Betriebsunfälle bei der Bahn

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Interessierter » 10. März 2017, 10:52

Das ihm der Fotoapparat abgenommen wurde, war sicher der Ausdruck des Verständnisses von Meinungs- und Pressefreiheit in der DDR... [flash]
Interessierter
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 10. März 2017, 21:24

Interessierter hat geschrieben:Das ihm der Fotoapparat abgenommen wurde, war sicher der Ausdruck des Verständnisses von Meinungs- und Pressefreiheit in der DDR... [flash]


Wilfried, ich verbürge mich dafür, dass den ganzen Tag die dort an der F242 haltenden Schaulustigen beäugt wurden. Unausgesprochen hatte man schon ein Gespür dafür, möglichst "unauffällig" das Geschehen festzuhalten. Ich habe ja auch einige Aufnahmen, doch kommen die an Frenzels Qualität bei weitem nicht heran. Wir fotografieren immer noch, er so wie ich rein privat. Nur mit dem Unterschied, dass mir eine normale Digitalkamera genügt. Ich werde also niemals preisgekrönt und auch keine Vorträge wie Siegmar Frenzel halten.

Gruß Volker
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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon andr.k » 10. März 2017, 22:09

Interessierter hat geschrieben:Das ihm der Fotoapparat abgenommen wurde, war sicher der Ausdruck des Verständnisses von Meinungs- und Pressefreiheit in der DDR... [flash]


Den Film in der anderen Kamera musste er abgeben.


Nicht den "Fotoapparat" sondern den Film. [hallo]
Zuletzt geändert von andr.k am 10. März 2017, 22:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon andr.k » 10. März 2017, 22:10

Volker Zottmann hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Das ihm der Fotoapparat abgenommen wurde, war sicher der Ausdruck des Verständnisses von Meinungs- und Pressefreiheit in der DDR... [flash]


Wilfried, ich verbürge mich dafür, dass den ganzen Tag die dort an der F242 haltenden Schaulustigen beäugt wurden. Unausgesprochen hatte man schon ein Gespür dafür, möglichst "unauffällig" das Geschehen festzuhalten. Ich habe ja auch einige Aufnahmen, doch kommen die an Frenzels Qualität bei weitem nicht heran. Wir fotografieren immer noch, er so wie ich rein privat. Nur mit dem Unterschied, dass mir eine normale Digitalkamera genügt. Ich werde also niemals preisgekrönt und auch keine Vorträge wie Siegmar Frenzel halten.

Gruß Volker


Den Grund warum er den Film abgeben musste erfahren wir wohl nie? Wie es scheint hat er seine SW-Fotos ja wieder …

Stattdessen musste über Wochen ein Hilfsgleis gebaut werden, ehe eine Tatra-Zugmaschine die 99 5901 am 29. April wieder zurückschleppen konnte.


Wurde das Gebiet über den genannten Zeitraum von der Erdkugel verbannt, damit keiner fotografiert?
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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 10. März 2017, 23:55

Du kannst doch geifern wie Du möchtest!
Dort rannten damals Polizisten und Zivilisten bunt durcheinander. Und einige der Zivilisten forderten unverblümt jegliches Fotografieren zu unterlassen. Frenzel wurde ein Film abgenommen. Anderen auch.
Das diese Aktionen wie so viele andere auch blödsinnig waren erkennt man an all den im Netz kursierenden Fotos. Trotzdem haben diese Aktionen stattgefunden. Die Lok lag wochenlang.

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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon andr.k » 11. März 2017, 23:32

Volker Zottmann hat geschrieben:Du kannst doch geifern wie Du möchtest!
Dort rannten damals Polizisten und Zivilisten bunt durcheinander. Und einige der Zivilisten forderten unverblümt jegliches Fotografieren zu unterlassen. Frenzel wurde ein Film abgenommen. Anderen auch.
Das diese Aktionen wie so viele andere auch blödsinnig waren erkennt man an all den im Netz kursierenden Fotos. Trotzdem haben diese Aktionen stattgefunden. Die Lok lag wochenlang.

Volker


Ein einfaches Nein auf meine Fragen hätte völlig gereicht. Jetzt kannst du wieder geifern, wie Du möchtest. [flash]
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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 12. März 2017, 12:14

Ein einfaches NEIN wäre mir zu wenig, auf Deine Provokation.
Ich antworte aber vor allem ausführlicher, damit sich die anderen Leser ein Bild der damaligen wirklichen Begebenheiten machen können.

