die mir in solchem Tun besonders negativ aufgefallen sind habe ich schon mal den Urlaubsantrag auf VKU nicht bestätigt, dass musste man nämlich als Gruppenführer und in dem Fall hat ihn der KC dann nicht unterschrieben, dann war Essig mit dem Urlaub für den Herrn EK und danach ging er in der Regel pfleglicher mit seinen Stubenkameraden um.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Beethoven » 16. November 2016, 13:22

Volker Zottmann hat geschrieben:Beethoven, stellst Du Dich bewusst dumm, oder begreifst Du es nicht?

Erst beschrieb ich den normalen Ablauf. Dann aber listete ich die zusätzlichen Arbeitszeiten auf, die dazu führten, dass oft nicht Zeit war, mal nach Hause zu schreiben. Wenn der Soldat 6:00 geweckt wird und vor 2:00 nachts nicht in die Koje kommt, ist das sehr hart. Und das war zu 50 % bei uns Alltag. Mit all den Bauübungen, den zusätzlichen Nachtschichten und verbundenem Schlafentzug kommen die horrenden Wochen-Arbeitsstunden zusammen.
Warum sollte ich weinen, wenn ich unhaltbare Zustände von vor 40 Jahren beschreibe? Du versuchst bewusst, mich lächerlich zu machen.

Du aber bemerkst nicht mal Deine eigene Verharmlosung dieser Tatsachen. Das ist jämmerlich!
Es war eben in regulären Truppen kein Alltag stets Sonderschichten in der Nachtruhe zu verrichten.

Gruß Volker


Ja Volker, es tut mir leid aber ich kann da nichts bei finden, was andere Soldaten nicht auch erlebt haben. Dass das 50 % Deiner Dienstzeit so gewesen sein soll, ich kann kein Gegenteil beweisen, glaube ich eher nicht. Aber das ist meine Sache.
Das würde ja bedeuten, dass Du 9 Monate (+ / -) am "rammeln" warst. Und das in einer Baueinheit? Es fällt mir sehr schwer, das zu glauben. Aber abwarten und Tee trinken. Ich lass mich da gerne belehren.

Andere Soldaten, die mit der Waffe in der Hand oder auf einem Schiff oder im DHS (Diensthabendes System) erlebten auch, dass man Nächte durchzog bei Übungen und Ausbildung oder gar auf See.

Gruß
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon HPA » 16. November 2016, 15:20

karnak hat geschrieben:Brauchen wir gar nicht reden, diese EK -Bewegung war ein übles Ausleben der primitivsten Instinkte. Je größer die Dumpfbacke um so übler hat er es getrieben wenn er dann "drann war" ,auch wenn er selbst vorher darunter leiden musste. Es ist das System, dass KZ - Wächter und ihren ausgelebten Sadismus hervorbringt. Ich habe diesen Sch... immer abgelehnt, nie mitgemacht und man möge diesen üblen Umgang nicht als sinnvolle Form von Selbsterziehung glorifizieren.


Danke karnak. Genauso ist es.
Es macht nämlich einen Unterschied ,ob ich einen Soldaten den Sinn dessen vermittel, dass er gewisse Härten zu ertragen hat, und sei es , dass man um den Schlaf gebracht wird, weil Kahn sonst kieloben schwimmt, wenn man nicht schnell genug Eis klopft, oder Kameraden aus blanker Schikane, eben weil es sich ,wie beschrieben um "Frischlinge, Sprutze" or whatever handelt, auf der Stube zu schikanieren.
Für solche Methoden und solche " Kameraden" hatte ich während meiner gesamten Dienstzeit nur Verachtung übrig und habe das auch von Anfang an nicht geduldet.Ja, auch in der BW gab es solche Tendenzen.
Es waren auch in der Regel nicht die hellsten Lichter am Weihnachtsbaum.

Auf die Kameradschaft zwischen Vorgesetzten und Untergebenen in der NVA scheint sich das ja nicht unbedingt fördernd ausgewirkt zu haben wie man vor einigen Jahren in einem anderen Forum lesen konnte. Da sinnierte so mancher " Elitekämpfer" darüber. dass im Ernstfall so mancher verhasster " Knüppel" die Kugel von hinten bekommen hätte.

Dieser Thread beweisst einmal mehr, dass Menschenführung in der NVA so gut wie keine Rolle spielte.
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Kumpel » 16. November 2016, 16:21

HPA hat geschrieben:....................
Dieser Thread beweisst einmal mehr, dass Menschenführung in der NVA so gut wie keine Rolle spielte.


