Studie: In dieser Stadt sind Arbeitnehmer am unglücklichsten

Wie lief der Alltag in beiden deutschen Staaten zur Zeit der Teilung ab? Wie wurde gearbeitet? Was waren typische Berufe? Was wurde nach Feierabend gemacht? Wohin gings in den Urlaub?
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Studie: In dieser Stadt sind Arbeitnehmer am unglücklichsten

Beitragvon augenzeuge » 29. März 2016, 21:49

Ein Jobvermittler hat untersucht, wie glücklich Arbeitnehmer in großen Städten sind. Eine ostdeutsche Stadt schnitt besonders schlecht ab. Experten sehen mehrere Gründe – Geld gehört nicht dazu.

In keiner deutschen Metropole sind Arbeitnehmer so unzufrieden mit ihrem Job wie in Leipzig. Das geht aus einer Untersuchung des Online-Jobvermittlers "Indeed" von acht deutschen Großstädten hervor. München liegt auf dem ersten Rang. Auf Platz zwei und drei folgten Frankfurt am Main und Stuttgart.
Geld war nur selten ausschlaggebend für schlechte Bewertungen. "Das Gehalt spielte die kleinste Rolle", sagte Ina Steinbach von "Indeed".
Entscheidend war für die Mitarbeiter demnach vielmehr, wie gut sich der Job mit Familie und Freizeit vereinbaren lässt. "Den Menschen scheinen Freizeitangebote und ein ausgewogener Arbeitsalltag wichtiger zu sein als Geld", sagte Steinbach.
Ebenfalls auffällig: Besonders unzufrieden waren Mitarbeiter in der mittleren Führungsebene. An den Unternehmensspitzen und ganz unten in der Hierarchie gaben hingegen viele Befragte an, mit ihrem Job glücklich zu sein. "Froh sind unserer Erhebung nach insbesondere Geschäftsführer und studentische Mitarbeiter", sagte Steinbach.
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wirts ... hsten.html

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Re: Studie: In dieser Stadt sind Arbeitnehmer am unglücklichsten

Beitragvon Werner Thal » 30. März 2016, 06:13

Trügerische Statistik zum Einkommen: Das Armutszeugnis - Spiegel Online

In Greifswald herrscht Armut. in München nicht: So sieht es die offizielle Statistik.
Doch der Vergleich trifft es nicht - weil er vergisst, wie unterschiedlich teuer das Leben in
Deutschland ist.

In Deutschland boomt die Wirtschaft - aber die Armut verharrt mit 15,4 % auf hohem Niveau.
Als der Paritätische Wohlfahrtsverband Ende Februar seinen Armutsbericht mit dieser
Feststellung präsentierte, erntete er harschen Widerspruch: Die Werte seien viel zu hoch.
Und die verwendete Methode sei völlig ungeeignet, Armut zu messen:

hier ist der gesamte Bericht:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 83908.html

W. T.
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Re: Studie: In dieser Stadt sind Arbeitnehmer am unglücklichsten

Beitragvon Nostalgiker » 30. März 2016, 07:22

Armut und Not ist doch relativ und trügerisch, gerade in der heutigen Zeit der Tafeln, der Suppenküchen und Kleiderkammern .......
Dank der unermüdlichen Aufklärungsarbeit des Sendboten der ungeschminkten Wahrheiten über die Verhältnisse in der DDR im allgemeinen und im speziellen wissen wir doch alle das die Menschen in der DDR neben den Repressionen, der tagtäglichen Angst vor Verhaftung, Folter und Verschickung nach Sibirien auch noch in allerbitterster Armut und Not lebten. Und das traf wohl den überwiegenden Teil der Bevölkerung.

Was nutzen eigentlich dem glücklichen Arbeitnehmer im Billiglohnsektor umfassende Freizeitangebote in seinem Lebensumfeld? Sind die alle für Umsonst? Hier in Berlin nicht.
Vielleicht laufen deshalb so viele Menschen hier mit verkniffnen Gesichtern rum und sind unhöflich .....
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns
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Re: Studie: In dieser Stadt sind Arbeitnehmer am unglücklichsten

Beitragvon Kumpel » 30. März 2016, 08:32

Also wenn man die Unhöflichkeit als Gradmesser für die Zufriedenheit der Menschen heranziehen würde , so müssten die ehemaligen DDR Bürger sehr unglücklich gewesen sein.
Besonders die in den Behörden im Handel und im Dienstleistungssektor.
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Re: Studie: In dieser Stadt sind Arbeitnehmer am unglücklichsten

Beitragvon Spartacus » 31. März 2016, 17:44

Werner Thal hat geschrieben:Trügerische Statistik zum Einkommen: Das Armutszeugnis - Spiegel Online

In Greifswald herrscht Armut. in München nicht: So sieht es die offizielle Statistik.
Doch der Vergleich trifft es nicht - weil er vergisst, wie unterschiedlich teuer das Leben in
Deutschland ist.

In Deutschland boomt die Wirtschaft - aber die Armut verharrt mit 15,4 % auf hohem Niveau.
Als der Paritätische Wohlfahrtsverband Ende Februar seinen Armutsbericht mit dieser
Feststellung präsentierte, erntete er harschen Widerspruch: Die Werte seien viel zu hoch.
Und die verwendete Methode sei völlig ungeeignet, Armut zu messen:

hier ist der gesamte Bericht:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 83908.html

W. T.


Das trifft das Problem genau auf den Punkt, denn mit 2.500 Euro Netto bist du in Görlitz der King und in München am Arsch.

Deswegen wohnen so viele, die in München arbeiten, weit draußen vor der Stadt und haben dann das Vergnügen des ständigen Staus.

LG

Sparta
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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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