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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon andr.k » 12. März 2017, 20:53

Volker Zottmann hat geschrieben:Ein einfaches NEIN wäre mir zu wenig, auf Deine Provokation.
Ich antworte aber vor allem ausführlicher, damit sich die anderen Leser ein Bild der damaligen wirklichen Begebenheiten machen können.

Volker


Provokation? [laugh] Ausführlicher? [flash]

Ergänzung des Beitrages "Zugunfälle" im Harz

Beitrag eingestellt von Siegmar Frenzel aus Harzgerode am 19.02.2015

Zunächst sei erst einmal das genaue Datum beider Unfälle genannt, der im langen Tal zwischen Harzgerode und Alexisbad passierte Unfall war am 10.03.1977 und der Unfall im Ilfelder Tal geschah 3 Tage später, am 13.03.1977.

Als Freund der Selketalbahn war ich natürlich geschockt, als mich Kollegen früh kurz nach Dienstbeginn am Arbeitsplatz davon in Kenntnis setzten, daß im langen Tal eine Lok, noch dazu die älteste Maschine (Bahjahr 1897), die von Gernrode aus ihren Dienst versah, auf der Wiese lag. Ich begab mich sofort zum Unglücksort und überzeugte mich vom Geschehen. Es war ein wolkenloser Märzmorgen, aus der Schornsteinöffnung kräuselte ein leichtes Rauchwölkchen, gerade so, als hätte die Maschine ihr Leben ausgehaucht. Der Schornstein war in der Flugphase durch Baumberührung abgebrochen. Ansonsten war neben den beiden Fahrern, dem Schaffner und dem Bahnhofschef von Gernrode noch keiner weiter an der Unglücksstelle. Nebelschwaden stiegen aus dem Wiesengelände, erste Bilder ließen nichts erkennen. Ich begab mich dann so gegen 11.00 Uhr noch einmal an den Unfallort, ließ mich, bewaffnet mit zwei Kameras von einem Kollegen langsam im PKW die Straße herunterfahren und benutzte fleißig meine Gerätschaft.

Inzwischen war von allen Seiten großer Andrang, am Straßenrand postierten im Abstand von 30 bis 40 Metern Posten der Volkspolizei, um das Fotografieren zu unterbinden. Kurz vorm Bahnübergang wurden wir von einem Posten bemerkt, was zur Folge hatte, daß ich meine Kamera öffnen mußte und den Film los wurde unter nachfolgender Notierung meiner persönlichen Daten. Am Nachmittag waren so viele Interessenten dort und eine Abschirmung konnte nicht weiter aufrechterhalten werden.

Wie war es nun dazu überhaupt gekommen?

Bis 1989 fuhr die Selketalbahn neben Personenverkehr sehr viel Gütertransporte von Gernrode aus auf schmalspurigen Waggons, d.h. die Güter wurden in Gernrode von normalspurigen Fahrzeugen umgeladen. So fuhren mindestens fünfmal in Gernrode GmPs (Güter- mit Peronenbeförderung) raus um die vielen Anliegerbetriebe mit Material und anderen Dingen zu beliefern. In Harzgerode kam der erste Zug früh 4.50 Uhr an. Im speziellen Fall bestand die Ladung aus Al-Masseln für den VEB Druckguß- und Kolbenwerke in Harzgerode. Auf Bhf. Harzgerode mußte rangiert werden, es war ein entladener Güterwagen mitzunehmen, die beladenen sollten auf Gleis 5 abgestellt werden. Der leere Güterwagen wurde zusammen mit einem Personenwagen im Gleis 1 abgestellt. Man fuhr nunmehr über die fast am Ende des Bahnhofs befindliche Weiche, mußte über die Straße und kam somit auf die Gefällestrecke vor der Wallstraße. Da man nur rangieren wollte und offensichtlich als neues Personal nicht mit den Gepflogenheiten vor Ort genügend vertraut war, Hatte man die Bremsschläuche nicht angeschlossen und der Zug wurde immer schneller. So war der Zug nicht mehr zuhalten, panikartig sprangen Lokführer und Heizer vom Führerstand. Nun fuhr der Zug führerlos in Richtung Alexisbad und entgleiste, den Gesetzen der Fliehkraft gehorchend, in der Kurve im langen Tal vorm Bahnübergang.

