Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 8. Januar 2016, 19:53

In "Feindbild Islam - Thesen gegen den Hass" bezieht Jürgen Todenhöfer Stellung zum "muslimischen Terrorismus" und zum "Anti-Islamismus" unserer Tage.

Sein Fazit: Auch diesen Terrorismus werden wir nur überwinden, wenn wir seine tieferen Ursachen beseitigen. Und die liegen vor allem in der menschenverachtenden Art, mit der der Westen seit langem mit dem Islam umgeht.

Erst wenn wir die muslimische Welt genauso fair behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen, werden wir die Gewalt terroristischer Minderheiten überwinden. Nur 7 Minuten...


AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 8. Januar 2016, 23:19

Na sowas. Und ich hätte hier eine schnelle Widerlegung erwartet. Scheinbar doch nicht so leicht. [blush]

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon pentium » 9. Januar 2016, 14:00

Zur Ergänzung:
http://www.ag-friedensforschung.de/them ... efer2.html

Die 10 Thesen gegen den Hass - kurz gefasst:

Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Millionen arabische Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonialisierung getötet.
Nichts fördert den Terrorismus mehr als die „Antiterrorkriege“ des Westens. Sie sind ein Terrorzuchtprogramm.
Terrorismus ist kein typisch muslimisches, sondern ein weltweites Problem.

Islamisch getarnte Terroristen sind Mörder. Christlich getarnte Anführer völkerrechtswidriger Angriffskriege auch.
Muslime waren und sind mindestens so tolerant wie Juden und Christen. Sie haben die westliche Kultur entscheidend mitgeprägt.
Nicht nur in der Bibel, auch im Koran sind die Liebe zu Gott und Nächstenliebe die zentralen Gebote.

Die westliche Politik gegenüber der muslimischen Welt leidet unter einer erschreckenden Ignoranz einfachster Fakten.
Der Westen muss die muslimische Welt genauso fair und großzügig behandeln, wie er Israel behandelt. Muslime sind genauso viel wert wie Juden und Christen.
Die Muslime müssen sich wie ihr Prophet Mohammed für einen Islam des Fortschritts und der Toleranz einsetzen. Sie müssen dem „muslimischen Terrorismus“ die religiöse Maske vom Gesicht reißen.
Das Gebot der Stunde heißt Staatskunst, nicht Kriegskunst – In Afghanistan, in Pakistan, im Irak, im Iran und in Palästina.

Vielleicht hilft es etwas beim Thema?

mfg
pentium
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 23752
Bilder: 107
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon Spartacus » 9. Januar 2016, 17:37

Die Muslime müssen sich wie ihr Prophet Mohammed für einen Islam des Fortschritts und der Toleranz einsetzen.


Das haben sie bis ins 15. Jahrhundert auch bravourös gemacht, aber leider keinen Luther gehabt, so das sie sich heute auch für nichts einsetzen
können, was sie niemals kennengelernt haben. Fortschritt und Toleranz existieren im Islam seit 500 Jahren nicht mehr. Das einzig positive, was
der Islam heute noch auf der Habenseite hat, ist das zinslose Geldsystem. Das war es dann aber auch schon, oder kennt noch jemand etwas anderes,
dass man als positiv bezeichnen könnte?

Muslime waren und sind mindestens so tolerant wie Juden und Christen. Sie haben die westliche Kultur entscheidend mitgeprägt.


Ja, zuletzt vor 500 Jahren. Ich glaube langsam der Todenhöfer hat ein historisches Problem, oder kennt er den Begriff vom "kranken Mann am Bosporus"
nicht?

Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Millionen arabische Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonialisierung getötet.


Ja richtig, nur die Muslime hatten damals einfach nicht mehr "die Mittel" um gegenzusteuern. Hätten sie sie gehabt, wären sie heute die Schuldigen, denn sie
hätten das selbe mit uns gemacht, so wie sie es vor Wien ja auch vorhatten.

So und nun kann wieder losgeheult werden. [hallo]

Sparta
Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
Benutzeravatar
Spartacus
 
Beiträge: 13184
Registriert: 28. März 2013, 19:01
Wohnort: Bayern

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 9. Januar 2016, 17:49

Warum losheulen, du hast die Fragen nach deiner Art alle mit "Ja" beantwortet. Und das teilweise in Konfrontation zu Todenhöfers geschilderten Toleranz-Beispielen.

Wenn du jetzt meinst, er ist der Zeit 500 Jahre hinterher, dann ist dies deine Meinung. Immerhin ist er weiterhin ein gefragter Vermittlungspartner zwischen "prekären Ländern".

Nicht ganz überzeugend, Sparta.

Ich war auch in islam. Ländern, allerdings habe ich mir im Gegensatz zu T. nur ein kleines Bild verschaffen können. Aber vieles was er sagt, ist für mich nachvollziehbar.

Abschließend noch ein Zitat von Scholl Latour, der dir ja angenehmer erscheint als T. Mir erscheinen die Aussagen der Beiden, je mehr ich sie lese und vergleiche, zunehmend verwandter zu sein.... [denken]
In Untersuchungen des amerikanischen Geheimdienstes wurde schon lange festgestellt, dass sich in fast allen muselmanischen Staaten...islamische Parteien als stärkste politische Kraft durchsetzen würden. Es ist ein Fehler, diesen religiös motivierten, auf soziale Gerechtigkeit pochenden Strömungen a priori fanatische Verblendung, rabiate Christenfeindlichkeit oder blutrünstigen Terrorismus zu unterstellen.


AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon pentium » 9. Januar 2016, 17:51

Die seit der katastrophalen Niederlage vor Wien entstandene militärische Schwäche des Islams versucht Todenhöfer tatsächlich als „Friedfertigkeit“ zu verkaufen. Der Westen sei ja „viel gewalttätiger“ als die islamische Welt und habe auch „zehn Mal mehr Tote“ verursacht, was in der Summe dann ja 2,7 Milliarden Opfer sein müssten.