Vor allem zeigt er auch , das die Protagonisten von damals bis heute nicht begriffen haben , das in der NVA ihr Projekt von einem besseren deutschen Staat bereits weit vor 1989 gescheitert ist.
Zuletzt geändert von Kumpel am 16. November 2016, 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Volker Zottmann » 16. November 2016, 16:24

Kumpel hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:....................
Dieser Thread beweisst einmal mehr, dass Menschenführung in der NVA so gut wie keine Rolle spielte.


Vor allem zeigt er auch , das die Protagonisten von damals bis heute nicht begriffen haben , das auch in der NVA ihr Projekt von einem besseren deutschen Staat gescheitert ist.



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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Nov65 » 16. November 2016, 17:35

Da bin ich ganz bei @HPA.
Als Schreiber und danach Vorzimmer Kdr hatte ich genügend Einfluss/Druckmittel auf EKs, ihren Scheiß nicht zu machen. Allgemein war es in einer Grenzkompanie nicht so wie in geballten Standorten wie Eggesin. Da hörte man so manches.
Eigentlich ist es eine menschliche Tragödie, in der gleichen belämmerten Situation, und in der befanden sich GWDler aller drei Halbjahre,
sich wie Idioten, Schwachmaten, wilde Tiere zu bewegen. Aber wie auch in anderen Zeiten und Lebenslagen trampeln solche Typen immer nach unten.
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Spartacus » 16. November 2016, 18:20

Also ich lese hier mit dem größten vergnügen mit, kann aber zum eigentlichem Thema verständlicherweise nichts beitragen.

Nur soviel, während meine 4 monatigen Grundausbildung haben uns unsere Ausbilder ( Dienstgrad Gefreiter) dermaßen rund gemacht, dass wir teilweise nicht
mehr wußten, ob wir nun Männlein oder Weiblein sind, welche Uhrzeit gerade ist, wann hatten wir eigentlich das letzte mal 8 Stunden am Stück geschlafen, wieso
bestehen meine Füße nur noch aus blutigem Schorf und wie schaffe ich es nur, immer noch zu marschieren?

Diese Schikanen und noch vieles mehr, wurden bewußt durchgeführt, da dagegen jeder echte Einsatz noch vielfach schlimmer sein kann, nicht unbedingt muss.
Die Ausbilder entpuppten sich nach erfolgreicher Ausbildung beim Abschlußfest plötzlich als die besten Kumpels und überhaupt, war nach der Ausbildung im
großen und ganzen Schluß mit den Schikanen, denn dann ging es in die Regimenter, wo es sehr viel ruhiger zu ging. Klar, denn hier wurde nun das jeweilige
Waffenhandwerk von der pike auf erlernt, trainiert und immer wieder trainiert, eine Einheit geformt und zusammen geschweißt.

So, nun könnt ihr wieder weitermachen. [hallo]

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Re: NVA Uniformen

Beitragvon HPA » 16. November 2016, 18:26

spartacus, nochmal: harte und fordernde Ausbildung ist das eine, Mobbing unter Kameraden was anderes.
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon pentium » 16. November 2016, 18:26

Spartacus hat geschrieben:Also ich lese hier mit dem größten vergnügen mit, kann aber zum eigentlichem Thema verständlicherweise nichts beitragen.


Sparta


Das eigentliche Thema sind die Uniformen der NVA! Aber gut wenn es der Selbsthilfegruppe durch die NVA bzw. Grenztruppe geschädigter User hilft!

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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Edelknabe » 16. November 2016, 18:55

Irgendwo schrieb ich das schon mal. Was der Rainer heute irgend wie schade findet ist, das noch lebende Generale der NVA nicht ein Wort über die damaligen negativen Seiten der 18 Monate Wehrdienst finden.

Einfach nur mal zu sagen" Gut Männer, das war richtig Scheiße, da hätten wir in der Führung der NVA hier und dort genauer hinschauen müssen, und das haben wir eben nicht gemacht".

Über halt den ganz normalen "Schütze Arsch im Glied". Hauptkritikpunkt für mich persönlich und das schrieb ich auch schon öfters war der einfach zu kurze Urlaub. Urlaubstage, von denen beim Soldaten/Gefreiten noch zum Teil recht lange Reisezeiten mit abgingen. Kaum Zuhause schon wieder los....das war psychologisch voll Kontraproduktiv für die jungen Kerle, das schaffte keine Punkte für den alltäglichen Dienst selber.