Übrigens war es noch sogenanntes Glück im Unglück, denn im abgestellten Personenwagen saß eine Schulklasse in froher Erwartung einer beginnenden Klassenfahrt, nicht auszudenken, wenn dieser Waggon mit im Zug war.

Wie sollte man nun die Lok wieder vom Unfallort heben ? Schwere Technik stand nicht zur Verfügung, rundherum war das Wiesengelände eher moorig und feucht.

Die Güterwagen wurden entladen und vor Ort zerschnitten, die Lok lag nach wie vor im Sumpf. Nach mehreren Wochen Liegezeit hatte man die Lösung gefunden, man legte von der Straße her ein Gleis bis an die Maschine ran, richtete sie mit Hilfe von Winden und "Deutschlandgerät" mühselig auf und spurte sie auf das Gleis ein. Nunmehr wurde von der Straße er das Spill einer Tatra-Zugmaschine in Anwendung gebracht und vorsichtig die Lok von der Wiese gezogen. Das passierte am 29.04.1977, einen Tag vorm Wochenende zum 1. Mai. Nach Einspuren ins Fahrgleis fuhr man ganz langsam nach Alexisbad, wo die Lok noch bis zum 2. Mai verbrachte.

Alle Teile und die Lok wurden dann nach Gernrode überführt und schließlich in das damals zuständige RAW nach Görlitz zum Wiederaufbau eingewiesen. Ende des Jahres kam sie wie ladenneu wieder in den Harz zurück und erfreut uns bis heute noch in Einsätzen zu Sonderfahrten vorm Traditionszug. Erst am 14.2.2015 habe ich sie wiederum in Harzgerode gesehen.

Die Unfallstelle zwischen Tiefenbachmühle und Sofienhof habe ich damals auch kurz aufgesucht, aber bedingt dadurch, daß ich Ärger mit der Polizei hatte, mich im Fotografieren zurückgehalten. Die Lok war ohnehin mit einer Plane abgedeckt, sie lag neben den Gleisen auf der Seite. Später hörte ich, daß ein Fotograf auch großen Ärger beim Vertrieb seiner Fotos bekommen hat.

Siegmar Frenzel


Quelle: http://www.mz-buergerreporter.de/harzge ... 20710.html
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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 12. März 2017, 22:20

Finde ich schön, dass Du Dir nun mit dem weiteren Beitrag die Fragen zur Fotografiererei noch ausführlicher selbst beantwortet hast.

Ich war ja selbst mindestens 20 mal an dieser Unfallstelle. Von meinem Haus gut 300-350m entfernt. Hier wird eindrucksvoll das Bemühen des Verheimlichens dieses Unfalls deutlich und auch wie aberwitzig diese "Sicherheitsphilosophien" waren.
Auf der Baustelle "Schwarze Brücke" vor Silberhütte (3km) ist der Zug mehrmals während meiner Anwesenheit entgleist. Immer im Winter, wenn die Wasserschmelze die den neu gesprengten Zuweg zur Baustelle runterlief und die Gleise komplett vereisten.
Im Selketal ist dann noch nahe Haltepunkt Drahtzug (3km) ein ganzer Personenzug entgleist und in die Selkeböschung gestürzt. Mehrere, auch tödliche Unfälle hier am Ortsbahnübergang, (100m entfernt) musste ich erleben. Und dann meinem Meisterkollegen gegenüber im Büro sitzen, der dort seinen 11-jährigen Sohn verlor.
Beim ersten Unfall mit der Malletlok ist übrigens ein Bahner mit Beinbruch beim Absprung, entgegen den Zeitungsdarstellungen, verletzt worden.

Beim schwersten Unfall 1994 auf der HSB ist dann mein Cousin Harald J. aus QLB schwerst verletz worden. 3 Stunden dauerte seine Bergung zwischen 2 Puffern. Ihm fehlt nun ein Bein. Und dem User XXX war es ja nicht mal zu blöd, mich zu bezichtigen, dass ich den Verunfallten gar nicht kenne.