Den Kampf gegen den Terror sieht Todenhöfer als „Terror-Zuchtprogramm“ und den früheren US-Präsidenten George W. Bush als „Anti-Terrorist“. Todenhöfer versucht auch anhand der Beispiele NSU-Zelle, Breivik, ETA & Co zu beweisen, dass der Terrorismus keine spezifisch moslemische Erscheinung ist. Hierzu greift er sich selektiv nur die europäische Terrorstatistik eines einzigen (!) Jahres heraus, und zwar 2010, in dem moslemische Terroristen offensichtlich von den Sicherheitsbehörden gut unter Kontrolle waren und ihnen nur drei Anschläge gelangen.
...
In These 4 setzt Todenhöfer islamische Terroristen mit „christlichen Anführern von Angriffskriegen“ gleich und bezeichnet beide als „Mörder“. Eine Bombe im Anti-Terror-Kampf ist für ihn eine „christliche“ Bombe.

In These 5 behauptet er, Moslems seien „mindestens so tolerant“ wie Juden und Christen. Sie hätten die westliche Kultur „entscheidend mitgeprägt“. Hierzu zieht er die Botendienste von Moslems heran, die geistige Errungenschaften der griechisch-römisch-indisch-persisch-arabischen Kultur nach Mitteleuropa transportiert haben. Moslems seien darüber hinaus die Anfänge der experimentellen Optik, die Erfindung des Kompasses, Kenntnisse der Planetenlaufbahnen und „wesentliche Teile der modernen Medizin“ zu verdanken. Sie hätten die westliche Zivilisation „weit nach vorne gebracht“.

Todenhöfer verschweigt natürlich, dass diese Forscher unter islamischer Herrschaft zumeist Juden und Christen waren. Wenn es ausnahmsweise Moslems waren, haben sie TROTZ der Unterdrückung durch die engstirnige und rein auf dem Koran basierende islamische Weltanschauung geforscht und sind früher oder später meist auch vertrieben worden wie beispielsweise Averroës.

Bei These 6 wird es völlig absurd: Die Nächstenliebe sei nicht nur in der Bibel, sondern auch im Koran ein zentrales Gebot. Der Islam sei eine Religion der „Liebe und Barmherzigkeit“. An keiner Stelle rechtfertige der Koran die „Tötung unschuldiger Zivilisten“. Zum „Beweis“ verkürzt und verfälscht Todenhöfer den Vers 32 der Sure 5, den Mohammed aus der Thora in den Koran übernahm:

„Wer einen Menschen rettet, für den soll es sein, als hätte er die ganze Welt gerettet“

Aber dieser Vers lautet in Wirklichkeit vollständig:

„Aus diesem Grunde haben wir den Kindern Israels angeordnet, dass, wer einen Menschen tötet, ohne dass dieser einen Mord begangen oder Unheil im Lande angerichtet hat, wie einer sein soll, der die ganze Menschheit ermordet hat. Und wer ein Leben erhält, soll sein, als hätte er die ganze Menschheit am Leben erhalten.“

Also: Wenn jemand „Unheil“ anrichtet, darf man ihn im Islam jederzeit töten. Wer den Islam kritisiert oder seine Verbreitung behindert, kann schnell unter diese Kategorie fallen und dann in akuter Lebensgefahr sein. Natürlich verschweigt Todenhöfer auch, wie blutrünstig es im nächsten Vers 5:33 weitergeht:

„Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe“

Bei seiner intellektuellen Geisterbahnfahrt ist es auch kein Wunder, dass Todenhöfer in These 7 die menschenrechtsfeindliche und brutale islamische Religionsdiktatur Iran als „tolerant“ dem Christentum gegenüber darstellt. In These 8 zitiert er voller Entrüstung eine amerikanische Fernseh-Kommentatorin:

„Wir sollten in ihre Länder einmarschieren, ihre Führer totschlagen und ihre Völker zum Christentum bekehren. Wir sollten unseren nationalen Arschkriecher-Wettbewerb beenden, Syrien ins Steinzeitalter zurückbomben und danach den Iran dauerhaft entwaffnen.“

Anschließend fordert er ein Ende „rassistischer“ Bemerkungen zu Muslimen und dem Islam, wobei er Fotos von Geert Wilders und Thilo Sarrazin zeigt. Die „Diskriminierung des Islam“ müsse „beendet“ werden. Wer glaubt, realitätsferner geht es schon nicht mehr, warte auf These 9:

„Muslime müssen sich wie ihr Prophet Mohammed für einen Islam des Fortschritts und der Toleranz einsetzen. Sie müssen dem ‚muslimischen Terrorismus‘ die religiöse Maske vom Gesicht reißen.“

Was für ein Traumtänzer, dieser Todenhöfer. Wollen wir den „toleranten“ Mohammed mal ein bisschen anhand einiger Koranbefehle zu Wort kommen lassen?

