Was wird aus der "Gorch Fock"?

Marineschiffe und Boote, einfach alles was schwimmt...

Re: Guttenberg räumt auf, Zukunft der "Gorch Fock" unklar

Beitragvon Mars1973 » 25. Januar 2011, 16:07

@karl143

Ich glaube, die Grünen und die SPD haben nicht recht. Kapitän z.S. Schatz wurde weder gefeuert noch geschasst. Er wurde von seinem bisherigen Dienstposten entbunden. Ich sehe da auch Fürsorge des BMVg, Kapitän z.S. Schatz aus der Schußlinie einer (Entschuldigung) geifernden Journallie, Medienöffentlichkeit und überreagierenden Opposition zu nehmen, bis die Vorfälle geklärt sind.

Man sollte doch das Endergebnis abwarten, schließlich ermittelt die Staatsanwaltschaft und der Wehrbeauftragte des deutschen Bundestages ist auch an der Sache dran.

Noch ein Wort zu den Grünen und der SPD, zum Vorfall Kunduz wurden von dieser anfangs KTzG Vorhaltungen gemacht, obwohl dieser zum Zeitpunkt des Angriffs noch nicht mal BMVg war. Er hat nur anschließend den Einsatz als gerechtfertigt bezeichnet und dies unter dem Druck einer hysterischen Öffentlichkeit leider wieder zurück genommen. Als Offizier d.R. der Bundeswehr mit Einsatzerfahrung hätte ich mit dem Kenntnisstand,den ich aus den mir zugänglichen Dokumenten habe, hätte ich diesen Einsatz auch zweimal befohlen.

Gruß
Mars1973
Mars1973
 

Offener Brief der Besatzung des Segelschulschiffes "GORCH FOCK !

Beitragvon Franz112 » 28. Januar 2011, 19:53

Besatzung Segelschulschiff GORCH FOCK
Schweriner Straße 17a
24106 Kiel

Sehr geehrter Herr Minister,

mit diesem Brief möchten wir uns als Stammbesatzung zu den Behauptungen, die in der Presse kursieren, äußern. Des Weiteren soll dieser Brief Ausdruck und Zeichen sein, wie sehr die Stammbesatzung hinter ihrem Kommandanten steht.

Unfall Salvador de Bahia

Der Unfall unserer Kameradin in Salvador war für alle ein harter Schlag und nicht leicht zu verarbeiten. Dies hat man sehr deutlich am Zustand der Besatzung feststellen können, vor allem bei den direkt betroffenen Soldaten in der Takelage und an Deck. Daher ist es uns unverständlich, Äußerungen zu hören, welche uns Ausbilder als Menschenschinder bezeichnen. Dies ist ein Schlag ins Gesicht jedes Einzelnen hier an Bord und Rufmord!

Dies alles sind Äußerungen von Petenten, die ein grundsätzliches Problem mit der Gorch Fock haben. In Salvador war eine Besatzungsfeier auf der Pier geplant. Diese wurde natürlich abgesagt. Vielmehr hat der Offizierslehrgang am letzten Tag in Salvador für die Besatzung und die Ausbilder ein Bier ausgegeben, um gemeinsam die Geschehnisse zu besprechen und die gute/richtige Reaktion der Schiffsführung auf diesen Unfall zu würdigen. Dies alles geschah im Gedenken an unsere verstorbene Kameradin und war vom Lehrgang gewünscht und initiiert. Das in der Presse veröffentlichte Bild entspricht somit nicht den Tatsachen!

Umgang mit der Situation

Die Schiffsführung setzte nach dem Unfall die Enterübungen aus und gestaltete den Dienstbetrieb neu und sinnvoll für alle Beteiligten. Unmittelbar nach dem Unfall suchten die Ausbilder und Vorgesetzten das Gespräch mit dem Lehrgang. Nach den administrativen Erstmaßnahmen wurde ein deutscher Pfarrer aus Salvador benachrichtigt, welcher mit zwei ausgebildeten PEERs (Sanitätsmeister der Besatzung) die seelsorgerische Betreuung an Bord übernahm. Hier hat die Schiffsführung unserer Meinung nach richtig gehandelt und sich fürsorglich um die Besatzung gekümmert. Gerade bei dem Thema „Umgang mit der Unfallsituation“ hörten wir immer nur das Wort „Kadetten“. Wer denkt dabei an die Ausbilder, die diesen Unfall direkt miterlebt haben und die in der Takelage verbliebenen Kadetten sicher an Deck begleitet haben? Diese Jungs haben in einer extremen Situation hervorragende Arbeit geleistet und die Beherrschung behalten.