Zusammenfassend halte ich die Schmalspurbahnen HSB mit 140 km Wegenetz für eine gefährliche Schmalspurbahn. Es passiert überproportional viel.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Zicke » 30. Juni 2017, 13:04

am 6. Juli

Größtes DDR-Bahnunglück jährt sich zum 50. Mal

Vor 50 Jahren kracht ein Tanklaster in einen voll besetzten Zug bei Magdeburg. Beim schlimmsten Bahnunglück der DDR sterben fast 100 Menschen. Ein Überlebender berichtet.

http://www.lvz.de/Mitteldeutschland/Pol ... um-50.-Mal
Zicke
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 4. Februar 2018, 11:39

Und es hat Bumm gemacht!
https://www.volksstimme.de/lokal/wernig ... en-hsb-lok

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 5. Februar 2019, 22:54

Ein schweres Güterzugunglück hat sich gestern in den Rocky-Mountains bei Field am Kicking Horse-Pass ereignet. (150km etwa westlich Calgary) 3 Bahner starben.
https://globalnews.ca/video/4924767/aer ... -field-b-c

Ich bin dort schon relativ oft in insgesamt 3 Monaten Canada langgefahren. Das ist in der Nähe der zwei Spiraltunnel.
https://www.google.com/maps/place/Field ... 16.4900226
Züge fahren da, oft kilometerlang mit hunderten Wagen dran. Auf der Google-Map-Seite könnt Ihr zoomen. Da seht Ihr 2 Züge. Einer abwärts einer aufwärts. Unterhalb des Aussichtspunkt sieht man die Züge in den Tunnel fahren und etwas tiefer wieder aus dem Berg kommend und immer noch kein Ende. Auf dieser Strecke gab es schon einige schwere Zugabstürze.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 5. Februar 2019, 23:35

https://calgary.ctvnews.ca/video?clipId=1603241
https://globalnews.ca/news/4922096/trai ... field-b-c/

Die drei Mitarbeiter der Canadian Pacific Railway, die getötet wurden, als ihr Zug in Richtung Westen entgleist war und in einen Fluss östlich von Field, B.C., eingetaucht war, kamen am Montag aus Calgary, sagte ein Gewerkschaftsvertreter gegenüber Global News.
Die Hauptentgleisung ereignete sich um 1 Uhr morgens auf der Hauptstrecke von CP Rail in den berühmten Upper und Lower Spiral Tunnels, die gebaut wurden, um einen steilen Steigungswechsel östlich von Field am kontinentalen Gefälle unterzubringen.
Die Linie ist der Hauptkorridor zwischen Calgary und Golden B.C. und schätzungsweise 25 Züge fahren täglich durch das Gebiet.

Der Güterzug stürzte mehr als 60 Meter von einer Brücke in der Nähe der Grenze zwischen Alberta und British Columbia, sagte ein Gewerkschaftsvertreter gegenüber der Canadian Press.
Volker Zottmann
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 6. Februar 2019, 10:08

Volker Zottmann
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 26. Juni 2019, 20:37

Hallo,

Ich habe diesen Thread erst heute gesehen. Zuerst der Link zur Themenseite über "ein trauriges Kapitel Eisenbahngeschichte" auf meiner Internetseite unter http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de/Statistiken/BBU-DR-DB.html. Vom Kollegen Pentium wurden ja schon einige Teile hier zitiert.
Als Ergänzung sei hier an die beiden schwersten Unglücke in der deutschen Eisenbahngeschichte erinnert:
- 22. Dezember 1939 in Genthin an der Strecke von Berlin nach Magdeburg und
- 03. Juni 1998 in Eschede an der Strecke von Hannover nach Hamburg.
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 22. August 2019, 20:46

Nun ist der MDR-Beitrag 20:15 zum Zugunglück im Harz 1994 gelaufen. Ist nun 25 Jahre und einen Tag her, dass mein Cousin dabei sein Bein verlor.