2:191
„Und tötet sie, wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben; denn die Verführung zum Unglauben ist schlimmer als Töten.“

8:17
„Nicht ihr habt sie erschlagen, sondern Allah erschlug sie. Und nicht du hast geschossen, sondern Allah gab den Schuß ab.“

8:39
„Und kämpft gegen sie, damit keine Verführung mehr stattfinden kann und (kämpft,) bis sämtliche Verehrung auf Allah allein gerichtet ist.“

8:55
„Wahrlich, schlimmer als das Vieh sind bei Allah jene, die ungläubig sind und nicht glauben werden.“

8:60
„Und rüstet gegen sie auf, soviel ihr an Streitmacht und Schlachtrossen aufbieten könnt, damit ihr Allahs Feind und euren Feind – und andere außer ihnen, die ihr nicht kennt – abschreckt.“

9:5
„Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf.“

9:33
„Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf daß Er sie über alle anderen Religionen siegen lasse.“

Die Liste der koranischen Brutalitäten, Grausamkeiten und Tötungsbefehle lässt sich endlos fortsetzen. Aber Mohammed sei laut Todenhöfer ein „kühner, nach vorne blickender egalitärer Revolutionär, der den Mut hatte, die Fesseln der Tradition zu sprengen“.

http://www.pi-news.net/2012/08/video-to ... armlosung/

Nun kann man von der Quelle halten was man will, aber Herr Todenhöfer hat wirklich nicht nur historische Schwächen, nein auch wenn es um den Koran geht.

pentium

PS. Und jetzt Bitte nicht das Beispiel mit den Kreuzzügen...
Immer zu zweit sie sind. Keiner mehr, keiner weniger. Ein Meister und ein Schüler.
(Yoda)

Freundeskreis Schloss Hubertusburg e. V.
http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 23752
Bilder: 107
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 9. Januar 2016, 17:55

Pentium, tut mir leid, aber mit dieser Info, vor allem dieser Quelle, kannst du nicht punkten. Seriös ist etwas anderes. Die Punkte kann man locker mit Zitaten Scholl Latours entkräften.
Aber das tue ich nicht. Das sollte Scorn tun, der kennt S.-L.' Zitate deutlich besser. [grins]
AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon pentium » 9. Januar 2016, 18:08

augenzeuge hat geschrieben:Pentium, tut mir leid, aber mit dieser Info, vor allem dieser Quelle, kannst du nicht punkten. Seriös ist etwas anderes. Die Punkte kann man locker mit Zitaten Scholl Latours entkräften.
Aber das tue ich nicht. Das sollte Scorn tun, der kennt S.-L.' Zitate deutlich besser. [grins]
AZ


Dachte ich mir schon, AZ. Ich fange noch einmal von Vorne an. Als erstes mit der Friedfertigkeit.

Es gibt gemäßigte Muslime, aber keinen gemäßigten Islam. Der Islam ist eine religiös-politische Ideologie, die nach festen Regeln aufgebaut ist. Diese Regeln können unterschiedlich ausgelegt werden, aber der Kern bleibt.

Im Kern des Islams stehen der Koran und die Sunnah (die Handlungsweise des Propheten) aus den Hadithen und der Biographie Mohammeds, die als Das Leben des Propheten bekannt ist. Die Sunnah ist mindestens so wichtig wie der Koran, da Mohammed im Islam als der ideale Mensch gilt, den Muslime nachahmen sollen. Mohammed gilt als das perfekte Vorbild, wie man selbst als Muslim leben und wie man entscheiden soll.

Islam und Gewalt

Verglichen mit den Schriften des Judentums oder des Christentums ist es einfach, im Koran mehr oder weniger direkte Gewaltaufrufe zu finden, die sich nicht nur an bestimmte Personen oder Stämme richten, sondern an gläubige Muslime allgemein.

Ein Beispiel lautet: „... tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf!" (Sure 9. Vers 5). Fest steht, dass der Koran an mehr als nur einer Stelle direkt zur Gewalt aufruft. Das geschieht häufiger, als er zum friedlichen Miteinander aufruft.

„Seit Mohammed hat sich der Islam bis zum Ende des Osmanischen Reiches durch Kriege und Eroberungen ausgebreitet."

Wenn man sich das Leben Mohammeds ansieht, an dem sich Muslime orientieren sollen, wird es noch deutlicher. Er hat zum Beispiel eines Tages einen ganzen Stamm enthaupten lassen. Mohammed war Feldherr in über einem Dutzend Schlachten und befahl, Abtrünnige vom Islam zu töten.

http://www.huffingtonpost.de/maximilian ... 44340.html

mfg
pentium
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 23752
Bilder: 107
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 9. Januar 2016, 19:11

Schon besser..... [wink]

Zur Friedfertigkeit ein Bekenntnis (Quelle Deutschlandfunk):

Bleibt die Frage nach dem Friedenspotenzial im Islam. Entsprechende Initiativen von Muslimen gingen in der Öffentlichkeit eher unter, sagt Rechtswissenschaftler Rohe. So auch die Stellungnahme islamischer Gelehrter nach der Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2006: In ihrem offenen Brief betonten die 38 Unterzeichner, der Islam sei prinzipiell friedfertig.
"Das Problem ist eben, dass der Islam eine schlechte Presse hat, und das verselbständigt sich immer und immer weiter. Wir dürfen die Menschen hier nicht verantwortlich machen für zum Teil schlimme Dinge in anderen Teilen der Welt, für die sie nichts können. Die sie selbst immer wieder kritisieren. Wir sollten Menschen, auch religiöse Menschen immer nur an dem messen, was sie selbst sagen und tun und nicht an dem, was wir uns als Bild von ihnen machen."


AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon Spartacus » 9. Januar 2016, 19:16

augenzeuge hat geschrieben: Die Punkte kann man locker mit Zitaten Scholl Latours entkräften.

AZ


So habe erst mal eine Pizza reingezogen und nun frisch gestärkt, auf zum Kampf, denn das glaube ich nun nicht AZ.

Schaun wir mal.

Aus seinem Buch " Kampf dem Terror - Kampf dem Islam?" 2002


Europa steht im Begriff, alle Voraussetzungen zu erfüllen, um eine leichte Beute der Barbaren zu werden.“ (S. 48).

„Während die Staaten der EU sich mit dem Bevölkerungsschwund ihrer Ureinwohner abfinden, dauert in ihrer unmittelbaren Umgebung die Geburtenexplosion an. Die große Migration ist im vollen Gange.“ ( S. 48).