Der Lehrgang wurde umgehend unter Deck geschickt, um die verunfallte Kameradin nicht sehen zu müssen. Die Stammbesatzung, sprich die Ausbilder, haben an Oberdeck alles Menschenmögliche getan, um der Kameradin zu helfen und sie vor neugierigen Blicken zu schützen.

Kommandoenthebung des Kapitän zur See Schatz

Auch ist uns allen mehr als unverständlich, einen Kommandanten, der allseits beliebt ist, gut zu seiner Besatzung war und viele Entbehrungen auf sich und seine Familie genommen hat, um das Schiff gut zu führen, so abzuservieren, wie es hier der Fall war. Warum wurde ein zuverlässiger, loyaler Offizier ohne Untersuchung bzw. Untersuchungsergebnis so behandelt und bloßgestellt?

Auch fehlte uns der Rückhalt unserer übergeordneten Dienststellen, welche sich zu keiner Zeit vor uns stellten oder sich nach unserem Befinden erkundigt haben. Dies alles vor dem Hintergrund unbestätigter Anschuldigungen, welche eine Gruppe von Petenten (Offiziersanwärter) in Form einer Eingabe an die Öffentlichkeit gebracht haben.

Vorgaben zur Durchführung einer Segelvorausbildung

Der Lehrgangsteilnehmer soll behutsam und unter Aufsicht physisch und psychisch bis an die Grenzen seiner individuellen Belastbarkeit geführt werden, damit er ruhig, sicher und beherrscht handeln kann, wenn er im Einsatz in die Lage höchster Gefahr für das eigene Leben kommt. Der OA (Anm. d. Red.: Offiziersanwärter) erfährt und verinnerlicht die Grundsätze und Ziele der Inneren Führung, den Sinn von Disziplin, Selbstdisziplin und Gehorsam.

Dabei kommt es darauf an, dass der OA im Rahmen der Segelvorausbildung durch die Vermittlung von theoretischen seemännischen Grundkenntnissen und –fertigkeiten sowie durch drillmäßiges Segelexerzieren den Umgang mit Segeln sowie stehendem und laufendem Gut beherrscht und die erforderlichen Sicherheitsaspekte beachtet.

Umsetzung an Bord:

Die Ausbilder an Deck haben Weisung, bei Erkenntnissen, die eine vorübergehende Einschränkung der Entertauglichkeit nahe legen, die betroffenen Soldaten beim Schiffsarzt vorstellig werden zu lassen. Ein Entern allein auf freiwilliger Basis hat an Bord der Gorch Fock bis zum Unfall am 07.11.2010 nicht stattgefunden. Vielmehr waren alle Kadetten, die die genannten Voraussetzungen erfüllten, gehalten, an den Enterübungen teilzunehmen. Soldaten, die sich bei den Enterübungen schwer taten wurden unter besonderer Aufsicht weiter am Topp bzw. durch einen Ausbilder individuell am Besanmast ausgebildet und dabei behutsam an das Lehrgangsziel herangeführt.

Richtlinien für das Entern ab dem 11.11.2010 (nach dem Unfall in Salvador de Bahia): Auf Weisung des Kommandanten fanden weitere Enterübungen nur noch auf freiwilliger Basis statt (Am ersten Tag gingen 20 OAs von 70 nicht in die Takelage, am zweiten Tag nur noch 14).

Wie oben ersichtlich, wurden nach dem Unfall in Salvador einige neue Voraussetzungen festgelegt, um die Sicherheit der Soldaten bei Arbeiten/Ausbildungen in der Takelage zu erhöhen. Auch hier hat die Schiffsführung richtig – und unserer Meinung nach – nicht überzogen reagiert. Die Darstellungen in der Presse sind falsch und extrem verzerrt.

