Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Wie lief der Alltag in beiden deutschen Staaten zur Zeit der Teilung ab? Wie wurde gearbeitet? Was waren typische Berufe? Was wurde nach Feierabend gemacht? Wohin gings in den Urlaub?
Dies ist der Bereich zum Thema "Alltag"

Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon pentium » 8. August 2014, 20:49

Natürlich 4711 aus der Glockengasse.

Wie schon gesagt, Thoth. Ich war nur einmal im PdR im Rahmen eines Kurzbesuches bei Freunden in Berlin.

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*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon karnak » 9. August 2014, 08:53

Thoth hat geschrieben:
Hier kristallisiert sich vielmehr heraus das es immer noch Leute gibt die den PdR aus Prinzip Scheiße finden und das nur weil er für sie ein Symbol der DDR ist und alles was DDR ist muß getilgt werden ......

Das ist auch für mich der Knackpunkt der einfach nervt, ob die "Hütte" nun noch steht oder nicht ist für mich nebensächlich und ich bin mir sicher, sollte das Schloss irgendwann mal stehen, der Platz wird architektonisch gelungener sein. Und mich nervt das eben besonders weil man sich über den Walter und seinen Abrisseifer erregt und dabei nichts anders gelten lässt als ideologische Gründe. Das es dort vielleicht neben ideologischer Eiferei auch rein rationale Gründe gegeben haben könnte, schließlich waren diese Gebäude durch den Krieg angeschlagen, ein Wiederaufbau wäre in damaliger Zeit mit Sicherheit ein Kraftakt gewesen, gerade für die DDR , hält man schlichtweg für unmöglich. Es darf eben einfach nur ideologische Gründe gegeben haben.
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon felixbonobo1 » 9. August 2014, 09:10

karnak hat geschrieben:Das ist auch für mich der Knackpunkt der einfach nervt, ob die "Hütte" nun noch steht oder nicht ist für mich nebensächlich und ich bin mir sicher, sollte das Schloss irgendwann mal stehen, der Platz wird architektonisch gelungener sein. Und mich nervt das eben besonders weil man sich über den Walter und seinen Abrisseifer erregt und dabei nichts anders gelten lässt als ideologische Gründe. Das es dort vielleicht neben ideologischer Eiferei auch rein rationale Gründe gegeben haben könnte, schließlich waren diese Gebäude durch den Krieg angeschlagen, ein Wiederaufbau wäre in damaliger Zeit mit Sicherheit ein Kraftakt gewesen, gerade für die DDR , hält man schlichtweg für unmöglich. Es darf eben einfach nur ideologische Gründe gegeben haben.


Lieber Kristian,

lass mich hier auf zwei dinge hinweisen.

Der "knackpunkt" ist es, das offenbar SO MANCHE NOCH HEUTE GERNE diese DDR im NACHHEREIN ENDLICH als LEGITIMES GEBILDE verstehen möchten, und DESHALB hier äpfel mit birnen vergleichen, was den ABRISS dieser symbole betrifft !!

Walters abrisseifer ist LEGENDÄR und BEWEISBAR REIN IDIOLOGISCH, zumal HISTORIEN- und KUNSTFREFEL hoch 1000 !!

Heute nun damit "artgumentieren" zu wollen, es wäre der ddr schlicht zu teuer geworden diese gebäude wenigstens SO zu erhalten, bzw. sie wieder aufzubauen ist eine BEWUSSTE FARCE, Kristian, und das WEISST DU AUCH ! Dafür hätte selbst der böse westen noch mit mio unterstützung geleistet, zumal es um UNSERE historische geschichte geht, nicht um ein möchtegernstaat, nach einem verlorenen weltkrieg, einem übergangsgebilde das nie rechtens war !

lg

der alexander

ps..und um mich da nicht falsch zu verstehen, was sich der westen an abriss und frefel-architektur teilweise nach dem zweiten w.k. geleistet hat, ist sicher nicht SOO viel vorzeigbarer.
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon Nostalgiker » 9. August 2014, 10:06

Das ist ja der Brüller! der Westen hätte sich in den Fünfziger Jahren am Wiederaufbau des Stadtschlosses in Berlin beteiligt weil ihm "gesamtdeutsche" Historie am Herzen lag ......

Was für eine krause "Logik".