„Das Abendland ist immer noch immens reich, aber es ist schwach. Ihm fehlt die moralische Substanz zur dezidierten Selbstbehauptung. Kurzum, alle Prämissen eines fatalen »Untergangs« sind gegeben. “ (S. 48).


Und noch ein paar Querbeet:

«Die wahabitische Lehre, eine eigentliche Sekte, ist das Intoleranteste, was es überhaupt gibt. Da die Saudi sehr viel Geld haben, können sie diese extreme Form des Islam verbreiten, die mit dem Koran gar nicht vereinbar ist. Sie finanzieren die Moscheen in Westeuropa, in Bosnien, in Afrika. Das wäre an sich nicht schlimm. Aber von hier aus wird diese extreme Form des Islam verbreitet.»

«Ich bin ein deklarierter Gegner des türkischen Beitritts in die EU. Heute gibt es 70 Millionen Türken, und bald werden es 100 Millionen sein. Damit wäre die Türkei mit Abstand der stärkste Staat Europas. Dabei gehört die Türkei gar nicht zu Europa. Ich habe nie Schwierigkeiten gehabt, wenn ich dies den Türken sagte. Man muss nur nicht so besserwisserisch auftreten wie die Amerikaner und die Europäer. Frau Merkel zeichnet sich da besonders aus. Mit erhobenem Finger weist sie immer auf die Menschenrechte hin.»



Was will ich mit diesen Zitaten sagen?

Du verkennst Scholl - Latour AZ, denn die Ursachen für den "modernen" Terrorismus sieht er so ähnlich wie Todenhöfer, er ist als überzeugter Europäer aber nie ein Befürworter des
Islam ( als Religion) gewesen. Er hatte vielmehr eine große Sympathie für die arabischen Völker, was ihm fälschlicherweise immer als Verehrung des Islam ausgelegt wurde.

In seinem Buch " Im Fadenkreuz der Mächte" prangert er auch die wirkliche Intention des Islam an, nämlich aus Europäern wieder "Dhimmi" mit einem "Dhimma - Vertrag" zu machen, so
wie sie das früher ( vor dem 15. Jahrhundert) schon einmal hatten.

LG

Sparta

Insofern unterscheiden sich Todenhöfer und Scholl - Latour also schon sehr
Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
Benutzeravatar
Spartacus
 
Beiträge: 13184
Registriert: 28. März 2013, 19:01
Wohnort: Bayern

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 9. Januar 2016, 19:24

Ok, das klingt schon überzeugender, Sparta. [hallo]

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon Sirius » 9. Januar 2016, 19:48

Spartacus hat geschrieben:In seinem Buch " Im Fadenkreuz der Mächte" prangert er auch die wirkliche Intention des Islam an, nämlich aus Europäern wieder "Dhimmi" mit einem "Dhimma - Vertrag" zu machen, so
wie sie das früher ( vor dem 15. Jahrhundert) schon einmal hatten.


Sparta, wie sieht denn nun dieser Dhimma-Vertrag genau aus? Hier kann man das nachlesen:

Die Jihadistengruppe Islamischer Staat in Irak und Syrien (ISIS) hat letzte Woche in der Nordsyrischen Provinz Rakka christlichen Einwohnern einen ,,Vertrag“ im Austausch für ihren ,,Schutz“ diktiert. Fortan dürfen Christen ihren Glauben nicht öffentlich leben, es wird Ihnen die im Koran vorgeschriebene Dschizya auferlegt. Weiterhin werden sie im Gegensatz zur muslimischen Bevölkerung entwaffnet und dürfen “Feinde” des islamischen Regimes nicht unterstützen. Sollten sie den Vertrag nicht eingehen, werden sie selbst als Feinde behandelt. Dieser ,,Vertrag“ hat ein historisches Vorbild und ist im Umgang des Islam mit Andersgläubigen fest verankert.

Hierbei bezeichnet Dhimmitum die besondere Rechtsstellung vor allem der Juden und Christen unter islamischer Herrschaft. Durch den Dschihad während arabischer oder türkischer Eroberungskriege unter die islamische Herrschaft geraten, sind die Angehörigen der ,,Buchreligionen“ und ihre Nachkommen durch ,,Dhimma“ an den islamischen Staat gebunden. Das Wort ,,Dhimma“, wörtlich ,,Vertrag“, leitet sich vom ,,Dhamma“ ,,Tadeln“, ab.

Seine Entstehung geht auf den Umgang Mohammeds mit besiegten jüdischen Stämmen auf der arabischen Halbinsel sowie Offenbarungen aus dem Koran und der Hadithen zurück. Seine rechtsverbindliche Formulierung fand der ,,Vertrag“ unter dem Kalifen Umar I. (634-644), oder Umar II. (717-720). In Jemen blieb er bis ins 20. Jahrhundert unverändert bestehen; im Osmanischen Reich wurde er 1856 durch den Druck europäischer Mächte teilweise abgeschafft, die geforderte Gleichheit aller Untertanen jedoch nie umgesetzt. Der Geist des Dhimmitums, die rechtliche sowie gesellschaftliche Erniedrigung der Nicht-Muslime in islamischen Ländern, blieb aber bis heute bestehen und kann, wie der aktuelle Fall zeigt, immer wieder neu aktiviert werden.

Welche Charakteristika weist nun das ,,Dhimma“ auf? Die Antwort ist vielschichtig: Die durch Dschihad eroberten Völker und ihre Nachkommen sollen zunächst die politische Herrschaft des Islam voll anerkennen. Sie können ihre bisherige Religion zwar weiter ausüben, aber nunmehr unter deutlichen Einschränkungen. Weiterhin werden sie neben der Entrichtung des ,,Dschizya“ zu mannigfaltigen erniedrigenden Vorschriften unterworfen. Bei Widerstand droht Tod oder Versklavung.