Rainer-Maria und zur EK-Bewegung, existierte da hier nicht ein Thema selber?
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon SkinnyTrucky » 16. November 2016, 19:06

Tja, das Thema Uniformen....mochte eigentlich immer die praktische Seite von Uniformen....zumindest die Kampfanzüge....für die Arbeit gibt's nichts Besseres und Robusteres....So trug ich vor der Asche ganz gerne die GST-Klamotten für die Arbeit auf unseren Hof....nach meinem kurzen Stelldichein bei der NVA hatte ich aber erstmal genug von solchen Zwirn....heute allerdings bin ich Stammkunde im Dump-Shop in Heerlen, einem Laden in dem man sich für alle Kriege dieser Welt adäquat einkleiden kann....

....und jetzt auch mal auf die Offtoppic-Beiträge einzugehen....bei uns gab es die EK-Bewegung in einem Mass, was locker hinzunehmen war....vom Revierreinigen konnte man sich freikaufen in dem man dafür sorgte, das immer genug alkoholische Getränke vorrätig waren....es gab genug Möglichkeiten sie zu besorgen und ich tat dies sehr oft....wenn ich für jedes Mal das ich unerlaubt draussen war um was zu holen, verurteilt worden wäre, würde ich heute noch in Schwedt sitzen....

....richtige EK-Schikanen gab es bei uns allerdings nicht, klar gab es eine Hierarchie zwischen den Diensthalbjahren aber das war kein Problem....untereinander war es so abgesprochen, das wenigstens das Revierreinigen auf die Sprutze ging und die allgemeine Arbeit von den Glatten und den Zwipies erledigt werden sollte....die EK's taten sogut wie nichts mehr und das fand jeder in Ordnung....warum auch nicht....hässliche Auswüchse gab es bei uns echt nicht, worüber ich echt froh war, denn ein Onkel von mir hatte es in der NVA böse erwischt und er hat da einem psychischen Knacks von bekommen.....



groetjes

Mara
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Spartacus » 16. November 2016, 19:21

HPA hat geschrieben:spartacus, nochmal: harte und fordernde Ausbildung ist das eine, Mobbing unter Kameraden was anderes.


Klar und so was wie eine EK Bewegung gab es bei uns aus verständlichem Grunde ja nicht, aber auch kein Mobbing in diesem Sinne.
Du kennst das ja bestimmt, oder hast davon gehört. Wenn bei uns ein Vorgesetzter meinte, er könnte jemanden schikanieren, so
musste er schon genau wissen, worauf er sich einläßt, denn trieb er es zu bunt mit der Befehlsgewalt, so bekam er vor der versammelten
Truppe die Aufforderung seine Rangabzeichen abzulegen. Ehrenkodex und ungeschriebenes Gesetz bei uns. Wenn er es tat, so hies das
Zweikampf mit dem, den er schikaniert hatte, tat er es nicht, so war er "verbrannt", also Achtung als Vorgesetzter verloren. Das ging dann
soweit, dass er versetzt werden musste, oft sogar in ein anderes Regiment.

Daher überlegte es sich jeder Vorgesetzte bei uns lieber zweimal, bevor er jemanden schikanierte. [hallo]

Wenn ich mich recht entsinne, habe ich so was auch nur zweimal selbst mit erlebt und so ganz nebenbei bemerkt, halte ich solche
ungeschriebenen Gesetze für sehr wirkungsvoll.

LG

Sparta


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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Hamiota » 16. November 2016, 22:07

pentium hat geschrieben:
Das eigentliche Thema sind die Uniformen der NVA! Aber gut wenn es der Selbsthilfegruppe durch die NVA bzw. Grenztruppe geschädigter User hilft!

pentium


Der war gut Pentium! [super]

Ich lese auch interessiert mit, kann aber aus Mangel an militärischer Erfahrung nichts beisteuern. Ich versuche aber mal zusammenzufassen:
DIe User welche am intensivsten die NVA/GT bezüglich EK-Geschichten kritisieren, sind Kumpel, Volker und Doktor. Von diesen war nur Volker bei der NVA, aber in seiner Truppe gab es keine EK-Bewegung sondern zu viel Arbeit, wie er selbst schreibt! User welche bei den Grenztruppen waren stellen übereinstimmend fest dass es dort eigentlich gar nicht so schlimm war.
Andreas und Karnak haben Ansätze der EK-Bewegung erkannt und als Vorgesetzter und Schreiber sofort erfolgreich gegegensteuert! Skinni war bei der NVA, aber bemerkte nur eine lockere EK-Bewegung!

Beethoven und Scorn waren länger bei der NVA, streiten die EK-Geschichten im Grunde nicht ab, relativieren das ganze aber deutlich. Was bleibt sind einige User die gehört haben wie schlimm es doch wo anders gewesen sein muss aber keine persönliche Erfahrung haben!