Natürlich müssen die Ausbilder gegenüber den Soldaten die Stimme erheben, denn wir bewegen hier einen Großsegler, mit ca. 2000qm Segelfläche im offenen Seeraum. Dieses Segeln findet nicht nur bei angenehmen Wetterverhältnissen statt, sondern auch bei schwerer See mit Windstärken bis zu Bft. 12. Dass ein Befehl beim Segeln für das Schiff und die an Deck befindlichen Soldaten sicherheitsrelevant ist und durch die erhöhten Windgeräusche laut ausgesprochen, bis hin geschrien werden muss, ist nur logisch und im Rahmen der Fürsorgepflicht richtig.

Daher muss im Hafen eine hohe Leistungsbereitschaft der Lehrgangsteilnehmer hergestellt werden, um das Schiff im Seebetrieb sicher zu führen. Der Kommandant hat sogar die Pflicht, eine hervorragende Ausbildung zu verlangen, so dass er mit der Besatzung das Schiff sicher bewegen kann, und das zum Wohl aller an Bord und anderer Verkehrsteilnehmer. Lehrgangsteilnehmer, die mit dieser Situation nicht zurecht kommen, sollten sich überlegen, ob sie den richtigen Beruf gewählt haben. Denn dieser Ausbildungsabschnitt gehört nun mal zur Offizierbasisausbildung dazu.

Vorwürfe wegen sexueller Belästigung

Lapidar geäußerte Sprüche von jungen Soldaten wie die in der Presse aufgeführten sind und bleiben schlechte Sprüche unterhalb der Gürtellinie und sind auch nur Sprüche!

Zu keiner Zeit wurde hier an Bord ein Soldat von einem anderen angefasst oder gar sexuell belästigt. Natürlich ist die Schiffsführung über die gefallenen Äußerungen nicht erfreut gewesen und hat daher entsprechende Konsequenzen gezogen, nämlich eine Musterung mit deutlichen Worten des Kommandanten an die Soldaten. So etwas wurde und wird hier an Bord nicht toleriert!

Der Name GORCH FOCK ist nach diesen Vorfällen nur noch sehr schwer reinzuwaschen. Dies bedauern wir und – wie wir denken – auch ein Großteil der deutschen Bevölkerung, die immer stolz auf ihre „Weiße Lady“ war, zutiefst! Wie viele Empfänge und Reisen wurden mit diesem Schiff durchgeführt. Überall, wo es auftauchte, freuten sich die Menschen über das Schiff und unser Land.

Natürlich haben sich Politiker jeder Parteizugehörigkeit und übergeordnete Instanzen sehr gerne im Schein dieses Schiffes gefeiert. Genau diejenigen, die uns jetzt fallengelassen haben.

Wir hoffen, sehr geehrter Herr Minister zu Guttenberg, Sie verstehen nun auch die Sicht der Stammbesatzung, die immer ihr Bestes gegeben hat, um sicher und qualitativ hochwertig Kadetten an Bord auszubilden. Wir werden nun in der Presse als schlechte Menschen, ja gar als Unmenschen dargestellt. Dies macht uns und unseren Familien sehr zu schaffen.

Wir, die Stammbesatzung der Gorch Fock, fühlen uns sehr alleine gelassen – hier am Ende der Welt.

Hochachtungsvoll,
Besatzung Segelschulschiff GORCH FOCK

Anmerkung Jens Berger: [color=#0000FF]Der Brief ist mir auf einem vertrauenswürdigen Weg zur Veröffentlichung zugespielt worden. Wer den Brief weiterverbreiten will, kann dies gerne unter Nennung der Quelle tun. Die Stammbesatzung der Gorch Fock hat einen Maulkorb bekommen und darf nicht mit der Presse sprechen. Dieser Maulkorb ist natürlich im Sinne der “Wahrheitsfindung” problematisch, da die ausgeflogenen Lehrgangsteilnehmer ihre Version ganz selbstverständlich den empörungssüchtigen Journalisten von BILD, WELT und SPIEGEL erzählen dürfen, die diese Aussagen ihrerseits noch weiter skandalisieren. Die in diesem offenen Brief beschriebene Version der Geschehnisse wird im Laufe der Ermittlungen ohnehin zur Kenntnis genommen werden müssen. Das Problem: In ein paar Monaten wird bereits eine neue Sau durchs Dorf getrieben und weder BILD, WELT noch SPIEGEL interessieren sich dann für diese Erkenntnisse. Heute werden die Fakten geschaffen und heute wird der Ruf der Beteiligten und des Segelschulschiffes Gorch Fock zerstört. Eigentlich sollte es Bestandteil einer fairen Berichterstattung sein, alle Seiten zu Wort kommen zu lassen. Diese Fairness zählt im Fall Gorch Fock offensichtlich nicht. Ich hoffe, dass dieser offene Brief dazu beitragen kann, die aus dem Ruder gelaufene Diskussion ein wenig zu versachlichen.
[/color]

