Soziale Teilhabe

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Soziale Teilhabe

Beitragvon Interessierter » 12. April 2015, 09:20

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Vorab: Ich ( der Autor ) bin kein Soziologe oder so etwas. Der nachfolgende Beitrag gibt daher lediglich meine eigenen, ganz persönlichen Gedanken und Erfahrungen wieder. In der Soziologie bezeichnet der Begriff Gesellschaft eine durch unterschiedliche Merkmale zusammengefasste und abgegrenzte Anzahl von Personen, die als sozial Handelnde – als Akteure – miteinander verknüpft leben und direkt oder indirekt sozial interagieren (Definition lt. Wikipedia). Soziale Interaktion, das ist gesellschaftliche oder eben soziale Teilhabe. Man geht dabei im täglichen Leben von gewissen Grundvoraussetzungen aus, die man als selbstverständlich im Sinne von jedermann zur Verfügung stehend betrachtet. Selbstverständlichkeiten sind bspw. das Essen auf dem Tisch, das Dach über dem Kopf, die Wasser-, Strom- und Heizungsversorgung, der Fernseher, das Auto, die Möglichkeit des Kino- oder Restaurantbesuchs, des Reisens, das Handy usw. Diejenigen, für die all das mangels finanzieller Mittel eben KEINE Selbstverständlichkeiten sind, stehen außerhalb der Gesellschaft. Soziale Teilhabe ist für sie nicht oder nur noch (stark) eingeschränkt möglich.

O-Ton eines meiner früheren Fallmanager im Jobcenter: “Wenn ich mit Ihnen fertig bin, dann können Sie froh sein, wenn Sie und Ihre Familie noch unter irgendeiner Brücke ‘nen Platz zum Pennen finden!“

Soziale Teilhabe in dem Sinne, das möglichst viele Menschen in einer Gesellschaft daran partizipieren können, setzt eine gewisse Verteilungsgerechtigkeit voraus. Die Verteilungsgerechtigkeit wiederum bedarf eines eher weit verbreiteten Altruismus. Es ist eben dieser Altruismus, der einen echten Sozialstaat ausmacht. Das ist gewissermaßen auch das Grundprinzip von Ludwig Erhard gewesen: Wohlstand für Alle! Erhard war ein Vertreter der Sozialen Marktwirtschaft und das deutsche Wirtschaftswunder in den 1950er Jahren bestätigte seinen politischen Kurs.

Weiter geht es hier:
http://quergedacht20.square7.ch/?p=10538

Dieser Beitrag des Autors spricht sicher vielen Bürgern aus der Seele, die - aus welchen Gründen auch immer - an vielen Dingen des alltäglichen Lebens, mangels finanzieller Mittel nicht teilnehmen können.
Wer mit 20 kein Kommunist ist hat kein Herz .Wer mit 30 noch Kommunist ist hat keinen Verstand .
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon Grenzwolf62 » 12. April 2015, 18:27

Tja, wie soll man's machen?
Die Utopischen Sozialisten hatten paar Ansätze funktionierte aber wohl auch nicht so, die "richtigen" Sozialisten versuchten es mit einem relativ geringen Niveau für alle, ging auch in die Hose, das bedingungslose Grundeinkommen wird neuerdings immer mal wieder in den Raum geworfen, da streiten sich aber auch noch die Gelehrten und es wird wohl real niemals kommen.
Die Leistungsgesellschaft hat halt den negativen Aspekt das wer in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist weniger aus dem Topf bekommt.
Wir wollen aber noch froh sein das wenigstens die Grundbedürfnisse bei uns abgesichert sind, in Spanien liegst du ohne Einkommen richtig auf der Straße, da kräht kein Hahn danach wie du über die Runden kommst, bei uns werden wenigstens noch ca. 800€ staatlich ausgereicht um das Schlimmste abzufedern, auch wenn man für Dach, Wärme und Essen erst mal Theater und ähnliches hintenan stellen muss.
Sex und Golf können Spaß machen auch wenn man davon nicht viel Ahnung hat.
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon steffen52-1 » 12. April 2015, 18:56

Da kann ich nur GWölfchen beipflichten! Der Staat lässt keinen unter der Brücke schlafen oder das sich welche aus Mülltonnen ernähren müssen! Jeder bekommt eine Grundsicherung, voraus gesetzt man scheut den Weg zur Arge nicht! Das sieht in anderen Ländern anders aus. Das traurige ist aber, das es leider auch noch Bürger gibt die auf die Arbeit gehen und gerade so etwas mehr als 800 EUR am Monatsende haben! [frown]
Aufstocken gehen müssen, um zu Überleben , das dürfte es heut zu Tage nicht mehr geben! Wer in Lohn und Brot steht, muss von seinen Lohn gut leben können! Aber leider!! [wut]
Grüsse steffen52-1
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon Suentaler » 12. April 2015, 19:30

steffen52-1 hat geschrieben:Da kann ich nur GWölfchen beipflichten! Der Staat lässt keinen unter der Brücke schlafen oder das sich welche aus Mülltonnen ernähren müssen! Jeder bekommt eine Grundsicherung, voraus gesetzt man scheut den Weg zur Arge nicht! Das sieht in anderen Ländern anders aus. Das traurige ist aber, das es leider auch noch Bürger gibt die auf die Arbeit gehen und gerade so etwas mehr als 800 EUR am Monatsende haben! [frown]
Aufstocken gehen müssen, um zu Überleben , das dürfte es heut zu Tage nicht mehr geben! Wer in Lohn und Brot steht, muss von seinen Lohn gut leben können! Aber leider!! [wut]
Grüsse steffen52-1


Jeder bekommt eine Grundsicherung, voraus gesetzt ...... voraus gesetzt man unterwirft sich Bedingungslos allen Schikanen, die das Jobcenter zu Bieten hat. Wenn nicht, wird sanktioniert. Zu 10, 30, 60, oder 100 % je nach "Verfehlung".
So werden im Jahr über eine Million Sanktionen ausgesprochen von einem Amt (oder doch nur eine Firma) das Ankläger, Richter und Vollstrecker in einem ist. Und so gibt es jährlich über 10.000 Totalsanktionen. Das heisst im Klartext, dass das grundgesetzlich festgeschrieben finanzielle Existenzminimum komplett gestrichen wird. Kein Geld für Essen, kein Geld für Miete, kein Geld für Krankenkasse und wenn man nun bösartig ist, könnte man sagen, der Staat spricht im Jahr 10.000 Todesurteile aus.
Das sind die Fakten!
So viel zum Thema "Der Staat lässt keinen unter der Brücke schlafen oder das sich welche aus Mülltonnen ernähren müssen!"
"Noch sitzt ihr da oben ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es gnade euch Gott!" (Karl Theodor Körner)
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon bürger der ddr » 12. April 2015, 19:33

@grenzwolf, ich wage schon den Begriff "Leistungsgesellschaft" anzuzweifeln. Wie wäre denn ein Mindestlohn notwendig in einer Leistungsgesellschaft, die Leistung wurde erbracht nur zu gering entlohnt. Es gab hier in Thüringen noch 2010 Fälle, das ein CNC Maschinen und Anlagenbediener mit 8 € und ein Werkzeugmacher mit 8,5 € abgespeist wurden. Das sind wohl keine unqualifizierten Berufe? Bei Bedarf kann ich gerne per PN die Firmen benennen, ein Fall ein recht großes Unternehmen in der KFZ Zulieferindustrie. Bei einem solchen Verdienst ist doch eine Altersarmut schon vorbestimmt.
Es herrscht keine Leistungsgesellschaft sondern eindeutig "Raubtierkapitalismus". Diesem Zweck dient auch H4 und die gesammte Schweinerei Zeitarbeit u8nd "Minijobs".
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon bürger der ddr » 12. April 2015, 19:41

@suentaler, genau so sehe ich das auch. Das SGB II und das SGB XII, dienen doch nur "gefügigmachung" von Arbeitskräften. Das Schwert des Damokles soll über jedem Schweben, frei nach dem Motto "so bist Du nicht willig, dann bist Du in unserer Hand". Mit diesem Druck wird doch fast alles (auch an unwürdigen) Arbeitsverhältnissen durch gepeitscht.

Diese Sozialgesetzgebung und das damalige Änderung der Gesetzeslage im Bereich Zeitarbeit hat doch der "totalen Ausbeutung" Tür und Tor geöffnet. der Mindestlohn ist doch nur ein Deckmäntelchen (wenn auch schon ein kleiner Fortschrott). Oh, ein "freudscher Versprecher", Sorry.
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon steffen52-1 » 12. April 2015, 19:49

Suentaler, mag ja alles sein! Ich bin keiner der das vom Papier abließt, sonder der solche Bürger kennt und mit denen spricht! Von denen höre ich halt anderes, man muss sich nur ordentlich verstellen können, auf den Ämtern! [wink] Diese Herrschaften müssen doch eine Grund haben, mich als blöd zu erklären, nur weil ich einer geregelten Arbeit nachgehe! Einfach die Ansprüche etwas runder schrauben( Urlaub,Essen gehen, Auto)
schon kann man gut davon leben! Die clever sind, noch etwas Schwarzarbeit, was will der Mensch mehr! [laugh]
Grüsse steffen52-1
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon Dr. 213 » 12. April 2015, 19:54

Der Staat speist die Bedürftigen aber nicht aus purer Boshaftigkeit mit 800 Euro ab.
Es ist genau der Betrag, welcher den größten sozialen Frieden zum günstigsten Preis garantiert.

Auch wenn wir derzeit erleben, in welchem Temo plötzlich unglaubliche Summen an Geld für die Unterbringung
von Asylbewerbern bereit gestellt wird, so darf man sich nicht täuschen lassen. Die Rechnung dafür kommt noch.
Auch ein Staat kann nicht auf Dauer über seine Verhältnisse leben. Er kann zwar Geld schöpfen, aber auch nicht unendlich viel.
Und so wird sich der Staat demnächst wieder neue Gemeinheiten zum Abzocken für uns alle dafür ausdenken müssen.

Gruß
Dr. 213
Sie lügen, sie lügen und wir müssen uns barmherzig zeigen, denen gegenüber, die lügen. (Colonel Kurtz)
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon Rei » 12. April 2015, 19:55

Man sollte bedenken,es gibt immer zwei Seiten.
Die eine Seite,welche wirklich Arbeit suchen,die andere,die gar nicht arbeiten wollen,weil es ihnen mit H4 gut geht.
Warum sind die Zeitarbeitsfirmen,wie Pilze aus der Erde geschossen,?? Billigarbeiter???
In manchen Branchen brauchen diese Firmen bis Ende 2017 keinen Mindestlohn zahlen? Warum?
Weiter nehmen die Arbeitsangebote auf der Basis von 450,00 Euro enorm zu?
Gruß Rei
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon Suentaler » 12. April 2015, 19:56

@bürger der ddr
Die ganze Hartz4-Gesetzgebung ist völlig grundgesetzwidrig. So werden durch H4 mindestens 8 Artikel der ersten 19 Grundrechteartikel des Gundgesetz gebrochen.
Es gibt aber einige Aktivisten die seit Jahren versuchen gegen H4 vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen, bis jetzt leider ohne Erfolg.
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon ratata » 12. April 2015, 20:02

Suentaler hat geschrieben:
steffen52-1 hat geschrieben:Da kann ich nur GWölfchen beipflichten! Der Staat lässt keinen unter der Brücke schlafen oder das sich welche aus Mülltonnen ernähren müssen! Jeder bekommt eine Grundsicherung, voraus gesetzt man scheut den Weg zur Arge nicht! Das sieht in anderen Ländern anders aus. Das traurige ist aber, das es leider auch noch Bürger gibt die auf die Arbeit gehen und gerade so etwas mehr als 800 EUR am Monatsende haben! [frown]
Aufstocken gehen müssen, um zu Überleben , das dürfte es heut zu Tage nicht mehr geben! Wer in Lohn und Brot steht, muss von seinen Lohn gut leben können! Aber leider!! [wut]
Grüsse steffen52-1


Jeder bekommt eine Grundsicherung, voraus gesetzt ...... voraus gesetzt man unterwirft sich Bedingungslos allen Schikanen, die das Jobcenter zu Bieten hat. Wenn nicht, wird sanktioniert. Zu 10, 30, 60, oder 100 % je nach "Verfehlung".
So werden im Jahr über eine Million Sanktionen ausgesprochen von einem Amt (oder doch nur eine Firma) das Ankläger, Richter und Vollstrecker in einem ist. Und so gibt es jährlich über 10.000 Totalsanktionen. Das heisst im Klartext, dass das grundgesetzlich festgeschrieben finanzielle Existenzminimum komplett gestrichen wird. Kein Geld für Essen, kein Geld für Miete, kein Geld für Krankenkasse und wenn man nun bösartig ist, könnte man sagen, der Staat spricht im Jahr 10.000 Todesurteile aus.
Das sind die Fakten!
So viel zum Thema "Der Staat lässt keinen unter der Brücke schlafen oder das sich welche aus Mülltonnen ernähren müssen!"


So etwas geht doch bei dem Haufen sehr schnell . Wer da nicht aufpasst ,der ist dem Jobcenter Bedingungslos ausgeliefert . Da weis doch auch die rechte Hand nicht was die linke tut .
Da meine nur ein befristeten Arbeitsvertrag für ein halbes Jahr bekommt , heißt es ein viertel Jahr vorher zu Amt und die bevorstehende Arbeitslosigkeit anmelden .
Da bekommt man den einen Termin zu einer Vermittlerin , die nimmt alles wieder neu auf .
Da ich ja Zeit habe , gehe ich immer mit ( auch weil der Leiter eines Arbeitsamtes vor dem Sozialgericht, sich nicht mehr auf seine telefon. Zusage mir gegenüber , verneinte . So ist es besser immer einen Zeugen zu haben .
Jedenfalls ,sagte die Vermittlerin zu mir , ich möchte draußen warten . Da ging mir der Hut hoch .
Ich lass mich doch nicht an die Wand drücken . So war ich aber bei Gespräch dabei . Kommt ja doch nichts heraus .
Jedenfalls trudelt bei uns 2 Wochen später ei schreiben an meine Frau ein . Wo ihr das Jobcenter mitteilt . Auf Grund ihrer bevorstehenden Arbeitslosigkeit hat sie sich umgehend bei dem Jobcenter ... einen Termin zu holen . Da sonst Sanktionen lt .§ §§ §§ §§§ § . eintreten .
Das können sie wunder bar schreiben , dann ruft man die Nummer von 800 .... Jobcenter an und du erwischt eine Mitarbeiterin am Arsch der Welt , die hat von tuten und blasen keinen Schimmer , Dann sagst du deine Kontrollnummer und sie verspricht dir , deine Mitteilung einzutragen , das du schon vor 2 Wochen dort zur Vermittlerin warst .
Nur mal einen kleinen Auszug aus Problemen mit dem Jobcenter . Wer da nicht gut bei der Sache ist , der wird nach unten gedrückt .
Ich sage mir immer wieder , kein Wunder das mach mal traurigen Vorfälle in den Ämtern geschehen . ratata
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon steffen52-1 » 12. April 2015, 20:07

Suentaler hat geschrieben:@bürger der ddr
Die ganze Hartz4-Gesetzgebung ist völlig grundgesetzwidrig. So werden durch H4 mindestens 8 Artikel der ersten 19 Grundrechteartikel des Gundgesetz gebrochen.
Es gibt aber einige Aktivisten die seit Jahren versuchen gegen H4 vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen, bis jetzt leider ohne Erfolg.

Mal eine Frage? Was findest Du besser, den Bedürftigen Grundsicherung zu geben oder einfach( wie in anderen Ländern) überhaupt nichts? [ich auch]
Damit können sie ja wenigstens leben, der Eine so recht und schlecht, der Andere kommt damit gut aus, für nix tun! Na, ich weiß nicht was da nun so schlimm ist, das
man das alles schlecht schreibt! Ist wo noch zu wenig fürs nichts tun? Frage mal die, welche jeden früh auf die Arbeit gehen?
Grüsse steffen52-1
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon bürger der ddr » 12. April 2015, 20:15

@steffen, warum wird sich hier nach dem Schlechten orientiert? ich reagiere allergisch wenn ich solche Sprüche höre "In Indien......"
Wir leben hier in Deutschland und in Deutschland gab es auch eine vernünftige Sozialpolitik. Nur ist diese abgeschaft worden um der Industrie mehr "Druckmittel" zu schaffen. Die gesammte H4 Thematik hat nicht einen € gespart, im Gegenteil.
Immer an die Frage "Wem nutzt es?" denken. Es gab mal so etwas wie eine "Soziale Marktwirtschaft" und die These des "Dritten Weg", nach dem Fall des Soz. Systems hatte man es nicht mehr nötig sich den sozialen Anstrich zu geben. Es gab da mal den Spruch von einem Funktionär der IG Metall, sinngemäß "wenn wir verhandeln sitzt die "Zone" als Partner mit am Tisch".....
Man wollte die Überlegenheit des Systems demonstrieren, ist auch gelungen. Doch danach der soziale Abbau.
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon Jago » 12. April 2015, 20:30

kann und muß mich Steffen 52-1 nur anschließen . Es ist keiner dazu verdammt als Deutscher unter einer Brücke zu schlafen , solange man sich an die Regeln hält und da auch vorstellig wird von Zeit zu Zeit . Kenne Leute die zu frieden damit sind obwohl sie auch lieber eine Arbeit hätten . Wer verhindert ist dort auf Wunsch anzutanzen kann auch mal da anrufen und bekommt einen neuen Thermin . Wenn man dann noch von den Leuten höhrt was da manchmal für Assoziale antreten mit einer Alkoholfahne von 10 Metern dann ist auch klar das Brücke das nächste sein könnte . Diese Leute gehen auch wie die Letzten zum Vorstellunngsgespräch wenn sie ein Angebot bekommen . Das ist alles nicht aus der Luft gegriffen und Papier ist geduldig . Was zählt sind erlebte Tatsachen

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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon ratata » 12. April 2015, 20:35

steffen52-1 hat geschrieben:
Suentaler hat geschrieben:@bürger der ddr
Die ganze Hartz4-Gesetzgebung ist völlig grundgesetzwidrig. So werden durch H4 mindestens 8 Artikel der ersten 19 Grundrechteartikel des Gundgesetz gebrochen.
Es gibt aber einige Aktivisten die seit Jahren versuchen gegen H4 vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen, bis jetzt leider ohne Erfolg.

Mal eine Frage? Was findest Du besser, den Bedürftigen Grundsicherung zu geben oder einfach( wie in anderen Ländern) überhaupt nichts? [ich auch]
Damit können sie ja wenigstens leben, der Eine so recht und schlecht, der Andere kommt damit gut aus, für nix tun! Na, ich weiß nicht was da nun so schlimm ist, das
man das alles schlecht schreibt! Ist wo noch zu wenig fürs nichts tun? Frage mal die, welche jeden früh auf die Arbeit gehen?
Grüsse steffen52-1


Steffen ,meine Frau hat eine Berufsgruppe kennengelernt , wo Frauen ,alleinstehend , Frauen zur Grundsicherung zu verdienen mit Minijobs , aber vom Arbeitgeber so ausgenutzt werden , das schreit zum Himmel . Normalerweise dürfen sie nur 165 Euro hinzu verdienen . Aber was die Bescheurten für Std arbeiten m für nichts . Der Arbeitgeber setzt sich mit dem Hintern drauf . Wenn sie es nicht machen , dann sind sie den Job los . Mit dem 8,50 ist doch alles luch und Bertrug .
Die Gruppe von denen ich schreibe , wurden von den Gemeinden und Städten ausgegliedert. Bei jeder neuen Ausschreibung , werden die Zeiten runter gedrückt , die Arbeitnehmer in den Bereichen ,dies Zeiten gar nicht schaffen können und somit mehr Arbeit für nisssssscccht leisten . ratata
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon Suentaler » 12. April 2015, 20:43

@steffen
Natürlich bin ich für eine Grundsicherung, aber ohne Sanktionen, denn sonst ist es nur reine Willkür. Und deshalb habe ich auch persönlich vor anderthalb Jahren Unterschriften für die Petition der Inge Hanneman an den Bundestag gesammelt, die die Abschaffung der Sanktionen bei H4 fordert. (einfach mal googeln)
Die Unterschriftensammlung war erfolgreich, die Petentin wurde im Ausschuß angehört und nun rottet die Petition samt 91 Tausend Unterschriften im Petitionsausschuß vor sich hin und wartet auf eine Entscheidung.

Wie an anderer Stelle schon erwähnt, bin ich für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Also Geld kriegen für nix tun, [super] wie du sagst.

Wir kommen in der sich ändernden Arbeitswelt nicht drum herum den Arbeitsbegiff neu zu definieren. Arbeit und Gelderwerb muß entkoppelt werden.
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon ratata » 12. April 2015, 20:45

ratata hat geschrieben:
steffen52-1 hat geschrieben:
Suentaler hat geschrieben:@bürger der ddr
Die ganze Hartz4-Gesetzgebung ist völlig grundgesetzwidrig. So werden durch H4 mindestens 8 Artikel der ersten 19 Grundrechteartikel des Gundgesetz gebrochen.
Es gibt aber einige Aktivisten die seit Jahren versuchen gegen H4 vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen, bis jetzt leider ohne Erfolg.

Mal eine Frage? Was findest Du besser, den Bedürftigen Grundsicherung zu geben oder einfach( wie in anderen Ländern) überhaupt nichts? [ich auch]
Damit können sie ja wenigstens leben, der Eine so recht und schlecht, der Andere kommt damit gut aus, für nix tun! Na, ich weiß nicht was da nun so schlimm ist, das
man das alles schlecht schreibt! Ist wo noch zu wenig fürs nichts tun? Frage mal die, welche jeden früh auf die Arbeit gehen?
Grüsse steffen52-1


Steffen ,meine Frau hat eine Berufsgruppe kennengelernt , wo Frauen ,alleinstehend , Frauen zur Grundsicherung zu verdienen mit Minijobs , aber vom Arbeitgeber so ausgenutzt werden , das schreit zum Himmel . Normalerweise dürfen sie nur 165 Euro hinzu verdienen . Aber was die Bescheurten für Std arbeiten m für nichts . Der Arbeitgeber setzt sich mit dem Hintern drauf . Wenn sie es nicht machen , dann sind sie den Job los . Mit dem 8,50 ist doch alles luch und Bertrug .
Die Gruppe von denen ich schreibe , wurden von den Gemeinden und Städten ausgegliedert. Bei jeder neuen Ausschreibung , werden die Zeiten runter gedrückt , die Arbeitnehmer in den Bereichen ,dies Zeiten gar nicht schaffen können und somit mehr Arbeit für nisssssscccht leisten . ratata
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon steffen52-1 » 12. April 2015, 20:56

Klar hast Du recht, Günther! Das der Unternehmer mit seinen Mitarbeitern, denen er auf einmal 8,50 EUR zahlen muss, versucht mit allen Mittel wieder dahin zu kommen, wo er vorher war( 5.00 EUR, noch besser weniger)
ist schon schlimm und eigentlich mehr als traurig! Kenne es von Bekannten auch so, mit längerer unbezahlter Arbeitszeit oder das gleiche wie vorher nur eben mit weniger Stunden schaffen!
Ist halt einfach ein erlassenes Gesetz, wird aber weder kontrolliert, noch die Herren Unternehmer zur Verantwortung gezogen! Diese, suchen mit unlauteren Mittel das zu unterlaufen! [frown]
Persönlich kann ich da nicht mit reden, ist mir zum Glück nicht passiert, auch bei meiner Frau! Weißt ja wo sie arbeitet, hatte es Dir mal per Mail geschrieben! Da ich in 1 Monat in Rente gehe, mache ich
auch eins auf 450.00 EUR-Job! Mal nur so neben bei! Mehr will und brauch ich nicht, den voll arbeiten muss nicht mehr sein! Gibt noch andere Dinge im Leben! [hallo]
Das wichtigst ist und bleibt die Gesundheit!
Grüsse steffen52-1
steffen52-1
 

Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon steffen52-1 » 12. April 2015, 21:08

Suentaler hat geschrieben:@steffen
Natürlich bin ich für eine Grundsicherung, aber ohne Sanktionen, denn sonst ist es nur reine Willkür. Und deshalb habe ich auch persönlich vor anderthalb Jahren Unterschriften für die Petition der Inge Hanneman an den Bundestag gesammelt, die die Abschaffung der Sanktionen bei H4 fordert. (einfach mal googeln)
Die Unterschriftensammlung war erfolgreich, die Petentin wurde im Ausschuß angehört und nun rottet die Petition samt 91 Tausend Unterschriften im Petitionsausschuß vor sich hin und wartet auf eine Entscheidung.

Wie an anderer Stelle schon erwähnt, bin ich für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Also Geld kriegen für nix tun, [super] wie du sagst.

Wir kommen in der sich ändernden Arbeitswelt nicht drum herum den Arbeitsbegiff neu zu definieren. Arbeit und Gelderwerb muß entkoppelt werden.

Suentaler, was sind für Dich Sanktionen? Schreibe es mal einfach, für Kinder auch zu verstehen! Der Jobcenter ist doch der Geldgeber, also eine Art Arbeitgeber, oder nicht? Meine Chefin verlangt von mir auch
das ich für die Firma arbeite, sonst nix mit Geld! Was ist nun zuviel verlangt, bei dem Jobcenter( Geldgeber) zu den gewissen Termine aufzuschlagen? Wer es eben nicht will oder kann, warum auch immer,
der muss eben mit einer Strafe rechnen und das weiß jeder, der von da Kohle bekommt! Weiß nicht wo das Problem liegt! Ist doch nun wirklich nicht viel verlangt, zu der und der Zeit da aufzulaufen und
sich mit den Mitarbeitern zu unterhalten oder einfach zu zuhören und alles mit ja beantworten! [ich auch]
Grüsse steffen52-1
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon bürger der ddr » 12. April 2015, 21:26

@steffen, stell Dir bitte vor:
Dein Kind arbeitet in den Ferien, um sich ein paar Euro zu verdienen. Das wird bei der Familie als Einkommen angerechnet und vom H$ abgezogen,
da lernt doch so ein Jugendlicher gleich richtig wie sich arbeiten lohnt...
Bisher konnten durch H4 Menschen in Arbeitsverhältnisse gepreßt werden, wo es um 5,5 € Lohn ging. Durch Sanktionen wurde solche sittenwidrige Beschäftigungsverhältnisse "bedient".
Da wäre auch ich mit einer "Fahne" zum Bewerbungsgespräch gegangen [flash]

Du kannst Dir ja mal das SGB II und SGB XII zu Gemüte führen.

Es werden immer schön solche Fälle angeführt wo der "Schmarotzer" gezeigt wird, das sind aber wenige, die meisten wollen einen vernünftige Arbeit.
bürger der ddr
 
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon EMW-Mitarbeiter » 12. April 2015, 21:28

So ist es.
Ich lese nur noch.
Manchmal platzt mir der Kragen, manchmal schmunzel ich.
Aber weiterhin gegen ewige Betonköpfe diskutieren werde ich nicht.
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon steffen52-1 » 13. April 2015, 19:17

bürger der ddr hat geschrieben:@steffen, stell Dir bitte vor:
Dein Kind arbeitet in den Ferien, um sich ein paar Euro zu verdienen. Das wird bei der Familie als Einkommen angerechnet und vom H$ abgezogen,
da lernt doch so ein Jugendlicher gleich richtig wie sich arbeiten lohnt...
Bisher konnten durch H4 Menschen in Arbeitsverhältnisse gepreßt werden, wo es um 5,5 € Lohn ging. Durch Sanktionen wurde solche sittenwidrige Beschäftigungsverhältnisse "bedient".
Da wäre auch ich mit einer "Fahne" zum Bewerbungsgespräch gegangen [flash]

Du kannst Dir ja mal das SGB II und SGB XII zu Gemüte führen.

Es werden immer schön solche Fälle angeführt wo der "Schmarotzer" gezeigt wird, das sind aber wenige, die meisten wollen einen vernünftige Arbeit.

Ersten möchte ich nicht alle über einen Kamm scheren, Tom! Zweitens schreibe ich nur das was ich persönlich erlebe und erlebt habe. Vom Amt wurden Leute zur Vorstellung in meiner Firma
gebeten! Teilweise welche die viele Jahre jünger als der alte Mann(ICH) waren! Habe sie immer einen Tag zur Probe mit genommen! Am Ende des Arbeitstages, hieß es , das ist mir zu schwere Arbeit, kann ich mit meinen Kreuz nicht u.s.w.! Wer will es mir nun verübeln, das ich bei diesen Thema so..... einen Hals bekomme! [wut]
Grüsse steffen-1
steffen52-1
 

Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon EMW-Mitarbeiter » 13. April 2015, 19:30

Steffen, dieses Thema ist auch ein seltsames. Könnte man lange darüber reden, es liegt auch hier selten an denen, die zu Dir kommen.

Man schickt oft wissentlich ungeeignete Leute, die eine Arbeit nicht können, sei es gesundheitlich oder sonstwie. Während die, die es koenten, in irgendwelche sinnfreien Schulungen gebracht werden. Es wird nicht wirklich nach Fähigkeiten geschaut. Könnte ich stundenlang darüber reden.
Ich lese nur noch.
Manchmal platzt mir der Kragen, manchmal schmunzel ich.
Aber weiterhin gegen ewige Betonköpfe diskutieren werde ich nicht.
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon steffen52-1 » 13. April 2015, 19:35

EMW-Mitarbeiter hat geschrieben:Steffen, dieses Thema ist auch ein seltsames. Könnte man lange darüber reden, es liegt auch hier selten an denen, die zu Dir kommen.

Man schickt oft wissentlich ungeeignete Leute, die eine Arbeit nicht können, sei es gesundheitlich oder sonstwie. Während die, die es koenten, in irgendwelche sinnfreien Schulungen gebracht werden. Es wird nicht wirklich nach Fähigkeiten geschaut. Könnte ich stundenlang darüber reden.

Mag ja auch ein Grund mit sein,EMW-Mitarbeiter! Aber wenn man sich dann noch ihre Sprüche über die Arbeit und Arbeitszeit an hören muss, da kommt mir das Frühstück wieder hoch!!! [wut]
Grüsse steffen52-1
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon Rei » 13. April 2015, 19:42

steffen52-1 hat geschrieben:
bürger der ddr hat geschrieben:@steffen, stell Dir bitte vor:
Dein Kind arbeitet in den Ferien, um sich ein paar Euro zu verdienen. Das wird bei der Familie als Einkommen angerechnet und vom H$ abgezogen,
da lernt doch so ein Jugendlicher gleich richtig wie sich arbeiten lohnt...
Bisher konnten durch H4 Menschen in Arbeitsverhältnisse gepreßt werden, wo es um 5,5 € Lohn ging. Durch Sanktionen wurde solche sittenwidrige Beschäftigungsverhältnisse "bedient".
Da wäre auch ich mit einer "Fahne" zum Bewerbungsgespräch gegangen [flash]

Du kannst Dir ja mal das SGB II und SGB XII zu Gemüte führen.

Es werden immer schön solche Fälle angeführt wo der "Schmarotzer" gezeigt wird, das sind aber wenige, die meisten wollen einen vernünftige Arbeit.

Ersten möchte ich nicht alle über einen Kamm scheren, Tom! Zweitens schreibe ich nur das was ich persönlich erlebe und erlebt habe. Vom Amt wurden Leute zur Vorstellung in meiner Firma
gebeten! Teilweise welche die viele Jahre jünger als der alte Mann(ICH) waren! Habe sie immer einen Tag zur Probe mit genommen! Am Ende des Arbeitstages, hieß es , das ist mir zu schwere Arbeit, kann ich mit meinen Kreuz nicht u.s.w.! Wer will es mir nun verübeln, das ich bei diesen Thema so..... einen Hals bekomme! [wut]
Grüsse steffen-1

Steffen,jetzt gebe ich Dir recht,mein " Freund",ist lieber zu Hause,wenn er einen Job bekommt,dann hat er alle Krankheiten die es gibt.Er sagt,warum soll ich arbeiten gehen,bekomme doch vieles bezahlt,mir geht es gut.Ich kann in die Kneipe gehen usw.Dann kenne ich auch noch einige ,die gehen lieber schwarz Arbeiten.Es wird der Staat beschissen von Leuten,das geht eigentlich nicht,abkassieren um jeden Preis.Der brave Bürger geht jeden Tag auf Arbeit und verdient sein Geld auf ehrliche Art.
Gruß Rei [shocked]
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon ratata » 13. April 2015, 19:44

@Steffen Ersten möchte ich nicht alle über einen Kamm scheren, Tom! Zweitens schreibe ich nur das was ich persönlich erlebe und erlebt habe. Vom Amt wurden Leute zur Vorstellung in meiner Firma
gebeten! Teilweise welche die viele Jahre jünger als der alte Mann(ICH) waren! Habe sie immer einen Tag zur Probe mit genommen! Am Ende des Arbeitstages, hieß es , das ist mir zu schwere Arbeit, kann ich mit meinen Kreuz nicht u.s.w.! Wer will es mir nun verübeln, das ich bei diesen Thema so..... einen Hals bekomme! [wut]
Grüsse steffen-1steffen52-1

Da hast du recht ,man kann nicht alle über einen Kamm scheren . Aber meistens ist es doch so , das die Jobcenter Arbeitssuchende zwingen an irgendwelchen Maßnahmen daran teilzunehmen .
Was auch in den Medien teilweise über Machenschaften von Firmen berichten , es gibt noch schlimmere Zustände .
Vielleicht werden sich diese Zustände bald schnell erledigen , wenn all die vielen arbeitssuchenden Asylanten auf den Arbeitsmarkt erscheinen , sie werden ja von so vielen Institutionen dann begleitet und geschützt .
ratata
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon steffen52-1 » 13. April 2015, 19:58

ratata hat geschrieben:@Steffen Ersten möchte ich nicht alle über einen Kamm scheren, Tom! Zweitens schreibe ich nur das was ich persönlich erlebe und erlebt habe. Vom Amt wurden Leute zur Vorstellung in meiner Firma
gebeten! Teilweise welche die viele Jahre jünger als der alte Mann(ICH) waren! Habe sie immer einen Tag zur Probe mit genommen! Am Ende des Arbeitstages, hieß es , das ist mir zu schwere Arbeit, kann ich mit meinen Kreuz nicht u.s.w.! Wer will es mir nun verübeln, das ich bei diesen Thema so..... einen Hals bekomme! [wut]
Grüsse steffen-1steffen52-1

Da hast du recht ,man kann nicht alle über einen Kamm scheren . Aber meistens ist es doch so , das die Jobcenter Arbeitssuchende zwingen an irgendwelchen Maßnahmen daran teilzunehmen .
Was auch in den Medien teilweise über Machenschaften von Firmen berichten , es gibt noch schlimmere Zustände .
Vielleicht werden sich diese Zustände bald schnell erledigen , wenn all die vielen arbeitssuchenden Asylanten auf den Arbeitsmarkt erscheinen , sie werden ja von so vielen Institutionen dann begleitet und geschützt .
ratata

Günther, so wird es wohl werden oder auch nicht!! [laugh]
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon Grenzwolf62 » 13. April 2015, 20:20

Auch wenn ich für den Spruch eventuell Kloppe bekomme, ein soziales Netz sollte aber auch nicht zu einer sozialen Hängematte werden, wenn die 800€ ohne jede Sanktion ausgereicht werden sollen, dann kann man das Arge-Schild abschrauben und Sofortrentenstelle dranmachen.
Würde ich mir gegenüber auch etwas leicht ungerecht empfinden, ich werde ja für ordentlich Arbeit ordentlich vom Fiskus geschröpft, bin also Einzahler und das wirklich nicht zu knapp, also warum bitteschön soll meine hart erarbeitete Kohle die ich dem Staat hinreiche mit vollen Händen für lau rausgeschenkt werden?
Ich möchte dafür lieber paar mehr Polizisten, Lehrer u.s.w. und keine alteingesessenen Suffköppe im Park nebst frisch importierten Drogendealern finanziert haben, ist so.
Sex und Golf können Spaß machen auch wenn man davon nicht viel Ahnung hat.
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon bürger der ddr » 13. April 2015, 21:36

@grenzwolf, bitte nicht zwei verschiedene Schuhe vermischen. Ich habe als Selbständiger ebenso Steuern bezahlt und als "Geber meiner Arbeitskraft" (der Begriff Arbeitnehmer ist schon ein Hohn, wer nimmt den meine Arbeitskraft?) auch direkt in die Arbeitslosenversicherung anteilig eingezahlt.
Nur hier dient das Geld hauptsächlich dazu der Industrie Billiglöhne zu sichern. Es wird keine Vollbeschäftigung mehr geben und die Arbeitsverhältnisse im unqualifizierten Bereich werden weiter abnehmen. der Grund, Maschinenstunden sind als vergegenständlichte Arbeit billiger als die direkte menschliche Arbeit und des weiteren die Folgen der Globalisierung [wozu auch die Nebenwirkung Flüchtlinge (Wirtschaftsflüchtlinge)] gehört.
Wenn die Industrie es sich erlauben kann sich eine Anzahl von "Arbeitslosen" aus Profitgründen zu halten, so sollte man diese Menschen auch anständig leben lassen.

Nicht den H4 Empfängern geht es zu gut, den anderen geht es im Verhältnis zu schlecht. Man betrachte einmal den Armutsreport und die immer weiter klaffende Schere zwischen "Arm" und "Reich".
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Re: Soziale Teilhabe

Beitragvon Grenzwolf62 » 13. April 2015, 21:49

bürger der ddr hat geschrieben:@grenzwolf, bitte nicht zwei verschiedene Schuhe vermischen. Ich habe als Selbständiger ebenso Steuern bezahlt und als "Geber meiner Arbeitskraft" (der Begriff Arbeitnehmer ist schon ein Hohn, wer nimmt den meine Arbeitskraft?) auch direkt in die Arbeitslosenversicherung anteilig eingezahlt.
Nur hier dient das Geld hauptsächlich dazu der Industrie Billiglöhne zu sichern. Es wird keine Vollbeschäftigung mehr geben und die Arbeitsverhältnisse im unqualifizierten Bereich werden weiter abnehmen. der Grund, Maschinenstunden sind als vergegenständlichte Arbeit billiger als die direkte menschliche Arbeit und des weiteren die Folgen der Globalisierung [wozu auch die Nebenwirkung Flüchtlinge (Wirtschaftsflüchtlinge)] gehört.
Wenn die Industrie es sich erlauben kann sich eine Anzahl von "Arbeitslosen" aus Profitgründen zu halten, so sollte man diese Menschen auch anständig leben lassen.

Nicht den H4 Empfängern geht es zu gut, den anderen geht es im Verhältnis zu schlecht. Man betrachte einmal den Armutsreport und die immer weiter klaffende Schere zwischen "Arm" und "Reich".


"arm" und "reich" kann man aber auch relativieren, wenn ich mal ins "Chemnitz-Center" fahre, der Konsum-Tempel ist glaube ich der größte im armen Ostdeutschland, dann stehen da 1500 blank polierte Blechkisten, meist ordentlich Mittelklasse und Erna und Walther stapfen mit ihren Einkaufstäschchen zum heiligen Blechle, also da seh ich im armen Osten nicht so augenscheinlich arme Menschen die in Sack und Asche gehen.
Und die Leute da sind Otto-Normal, nicht die Klientel von Ischgl.
Man sollte schon die Kirche im Dorf lassen, was bei uns beweinenswerte Armut ist das ist woanders der fette Reichtum, wir haben eventuell auch ein wenig das Augenmaß verloren.
Sex und Golf können Spaß machen auch wenn man davon nicht viel Ahnung hat.
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