Nicht zu vergessen Sparta der sagte wie es woanders war. Das ist der Stand der Dinge Männer. Also für ein Forum das vom selbst erlebten der User lebt und das was man von unseren Usern so hört, haben Beethoven und Scorn wohl gar nicht so Unrecht! Das schliest natürlich nicht aus dass es schlimme Fälle gab, es ist sogar ziemlich sicher, nur hat es eben keiner hier erlebt!

Der Einwurf von Volker zu den "Versagern" ist daher etwas weit hergeholt, darüberhinaus beleitigend und provozierend! So kenne ich dich nicht Volker!

zum Thema: ich finde alle Uniformen einfach schrecklich hässlich, ausgenommen die Karnevalsuniformen der rheinischen Jecken, schön bund und lustig! [grins]

der Peter [hallo]
Der größte Schuft im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant

„Die sogenannten ‘whataboutists’ stellen das bisher nicht in Frage Gestellte infrage und bringen Widersprüche, Doppelstandards und Heuchelei ans Tageslicht. […], es ist die Herausforderung, kritisch über die (manchmal schmerzhafte) Wahrheit unserer Stellung in der Welt kritisch nachzudenken." (Christian Christensen, Professor für Journalismus in Stockholm)
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon pentium » 16. November 2016, 22:32

Edelknabe hat geschrieben:
Rainer-Maria und zur EK-Bewegung, existierte da hier nicht ein Thema selber?


Ja gibt es: "Die EK-Bewegung" Hat aber noch keiner groß gemerkt Edelknabe.

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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Volker Zottmann » 16. November 2016, 22:35

Lass ich so nicht stehen Hamiota.
Na klar sollte das provozieren, was ich als einen Satz schrieb. Ein Beethoven wird sich nicht angesprochen fühlen, somit beleidige ich den auch nicht. Er hat im Ossiforum vor 3 Jahren schon mir ganz sachlich 2 Irrtümer benannt und ich war mir nach Erkennen auch nie zu schade, es ihm gegenüber richtig zu stellen. So sollte Forum sein.
Nur tummeln sich hier auch Mitleser, die durch meinen provokanten Satz auch sehr wohl angesprochen sein dürften. Ihnen gilt es!
Ganz zu verallgemeinern ist auch mein Ding nicht.
Ich stand auch mit Peter Tannhoff, der hier ungefragt geschmäht wurde in Mailkontakt. In Tautenheim bei den Raketentruppen sah nach seinem Bekunden die EK -Bewegung betreffend ganz anders aus. Dort wurde auch stets nur ein Drittel neu eingezogen. Es gehört sich aber nicht, hier Fremde vorzuführen und zu besudeln, deren Sicht und Erleben wir nicht kennen.
Mir wurde stets vorgehalten die ganze NVA zu besudeln. Das ist aber Quatsch, weil auch ich, wie betont, nur eine kleine Facette kennen lernte.Wahrheitsgemäß schrieb ich, dass wir Glück hatten und nie eine bösartige EK-Bewegung erlitten. Ich würde mir nie anmaßen, Grenztruppen oder Fallschirmjäger zu beurteilen. Stets war ich ein Beobachter, werde ich auch immer bleiben. Erlebtes gebe ich so weit ich kann, wieder. Anfeindungen diesbezüglich werte ich als Bestätigung.
Was ich an Beethoven schrieb, kann auch jeder andere wahrnehmen und in Torgau gern anrufen und Termin machen und meine Behauptungen zu Neiden hinterfragen.

Gruß Volker
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Beethoven » 17. November 2016, 14:39

Ich habe ja gestern geschrieben, dass ich mich mal kundig machen werde, was den TDAP in Baueinheiten angeht.
Dazu gab es zwei Antworten, von Wissenden, die im großen und Ganzen das bestätigen was Volker geschrieben hat, jedoch auch ein paar Nuancen anders beschreiben. Allerdings waren die nicht in NEIDEN. Ich glaube langsam, das die Truppe in NEIDEN echt einen Griff in die "Kloschüssel" gemacht haben, als sie dort hin gezogen worden sind.

Hier mal die beiden interessanten und für mich auch mit neuen Erkenntnissen gespickten, Antworten.

Interessant für mich, dass hier einer schreibt, der es auch mit Bausoldaten zu tun hatte, die den Spaten auf dem Schulterstück trugen.