Quelle:"spiegelfechter.com"

Grüße Franzl [hallo]
Franz112
 

Re: Offener Brief der Besatzung des Segelschulschiffes "GORCH FOCK !

Beitragvon karl143 » 28. Januar 2011, 23:31

Gestern abend lief leider mal wieder viel zu spät eine Dokumentation über die Ereignisse mit der "Gorch Fock". Zufällig war in der letzten Woche ein vierköpfiges Reporterteam an Bord der Gorch Fock. Wohl für ein oder zwei Wochen. Die Reportage war wohl schon länger geplant und der Aufenthalt an Bord wohl schon vor längerer Zeit genehmigt. Das wurde zu einem Bericht zusammengeschnitten, der immer zeigte, was in Deutschland bezüglich der GF los war, und was gerade an Bord passierte. Vieles was dort von den Kadetten gesagt wurde, mit offenem Interview usw. läßt vieles was hier in den Zeitungen in einem ganz anderen Licht erscheinen. Z. B. wurde der abberufende Kap. Schatz von keinem einzigen Kadetten schlecht gemacht. Auch nicht nach der Absetzung. Dieser Bericht zeigte eigentlich viel mehr, als man hier in den Zeitungen lesen konnte.
karl143
 

Re: Guttenberg räumt auf, Zukunft der "Gorch Fock" unklar

Beitragvon CaptnDelta » 29. Januar 2011, 23:43

karl143 hat geschrieben:...
Am Samstagmorgen feuerte er den Kapitän der Gorch Fock, ohne das es neue Beweise gab. Es gab also keine festen Informationen über eine veränderte Lage.

Woher weisst Du das?

-Th
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Re: Offener Brief der Besatzung des Segelschulschiffes "GORCH FOCK !

Beitragvon Edelknabe » 30. Januar 2011, 12:06

Hallo zusammen, ich habe es irgendwo schonmal so sinngemäß geschrieben, wie ich so die Armee heute, unter diesen "Demokratievoraussetzungen/einwirkungen "sehe. Ich überspitze auch mal leicht, um das besser herüberzubringen.
Also, die Mannschaft im Kriegsgebiet...sagen wir Afghanistan steht angetreten und der Vorgesetzte gibt den Tagesbefehl raus, er sagt Allen was Phase ist, was wichtig fürs Überleben ist. Da meldet sich der Erste, es ist Mayer, der Sohn von Oberregierungsrat Mayer:" Mein Vater hat gesagt.....!" Ist auch egal was der Alte gesagt hat, also meldet sich der Zweite, es ist Müller:" Herr Hauptmann...ich muss mal auf Toilette, darf ich...und ohne die Antwort des H. abzuwarten, da rennt er los.Jetzt der Dritte, es ist Schulze, ehemals Studentensprecher an der Universtät Leipzig:" Alle mal herhören, also was der Hauptmann Brusenuckel gerade sagte, das verstößt gegen die Menschenwürde"...allgemeines Murren in der Reihe, jeder schaut Jeden an, unschlüssig, der Hauptmann vor der Truppe hilflos und : " Also meine Herren, so geht das nicht, den draußen, da steht der Taliban.
Jetzt der Taliban, er hat in dem allgemeinen Durcheinander schon die Außenposten des Camp überwältigt ( die waren abgelenkt von dem Geschrei auf dem Apellplatz) und ihnen ohne viel Federlesen die Kehle durchgeschnitten...damit hat er kein Problem,Null Problemo denn das hat er schon als Kind gelernt, also der Taliban schaut über die Mauer vom Camp, lacht ob der Unschlüssigkeit der Truppe, legt sein schweres Maschinengewehr an und rattatata...das wars dann, Ende aus du deutsche Demokratie im fernen Feindeslande.
Am Ende lässt er sich ablichten mit den ganzen teuren deutschen Söhnen...die toten deutschen Söhne...das geht heute wunderbar mit Handy und gleich rein ins Internet und Abdul sagt zu Achmed:" Verstehst du, warum die Deutschen immer so uneinig sind?" Jetzt Achmed:" Ist doch egal...Abdul, wir haben sie besiegt, und nur das zählt"...und sie lachen inmitten der Toten, der Ungläubigen ein befreites Lachen.
Ist das noch Ironie oder Sarkasmus...was meint Ihr, oder soll es uns zeigen, wo wir mittlerweile gelandet sind? War ja auch etwas überspitzt, ich hatte ja vorgewarnt....und herzlich lach, das Lachen eines "Gedienten bei den Grenztruppen der DDR....zumal, die alten Preußen haben immer gefragt...Hammse gedient?
Einen wunderbaren Mittag ins Forum und ich geh gleich ins Bett...vorschlafen für meine Nachtschicht.
Ich denke auch, es passt zum Thema, ein Camp oder ein Schiff oder eine Kaserne, soviele Unterschiede gibts da nicht?