Vielfach wurde die Institution des ,,Dhimma“ in Vergangenheit in Europa als Zeichen islamischer Toleranz gedeutet, jedoch ist diese Interpretation bei näherer Betrachtung nicht tragbar. Christen und Juden in eroberten Gebieten sollen nicht auf Dauer toleriert, sondern schrittweise in den Islam eingegliedert werden. Der Vertrag wirkte geschichtlich wie ein langfristig wirksames Instrument zur Konversion ursprünglich nicht-muslimischer Mehrheiten. Doch wie ist seine Wirkung zu verstehen?

Das ,,Dhimma“ als Vertragsverhältnis zwischen Nicht-Muslimen und dem Staat macht zunächst die Anerkennung der islamischen Herrschaft öffentlich sichtbar. Die untergebenen Christen und Juden erkennen den Sieg muslimischer Eroberer und ihre Bedingungen an. Den Regeln des Dschihads entsprechend droht ihnen bei Ablehnung ohne Weiteres der Tod oder Versklavung.

Demnach sollen Nicht-Muslime solange bekämpft werden, bis sie ,,kleinlaut aus der Hand Tribut entrichten“ (Sure 9, 29). Die Dschizya darf deshalb nicht als normale (Kopf)Steuer verstanden werden, sie impliziert eine Demütigung für die Ablehnung des wahren Glaubens. Nach einigen Rechtsgelehrten muss die Dschizya während einer öffentlichen demütigenden Zeremonie bezahlt werden, in dem der Dhimmi auf den Kopf oder Nacken als Symbol der Erniedrigung geschlagen wird. Diese Tradition wurde noch bis ins 20. Jahrhundert in Jemen und Marokko praktiziert.

Fortan obliegt die Ausübung der christlichen oder jüdischen Religion strengen Einschränkungen. Neubau und Restaurierung von Kirchen, Klöstern und Synagogen sind generell verboten. Ausgenommen ist lediglich die Instandhaltung sakraler Gebäude aus der Zeit vor den muslimischen Eroberungen. Alle Anzeichen öffentlicher Religionsausübung, ob Glockenläuten, Kirchenkreuze, Ikonen oder öffentliche Begräbnisse, werden untersagt.

Zwangsbekehrungen sind zwar nominell verboten, die Geschichte lehrt jedoch Ausnahmen. Gesetzliche Zwangsislamisierung jüdischer Waisenkinder in Maghreb oder die osmanische Knabenlese auf dem Balkan sollen nur als Beispiele Erwähnung finden.

Christen und Juden werden im weiteren Verlauf aus öffentlichen Ämtern ausgeschlossen. Ihre Ausgrenzung geschieht einerseits aus machtpolitischen Gründen, andererseits greift das islamisch-theologische Verbot, dass ein ,,Nicht-Gläubiger“ keine Autorität über einen Moslem ausüben darf. Weiterhin sind Christen und Juden vom Militärdienst ausgeschlossen. Vielfach wurde dies als Privileg der Nicht-Muslime dargestellt, in Wirklichkeit jedoch sind Ungläubige Objekte militärischer Dienste und können deshalb nicht ihre Träger sein. Das Tragen von Waffen wird, wie in Verlautbarungen des ISIS deutlich wird, nur Moslems erlaubt. Nicht-Muslime sollen entwaffnet und verwundbar bleiben.

In Rechtsstreitigkeiten gilt die Aussage eines Nichtmuslims gegenüber einem Muslim als nichtig. Ungläubige seien generell lügnerisch und deshalb als Zeugen nicht glaubhaft. Des Weiteren wendet das islamische Recht das Prinzip der Wiedervergeltung an. Bei gleich schweren Vergehen wird jedoch das Strafmaß halbiert, wenn das Opfer ein Nicht-Muslim ist. Todesstrafe für einen Moslem ist hierbei ausgeschlossen.

Weiterhin wird ein Dhimmi, der es wagt seine Hand gegen einen Muslim zu heben, mit der Amputation der Hand oder mit dem Tod bestraft. Eine Konsequenz dieser Rechtsauffassung ist die ständige Erpressbarkeit der Dhimmis und ihr Bemühen, Richter und Zeugen zu bestechen, um zu überleben. In Europa wurden in der Vergangenheit deshalb orientalische Christen vielfach als korrupt und moralisch verkommen dargestellt. Ihre höchst unsichere Lage nahm man nicht wahr.

Weiterhin obliegen Christen und Juden nunmehr mannigfaltigen, nach Ort, Zeit und Situation flexibel gestalteten Kleidervorschriften. In der Vergangenheit gab es Vorschriften zu Form und Farbe der Bekleidung. Das Verbot für die Maghreber Juden, im Mittelalter Schuhe zu tragen, soll als Beispiel besonderer Erniedrigung erwähnt werden. Zudem wird die äußere Erscheinung des Dhimmi fremdbestimmt; so mussten Christen in der Vergangenheit vielfach die Vorderseite ihres Kopfes rasieren. Mancherorts war ihnen das Tragen von Glöckchen vorgeschrieben.

Wie ISIS betont, sollen Christen fortan Muslimen mit Respekt begegnen. Ein Christ darf vor einem Muslim nur in demütigender Haltung erscheinen und nur auf Anforderung und leise sprechen. Bis ins 20. Jahrhundert mussten in vielen Gegenden Nichtmuslime vom Esel absteigen, wenn sie einem Muslim begegneten. Der Dhimmi durfte nur gesenkten Blickes zur Linken eines Muslimen vorbeigehen; Muslimen wurde empfohlen, sie beiseite zu stoßen.