Gruß

Der normale TDA war bei uns auch so, wie vom BP Z. beschrieben. ( 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr)
Aber:
Bahnentladung kenne ich auch zu Genüge. Das hing immer davon ab, wie die Stellzeiten von der Bahn konkret vor Ort waren. ZB. bei euch in Lehnin war der Zielbahnhof Borckheide . Stellzeit war 08.00 Uhr und am Folgetag 08.00 Uhr wurde der Waggon wieder abgeholt- sprich wir hatten 24 Stunden Entladezeit. Da konnte man die Bahnentladung normal in den TDA einschieben. Prora bzw. Binz hatte Stellzeit 22.00 Uhr und Abholung war 08.00 Uhr am Folgetag. Da musste ich immer ein Entladekommando befehlen und wir hatten oft Stress. Die Zeit, die nach 24.00 Uhr gearbeitet wurde, wurde aber nachgeschlafen. Da gab es eine Regelung in der Militärbauordnung.
Deuteten sich umfangreichere Entladungen an, wie zB. einfach zu viele Waggons, die in der normalen Stellzeit nicht zu schaffen waren, dann wurde es kompliziert. Denn die RB verstand keinen Spass, hatte ihren eigenen Güterfahrplan und echt mehr zu sagen als unser GO. Ich habe dann immer über unseren SC und unser eigenes MTW eine Verlängerung beantragt. Das klappte aber nicht immer.

Bauübungen kenne ich auch. Das hieß bei uns " Gefechtsmäßiges Bauen". Da wurde nach Alarmierung in FDU und Stahlhelm 18 Stunden am Stück gemauert, der Schnuppersack lag griffbereit da und wurde auch auf höheren Befehl mal für ca. eine Stunde angelegt. Das gab es schon, vielleicht ein mal in 3 Monaten. Ziel war, die Einsatz-und Gefechtsbereitschaft zu erhöhen, Abläufe zu trainieren und einen Sprung nach vorn in der Planerfüllung zu machen.
Auch sollten alle spüren, dass wir eben AA waren. In Löbau musste ich sogar einmal die Rundumverteidigung der Sportplatzbaustelle üben. Ohne Waffen hat das bei den Soldaten mehr Schaden angerichtet als Nutzen gebracht. ( Waffen waren bei uns nie mit auf Baustelle)

Dann gab es noch Alarm "Blau" und Alarm "Rot".
Alarm "Blau" bedeutete Verlegebereitschaft der Baustelle herstellen ( Zeit eine Stunde) und auf weitere Befehle warten. Dabei musste neben dem ganzen Kompaniekram auch die Baustelle nach entsprechendem Plan verladen werden . (20 Schaufeln, 20 Spaten, 20 Kreuzhacken, 10 Zementsäcke, 8x Maurerwerkzeug, 10 Zimmermannssägen, Messgeräte usw......)
Alarm "Rot" war wie "Blau" nur mit sofortiger Rückverlegung nach BRB. ( haben wir aber nie gemacht)

Kartoffelschälen und andere Hilfsdienste mussten wir nicht leisten, da wir ja in der Regel Gäste in anderen Dienststellen waren. Bei BP Z. wird das eben darum anders gewesen sein.
Das 2. Frühstück wurde immer auf der Baustelle eingenommen und vom Schreiber mit dem E-Kfz raus gebracht. Je nachdem wie die Entfernungen waren auch das Mittagessen.
Ja, wir hatten auch Stress, nur eben anderen als ihr.

Falls es noch Fragen gibt, ich bin gerne bereit zu antworten.

Gruß vom Engineer


Nachtrag zur Arbeitszeit:
Die Diskussion kenne ich auch. Unser Standpunkt war: Ein AA hat kein Arbeitsrechtsverhältnis sondern ein Dienstverhältnis.


Zweiter Beitrag folgt sofort:
Zuletzt geändert von Beethoven am 17. November 2016, 14:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Beethoven » 17. November 2016, 14:41

Hier der zweite Beitrag:

....na ja, ich war ja ab April 78 auch bei den Baupionieren, diverse Außenbaustellen dann auch Hafenbau Mukran , allerdings war nur ein kleiner Teil der Bau-Objekte direkt für die NVA bestimmt und im Prinzip erfolgten die Bauaufgaben unter Leitung der zivilen Baubetriebe, die de facto Hauptauftragnehmer waren, da kann sich der Alltag schon etwas von den Ingenieur-Bautruppen unterschieden haben, bei denen die strukturmäßigen Offiziere als zumeist auch ausgebildete Bauingenieure die Erfüllung der Bauaufgaben selbst organisierten und leiteten,

....nach meiner Erinnerung haben die Mannschaftsdienstgrad eigentlich den Dienst in einem Baupionierbataillon dem Dienst in einer reinen Kampftruppe, wo z.B. 30 bis 40 % der Ausbildung in den Abend oder Nachtstunden erfolgten, vorgezogen . Unsere Truppe, selbst die Spatensoldaten hatten im Prinzip nur Tagschicht !