Thoth
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon felixbonobo1 » 9. August 2014, 11:18

Kristian,

das es auch anders ginge, obwohl auch wieder ein symbol für verdrängung und schuldabschiebung, zeigte man mit der synagogenruine in berlin mitte, ebendo an explizitem platz.
Da traute sich vermutlich nicht mal mehr ulbricht mit der abrissbirne ran und heute steht sie ein glück wieder mit weit leuchtender goldener kuppel und in aller pracht. Auch die frauenkirche in dresden war nur wieder so aufzubauen, weil man wenigstens die ruinen stehen ließ.
Du WEISST das die ach so ruhmreiche sowjetunion als vorbild herhalten musste, und wieviele TAUSENDE kirchen und historische gebäude sprengte man dort, verbrannte öffentlich kunstschätze und mio von ikonen und bibeln ect., ohne das sie zuvor "kriegsschäden" gehabt hätten?!!

Mit VERDRÄNGUNG und VERDREHUNG kommst du deinem unteren spruch jedenfalls nicht näher, Kristian !

gruss

der alexander

ps..um auch DAS nicht zu vergessen, RAUBTE die ddr auch kunstschätze um sie in den westen zu verscherbeln, ließ man von der stasi einbrüche vortäuschen, um das tun zu können, enteignete ausreisewillige ihrer schätze ect.
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon pentium » 9. August 2014, 17:31

Zitat Karnak

"Und mich nervt das eben besonders weil man sich über den Walter und seinen Abrisseifer erregt und dabei nichts anders gelten lässt als ideologische Gründe."

“Das Zentrum unserer Hauptstadt, der Lustgarten und das Gebiet der jetzigen Schlossruine, müssen zu dem großen Demonstrationsplatz werden, auf dem der Kampfwille und Aufbauwille unseres Volkes Ausdruck finden.”
(Walter Ulbricht, Generalsekretär der SED, 1950)

Ach so und dann noch:
Die 16 Grundsätze des Städtebaus
Am 27. Juli 1950 beschloss die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik 16 Grundsätze der Stadtplanung. Sie markierten einen Wendepunkt in der Architekturpolitik der DDR und prägten den Wiederaufbau für Jahrzehnte: Das Aufbauprogramm orientierte sich nun am sowjetischen Vorbild.

Zitat:
6. Das Zentrum bildet den bestimmenden Kern der Stadt. Das Zentrum der Stadt ist der politische Mittelpunkt für das Leben seiner Bevölkerung. Im Zentrum der Stadt liegen die wichtigsten politischen, administrativen und kulturellen Stätten. Auf den Plätzen im Stadtzentrum finden die politischen Demonstrationen, die Aufmärsche und die Volksfeiern an Festtagen statt. Das Zentrum der Stadt wird mit den wichtigsten und monumentalsten Gebäuden bebaut, beherrscht die architektonische Komposition des Stadtplanes und bestimmt die architektonische Silhouette der Stadt.

Quelle:
http://www.ostmodern.org/code/Epochen/1 ... saetze.htm

Sind das nun ideologische Gründe?

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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon pentium » 23. April 2015, 10:00

Am 23. April 1976 wurde der Palast der Republik eröffnet.

In einem Erinnerungs-Thread sollte an die Eröffnung erinnert werden!

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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon bürger der ddr » 23. April 2015, 11:35

Schade das er abgerissen wurde, ähnliche "Asbestbauwerke" wurden saniert, nur hier kam ohne den willen eines großen teils der bevölkerung zu berücksichtigen der Abriss.
"Ein Schelm der Schlechtes dabei denkt...."

Wenn ich nun sehe was für eine Summe für die Attrappe des Berliner Stadtschlosses verpulvert wird, alles klar.
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon Wosch » 23. April 2015, 15:42

bürger der ddr hat geschrieben:Schade das er abgerissen wurde, ähnliche "Asbestbauwerke" wurden saniert, nur hier kam ohne den willen eines großen teils der bevölkerung zu berücksichtigen der Abriss.
"Ein Schelm der Schlechtes dabei denkt...."

Wenn ich nun sehe was für eine Summe für die Attrappe des Berliner Stadtschlosses verpulvert wird, alles klar.




Hat ja auch so schön "geglitzert" im Palast und erst mal die Volkskammer da drin- Mensch waren das Zeiten!!
Ich freue mich jedenfalls jetzt schon darauf daß die "Attrappe" fertig wird, kannte das Schloß noch vor der Sprengung!

Wosch, auch ein Zeitzeuge. [hallo]
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon Nostalgiker » 23. April 2015, 16:56

wosch, wie immer nichts gescheites aber dafür besonders viel Gehässigkeit.

Vielleicht ist dir in deinem verbohrten Hass auf alles was wie 'DDR' ausschaut absolut entgangen das der PdR von der übergroßen Mehrheit des Volkes in DDR als das angesehen wurde was er war, ein großes, öffentliches Haus mit mannigfachen Vergnügungsstätten wie Restaurants, Cafés, Diskotheken, Theater und einem der modernsten Multifunktionssäle welche zur damaligen Zeit in Europa existierten.