Der ,,(Schutz-)Vertrag“ ist somit ein vielschichtiges Instrument individueller und sozialer Erniedrigung der Christen und Juden unter islamischer Herrschaft. Er ist entwürdigend und auf Dauer entmenschlichend. Er ist Zeugnis einer Herrschaftsmentalität gegenüber Andersgläubigen. Christen sollten ihn nur bei äußerster Lebensgefahr und nur zeitweise eingehen, bis sie schnellstens auswandern können oder sonst Widerstand leisten. Ein solches entwürdigendes Instrument anzunehmen, bedeutet einen dauernden Zustand der Unsicherheit an Leib und Leben, Verwundbarkeit, sowie höchster Erniedrigung bei Hilfs-, und Auswegslosigkeit. Ihre psychischen Folgen bei orientalischen Christen sind gravierend.
...
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/ ... er_muslime
Ignoriertes Mitglied: Interessierter/AkkuGK1

Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
George Santayana
Benutzeravatar
Sirius
 
Beiträge: 4075
Registriert: 21. September 2011, 10:01

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon Spartacus » 9. Januar 2016, 19:59

Ja danke Sirius, aber ich denke AZ wäre auch schlau genug gewesen, dass zu googeln. [hallo]

By the way, wer so leben will in Europa, der kann ja weiterhin propagieren, dass der Islam zu Deutschland gehört, als guter "Dhimmi" darf er das!

LG

Sparta
Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
Benutzeravatar
Spartacus
 
Beiträge: 13184
Registriert: 28. März 2013, 19:01
Wohnort: Bayern

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon Dille » 9. Januar 2016, 20:46

Danke @Pentium, @Sparta und @Sirius -- hochinteressant, da fällt es doch schwer, mit flotten Sprüchen gegen anzukommen ! Ich werd' mir das auch rauskopieren, denn meine Schwester ist auch so eine Todenhöfer- Jüngerin !

Gruß, Dille
Dille
 

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 9. Januar 2016, 22:10

Nun Dille, da du scheinbar auch etwas gegen Todenhöfer hast, würde ich auch gerne deine Gründe dazu erfahren.

Wenn du von Jüngern sprichst, muss es ja da einiges geben.

Letztlich musst du aber zugeben, dass du den Thesen nicht viel entgegen zu setzen hast, nicht wahr? AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 9. Januar 2016, 22:39

Sirius hat geschrieben:Sparta, wie sieht denn nun dieser Dhimma-Vertrag genau aus? Hier kann man das nachlesen:


Eine Frage habe ich hierzu. Es geht hier nur um IS, aber die Mehrheit des Muslime sagt nun, dass diese den Islam ja vergewaltigen, dies so woanders nicht gesehen wird.

Der größte Fehler, der hier immer noch gemacht wird, man stellt das was IS macht, als das Islamtypische dar.

Wie stehen also andere Länder zu diesem Dhimma Vertrag?

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon Dille » 9. Januar 2016, 22:52

augenzeuge hat geschrieben:Nun Dille, da du scheinbar auch etwas gegen Todenhöfer hast, würde ich auch gerne deine Gründe dazu erfahren.

Wenn du von Jüngern sprichst, muss es ja da einiges geben.

Letztlich musst du aber zugeben, dass du den Thesen nicht viel entgegen zu setzen hast, nicht wahr? AZ


Nein @AZ, ich muß gar nichts "zugeben", mir wird nur von meiner Schwester auch immer der Herr Todenhöfer um die Ohren gehauen, und hier habe ich nun gewichtige Argumente dagegen gefunden. Ich habe nie behauptet, auf diesem Gebiet ein Experte zu sein, und bestätige Dir dies noch einmal gern für Deine Annalen. Und ansonsten solltest Du nun nicht auf mich als Nebenkriegsschauplatz ausweichen, sondern auf die Argumente der 3 Genannten eingehen.

Und -- zum Thema verstehend lesen -- ich habe auch nicht von "Jüngern" geschrieben, sondern von einer "Jüngerin", nämlich von meiner Schwester. Aber nachdem ich nun schon geraume Zeit meine (noch) geliebte "Süddeutsche" kritisiere, fällt das auch nicht mehr ins Gewicht...

Nix für ungut, Dille
Zuletzt geändert von Dille am 9. Januar 2016, 23:06, insgesamt 1-mal geändert.
Dille
 

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 9. Januar 2016, 23:04

Dille hat geschrieben: sondern auf die Argumente der 3 Genannten eingehen.


Habe ich doch schon getan, Dille. Die Argumente treffen oben doch meist nur auf IS zu. Das ist nicht der Islam. Und ich bin 100%ig sicher, du weißt das, anders kann es gar nicht sein.
Wo sind die Unterlagen, dass dies andere so wollen?

Noch ein Tipp, hole dir das Buch von den 10 Tagen beim IS. Es wird dir beim Argumentieren helfen. Ich bin immer noch nicht durch.... [flash]
AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon AkkuGK1 » 9. Januar 2016, 23:23

Als Atheist sollte man mal so einen Muselmanen befragen, was er denn so gern mit einem machen würde, wenn er könnte...

Ihr Christen könnt euch ja noch freikaufen - mir wollens an den Hals. Ich hab ehrlich die Schnauze gestrichen voll von diesem idiotischen Regierungskurs. Pegida & AfD sind allerdings nicht einmal ansatzweise meine Richtung.
Ich bin zu schön, als das man auf mich wütend sein könnte!*

*aus Mr. Sunshine
AkkuGK1
 
Beiträge: 2947
Registriert: 19. Februar 2015, 18:47

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon Volker Zottmann » 9. Januar 2016, 23:42

AkkuGK1 hat geschrieben:Als Atheist sollte man mal so einen Muselmanen befragen, was er denn so gern mit einem machen würde, wenn er könnte...

Ihr Christen könnt euch ja noch freikaufen - mir wollens an den Hals. Ich hab ehrlich die Schnauze gestrichen voll von diesem idiotischen Regierungskurs. Pegida & AfD sind allerdings nicht einmal ansatzweise meine Richtung.