Gegenüber den Baubetrieben als Hauptauftragnehmer hatte die Armee pro Wehrpflichtiger von Montag bis Freitag jeweils 8 geleistete Arbeitsstunden abzurechnen und Sonnabends 6 Arbeitsstunden , mehr nicht, denn mehr wurde von den Betrieben an die Armee auch nicht bezahlt !

2 Tage Polit gab s im Monat auch , da wurde dann zumindest auf dem Bau an diesen Tagen n i c h t gearbeitet, hin und wieder auch mal ein allgemeiner Ausbildungstag....Wache stehen oder sonstige 24 h Dienste gehörte auch dazu , ja, Alarmierungen auch bis hin zu ner Mob.-Übung....

Bau-Soldaten (Spatensoldaten) hatten außer Baustelleneinsatz im Prinzip nur noch Küchendienst oder Stuben und Revier-Reinigen...wenn mit dem äußeren militärischen Erscheinungsbild bei denen mal zu sehr haperte, wurde auch mal etwas exerziert, weil sie "vom übrigen militärischen Kram" weitgehend verschont blieben, waren die bei den normalen Wehrpflichtigen nicht grade beliebt und man musste als Vorgesetzter schon drauf achten, Schikanierungen der Bausoldaten und selbst, wenn es nur verbal war, irgendwie zu unterbinden....das Schimpfwort "die Schippen"....ja, wenn s wenigstens von den Offizieren nicht oder wenigstens nicht öffentlich gebraucht wurde....mehr war nicht drin
Länger als 8 h am Tag arbeiten....eher selten, es sei es gab auf der Baustelle irgendwelche technologischen Sachzwänge, in dem Fall war es jedoch üblich, die Truppe durch irgendwelche Sondervergünstigungen/Diensterleichterungen bei Laune zu halten !

Ansonsten, etwas erhöhter Verpflegungssatz (zweites Frühstück....aber nur im Baueinsatz) und solange keine Disziplinarstrafen anfielen auch ein monatlicher Baustellenzuschlag von 50 ,- DDR-Mark für Soldaten und Unteroffiziere/Gruppenführer/Technikspezialisten im Baustelleneinsatz.....für Berufssoldaten/Offiziere, selbst wenn sie auch den ganzen Tag auf der Baustelle mehr oder weniger sinnvoll/sinnlos rum rannten...gab es den nicht !

Während der Schichten wurden die Arbeitsaufgaben fast ausschließlich von Brigadieren oder Meistern der zivilen Baubetriebe eingeteilt und angeleitet, Zugführer und KC...selbst der Stab kontrollierte praktisch nur , das die Leute in der Arbeitszeit auch arbeiteten und nicht UE gingen oder soffen oder sonst welchen Unsinn verzapften.....soweit sich das auf den oft weitläufigen Baustellen überhaupt kontrollieren ließ....ansonsten waren die Vorgesetzten für die Organisation der Versorgung zuständig, wobei die Unteroffiziere auf Zeit/Gruppenführer 75 % der Arbeitsleistung der Soldaten auch zu erbringen hatten, ein knapp 20 jähriger Uffz. konnte da schon seine Probleme haben, wenn der Soldat , mit dem er zusammenarbeiten musste, aus Altersgründen viel mehr Berufserfahrung hatte .

Entladungen am Wochenende kam auch vor, wobei Sonntagsentladungen auf dem Bahnhof Lietzow nahe Prora eine Spezialität der Adventisten des 7. Tages aus den Reihen der Bausoldaten war, soweit es irgend machbar war, wurden alle Arbeiten , die Sonntags anfielen, von den "Adventisten" erledigt, dafür hatten die, entsprechend ihren Glaubensgrundsätzen den kompletten Samstag dienstfrei....das war so ein Deal, der solange gültig war, wie erfüllbare Aufgaben von den Leuten auch erfüllt wurden und es keine ernst zu nehmenden Disziplinarverstöße gab, nach meiner Erinnerung funktionierte dieser Deal überdurchschnittlich gut !

Bei der arbeitsmäßigen Unterstellung unter zivile Brigadiere und Meister hatten die Truppen natürlich auch den Trumpf, das ihnen während der Arbeitszeit die vorgesetzten Offiziere der eigenen Einheit bis zum Stab zum Arbeitsinhalt an sich nicht viel zu sagen hatten und das aus zumeist vorhandenem Mangel an baufachlichen Kenntnissen auch gar nicht erst versuchten, was wollte ich als vormaliger Zerspanungsfacharbeiter und anschließend als Mot.-Schützenkommandeur ausgebildet, einem "Baubudenrülps" , selbst wenn er real nur Teilfacharbeiter war, denn vom Bau erzählen ?