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Re: Offener Brief der Besatzung des Segelschulschiffes "GORCH FOCK !

Beitragvon CaptnDelta » 30. Januar 2011, 12:14

nur nebebei, haette jemand ein Problem diesen Thread mit diesem thread zusammenzulegen? Wenn dem nix entgegenspricht, dann wuerde ich einen der "daylight mod's" darum bitten dies zu tun (und dann diesen Beitrag zu loeschen).

Danke,
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Re: Offener Brief der Besatzung des Segelschulschiffes "GORCH FOCK !

Beitragvon Edelknabe » 30. Januar 2011, 12:39

Von mir aus legt das mal zusammen. Hier gibts manchmal so viele Überschneidungen, das eine "deutsche Straffung"....was für eine deutsche Weicheistraffung...und lach, notwendig erscheint.

Rainer-Maria..."und das waren noch Zeiten, als ein Befehl noch ein Befehl war."

CD: Themen zusammengefuehrt
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Re: Offener Brief der Besatzung des Segelschulschiffes "GORCH FOCK !

Beitragvon Holtenauer » 30. Januar 2011, 14:18

karl143 hat geschrieben:Gestern abend lief leider mal wieder viel zu spät eine Dokumentation über die Ereignisse mit der "Gorch Fock". Zufällig war in der letzten Woche ein vierköpfiges Reporterteam an Bord der Gorch Fock. Wohl für ein oder zwei Wochen. Die Reportage war wohl schon länger geplant und der Aufenthalt an Bord wohl schon vor längerer Zeit genehmigt. Das wurde zu einem Bericht zusammengeschnitten, der immer zeigte, was in Deutschland bezüglich der GF los war, und was gerade an Bord passierte. Vieles was dort von den Kadetten gesagt wurde, mit offenem Interview usw. läßt vieles was hier in den Zeitungen in einem ganz anderen Licht erscheinen. Z. B. wurde der abberufende Kap. Schatz von keinem einzigen Kadetten schlecht gemacht. Auch nicht nach der Absetzung. Dieser Bericht zeigte eigentlich viel mehr, als man hier in den Zeitungen lesen konnte.



Tja KArl, man sollte nicht immer alles glauben, was die Zeitung mit den großen Buchstaben schreibt. Reicht ja, wenn sich der Minister dran hält [flash] [wink] . Ich glaube jdenfalls eher der Stammbesatzung, kenn zufällig 2 persönlich, als das, was immer geschrieben wird.

