Hab ich eben im Netz gelesen. Beitrag von der BLÖD-Zeitung. Recherchiere doch selber.![]()
Beethoven hat geschrieben:Hi,
ein Thema wurde geschlossen, wo es eigentlich nicht mehr um das Eröffnungsthema ging, obschon es teilweise, in meinen Augen, eine interessante Diskussion war.
@HPA - Du hast geschrieben, dass es bewiesen ist, dass der Kundschafter / Spion Rainer Rupp, mit seiner Übermittlung von Informationen, die KSÜ "Able Archer" betreffend, gelogen hat.
Sei so nett und beleg diese Aussage.
In diesem Sinne - Zum Beispiel ist noch kein Beweis. Jüdisches Sprichwort

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Die Vorfälle wurden ab 1988 durch den KGB-Offizier und sowjetisch-britischen Doppelagenten Oleg Antonowitsch Gordijewski öffentlich bekannt.
Von sowjetischer Seite wurde niemals offiziell bestätigt, dass Able Archer 83 militärische Reaktionen ausgelöst hätte oder das Manöver auch nur wahrgenommen worden wäre. Der stellvertretende Generalstabschef Sergei Fjodorowitsch Achromejew konnte sich nicht erinnern, dass aufgrund des NATO-Manövers ein Alarm ausgelöst worden wäre. Auch Gorbatschow bezeugte, dass im Politbüro der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, dem er damals angehörte, die Angelegenheit nicht erörtert wurde.
Einige politische Kommentatoren spekulieren, dass der unmittelbar drohende Atomkrieg im Verlauf des Manövers zu einer Wende in der Politik des US-Präsidenten Ronald Reagan hin zur Entspannungspolitik gegenüber der UdSSR beigetragen habe. Reagan schrieb in seinen Memoiren, dass ihm erst nach dieser Krise bewusst wurde, wie stark die sowjetische Führung sich vor einem US-amerikanischen Atomerstschlag gefürchtet hätte.
Mark Kramer vom Davis Center for Russian and Eurasian Studies der Harvard University relativierte die tatsächliche Bedrohung, da er in den Protokollen der Sitzungen des Politbüros der Kommunistischen Partei der Sowjetunion von 1983 und Anfang 1984 keinerlei Hinweise darauf gefunden habe. Kramer veröffentlichte im September 2013 entsprechende Nachforschungen.
Nach der Darstellung von Rainer Rupp, der zu dieser Zeit bei der NATO in Brüssel für die HVA der Stasi spionierte, lag das Ausbleiben solcher Reaktionen auch an den von ihm in die DDR gelieferten Informationen, die an „Empfänger in der UdSSR“ weitergeleitet worden waren.
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Stichwort Ryan
Dieser Artikel ist Resultat des 15. Berliner Colloquiums zur Zeitgeschichte, einer nichtöffentlichen Tagung zu Able Archer unter dem Titel "1983 – The Most Dangerous Year of the Cold War?", die am 23. und 24. Mai 2014 europäische und amerikanische Wissenschaftler versammelte. Die hier gezogenen Schlussfolgerungen verarbeiten viele der Impulse aus dieser Expertenrunde.
HPA hat geschrieben:Hier übrigens ein sehr aktueller Artikel zum Thema Able Archer 83
http://www.eurozine.com/articles/2015-0 ... sk-de.htmlDieser Artikel ist Resultat des 15. Berliner Colloquiums zur Zeitgeschichte, einer nichtöffentlichen Tagung zu Able Archer unter dem Titel "1983 – The Most Dangerous Year of the Cold War?", die am 23. und 24. Mai 2014 europäische und amerikanische Wissenschaftler versammelte. Die hier gezogenen Schlussfolgerungen verarbeiten viele der Impulse aus dieser Expertenrunde.
Zuerst gab das US-Verteidigungsministerium eher beiläufig bekannt, Moskaus Kriegsmarine sei mit 20 Schiffen im Nordatlantik aufgekreuzt. Wenig später stampfte bereits eine "Sowjetflotte von mindestens 27 Überwasserschiffen, unterstützt von U-Booten und Flugzeugen" (so US-Pressemeldungen) in der norwegischen See. Und schließlich, am Donnerstag vorletzter Woche, sprach US-Präsident Reagan schon von etwa 40 russischen Schiffen. Es waren aber viel mehr.