Als "Mucker-Häuptling" konnte ich meinen Motnicks ja wenigstens im Rahmen der Gefechtsausbildung zeigen, das ich Ahnung vom Fach hatte und davon mehr als sie...bei den Baupionieren war das umgekehrt und man war viel mehr auf die delegierte Autorität (kraft der Schulterstücke ) angewiesen, als auf eine auf fachlicher Kompetenz beruhenden Autorität !

Selbst Formaldisziplin durchsetzen war da deutlich weniger machbar, als in einer Kampftruppe !

Eine derartige "Freizügigkeit" bei der Aufgabenerfüllung gab es sonst "bei der Fahne" selbst im Ansatz nur in Spezialwerkstätten/Lagern halbzivilen Charakters .

Besonders übel wurde es, wenn die Bau Chefs versuchten , sich bei den Mannschaften dadurch ein zu schleimen, das sie bewusst und mit voller Absicht selbst Minimalforderungen nach militärischer Disziplin und Ordnung außer Kraft setzten und z.B. auch Saufereien Vorschub leisteten (am Schnapsschmuggel verdienten) und sich anschließend bei uns Offizieren beschwerten, wenn die Arbeitsaufgaben nicht erfüllt wurden !

Ganz haarig wurde es, wenn nicht mal ein militärisch halbwegs abgeschlossenes und gesichertes Truppenlager zur Unterbringung vorhanden war und trotzdem auf Forderung
"von ganz oben" "Militär gespielt werden sollte"....wenn da nicht noch viel mehr Scheiße passiert ist, als es so schon der Fall war.... ....dann lag es nur am guten Willen der Soldaten...

Ach ja, die Abkommandierten zur Erfüllung von Bauarbeiten im Textilwerk Wittstock , außer 2 oder 3 Dutzend Uniformträgern vor Ort und ansonsten....600 junge Weiber in den Fabrikhallen.....da hat echt ein Soldat seine Abversetzung beantragt, notfalls so gar zu den Muckern....er liebte seine Frau, die er natürlich als Wehrpflichtiger nur alle 12 Wochen sah (Pech, wenn der Urlaub dann auch noch auf die falsche Woche fiel !) und er wollte seiner Frau doch wirklich treu bleiben....das Problem hatten bei längerem Verbleib in Wittstock ....alle Dienstgradgruppen !

In sehr guter Erinnerung habe ich, wenn eine wirklich komplizierte Bauaufgabe an stand , nicht zu lange dauernd und man als Vorgesetzter den Leuten die Wichtigkeit auch plausibel machen konnte , allerdings nicht wie es machbar wäre.... die Truppe fand den richtigen Weg !

Wie überall bei der "Fahne" gab es auch bei uns die größten Konflikte und Probleme , wenn die Aufgabenstellung unrealistisch war, Führungsverantwortung nicht richtig geklärt war, oft auch wegen fehlender materieller Sicherstellung oder wenn unfähige Vorgesetzte sinnlosen Sackstand verbreiteten (grad bei uns gab es in der Anfangszeit großen Mangel an Vorgesetzten, die für ihre konkrete Funktion ausreichend ausgebildet und ausreichend erfahren war , es war eben eine "hinterlandsverbundene Truppe" die bei der Zuteilung von Vorgesetzten ganz hinten anstehen musste...ja oder wenn wegen fehlender echter Aufgaben/mit irgendwelchem Gammeldienst die Zeit totgeschlagen wurde !

Wenn man ehrlich ist, waren dann an diesen Problemen die Ursachen aber im Führungs/Nichtführungsbereich zu suchen und nicht beim Durchschnittssoldaten !

Ja nun, dieser Bau-Pionier "der so gelitten hat "...jeder mit längerer Militärdiensterfahrung grad in etwas größeren Einheiten wird sich erinnern, das bei identischen Aufgaben und vergleichbaren Truppen die Dienstdurchführung (nicht nur von einfachen Soldaten !) sehr unterschiedlich empfunden wurde.....je nach Talent/Charakter der zuständigen Vorgesetzten....das Problem ist so alt , wie das Militär selbst....

....und dann gibt s in buchstäblich jeder Soldatengeneration Leute , die als Veteranen auf überdurchschnittliche Belastung in ihrer aktiven Zeit hinweisen, um zu demonstrieren, was sie doch zumindest damals für Kerle waren !...... selbst, wenn sie damals echt ab gekotzt haben !

...und es gibt Leute, die auf Mitleid aus sind, bzw. von Erziehung oder Charakter her nicht auf "gleiche Pflichten für alle" gepolt sind, sich solchen "Gleichheitsgrundsätzen" entziehen zu können, war in der DDR im Zivilleben mit genügend Knete oder Beziehungen im Hintergrund im Gegensatz zur Staatsdoktrin auch schon mal machbar ......beim Militär aber nur extrem selten !


