Eigentlich wollte ich meinen letzten Arbeitstag selbst bestimmen, ging leider nicht. Ich hätte in Bonn weiterarbeiten können, der Sitz der Firma. So hätte ich knapp 2,5 Jahre eine Wochenendehe führen müssen zwischen Bärlin und Bonn. Wollte ich nicht.
So wurde mir gekündigt mit Abfindung und war 2 Jahre arbeitslos. Nun fehlten mir noch 3 Monate. Einen 400€uro-Job wollte ich absolut nicht machen. Also die Rente beantragt.
Dann stand meine Frau vor der Frage mit 63 Jahren aufhören. Ich bereits als umherreisender Ruheständler gab ihr die Antwort, vor 30 Jahren hat das Geld nicht gereicht, es reicht heute nicht und in 30 Jahren, wenn Gott will, wird es auch nicht reichen. Also schmeiß hin den Job.
Gearbeitet haben wir beide gern, viel und mit Leidenschaft.
Die Reserven nehmen spürbar ab, aber das Rentnerleben bekommt uns gut, selbst, wenn wir zum Teil die Arbeitsplätze im Gesundheitswesen erhalten.
So is dat Leben – wir sind zufrieden
Soll die Rente mit 63 auf den Prüfstand, meine Meinung dazu, wer es sich leisten kann, der soll sofort aufhören und in den Ruhestand gehen. Letztendlich ist es nun das letzte Drittel vom Leben und das muss man leben.
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Und noch etwas was, wie die Entwicklung verlaufen ist mit der Wochenarbeitszeit von 50 bis mehr, dann herunter auf 35 Stunden, jetzt ist es wieder nach oben gegangen, bis auf IG-Metall, sie fordern die 28 Stunden-Woche plus Tariferhöhung. Mehr kann ich dazu nicht schreiben oder möchte IG-Metall noch mehr Migranten ins Land holen zu Sklaventreibergehälter.
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