[super]
In Ballenstedt warnt der protestantische Pfarrer. Die Bevölkerung ist wegen der Gewaltspirale mehr als beunruhigt. Ich stimme Dir zu Akku.

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
Benutzeravatar
Volker Zottmann
 
Beiträge: 13828
Registriert: 21. Mai 2012, 09:10

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 9. Januar 2016, 23:48

Volker Zottmann hat geschrieben:In Ballenstedt warnt der protestantische Pfarrer.
Gruß Volker


Der warnt direkt vor dem Islam? Dann wundert mich nichts mehr....

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon Volker Zottmann » 10. Januar 2016, 09:50

Vor der Gewaltspirale warnt er und dass schon einige Vorfälle im Harzkreis waren, die unter der Decke gehalten werden. Brauchst nur im anderen Thread meinen Post zu lesen. (MZ Halle)

Fall löst Betroffenheit aus
Ballenstedts Kreisoberpfarrer Theodor Hering hat die Frau aus Eritrea mehrmals im Gottesdienst in der Ballenstedter Nicolaikirche erlebt. „Der Vorfall macht mich betroffen“, sagt Hering der MZ. Es sei aber beileibe kein Einzelfall. Er habe schon aus mehreren Flüchtlingsunterkünften gehört, dass dort Christen als Minderheit bedroht und angegriffen würden. (mz)



Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
Benutzeravatar
Volker Zottmann
 
Beiträge: 13828
Registriert: 21. Mai 2012, 09:10

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 10. Januar 2016, 11:03

Ich hoffe nur, dass sich endlich mutige, verantwortliche Menschen finden, die hier korrekt durchgreifen und diese Straftäter umgehend aus dem Land verweisen. Das wäre auch im Interesse der hier überwiegend friedlichen Zuwanderer.

Wenn selbst im Iran Christen in ihre Kirche gehen können, sich Christen mit Regierungsvertretern austauschen, dann zeigt dies, dass es im Islam auch anders geht.

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon pentium » 10. Januar 2016, 11:10

Wir sollten aber trotzdem hier im Thread beim Herrn Todenhöfer bleiben. Wobei das Beispiel vom Volker eigentlich wunderbar zur These von der Friedfertigkeit oder besser Toleranz des Islam gegenüber anderer Religionen passt oder?

pentium
Benutzeravatar
pentium
 
Beiträge: 23752
Bilder: 107
Registriert: 9. Juli 2012, 16:12
Wohnort: Sachsen/Erzgebirge

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 10. Januar 2016, 11:12

Ok, dann suchen wir mal eine Basis. Welcher These können wir uns alle ohne Vorbehalte anschließen?

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon Spartacus » 10. Januar 2016, 13:21

augenzeuge hat geschrieben:
Sirius hat geschrieben:Sparta, wie sieht denn nun dieser Dhimma-Vertrag genau aus? Hier kann man das nachlesen:


Eine Frage habe ich hierzu. Es geht hier nur um IS, aber die Mehrheit des Muslime sagt nun, dass diese den Islam ja vergewaltigen, dies so woanders nicht gesehen wird.

Der größte Fehler, der hier immer noch gemacht wird, man stellt das was IS macht, als das Islamtypische dar.

Wie stehen also andere Länder zu diesem Dhimma Vertrag?

AZ


Du liegst wieder falsch AZ, denn in allen Ländern in denen die Scharia angewandt wird, gilt das Recht der Dhimma nach wie vor. Leider wird darüber im Westen nur
sehr wenig bekannt, aber dazu folgendes aus berufener Stelle.

In Ländern, in denen die Scharia allgemein die Rechtsgrundlage bzw. Teile davon ausmacht, gelten oft heute noch aus der Dhimma (Schutzvertrag, vor allem in Bezug auf den Vertrag des Umar) übernomme Prinzipien. So ist einem Ungläubigen nach wie vor nicht gestattet, eine Muslimin zu ehelichen. Ein prominentes Beispiel ist Prof. Dr. Nasr Hamid Abu Zaid. Er wurde in den 1990ern in Ägypten zwangsgeschieden. Man sprach ihm auf Grund seiner Publikationen seine Rechtgläubigkeit ab. Damit wurde er zu einem Ungläubigen und durfte nicht weiter mit seiner islamischen Frau leben. Im Iran wurde der Geschäftsmann Helmut Hofer verhaftet und sollte mit dem Tod durch Steinigung bestraft werden, da er angeblich ein Verhältnis mit einer iranischen Muslimin hatte.
In vielen islamischen Ländern haben Nichtmuslime und Muslime getrennte Rechtsprechung. Dhimmis können in einem muslimischen Gericht nicht als Zeugen für oder gegen Muslime auftreten bzw. ihr Zeugnis hat nach hanafitischem Recht einen geringeren Aussagewert als das eines Muslims. Ein Rechtsstreit mit einem Muslim muss nach islamischem Recht verhandelt werden.


Muslime fordern auch in Deutschland die Anerkennung ihrer Religion und ihrer kulturellreligiösen Bedürfnisse. Glücklicherweise leben wir in einer Gesellschaft, die Demokratie und die Gleichberechtigung aller zu verwirklichen sucht. Im Dialog mit Muslimen werden jedoch oftmals oben erwähnte kritische Punkte unterschlagen und vor allem die aus dem Koran, der Sunna und den Hadith herauslesbare Diskriminierung Andersgläubiger verschwiegen. Muslime haben das Recht, in unserem Staat die volle Anerkennung und Gleichberechtigung zu fordern. Wie sieht es hingegen mit ihrem Einsatz für Rechte von Minderheiten und Nichtmuslimen in ihren Heimatländern aus?