Was jetzt so alles aufgedeckt wird, gab es teilweise auch schon bei uns früher auf dem Zerstörer. Alles "Weicheier" heute . [shocked]

Die Gorch Fock ist DAS Aushängeschiff der Bundesmarine und sollte es auch bleiben.
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Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon manudave » 9. Februar 2011, 19:30

Nun fordert ein SPD-Politiker erstmals die sofortige Rückholung der Besatzung. Das wiederum bedeutet eigentlich im Umkehrschluß, dass die Maßnahmen des Bundesverteidigungsministers richtig waren. Der wiederum hatte ja nur den Kapitän kassiert oder besser gesagt "rasiert".
Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!
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Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon augenzeuge » 16. März 2011, 23:05

Die Familie der verunglückten Kadettin Sarah Lena S. hat schafte Kritik an dem Untersuchungsbericht zum Unfall auf dem Segelschulschiff „Groch Fock“ geübt. Der Bericht sei „grundsätzlich nicht nachvollziehbar“, erklärte ihr Onkel. Außerdem hätte die Marine versucht, Fakten zu vertuschen. „Sollte die Staatsanwaltschaft auch so urteilen wie die Marine, dann gehen wir in die Offensive“.

http://www.focus.de/panorama/vermischte ... 09444.html

Mal sehen, wie das Problem der Herr Maziere löst... [denken]
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Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon karl143 » 16. März 2011, 23:12

Heute kam es im Verteidigungsausschuß des Bundestages zu einem Eklat.

Eklat wegen Untersuchungsbericht

Marine-Inspekteur Schimpf stellt dem Ausschuss die Ergebnisse des Untersuchungsberichts vor. Das Gremium geht auseinander, ohne den Bericht beraten zu haben - denn das Verteidigungsministerium distanziert sich. Nun wächst der Druck auf Schimpf.

Quelle: Frankfurter Rundschau Online

hier der Bericht: http://www.fr-online.de/politik/eklat-w ... index.html
Ein weiteres Betätigungsfeld für den neuen Verteidigungsminister und Frau Merkel. Wie bekommen die in die Streitkräfte wieder Ruhe rein. Baustellen über Baustellen. Was hat diese Koalition in den eineinhalb Jahren aus der Bundeswehr gemacht.....
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Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon augenzeuge » 17. März 2011, 08:40

Ich habe das Gefühl, dass einige nach Guttenbergs Abgang nicht wissen, was sie sagen dürfen....nicht einmal die Ursachen für den Tod der jungen Frau kann/darf man bennenen.... [denken]

Heute in den News:
Kanzleramt: Untersuchung der Marine ist einseitig und hat zu viel Verständnis für Seefahrerrituale auf dem Segelschulschiff
Verteidigungsministerium will abschließendes Urteil erst nach weiteren Ermittlungen fällen
http://www.welt.de/print/die_welt/polit ... richt.html

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Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon karl143 » 17. März 2011, 09:30

Ja Jörg,
aber das ist wieder ein Beispiel für die Baustellen die v. Guttenberg überall hinterläßt. Die Abberufung des Kapitäns damals war schon so ein Hammer.
Für mich ist und bleibt er ein Blender. Am Wochenende wurde der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes zu der Stimmung in der Truppe befragt. Er, der ja nicht in diesem Fall dem Verteidigungsministerium gegenüber verantwortlich ist, sagte wortwörtlich: Die Stimmung ist seit ca. 1 Jahr auf dem totalen Nullpunkt angekommen. v Guttenberg hat zwar die Soldaten in Afganistan oft besucht und sich dort wohl auch mit schnellem Abstellen von Mißständen beliebt gemacht, dafür blieb die Arbeit für die Soldaten in Deutschland auf der Strecke.
karl143
 

Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon EDGE-Henning » 17. März 2011, 12:59

Das Schiff gehört ins Museum oder verkauft, die Bundeswehr ist doch keine Spasstruppe.
EDGE-Henning
 

Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon Dieter1945 » 17. März 2011, 13:18

EDGE-Henning hat geschrieben:Das Schiff gehört ins Museum oder verkauft, die Bundeswehr ist doch keine Spasstruppe.


Die Gorch Fock ist m.M. der beste Botschafter der Bundeswehr bei Auslandsreisen. Von unseren Soldaten in Afghanistan kann man das wohl nicht behaupten.
Dieter1945
 

Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon EDGE-Henning » 17. März 2011, 14:00

Welche Botschaft? Die bundeswehr ist eine Landesverteidigung, kein Botschafter. Dafür haben wir einen Außenminister.
EDGE-Henning
 

Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon Dieter1945 » 17. März 2011, 23:21

EDGE-Henning hat geschrieben:Welche Botschaft? Die bundeswehr ist eine Landesverteidigung, kein Botschafter. Dafür haben wir einen Außenminister.