Das in einem ziemlich kleinen Gebäudeteil, gesehen zum Gesamtgebäude ab und an mal die Volkskammer tagte, wen hat's groß gejuckt und interessiert? Ebenso fanden genau 3!!!! SED Parteitage im Gebäude statt und das über einen Zeitraum von knapp 15 Jahren.
Auch wenn es dir nicht passt, dieses Bauwerk wurde vom Volk angenommen und nicht als das Gebäude indem die Volkskammer mal tagte, sondern als Vergnügungsstätte.

Aber dir geht es ja nicht, wie kürzlich ein anderer User treffend feststellte, um irgendeine Art von Aufarbeitung, dir geht es nur darum hier deinen unqualifizierten Antikommunismus auf dem geistigen Stand Anfang der 50ger Jahre zu verbreiten. Nur manchmal könne man meinen das du auch auf den geistigen Stand davor zurückgreifst.
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon marder » 23. April 2015, 19:05

Hallo,man hat z.B. in Braunschweig das Stadtschloss wieder aufgebaut. Das ist zwar nur die Fassade und dahinter verbirgt sich ein modernes Einkaufszentrum.
Ich finde dass es gut gelungen ist und das Stadtbild durchaus bereichert.
Mit freundlichen Grüßen Marder
Ich bin auf der Westseite der Grenze in ca. 3 km Entfernung gross geworden.
Ab 1976 als Offiziersanwärter bei den Panzergrenadieren.
1976 1. Pz.Div. Pz.Brig2 Pz.GrenBtl21
1989 11.Pz.GrenDiv. Pz.Brig33 Pz.GrenBtl332
1994 1.Pz.Div. Pz.Gren.Brig1
usw. bis vermutlich 2019??
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon Nostalgiker » 23. April 2015, 20:08

Und was wurde dafür abgerissen Marder?
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon Wosch » 23. April 2015, 20:21

Thoth hat geschrieben:wosch, wie immer nichts gescheites aber dafür besonders viel Gehässigkeit.

Vielleicht ist dir in deinem verbohrten Hass auf alles was wie 'DDR' ausschaut absolut entgangen das der PdR von der übergroßen Mehrheit des Volkes in DDR als das angesehen wurde was er war, ein großes, öffentliches Haus mit mannigfachen Vergnügungsstätten wie Restaurants, Cafés, Diskotheken, Theater und einem der modernsten Multifunktionssäle welche zur damaligen Zeit in Europa existierten.

Das in einem ziemlich kleinen Gebäudeteil, gesehen zum Gesamtgebäude ab und an mal die Volkskammer tagte, wen hat's groß gejuckt und interessiert? Ebenso fanden genau 3!!!! SED Parteitage im Gebäude statt und das über einen Zeitraum von knapp 15 Jahren.
Auch wenn es dir nicht passt, dieses Bauwerk wurde vom Volk angenommen und nicht als das Gebäude indem die Volkskammer mal tagte, sondern als Vergnügungsstätte.

Aber dir geht es ja nicht, wie kürzlich ein anderer User treffend feststellte, um irgendeine Art von Aufarbeitung, dir geht es nur darum hier deinen unqualifizierten Antikommunismus auf dem geistigen Stand Anfang der 50ger Jahre zu verbreiten. Nur manchmal könne man meinen das du auch auf den geistigen Stand davor zurückgreifst.



Danke @Thoth, auf Deine Antworten freue ich mich besonders, weiß ich dadurch doch daß Du meine Beiträge auch liest!
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon Rei » 23. April 2015, 20:29

karnak hat geschrieben:
Thoth hat geschrieben:
Hier kristallisiert sich vielmehr heraus das es immer noch Leute gibt die den PdR aus Prinzip Scheiße finden und das nur weil er für sie ein Symbol der DDR ist und alles was DDR ist muß getilgt werden ......

Das ist auch für mich der Knackpunkt der einfach nervt, ob die "Hütte" nun noch steht oder nicht ist für mich nebensächlich und ich bin mir sicher, sollte das Schloss irgendwann mal stehen, der Platz wird architektonisch gelungener sein. Und mich nervt das eben besonders weil man sich über den Walter und seinen Abrisseifer erregt und dabei nichts anders gelten lässt als ideologische Gründe. Das es dort vielleicht neben ideologischer Eiferei auch rein rationale Gründe gegeben haben könnte, schließlich waren diese Gebäude durch den Krieg angeschlagen, ein Wiederaufbau wäre in damaliger Zeit mit Sicherheit ein Kraftakt gewesen, gerade für die DDR , hält man schlichtweg für unmöglich. Es darf eben einfach nur ideologische Gründe gegeben haben.