Erstmals habe ich nun eine komplette Reportage dazu gesehen. Mein Cousin Harald Junge ist bei den Dreharbeiten dabeigewesen und wurde interviewt. Nach dem Unfall war das Betreten der Plattformen strikt verboten. Warum ist es bei der HSB nun wieder gestattet? Schilder sagen heute sogar, wieviel Personen draußen während der Fahrt stehen können? Hat man nichts gelernt? Wird Sicherheit dem Profit geopfert?
Ich finde es für mich als Genugtuung, 6 Jahre, nachdem ich hier auf Seite 1 dazu schrieb, bestätigt wurde. Einziger Irrtum war, dass seine eingeladenen Bau-Seminar-Helfer aus den Niederlanden kamen. Südamerikaner waren später in QLB. Das ist aber unerheblich, darum ging es ja nicht.
Dass ich von User Josy angemotzt wurde, war damals aber mehr als unpassend.
Ich freue mich nur immer wieder, dass Harald Junge nie verzagte und nun ein recht normales Leben führen kann. Er ist auch ein Stehaufmännchen. Ihn hat das Unglück mehrmals ereilt. Wie im Film angedeutet, dort sitzt er vor seinem Fachwerkhaus, ist dieses nach dessen Ausbau durch einen Brand schwer geschädigt worden. Heute ist das alles gelebte Geschichte.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 2. April 2020, 21:52

https://www.tag24.de/justiz/polizei/zug ... rg-1477193

Ich habe früher auch oft diesen Zug nehmen müssen bis ich rigoros diesen Zug geweigert habe weil er echt unmenschlich ist....ich habe danach einen Truck bekommen der durch seine Ausmaße sowieso nicht mehr auf den Zug paßt....

....ich hoffe jetzt nur das kein Fahrer von uns nun auf diesen Unglückszug saßen....ich habe noch nichts gehört....


groetjes

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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon pentium » 2. April 2020, 22:11

Die Havarie des Zuges dürfte mit dem Ausbau der Rheintalbahn zu tun haben: Am Unglücksort südlich der Gemeinde Auggen wird zurzeit eine Brücke abgerissen und – 270 Meter weiter südlich – eine neue Brücke über die Gleise errichtet. Das große Betonteil, mit dem die Lok kollidiert ist, stammt von der Brücke, die gerade zurückgebaut wird. Die eigentliche Demontage war für die Nacht von Samstag auf Sonntag geplant.
https://www.badische-zeitung.de/zugungl ... atz-laeuft

... es geht das Gerücht um, dass der Tf verstorben ist und mehrere Lkw Fahrer schwer verletzt sind.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon pentium » 2. April 2020, 22:19

Vorab: Mein herzliches Beileid an alle Angehörigen der Opfer!

Die Bundespolizei hat vor wenigen Minuten folgende Pressemitteilung veröffentlicht:
Zitat

02.04.2020 – 22:21

Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein
BPOLI-WEIL: Bahnbetriebsunfall auf der Rheintalstrecke

Auggen (ots)

Auf der Rheintalstrecke zwischen Basel und Freiburg im Breisgau kam es am frühen Donnerstagabend (02.04.2020) gegen 19:30 Uhr zu einem Bahnbetriebsunfall. Ersten Erkenntnissen zu Folge stürzte auf Höhe Auggen ein Betonteil von einer sich noch im Bau befindlichen Brücke in den Gleisbereich. Ein mit Lastkraftwagen beladener Zug kollidierte in der Folge mit dem Brückenteil und entgleiste teilweise. Durch den Aufprall erlitt der Triebfahrzeugführer tödliche Verletzungen.

Im Waggon hinter der Lok befanden sich insgesamt zehn Lkw-Fahrer. Die meisten wurden leicht verletzt.

Durch die Komplettsperrung der Rheintalstrecke zwischen Basel und Freiburg im Breisgau kommt es zu Zugausfällen und Verspätungen.

Durch das Polizeipräsidium Freiburg und die Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein wurde im Bereich der Sonnenberghalle in Auggen eine Presseanlaufstelle eingerichtet.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/116094/4563410
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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon pentium » 3. April 2020, 08:52

Die Bundespolizei hat heute früh eine zweite Pressemitteilung zu dem Unglück herausgegeben:
Zitat

03.04.2020 – 08:44
Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein
BPOLI-WEIL: Folgemeldung zu - Schwerer Bahnunfall auf der Rheintalstrecke

Auggen (ots)

Wie die bisherigen polizeilichen Abklärungen ergaben, hatte sich ein weit über 100 Tonnen schweres Brückenteil gelöst und stürzte auf die Gleise, wo es zu einer Kollision mit dem betreffenden Zug kam. Die Betonplatte hatte sich von einer Brücke gelöst, die in den kommenden Tagen hätte zurück gebaut werden sollen.

Einer der zehn im Personenwagen befindlichen Lkw-Fahrer war zunächst eingeklemmt und musste geborgen werden, zwei weitere zogen sich leichte Verletzungen zu, sieben weitere Lkw-Fahrer blieben unverletzt. Der 51-Jährige Zugführer verstarb noch an der Unfallstelle.

Verantwortliche des Eisenbahnbundesamtes sowie Kriminaltechniker der Kriminalpolizei Freiburg befinden sich vor Ort.

Für weitere Informationen zur Streckensperrung zwischen Freiburg und Basel bitten wir sich unter bahn.de/Aktuelle Verkehrsmeldungen zu informieren.

Die Ermittlungen zur konkreten Unfallursache dauern an.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/116094/4563484

...
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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 3. April 2020, 10:20

Inzwischen ist die neue Morandibrücke in Genova beinahe fertig, wie ich vorgestern sehen konnte....und kommt mir jetzt keiner mehr mit in Deutschland passieren keine Brückeneinstürze....

....und auch will ich nicht mehr hören das LKWs auf die Bahn sollen....dieser Zug ist die reinste Zumutung....ich war früher da öfters drauf und sage wie es ist... dieser Zug ist der Horror....das ist wie Stasihaft....man ist dort drin eingeschlossen und kriegt kein Auge zu....obendrein hat dieser Zug eine niedrige Priorität, so daß er im Sommer schonmal stundenlang auf einem Abstellgleis steht ohne Lokomotive und damit ohne Airco oder Heizung....

....es gab dabei schon Menschen die in diesem Begleitwaggon kollabiert sind und es gab deswegen schon Tote in diesem Waggon.... leider wurde da nie drüber berichtet da es ja nur Lkw-Fahrer sind....das kümmert ja keinen....



groetjes

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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 3. April 2020, 12:31

Wenn die Morandibrücke fast fertig ist, haben die Italiener aber rangeklotzt. Die alte war aber auch zuvor schon sehr furchterregend. Ich habe die ja etliche Male fotografiert. Dann die elenden Wohnbedingungen für die Anwohner in den Blöcken darunter. Vor den Blöcken Straßen, dahinter die Bahntrassen und drüber eben die Küstenautobahn. Und alles ist Industriegebiet in das Tal gepfärcht.
Grausamste Lebensbedingungen.
Hoffentlich wird es diesmal besser.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Sperrbrecher » 3. April 2020, 13:12

andr.k hat geschrieben:Den Grund warum er den Film abgeben musste erfahren wir wohl nie?

Das Fotografieren von Bahnanlagen war doch in der DDR grundsätzlich verboten.
Sperrbrecher
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 9. April 2020, 20:46

Sperrbrecher hat geschrieben:
andr.k hat geschrieben:Den Grund warum er den Film abgeben musste erfahren wir wohl nie?

Das Fotografieren von Bahnanlagen war doch in der DDR grundsätzlich verboten.


Hallo,

Das ist nicht korrekt, seit Januar 1974 war auch das Fotografieren auf dem der Öffentlichkeit zugänglichen Gelände gestattet. Siehe auch unter http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de/Statistiken/erlebnisse_und_begebenheiten_am_.html auf meiner Internetseite.

Frohe Ostern und bleibt gesund,
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 26. Februar 2021, 16:04

Ich bin gerade am Durchforsten meiner Unterlagen und da passt es doch, heute mal zu erinnern. Immerhin ist es nun ziemlich taggenau 50 Jahre her.....

Beitrag von Volker Zottmann » Sonntag 13. November 2016, 14:25
NVA Baustelle Neiden
Winterende 1971: Beinahe-Katastrophe im Bahnhof Elsnig


Und Nostalgiker, bitte nicht wieder mosern, Du hast Dich diesbezüglich vor reichlich 5 Jahren schon zur Genüge ausgelassen.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Interessierter » 23. Januar 2022, 08:54

Der Kessel der Lok überschlug sich und flog fast 40 Meter weit

Es hätten auch 150 Opfer sein können: Im November 1977 führte menschliches Versagen sowie mangelnde Wartung auf dem Bahnhof von Bitterfeld zu einem fatalen „Kesselzerknall“. Der Lokführer hatte sich um eine Sache nicht gekümmert.

Zugunglueck-im-Bahnhof-Bitterfeld-1977.jpg


Von der mehr als hundert Tonnen schweren Lok 01 1516 standen nach der Kesselexplosion nur noch das Fahrwerk und der Tender auf den Gleisen
Quelle: picture alliance / dpa-Zentralbi

Die ganz große Katastrophe blieb aus. Aber es war knapp, sogar sehr knapp. Genau genommen fehlte gerade ein einziger Meter, um aus einem Unglück mit neun Toten und 45 Verletzten ein Inferno zu machen – es hätte leicht einer der schlimmsten Bahnunfälle aller Zeiten in Deutschland werden können.

Hauptbahnhof Bitterfeld, Gleis 3. Am Sonntag, dem 27. November 1977, warteten gegen 16 Uhr etwa 250 Menschen auf die Einfahrt des verspäteten D-Zuges 567 der Deutschen Reichsbahn von Berlin-Ost nach Reichenbach im Vogtland. Als sich die von der Dampflok 01 1516 gezogenen Waggons nähern, dämmerte es schon, denn die Sonne ging hier an diesem Tag um genau 16.07 Uhr unter.

Zugunglueck-im-Bahnhof-Bitterfeld-1977-2.jpg

Aufräumen am Gleis 3 des Bitterfelder Bahnhofs
Quelle: picture alliance / dpa-Zentralbi

Den vollständigen Beitrag mit der Ursache und weiteren Fotos gibt es hier:
https://www.welt.de/geschichte/article2 ... schen.html
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Interessierter
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon Werner Thal » 4. Juni 2022, 14:44

Zugunglück bei Garmisch-Patenkirchen

Mittlerer Waggon gehoben - Bergungsspezialisten finden weiteres Todesopfer

Die Zahl der Todesopfer bei dem schweren Zugunglück von Garmisch hat sich auf fünf erhöht, 44 Fahrgäste wurden
verletzt. Die schwierige Bergung des in sich verkeilten Zuges läuft weiter - die Unfallursache ist nach wie vor unklar.

https://www.spiegel.de/panorama/garmisc ... b90ac80067

Bei solcherart von Zugunglücken werden bei mir immer wieder solche Katastrophen, wie am 3. Juni 2018 in Eschede wach:
Keine äusseren Einwirkungen wie Weichenbruch ö. ä.. Damals in Eschede war die Unglücksursache ein gebrochener Radreifen
an einem Wagen eines ICE-Zuges der 1. Generation, damals gab es 101 tote Reisende zu beklagen.

W. T.
Werner Thal
 

Re: Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon augenzeuge » 6. Juni 2022, 08:47

Kaum zu glauben, im reichen Süddeutschland war kein Spezialkran aufzutreiben. Der musste erst aus NRW hingebracht werden.
Natürlich nur über die Schiene. Denn die Brücken/Straßen in NRW sind so kaputt, dass sie über 40t meist nicht mehr aushalten.

Ein Spezialkran aus Nordrhein-Westfalen ist laut BR derweil an der Unfallstelle eingetroffen. Mit diesem 250-Tonnen-Schienenkran soll unter anderem die Lok wieder ins Gleis gehoben werden, wie ein Bahnsprecher erläuterte.


Vielleicht denkt man mal drüber nach, dass solche Krane auch im Süden vorhanden sind.

AZ
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Bahn-Chaos: Störung oder Sabotage?

Neuer Beitragvon pentium » 8. Oktober 2022, 12:02

Die "Bild" berichtete, dass die Störungen im Funksystem auf eine Sabotage der Kabelverbindungen zurückzuführen sind, für die potenzielle Täter Fachkenntnisse benötigten. Die Zeitung beruft sich auf Kreise in Sicherheitsbehörden und bei der Bahn.

https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... tage-.html
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Betriebsunfälle bei der Bahn

Neuer Beitragvon pentium » 8. Oktober 2022, 12:37

Die großflächigen Ausfälle im Zugverkehr in Norddeutschland gehen nach Angaben der Bahn auf Sabotage zurück. Die zuständigen Sicherheitsbehörden hätten die Ermittlungen aufgenommen, hieß es.

Grund für die Ausfälle im Zugverkehr in Norddeutschland ist laut der Deutschen Bahn Sabotage. "Aufgrund von Sabotage an Kabeln, die für den Zugverkehr unverzichtbar sind, musste die Deutsche Bahn den Zugverkehr im Norden heute Vormittag für knapp drei Stunden einstellen", sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Die zuständigen Sicherheitsbehörden ermittelten.
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