Hier zwei Filme über unseren Außenminister. Ob er im Ausland beliebt ist?



Dieter1945
 

Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon augenzeuge » 18. März 2011, 09:03

Man versteht ihn doch...sogar in englisch. [super]
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Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon HPA » 21. Februar 2019, 09:21

Mittlerweile gibt es Hinweise, dass man auch da die Bundeswehr offenbar als Selbstbedienungsladen betrachtet hat und ein paar Milliönchen in einem Subunternehmensgeflecht versickern lies.
HPA
 

Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon HPA » 21. Februar 2019, 10:08

Die alte Geschäftsführung hat, soweit wir das bisher aufklären konnten, Summen in Millionenhöhe, die die Bundeswehr ihr bereits gezahlt hat für die "Gorch Fock", nicht an die Unterauftragnehmer weitergeleitet", sagte die CDU-Politikerin vor einer Sitzung des Haushaltsauschusses.

"Sie hat ein Firmengeflecht aufgebaut von vielen Tochter- und Unterfirmen. Sie hat Millionen aus der Elsflether Werft in dieses Firmengeflecht geleitet."


https://www.n-tv.de/wirtschaft/Gorch-Fo ... 66325.html
HPA
 

Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon zoll » 21. Februar 2019, 12:47

Wo bleibt die Kontrolle durch durch die Bauüberwachung und die Verwendung der Gelder?

Bei entsprechender Kontrolle der Werft hätte den verantwortlichen Beamten im Ministerium oder den nachgeordneten Dienststellen die Mängel rechtzeitig auffallen müssen.

Jeder Antragsteller auf öffentliche Geldmittel muss sich erst einmal nackig machen, bevor er Geld vom Staat bezieht. Der Reparaturvertrag hat doch sicher Bezahlung nach Baufortschritt vorgesehen? Auch über die Verwendung etwa gezahlter Vorschüsse wird es eine Vereinbarung geben. Bei solchen Verträgen haben doch immer die Juristen die Hand mit im Spiel. Aber letzlich ist das auch eine politische Angelegenheit, einer schon vorher kreditunwürdigen Reederei unter die Arme zu greifen.
Der Steuerzahler wird´s schon richten.

zoll [crazy]
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Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon Spartacus » 21. Februar 2019, 18:19

Bei entsprechender Kontrolle der Werft hätte den verantwortlichen Beamten im Ministerium oder den nachgeordneten Dienststellen die Mängel rechtzeitig auffallen müssen.


Ist denen doch Wurscht, ist ja nicht ihr Geld und belangt werden können sie auch nicht. Verschwendung von der Bagage so um die 30 Milliarden pro Jahr. Wir haben es ja.

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Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon Grenzwolf62 » 21. Februar 2019, 19:36

Auch wenn es schade um die verbrannten Steuergelder ist, irgendwie lustig war aber schon das sich die Ursel hinstellt und den ganzen Geldverschwindibus mit den Chefs der beauftragten Werft erklärt.
Noch bescheuerter kann man wohl das Versagen der eigenen Kontrollmechanismen bei der Realisierung eines zig Millionenauftrages nicht erklären.
Jetzt sollte aber dieser Zinnober mit diesem Segelschiff mal wirklich vorbei sein.
Die Offiziersanwärter können sich wohl ihr benötigtes Wissen auch auf den motorgetriebenen Schiffen aneignen auf denen sie später sowieso fahren werden.
Wenn die US-Navy jeden Offizier erst auf ein Segelschiff schicken würde, die müssten doch die größte Segler-Armada der Welt unterhalten.
Schluss mit diesem Blödsinn mit dem man unser aller Geld pulverisiert.
Zuletzt geändert von Grenzwolf62 am 21. Februar 2019, 19:47, insgesamt 1-mal geändert.
Grenzwolf62
 

Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon HPA » 21. Februar 2019, 19:41

Vor allem, da es nicht nur um Verschwendung von Steuergeldern sondern wahrscheinlich auch noch kriminell ist.

Das scheint wahrscheinlich usus zu sein in Bereichen, in denen Aufträge in Millionenhöhe ohne Ausschreibung vergeben werden.

Noch bescheuerter kann man wohl das Versagen der eigenen Kontrollmechanismen bei der Realisierung eines zig Millionenauftrages nicht erklären.


Welcher wirklich qualifizierte Controller/Wirtschaftsprüfer geht denn zur Bundeswehr ?? [flash]
HPA
 

Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon Dr. 213 » 21. Februar 2019, 20:01

Grenzwolf62 hat geschrieben:Auch wenn es schade um die verbrannten Steuergelder ist, irgendwie lustig war aber schon das sich die Ursel hinstellt und den ganzen Geldverschwindibus mit den Chefs der beauftragten Werft erklärt.
Noch bescheuerter kann man wohl das Versagen der eigenen Kontrollmechanismen bei der Realisierung eines zig Millionenauftrages nicht erklären.
Jetzt sollte aber dieser Zinnober mit diesem Segelschiff mal wirklich vorbei sein.
Die Offiziersanwärter können sich wohl ihr benötigtes Wissen auch auf den motorgetriebenen Schiffen aneignen auf denen sie später sowieso fahren werden.


Genau meine Denke.
Angehende Lockführer müssen ja auch nicht mehr unbedingt Koks in den Kessel schippen, um später mal einen ICE zu fahren oder ein Stellwerk zu leiten.
Und für Notfälle helfen die Russen bestimmt gerne mit ihren Seegelschiffen aus, der Zukauf von Leistungen klappt ja beim Transport in den Orbit auch.

Herzlichst
Dr. 213
Dr. 213
 

Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon pentium » 1. März 2019, 08:53

Verteidigungsministerium gesteht Fehler in „Gorch Fock“-Affäre

Nach einer umfangreichen Prüfung der internen Revision hat das Verteidigungsministerium gravierende Fehler bei der Instandsetzung des Segelschulschiffs „Gorch Fock“ eingestanden und die entsprechenden Vorwürfe des Bundesrechnungshofes weitgehend bestätigt. Obwohl die Prüfungen noch nicht abschließend aufgearbeitet worden seien, erlaube der bisherige Wissensstand „bereits festzustellen, dass wir dem überwiegenden Teil der Darstellungen des Bundesrechnungshofes sowie den Empfehlungen im Wesentlichen folgen und die zusammenfassenden Bemerkungen teilen“, heißt es in der Stellungnahme des Ministeriums zum Bericht des Rechnungshofes.
...
Der Bundesrechnungshof hatte zu Jahresbeginn auch jahrelange Versäumnisse bei Bundeswehr und Verteidigungsministerium für die stark gestiegenen Sanierungskosten verantwortlich gemacht. So sei das Schiff zuletzt vor knapp 40 Jahren vollständig technisch untersucht und dokumentiert worden. Vor der Instandsetzung sei keine ausreichende Untersuchung der Wirtschaftlichkeit erfolgt. Die Marine habe das Schiff offensichtlich trotz der starken Schäden retten wollen. Die Arbeiten werden auch von Verdacht auf Korruption überschattet.

https://www.welt.de/regionales/niedersa ... r-ein.html

Gut und wie nun weiter....?
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon HPA » 1. März 2019, 09:19

Vor der Instandsetzung sei keine ausreichende Untersuchung der Wirtschaftlichkeit erfolgt.


Das kommt davon ,wenn man solche Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen von Leuten machen lässt ,welche einst nur Pädagogik studierten um Offizier zu werden. [flash]
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Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon augenzeuge » 1. März 2019, 15:55

HPA hat geschrieben:
Vor der Instandsetzung sei keine ausreichende Untersuchung der Wirtschaftlichkeit erfolgt.


Das kommt davon ,wenn man solche Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen von Leuten machen lässt ,welche einst nur Pädagogik studierten um Offizier zu werden. [flash]

Fachkräftemangel oder Gehaltsgeiz ist geil? [grin]
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Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon pentium » 2. März 2019, 18:49

Heiko Maas wird von „Gorch Fock“ aus Mali abgeholt
https://www.welt.de/satire/article18962 ... i3lGQYTepo

...
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Re: Was wird aus der "Gorch Fock"?

Beitragvon Spartacus » 2. März 2019, 19:37

Heiko Maas wird von „Gorch Fock“ aus Mali abgeholt


Wenn Mali jetzt noch einen See Hafen hätte, dann wäre das ja perfekt. [flash] [hallo]

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