Quelle beider Beiträge: http://f10904.nexusboard.de/t7696f32-Ba ... #msg115638
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Volker Zottmann » 17. November 2016, 18:08

Eins lieber «Beethoven scheinst Du bei Deinem Nachfragen aber etwas falsch dargestellt zu haben. Erlese ich mir aus dem letzten Teil.
Ich selbst war damals 19. machte mir nur Gedanken jeden Tag korrekt abzuhaken, egal ob ich schlafen darf, Normaldienst oder Bauübung hatte. Selbst die schlimmsten Belastungen, über welche wir damals schon bewusst protestierten und nölten, haben wir jungen Bauarbeiter doch weggesteckt.
Ich habe als Sani aber auch Nerven-Zusammenbrüche bisher gesunder Jungen erleben müssen.

Du hast wohl nicht richtig rausgestellt, dass ich lediglich 40 Jahre später alles für die Nachwelt aufgeschrieben habe. Wenn ich das heute lese, stelle auch ich an einigen Stellen wiederkehrende Wut fest, von der ich mich frei schrieb. Habe also meine Seele erleichtert wenn Du so willst.
Als Leidenszeit habe ich meine 18 Monate selbst weniger gesehen, eher als vertane 18 lange Monate Jugendzeit.

Nun weiß ich nicht, wen aus welchen Foren Du befragt hast. Aber ein @Kraszlude war auch auf Baustellen aber mit anderen Aufgaben, wohl aber mit gleichen Einsichten, hat aber seine zeit auch locker weggesteckt.
Sehr erhellend war für mich der Kontakt mit @Andersdenker im NVA-Teil des Ossiforums vor etwa 2 Jahren. Frag den mal, falls Du es nicht schon tatest, denn er tat genau dort etwa 8 Jahre später als Kompaniechef Dienst und hat mich im Großen Ganzen bestätigt.

Zumindest danke ich Dir Für Dein Statement zu Neiden.

Gruß Volker
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Werner Thal » 7. April 2021, 15:31

DDR-Uniformen - Der NVA Stahlhelm

http://www.ddr-uniformen.com/?page_id=416

"Trage es - ääh ihn - wie ein Mann"

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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Beethoven » 7. April 2021, 16:18

Ist bekannt Werner und wurde sogar in diesem Forum schon bekaspert.

Gute Arbeit deutscher Ingenieure.

Natürlich hält der Stahlhelm nicht alles ab aber er schützt schon vor leichten Infanteriewaffen auf größere Entfernung und vor allem gegen Splitter und herum fliegende Gesteins-, Metall- oder andere Brocken. Direkten Beschuss aus Gewehren aller Art aus naher oder mittlerer Entfernung hält er nicht stand. Selbst moderne Kevlarhelme schaffen das nicht.

https://www.youtube.com/watch?v=Ug6PHN4fPgU

https://www.youtube.com/watch?v=hdqOhqSu7o0

Freundlichst
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon pentium » 7. April 2021, 16:35

Beethoven hat geschrieben:Ist bekannt Werner und wurde sogar in diesem Forum schon bekaspert.

Gute Arbeit deutscher Ingenieure.

Natürlich hält der Stahlhelm nicht alles ab aber er schützt schon vor leichten Infanteriewaffen auf größere Entfernung und vor allem gegen Splitter und herum fliegende Gesteins-, Metall- oder andere Brocken. Direkten Beschuss aus Gewehren aller Art aus naher oder mittlerer Entfernung hält er nicht stand. Selbst moderne Kevlarhelme schaffen das nicht.

https://www.youtube.com/watch?v=Ug6PHN4fPgU

https://www.youtube.com/watch?v=hdqOhqSu7o0

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Nicht schon wieder die Geschichte vom Stahlhelm...Murmeltiertag
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Werner Thal » 7. April 2021, 16:52

Er - der NVA-Stahlhelm - war aber knitterfrei und drückte aufs Gemüt. [frown]

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Re: NVA Uniformen

Beitragvon Beethoven » 8. April 2021, 08:07

Werner Thal hat geschrieben:Er - der NVA-Stahlhelm - war aber knitterfrei und drückte aufs Gemüt. [frown]

W. T.


So wie jeder andere Helm eben auch. Deshalb ist es ja ein Helm [grins] [hallo]

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Re: NVA Uniformen

Beitragvon AkkuGK1 » 8. April 2021, 08:41

es gibt nur einen Helm im Universum der etwas taugt:
Ei sirweiw Gohronah!
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