Erst Anfang voriger Woche wurde bekannt, daß die sowjetische Marine zum größten Manöver ihrer Geschichte ausgelaufen war: 140 Überwasser-Kriegsschiffe,
70 U-Boote und 40 Hilfsschiffe - mehr als beim Sowjet-Seemanöver "Okean 75", das vor neun Jahren mit 225 Schiffen weltweit Aufsehen erregt hatte.
Durch das stürmische Nordmeer fuhr die modernste Kriegsflotte, die der Kreml je ins strategisch wichtige Seegebiet zwischen Grönland, Island, Norwegen und Großbritannien beordert hatte. Angeführt vom atomgetriebenen 27 000-Tonnen-Schlachtkreuzer "Kirov", der mit rund 150 Raketen bewaffnet ist, übten im See- und Luftraum des Manövergebietes modernste Lenkraketen-Zerstörer, "Krivak"-U-Jagd-Fregatten und "Kynda"-Kreuzer, Diesel- und Atom-U-Boote, "Badger"- und "Backfire"-Bomber den Seekrieg.
HPA hat geschrieben:Naja, ein Kumpel von mir ist Schließer in einem Knast. Die Insassen sind laut deren Aussagen alles lauter Justizirrtümer.
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HPA hat geschrieben:Ja? Erzähl mal
marder hat geschrieben:...........................
Na da würde ich mal sagen der Rainer hat vielleicht etwas gemeldet. Die Udssr hat aber scheinbar trotzdem den Gegenschlag vorbereitet.
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Da sollte man eher dem danken, der dies der Nato gemeldet hat!! Die Meldung Richtung Udssr hat ja dann wohl eher ins Leere gegriffen.
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Wo die Genossen sich doch sonst so vehement für eine objektive Aufarbeitung ihres Tuns einsetzen,
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zu Worte melden.Die Ereignisse des Jahres 1983 lassen sich zwar weitestgehend rekonstruieren, die Mythen, die sich vor allem auf Grundlage der Aussagen von Oleg Gordijewski und Rainer Rupp gebildet haben, leben aber hartnäckig weiter. Zum einen liegt das an der Unzugänglichkeit russischer Quellen (z.B. der GSSD), zum anderen aber auch schlicht und ergreifend daran, dass einzelne Autoren mit leichtfertigen Buchtiteln wie “das gefährlichste Jahr des Kalten Krieges” (Georg Schild, “1983. Das gefährlichste Jahr des Kalten Krieges“, Paderborn, 2013), ungeprüft Aussagen übernommen haben, die so nicht haltbar sind.
Erst Anfang voriger Woche wurde bekannt, daß die sowjetische Marine zum größten Manöver ihrer Geschichte ausgelaufen war: 140 Überwasser-Kriegsschiffe,
70 U-Boote und 40 Hilfsschiffe - mehr als beim Sowjet-Seemanöver "Okean 75", das vor neun Jahren mit 225 Schiffen weltweit Aufsehen erregt hatte.
Beethoven hat geschrieben:..................
Auf Nachfrage der SU an die USA (welche Stellen da, weiß ich nicht) wurde den Befehlshabern der NATO klar, in welche Situation sie sich da manövriert haben und fuhren die Handlungen zurück, woraufhin auch die SU zurück ruderte. So der Sachverhalt, wie er von für mich glaubhafter Stelle, geschildert wurde.
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Beethoven hat geschrieben:habe ich seit diesen Jahren doch schon ein wenig klarer in die Welt geblickt, möchte ich meinen.

Kumpel hat geschrieben:Natürlich habe ich keine Ahnung ,............................... Die DDR war für die Russen nicht einmal ein Juniorparner.
Oder ist es schlicht deine "gefestigte Ideologie" welche dich zu solchen Aussagen kommen lässt? ![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)
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