Weitere Beispiele hier: http://www.igfm.de/grundlagen-der-recht ... -im-islam/

Wie konkret zum Beispiel Saudi - Arabien zwischen einem Moslem und Nicht - Moslem unterscheidet und damit den Nicht - Moslem diskriminiert, kannst du hier nachlesen.

http://www.auwi-bayern.de/awp/inhalte/L ... rabien.pdf

LG

Sparta
Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
Benutzeravatar
Spartacus
 
Beiträge: 13184
Registriert: 28. März 2013, 19:01
Wohnort: Bayern

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon augenzeuge » 10. Januar 2016, 14:03

Spartacus hat geschrieben:Du liegst wieder falsch AZ, denn in allen Ländern in denen die Scharia angewandt wird, gilt das Recht der Dhimma nach wie vor.
Sparta


Erst mal richtig lesen, dann urteilen, Sparta. Ich lieg nicht falsch, denn ich fragte nur:

Der größte Fehler, der hier immer noch gemacht wird, man stellt das was IS macht, als das Islamtypische dar.
Wie stehen also andere Länder zu diesem Dhimma Vertrag?


Wenn man nun deine Antwort liest, denkt der Laie, aha, wo die Scharia gilt, ist der Dhimma immer so wie beim IS. Das ist aber definitiv falsch. Die Muslime in diversen Staaten des Islam grenzen sich in der Anwendung der Dhimmis deutlich ab. Es wird stark differenziert, es beginnt über unterschiedliche Auffassungen von islam. Gelehrten zu Beschneidungen von Jungen (werden u.a. abgelehnt das jüdisch) und geht bis zur unterschiedlichen Behandlung von christl. Gefangenen, deren Religionsausübung, im Gegensatz zum IS, garantiert werden soll.

In der islam. Lehre bei „Aḥkām ahl aḏ-ḏimma heisst es:
Zwar ist die Rechtsstellung der Dhimmis im islamischen Gesetz festgelegt, doch variierte die Praxis ihrer Behandlung unter islamischer Herrschaft abhängig von Ort, Zeit und Herrscher über die Geschichte hinweg.

Auch heut noch gilt der Grundsatz im Umgang mit den nichtmuslimischen Untertanen:(Prophetenspruch)
„Wer einem Juden oder Christen Unrecht tut, gegen den trete ich (der Prophet) selbst als Ankläger auf am Tage des Gerichts.

Aber nun bitte zu den Thesen zurück.

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 41483
Bilder: 0
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon Spartacus » 10. Januar 2016, 14:31

Auch heut noch gilt der Grundsatz im Umgang mit den nichtmuslimischen Untertanen:(Prophetenspruch)
„Wer einem Juden oder Christen Unrecht tut, gegen den trete ich (der Prophet) selbst als Ankläger auf am Tage des Gerichts.


Das ist ein schöner Spruch, der aber eben nicht eingehalten wird, wie man ja in den diversen muslimischen Diktaturen sehen kann. Wenn zum Beispiel eine
Bibel verboten ist, so ist dies garantiert ein Unrecht und das ist noch das geringste von allen. Also wo gilt denn der von Dir eingebrachte "Grundsatz", in
welchem moslemischen Land mit der Rechtssprechung der Scharia? Kennst du eins, nur eins? Ich nicht.

Die "Thesen" Todenhöfers sind noch nicht einmal diskussionswürdig, da sie von falschen Überlegungen ausgehen. Das zum Beispiel:

Erst wenn wir die muslimische Welt genauso fair behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen, werden wir die Gewalt terroristischer Minderheiten überwinden.


Bei uns werden doch die Moslems eben genau so behandelt, genießen viele Privilegien und natürlich Religionsfreiheit. Alles Kriterien die in ihren eigenen Ländern unvorstellbar wären,
also was fordert der Todenhöfer hier denn wirklich ein? Doch nur, dass wir den Islam in all seinen Ausrichtungen unwidersprochen akzeptieren! Das und nichts anderes, meint er doch
mit "fair". Aber solange sich der Islam in den arabischen Ländern so aufführt, wie er sich seit Jahrhunderten gibt, wird der Todenhöfer da heftigen Gegenwind bekommen.

Unter anderem halt von mir. [hallo]

Sparta
Nichts gelernt und dumm wie Brot, doch man leidet keine Not,
denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
Benutzeravatar
Spartacus
 
Beiträge: 13184
Registriert: 28. März 2013, 19:01
Wohnort: Bayern

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon AkkuGK1 » 10. Januar 2016, 15:58

irgendwie beißt sich doch bei euch die Katze in den Schwanz. Basis blablabla - als wenn es dieses Fabelwesending wirklich geben würde. Hier werden Menschen in mein Land gelassen, die meine Art zu leben hassen und mich und meine Familie diskriminieren und mir am liebsten die Rübe runterhacken wollen - dies steht so in deren heiligem Buch - das wortwörtlich zu befolgen ist. Wo soll das enden? Integration - sicherlich sogar die Mehrzahl, aber es bleiben genügend Spinner übrig. Die werden uns noch das Leben schwer machen. Scharia Polizei - Armlänge - Bandenkriminalität - Terroranschläge - Sexuelle Übergriffe. Warum tun wir uns das eigentlich an? Wie deppert sind wir? Sollte ich der Angelika mal eine email mit diesen Fragen schicken?
Ich bin zu schön, als das man auf mich wütend sein könnte!*

*aus Mr. Sunshine
AkkuGK1
 
Beiträge: 2947
Registriert: 19. Februar 2015, 18:47

Re: Jürgen Todenhöfer "10 Thesen gegen den Hass - Feindbild Islam"

Beitragvon Volker Zottmann » 10. Januar 2016, 16:03

Ja, warum nicht? [crazy]
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
Benutzeravatar
Volker Zottmann
 
Beiträge: 13828
Registriert: 21. Mai 2012, 09:10

Nächste

Zurück zu Offtopic / Tagespolitik

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast