Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Rei » 10. Mai 2016, 18:51

Wenn es ihm eben Spass macht
https://www.youtube.com/watch?v=_DsJM4iqUgI
dazu Dortmund [shocked]
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Interessierter » 11. Mai 2016, 07:34

Zitat Steffen52-1:
Sparta, das er sich nur auf die neue Bundesländer eingeschossen hat, das ist ja nun mehr als bekannt! Er wird im Leben nichts über Nazis in den alten Bundesländern schreiben! [wut]


Eine Minderheit an Rechtsextremen gab es in den alten Bundesländern schon immer, das kann und will niemand bestreiten und ich habe mich bereits mehrfach dagegen positioniert.

Anscheinend überfordern dich die unzähligen Sindis, die bei dir - nach eigener Aussage - täglich die Straße rauf und runder laufen derart, dass es dir zu bund wird und dein Erinnerungsvermögen leidet [flash]

Heute nachmittag soll es regnen, hat sicher die Kanzlerin zu verantworten.... [grin]
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Zicke » 11. Mai 2016, 08:26

Interessierter hat geschrieben:Anscheinend überfordern dich die unzähligen Sindis, die bei dir - nach eigener Aussage - täglich die Straße rauf und runder laufen derart, dass es dir zu bund wird und dein Erinnerungsvermögen leidet


freue mich das du endlich einen sächsischen Stil in deine Beiträge einbaust. [cool]
z

Doch wenn ich all jene, die mir nicht in den Kram passen, deren Ansichten vielleicht irgendwie rechts sind, weiterhin Nazis nenne, dann ist das nicht nur faktisch falsch. Ich schmälere damit letztendlich auch das Andenken an die Opfer des NS-Regimes.

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 11. Mai 2016, 08:54

also ich kenne 2 Cindys - Cindy Crawford [katze] und Cindy aus Marzahn - wobei die aus Luckenwalde kommt und nicht Cindy heißt. Ne Sindi gensch gar nüsch. Die Freundin von Sindbad?
Ich bin zu schön, als das man auf mich wütend sein könnte!*

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon steffen52-1 » 11. Mai 2016, 10:46

Interessierter hat geschrieben:Zitat Steffen52-1:
Sparta, das er sich nur auf die neue Bundesländer eingeschossen hat, das ist ja nun mehr als bekannt! Er wird im Leben nichts über Nazis in den alten Bundesländern schreiben! [wut]


Eine Minderheit an Rechtsextremen gab es in den alten Bundesländern schon immer, das kann und will niemand bestreiten und ich habe mich bereits mehrfach dagegen positioniert.

Anscheinend überfordern dich die unzähligen Sindis, die bei dir - nach eigener Aussage - täglich die Straße rauf und runder laufen derart, dass es dir zu bund wird und dein Erinnerungsvermögen leidet [flash]

Heute nachmittag soll es regnen, hat sicher die Kanzlerin zu verantworten.... [grin]

Es ist immer eine Freude von einen User zu lesen! Vor allem ist er auch noch ein Spaßvogel, siehe letzten Satz! Wegen meiner Überforderung, da muss er sich keinen Kopf machen!
Anscheid ist er selbst überfordert, wenn er er seine Felle langsam aber sicher den Bach runder gehen sieht! Parton, er sieht ja nur in eine Richtung!
Grüsse steffen52-1
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Interessierter » 11. Mai 2016, 10:55

Es ist immer eine Freude von einen User zu lesen!


Einfach köstlich, diese angeblich sächsische Mundart [flash]
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon steffen52-1 » 11. Mai 2016, 12:27

Interessierter hat geschrieben:
Es ist immer eine Freude von einen User zu lesen!


Einfach köstlich, diese angeblich sächsische Mundart [flash]

So geht es mir auch! Das natürlich was mit sächsisch eingebracht wird, von seitens dieses Sachsenhasser-User, ist ja klar! Er ist wiedermal der Spaßvogel der Woche! Weiter machen,
wir wollen doch noch etwas zum lachen haben! Wer so einen als Freund hat, der braucht keine Feinde!!! [laugh]
Grüsse steffen52-1
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Kumpel » 11. Mai 2016, 12:41

Och Leutchen , jetzt sind wir hier nur ein paar Männeken , da muß man sich doch nicht so beharken.
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Merkur » 11. Mai 2016, 14:00

Kumpel hat geschrieben:Och Leutchen , jetzt sind wir hier nur ein paar Männeken , da muß man sich doch nicht so beharken.


Sonst wäre es doch aber langweilig und Spiel und Spaß sind gut für Körper und Seele. [grins]
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 11. Mai 2016, 14:09

Warum langweilig? Man kann auch parallel eintauchen in den roten Sumpf der DDR.
Lese gerade zum wiederholten Male recht schwere Kost über das Pseudonym Neustadt am See. Und wenn auch damals schon Schwerin schön war, so war es aber verseucht. Die gesamte Kulturszene war unterwandert.
Ich erhalte Einblicke, wie kein Zweiter...


Gruß Volker
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 11. Mai 2016, 15:33

Volker Zottmann hat geschrieben:Warum langweilig? Man kann auch parallel eintauchen in den roten Sumpf der DDR.
Gruß Volker


Echt? [shocked] Aber nur mit Sauerstoffgerät und doppelter Sicherheitsleine. Man weiß ja nie... [flash]
AZ
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Merkur » 11. Mai 2016, 19:01

Volker Zottmann hat geschrieben:Ich erhalte Einblicke, wie kein Zweiter...
Gruß Volker


Na dann hast Du ja jetzt ein kleines Bildungsmonopol. Aber sag mal, müsste der Autor nicht mindestens den gleichen Einblick haben? Dann seid Ihr ja doch mindestens zwei. [flash]
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 11. Mai 2016, 21:14

Na Merkur, da haste ja aufgepasst. [laugh]
(Wie kein zweiter Leser, wäre genauer gewesen...)

Ich vermute, Folgendes wirst allenfalls Du verstehen Merkur. Etwas mehr Durchblick hast Du Dir sicher angelesen.

Mal ganz im ernst, den begnadeten Lyriker habe ich nie kennengelernt, obwohl er durch die Heirat seines Vaters mein Stief-Großcousin wurde und später durchaus auch noch mein "Cousin" hätte werden können. Wohl aber einige seiner Protagonisten kenne ich gut. Und was ich damals noch nicht wusste, dass dessen Vater OibE war... Mir hat er selbst nur erzählt, dass er Zensor (Betreuer) war. Dass er neugierig war, und auch unerhört dreist fremde Gefilde beäugte, fiel uns aber damals schon auf.
Erheiternd finde ich, dass aus einem Schriftsteller ein Musiker wurde. Alles andere passt. Im echten Leben gab es auch einen Musiker zwischendurch, der im Roman aber keine Erwähnung findet. Erheiternd auch, dass erst der Vater, dann der Sohn...
Naja, es gibt schon tolle Frauen.... [mundzu]
Dann sehe ich weitere Parallelen, die nicht mal der Schreiber kannte. Nämlich, dass sein Vater später, von Neustadt am See schon weg, andere DDR-Kulturschaffende beaufsichtigte. Da nun wiederum den Leipziger Jens Paul Wollenberg, mit dem ich zeitgleich in QLB zur Schule ging. Selbst einige der auf ihn angesetzten IMs kenne ich persönlich und hätte das kaum für möglich gehalten. Da fragt man sich doch, welcher Sumpf einen umgab... roter Sumpf wohl gemerkt... Alles zum Wohle der DDR???

Gruß Volker
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Kumpel » 12. Mai 2016, 06:59

Volker Zottmann hat geschrieben:.................. Da fragt man sich doch, welcher Sumpf einen umgab... roter Sumpf wohl gemerkt... Alles zum Wohle der DDR???

Gruß Volker


Aber Volker,warum diese Erregung? Heute wissen wir doch durch die Erklärbären von MfS Insider und Co, das dies alles ganz normal war und heute genauso statt findet.
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Volker Zottmann » 12. Mai 2016, 08:22

Insofern hast Du recht, Kumpel.
Nur erregt hat mich nichts mehr. Aber feststellen werde ich weiter gern. [grins]

Gruß Volker
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Interessierter » 14. Mai 2016, 11:18

Wer guckt auf uns - Muslime Migranten in der DDR

Einleitung
In der DDR lebten sehr wenige Muslime. Nur ein geringer Teil der ohnehin nur 1% betragenden ausländischen Wohnbevölkerung war muslimen Glaubens.2 Staat und SED-Führung ordneten diese Menschen nicht einem gemeinsamen Kulturkreis zu. Unterschieden wurde zwischen einer Herkunft aus kapitalistischen Staaten (z.B. Ägypten), aus Ländern mit sozialistischer Orientierung (z.B. Algerien) und aus Staaten auf dem sozialistischen Entwicklungsweg (z.B. VDR Jemen).3 Bei den Muslimen handelte es sich zumeist um Arbeitsmigranten, Studierende, Diplomaten oder Angeheiratete.

So waren gut 8.000 der in der DDR beschäftigten Vertragsarbeiter Algerier; etwa ein Viertel der Studierenden aus Entwicklungsländern stammte aus arabischen Staaten.4 Für Vertragsarbeiter und Studierende wurden von offizieller Seite Ausbildungsintentionen betont. Faktisch ging es aber auch um die Übernahme unattraktiver Arbeitsplätze in der Industrie und um die Beschaffung von Devisen.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich exemplarisch auf die algerischen Vertragsarbeiter, denn für diese liegen auf Grund einer Dissertation der Autorin recht genaue Angaben vor.6 Zwischen September 1989 und Januar 1991 wurden in Deutschland und in Algerien Interviews mit 28 ehemaligen Vertragsarbeitern durchgeführt, vier Fallstudien zu einzelnen Betrieben und Ortschaften erstellt und auf nationaler Ebene Daten insbesondere bei Ministerien, Botschaften und Gewerkschaften erhoben.7 Eine Gesamtauswertung dieser Daten liegt bereits vor. Es geht hier deshalb nur um eine recht begrenzte Fragestellung, die aus den Ergebnissen der Untersuchung zur Religion entwickelt wird.

http://www.horch-und-guck.info/hug/arch ... 11-riedel/
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Interessierter » 8. August 2016, 12:24

Hier einmal die Meinung eines Pädagogen und Autors

Bild

Rainer Werner ist Pädagoge und Autor. Sein jüngstes Buch „Auf den Lehrer kommt es an“ ist 2012 erschienen. Er hat 35 Jahre lang an einer Gesamtschule, einem reformpädagogischen Internat und einem Gymnasium jeweils in Berlin unterrichtet und schreibt unter anderem für die TAZ, die Frankfurter Rundschau und die WELT.

Der Osten ist braun

Zur Verwunderung der Republik trat am 20. Oktober 2014 in Dresden die Vereinigung mit dem komplizierten Namen zum ersten Mal an die Öffentlichkeit: die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, abgekürzt: PEGIDA. An den wöchentlich, später 14-tägig veranstalteten Demonstrationen beteiligten von Mal zu Mal mehr Menschen, die von sich behaupteten, sie repräsentierten die bürgerliche Mitte der Gesellschaft. Sie protestierten gegen eine vermeintlich verfehlte Flüchtlings- und Asylpolitik, vor allem gegen das Vordringen des Islam, dem sie subversive und antidemokratische Absichten unterstellten. Der Höhepunkt der Bewegung wurde am 12. Januar 2015 erreicht, als sich in Dresden 25.000 Menschen versammelten. Auch wenn Veranstalter und Teilnehmer vehement abstritten, rechtsradikal eingestellt zu sein, war doch eine gedankliche und vor allem verbale Nähe zum braunen Milieu nicht zu übersehen. Die Begriffe „Volksverräter“ (für Politiker) und „Lügenpresse“ (für die bürgerlichen Medien) erinnern fatal an das Vokabular der Nationalsozialisten. „Lügenpresse“ wurde zum Unwort des Jahre 2014 gewählt.

Im Winter 2015 verbreitete sich die PEGIDA-Bewegung über das ganze Bundesgebiet. Dabei war auffällig, dass die Teilnehmerzahlen in den alten Bundesländern (West) viel niedriger waren als die in den neuen (Ost). In Leipzig schlossen sich immerhin 5.000 Menschen der dortigen LEIGIDA-Vereinigung an, während in München 1.500 und in Köln nur 300 Menschen mit dem gleichen Anliegen auf die Straße gingen. Selbst in Berlin, wo viele Ausländer aus dem muslimischen Kulturkreis leben, nahmen nur 500 Menschen an den Demonstrationen teil.

Seit dem Frühsommer 2015 hat sich die Bewegung entscheidend radikalisiert. Viele ihrer Anhänger begnügen sich nicht mehr damit, auf den Straßen Transparente zu zeigen und Parolen zu brüllen. Sie schreiten inzwischen auch zur kriminellen Tat. In Heidenau, Meißen und Freital bei Dresden ging ein angetrunkener Mob gewaltsam gegen dortige Flüchtlingsunterkünfte vor. In Tröglitz (Sachsen-Anhalt), in Saalfeld-Beulwitz (Thüringen) und in Nauen (Brandenburg) wurden Asylbewerberheime durch Brandstiftung beschädigt oder zerstört. In all diesen Fällen waren auch Aktivisten der NPD beteiligt, die zuvor in Flugblättern gegen diese Heime gehetzt hatten.

Nicht vergessen darf man, dass das Trio des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) in Thüringen geboren und aufgewachsen ist. Von dort aus hat es dann seine Mordserie in der ganzen Republik begonnen.

Weiter mit dem längeren Beitrag geht es hier:
http://starke-meinungen.de/blog/2015/08 ... ist-braun/

Da man nicht pauschal sagen kann, dass " Der Osten braun ist ", hätte der Titel des Blogs weniger provokant, besser heissen sollen: " Viel zu grosse Teile des Ostens sind braun ", jedenfalls meiner Meinung nach.
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Spartacus » 8. August 2016, 17:58

Rainer Werner ist Pädagoge und Autor


Der Pädagoge und Autor Rainer Werner wuchs in Ernsbach in Baden-Württemberg auf und kam 1969 nach Berlin, um zu studieren. Es waren Vorbilder aus der eigenen Schulzeit, die ihn dazu bewogen, Pädagogik und die Fächer Germanistik und Geschichte zu studieren. Außerdem hatte er schon früh die eigene Fähigkeit erkannt, wichtige Dinge anderen Menschen überzeugend zu vermitteln. Es waren nicht nur die vielen kulturellen Angebote und ge-schichtlichen Schauplätze in Berlin, die seine Studienjahre prägten. Rainer Werner war auch sehr angetan von dem neuen Lebensgefühl und dem rebellischen Gestus, den die Studenten-bewegung jener Zeit vermittelte. Allerdings hat er auch einen wachen und kritischen Blick für deren Verirrungen. Durch die Orientierung an Diktatoren wie Mao Zedong und Lenin wurde der moralische Anspruch der Bewegung angreifbar gemacht. Rainer Werner arbeitete in Darmstadt als Referendar, da er in Berlin kurzzeitig Berufsverbot hatte, und war anschließend bis 1989 an einer Gesamtschule im Berliner Märkischen Viertel tätig.


Ach du lieber Gott, ein Alt 68iger Wessi, sieht im bösen Osten tatsächlich flächendeckend Rechte am Werk?

Na, er wird es wohl wissen, kann das sicherlich beurteilen. Ganz sicher sogar. [flash]

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon pentium » 10. August 2016, 09:47

Spartacus hat geschrieben:
Ach du lieber Gott, ein Alt 68iger Wessi, sieht im bösen Osten tatsächlich flächendeckend Rechte am Werk?

Na, er wird es wohl wissen, kann das sicherlich beurteilen. Ganz sicher sogar. [flash]

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Und an diesem Beispiel sieht man, der Kampf gegen Rechts kann sich lohnen:
http://juedischerundschau.de/der-kampf- ... 135910652/

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Interessierter » 20. August 2016, 10:08

Heidenau ist bis heute gespalten

Im August 2015 war "Heidenau" tagelang das Synonym für Ausländerfeindlichkeit in Deutschland. Vor einer Unterkunft hatte sich der Hass auf Flüchtlinge entladen.

Ein Jahr später wirkt die 16.500 Einwohner zählende Stadt nahe Dresden verschlafen. Die Unterkunft ist seit langem unbewohnt und wird vom Deutschen Roten Kreuz als Lager genutzt. Deshalb ist Wachschutz vor Ort. Da kaum noch Geflüchtete kommen, hat Sachsen viele Flüchtlingsquartiere geschlossen. An einem Briefkasten, der an einem Container am Baumarkt befestigt ist, hat jemand ein Schild mit der Aufschrift „Unbekannt verzogen“ angebracht. An die Ausschreitungen erinnert nichts mehr.

„Heidenau ist nicht bunt, Heidenau ist noch immer braun“

Verschwunden ist auch die „Miteinander“-Skulptur, die als Reaktion auf die Randale im Oktober 2015 entstand. Rechtsextreme hatten sie später in den Farben Schwarz-Weiß-Rot angemalt. Bei der Enthüllung warb Bürgermeister Opitz für Toleranz. Auch die gab es im Sommer 2015 in Heidenau reichlich. Denn zur Wahrheit gehört auch, dass sich Bürger in rührender Weise um die Flüchtlinge kümmerten. Auch die Facebook-Seite „Heidenau ist bunt“ warb um Vielfalt in der Stadt.

„Heidenau ist nicht bunt, Heidenau ist noch immer braun“, sagt dagegen einer der Akteure, die sich um die Baumarkt-Flüchtlinge kümmerten. Andere sehen die Lage optimistischer. In Heidenau habe die Zivilgesellschaft letztlich Stärke bewiesen, sagt Sachsens Linke-Chef Rico Gebhardt. Bürgermeisters Opitz habe dazu beigetragen: „Damit wurde er zum moralischen Leuchtturm in einem Landkreis, in dem viele Kommunalpolitiker gegen Geflüchtete auf die Barrikaden gingen, obwohl sie nicht einen Flüchtlinge vor Ort hatten.“

Julia Schindler koordinierte die Arbeit der Helfer von Heidenau für den Verein Aktion Zivilcourage. Rund 750 Hilfsangebote seien damals eingegangen, pro Woche hätten 80 Ehrenamtliche in der Unterkunft gearbeitet. Schindler weiß, das viele von ihnen angesichts der Gewalt anfangs eingeschüchtert waren. Da sei manchmal ein Riss selbst durch Familien gegangen. Und manche hätten auch nicht erzählt, dass man eigentlich mithelfen wolle. „Doch später haben sie offen dazu gestanden. Die gefühlte Angst ist zurückgegangen“, sagt Schindler.

Pfarrerin Erdmute Gustke hat Heidenau damals aufgewühlt erlebt. Es habe zwei extrem unterschiedliche Reaktionen auf die Flüchtlinge gegeben: gewalttätige Abwehr und herzliche Aufnahme. Gustke hatte als Reaktion zu Gebeten in die evangelische Kirche eingeladen. Das sei für viele Heidenauer ein „Anker inmitten einer aufgewühlten See“ gewesen. Zudem sei es zu Begegnungen mit Flüchtlingen gekommen.

Ein Jahr danach sieht Gustke die Flüchtlinge noch immer als Reizthema. Es gebe „die Einen, die Anderen und die in der Mitte“. Die Einen würden Migranten weiterhin als Eindringlinge in ihre Welt verstehen: „Diffuse Ängste und hartherzige Abwehr gegen Hilfesuchende äußern sich nicht mehr mit erschreckender Gewalt, aber wirklicher Frieden in Bezug auf Ausländer wird von ihnen weiterhin verweigert.“ Gustke spricht von einer frostigen Atmosphäre. Dieser Teil Heidenaus empfinde Flüchtlinge als Zumutung.

Zum Fazit gehört, dass Heidenau kein Einzelfall blieb. Es gab weitere Krawalle, ob in Freital, Clausnitz oder anderswo. „Heidenau war leider nicht das Ende der Gewaltspirale“, sagt Volkmar Zschocke, Fraktionschef der Grünen im Landtag in Sachsen. Noch immer sei der Freistaat eine Hochburg Rechtsextremer. Bis in die Mitte der Gesellschaft gebe es große Vorbehalte gegen fremde Kulturen, Lebensweisen und Religionen: „Diese Voreingenommenheit bildet oft erst den Nährboden für Nationalismus und Rassismus.“

„Heidenau hat auf tragische Weise gezeigt, wo die Probleme in Sachsen liegen. Mit der AfD und Pegida heizen zwei rechtspopulistische Bewegungen die Stimmung im Internet und auf der Straße mit antidemokratischer und rassistischer Hetze an“, hebt der SPD-Politiker Henning Homann hervor.
Auch in der Landespolitik seien Fehler gemacht worden: „Zu lange wurde das Problem Rassismus auch von der CDU nicht ernst genug genommen. Zu oft fehlte auch politischen Verantwortungsträgern eine klar positive Haltung zu Asylsuchenden.“ Der Extremismusforscher Tom Thieme von der Universität in Chemnitz sieht das ähnlich: „Verschweigen und Herunterspielen war lange Zeit die Linie der Landesregierungen – nicht aus Sympathie und Nähe zu Rechtsaußenpositionen, sondern aus Sorge um den Imageschaden des vermeintlichen Vorzeigelandes.“ Frei nach dem Motto „bloß keine braunen Flecken auf der weißen Sachsenweste“. Doch mittlerweile habe sich das Bild gewandelt.

Der vollständige Beitrag hier:
http://www.tagesspiegel.de/politik/ein- ... 32004.html
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon pentium » 30. August 2016, 11:26

Aus der Reihe: Viel Lärm um nichts oder nichts als heiße Luft!

Überraschende Wende im Nazi-Koffer-Fall
Nach einem historischen Umzug in Colmnitz sorgte ein Koffer mit Hakenkreuz für Aufregung. Die Staatsanwaltschaft ermittelte – und entlastet nun den Träger.


Anfang Juni übernahm die Staatsanwaltschaft den Fall. Sie kam nun zu einem anderen Schluss, sagt Sprecher Lorenz Haase: Demnach hat der junge Mann, der den Koffer trug, nichts zu befürchten. Das Zeigen des Hakenkreuzes sei „im Zusammenhang mit dem historischen Festumzug nicht strafbar“ gewesen.

http://www.sz-online.de/nachrichten/ueb ... 79019.html

Zitat:
Auch überregionale Medien griffen das Thema auf und stellten Colmnitz in Zusammenhang mit den asylfeindlichen Demonstrationen in Freital und Clausnitz dar. Spiegel Online titelte: „Colmnitz in Sachsen: Mit Nazi-Symbolik zum Dorffest.“ Ähnlich klang die Überschrift in der Internetausgabe der Wochenzeitung Die Zeit: „Mit dem Hakenkreuz zum Dorffest“....

Ob sich diese überregionalen Medien jetzt auch wieder des Themas annehmen und die Entscheidung der Staatsanwaltschaft aus Seite 1 veröffentlichen....?

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Spartacus » 30. August 2016, 17:09

Ob sich diese überregionalen Medien jetzt auch wieder des Themas annehmen und die Entscheidung der Staatsanwaltschaft aus Seite 1 veröffentlichen....?


Sicherlich nicht, dabei müssten sie es, um den beschädigten Ruf der kleinen Ortschaft wiederherzustellen.

LG

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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon SkinnyTrucky » 1. September 2016, 12:30

[shocked]

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Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon Spartacus » 13. September 2016, 17:30

Passt auch gut hier rein.



Der Essener Sozialrichter Jan-Robert von Renesse, der sich große Verdienste in der Ghettorenten-Gesetzgebung erworben hat, muss sich in einem Disziplinarverfahren vor dem Richterdienstgericht Nordrhein-Westfalen verantworten. Kläger ist der Landesjustizminister, der ihm vorwirft, er habe durch seine überzogene Kritik in Zeitungs- und Rundfunkbeiträgen dem Ansehen der Gerichtsbarkeit geschadet. "Medialer Höhepunkt“ der Verunglimpfungen durch Renesses, so heißt es in der Klageschrift, seien dessen Interviewaussagen in einem Beitrag von Frontal21 im Dezember 2012. Das Disziplinarverfahren gegen den Sozialrichter Jan-Robert von Renesse hat kurz vor Prozessbeginn für internationale Empörung gesorgt. “Wir sind wirklich schockiert“, sagte die Sprecherin des israelischen Dachverbandes für Holocaust-Überlebende, Colette Avital, im Interview mit dem ZDF. “Wir finden es mehr als merkwürdig, dass der Mann, der die Wahrheit gesagt hat, der den Holocaust-Überlebenden geholfen hat, ihr Recht zu bekommen, dass dieser Mann jetzt für seine guten Taten vor Gericht gestellt wird“, so Avital. “Wissen Sie, was das verursacht für das Image von Deutschland?“

Auch das Simon Wiesenthal Center, eine einflussreiche Interessensorganisation für jüdische Opfer des Nationalsozialismus, rügt in einer Protestnote an Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) die "Schikane“ gegen Richter von Renesse. Der disziplinarisch verfolgte Sozialrichter gilt als einer der Wegbereiter für das Zustandekommen des Ghettorenten-Gesetzes ohne Einschränkungen.


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Re: Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 13. September 2016, 18:41

den braunen Sumpf gibt es auch im Westen, nur ist er da unter einer Schicht Bürgerlichkeit verdeckt.
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Interessierter » 15. September 2016, 10:02

Forschungsverbund SED - Staat - „Es gab eine fremdenfeindliche Grundstimmung“

Offiziell hatten sich Honecker und Co. den Internationalismus auf die Fahnen geschrieben. Tatsächlich sei die Fremdenfeindlichkeit in Ostdeutschland aber eine Erblast der DDR, sagt Jochen Staadt vom Forschungsverbund SED-Staat.

Das Interview dazu hier:
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... 6b97b.html
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon HPA » 15. September 2016, 10:07

Wenn es um " Fidschis" und " Mosis" vor der eigenen Haustür ging, war nicht mehr viel los mit " Internationalem Proletarismus und Solidarität"
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"Wer seinen Kinderglauben sich bewahrt, in einer reinen, unbefleckten Brust - und gegen das Gelächter einer Welt zu leben wagt, - wie er als Kind geträumt - bis auf den letzten Tag: das ist ein Mann!"(Henning v. Tresckow)

Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen. (Sun Tzu)
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Re: Der Osten und die Toleranz

Beitragvon Volker Zottmann » 15. September 2016, 14:48

HPA hat geschrieben:Wenn es um " Fidschis" und " Mosis" vor der eigenen Haustür ging, war nicht mehr viel los mit " Internationalem Proletarismus und Solidarität"


Dem muss ich in Bezug auf Quedlinburg energisch widersprechen.
Niemals gab es Übergriffe, offiziell bestätigte schon gar nicht.
Es mag in QLB an der Medizinischen Fachschule gelegen haben, dass die Bevölkerung auch mit den wenigen Ausländern in Kontakt kam. Vietnamesen waren eher gern gesehen, deckten sie doch die vielen unerfüllten Begehrlichkeiten nach Blue Jeans. Iraker hingegen fuhren regelmäßig nach Westberlin und besorgten allerlei Krimskrams, den sie hier verkaufen konnten. Mit Gewinn natürlich.
Nur Wenige, Einzelne gingen auch mal zu Musikveranstaltungen. Sie waren schnell auszumachen. Es gab aber einfach von keiner Seite Probleme.

Gruß Volker
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Der braune Sumpf in (Ost)Deutschland

Beitragvon HPA » 15. September 2016, 16:14

Volker, es geht nicht um das Verhalten vis a vis an sich , sondern um das Gehetze gegen diese Vertragsarbeiter hinter deren Rücken. Und daran kann ich mich recht gut erinnern. Wir hatten ne Memge " Mosis" im Obstbau und " Fidschis" in allen möglichen Betrieben beim Mansfeld Kombinat. Neben Kubanern und Algeriern.
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Beitragvon Spartacus » 15. September 2016, 17:24

HPA hat geschrieben:Volker, es geht nicht um das Verhalten vis a vis an sich , sondern um das Gehetze gegen diese Vertragsarbeiter hinter deren Rücken. Und daran kann ich mich recht gut erinnern. Wir hatten ne Memge " Mosis" im Obstbau und " Fidschis" in allen möglichen Betrieben beim Mansfeld Kombinat. Neben Kubanern und Algeriern.


Gab es im Sachsenring auch und da war es das selbe. [hallo]

Wobei die Algerier, also wenn sie aus Frankreich kamen - Bau Gelenkwellenwerk in Mosel - einen Sonderstatus hatten.

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