Schreibe mal kurz dazu,als unser Walter in Dresden war,(1962) wollte er auch vieles abreißen,weil es nicht der sozialistischen Baukultur entsprach.
Schloss,Semperoper und vieles mehr.Den Abriss der Sophienkirche konnte nicht verhindert werden.
Die Dresdner danken und ehren heute noch Prof.Dr.Nadler ,der die Abrisse verhindert hat.
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Der Hausmeister und sein Palast - ein Berliner Schicksal (Doku)

Beitragvon SkinnyTrucky » 16. September 2015, 18:48

Der Hausmeister und sein Palast - ein Berliner Schicksal (Doku über den Palast der Republik)

BERLIN CHANNEL auf YouTube hat geschrieben:Gepubliceerd op 8 jun. 2015

Die letzten Aufnahmen im Palast der Republik - der Film begleitet den Hausmeister durch das geschlossene Haus.

Nach der Schließung des Palasts musste aufgeräumt werden. Ein Rundgang mit dem Hausmeister durch das Haus, der seine Erinnerungen teilt und sich fragt, was wohl in Zukunft aus dem Palast der Republik wird.
Filmisch werden die Erinnerungen mit Einspielern von den Aufführungen und Veranstaltungen im Haus umgesetzt.

Auch wird das persönliche Umfeld des ehemaligen Hausmeisters und seiner Frau gezeigt.

---

Der Palast der Republik wurde 1976 eröffnet und 1990 geschlossen. Nach der Asbestentsorgung und einer zweijährigen Zwischennutzung begann 2006 der Abriss.

Der Palast der Republik war nicht nur Sitz der Volkskammer (Kleiner Saal), sondern hier fanden auch die großen Kulturveranstaltungen der DDR statt, wie große Konzerte oder "Ein Kessel Buntes". Auch das "theater im palast" war hier ansässig und die verschiedenen Foyers boten Raum für diverse Veranstaltungen und Feste. Ebenso gab es viele gastronomische Angebote und weitere Freizeitangebote (wie etwa die Bowlingbahn).

---

ein Film von Arpad Bondy und Margit Knapp Cazzola, 1991

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Re: Der Hausmeister und sein Palast - ein Berliner Schicksal (Doku)

Beitragvon Rei » 16. September 2015, 19:41

SkinnyTrucky hat geschrieben:Der Hausmeister und sein Palast - ein Berliner Schicksal (Doku über den Palast der Republik)

BERLIN CHANNEL auf YouTube hat geschrieben:Gepubliceerd op 8 jun. 2015

Die letzten Aufnahmen im Palast der Republik - der Film begleitet den Hausmeister durch das geschlossene Haus.

Nach der Schließung des Palasts musste aufgeräumt werden. Ein Rundgang mit dem Hausmeister durch das Haus, der seine Erinnerungen teilt und sich fragt, was wohl in Zukunft aus dem Palast der Republik wird.
Filmisch werden die Erinnerungen mit Einspielern von den Aufführungen und Veranstaltungen im Haus umgesetzt.

Auch wird das persönliche Umfeld des ehemaligen Hausmeisters und seiner Frau gezeigt.

---

Der Palast der Republik wurde 1976 eröffnet und 1990 geschlossen. Nach der Asbestentsorgung und einer zweijährigen Zwischennutzung begann 2006 der Abriss.

Der Palast der Republik war nicht nur Sitz der Volkskammer (Kleiner Saal), sondern hier fanden auch die großen Kulturveranstaltungen der DDR statt, wie große Konzerte oder "Ein Kessel Buntes". Auch das "theater im palast" war hier ansässig und die verschiedenen Foyers boten Raum für diverse Veranstaltungen und Feste. Ebenso gab es viele gastronomische Angebote und weitere Freizeitangebote (wie etwa die Bowlingbahn).

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Was willst Du uns damit sagen???
Mir fehlen leider Deine Kommentare dazu.
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon SkinnyTrucky » 16. September 2015, 23:31

Lees doch mal den ganzen Thread Reiner, meine Meinung steht da drin, ich hab den Thread eröffnet.... [wink]


groetjes

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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon Rei » 17. September 2015, 21:30

SkinnyTrucky hat geschrieben:Lees doch mal den ganzen Thread Reiner, meine Meinung steht da drin, ich hab den Thread eröffnet.... [wink]


groetjes

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Alles Klar
Danke Rei [super]
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Re: Der Palast der Republik - Erinnerungs Thread

Beitragvon Interessierter » 20. April 2016, 08:41

Eröffnung unter Stasi-Schutz

Vor 40 Jahren wurde der Palast der Republik eingeweiht

Am 23. April 1976, vor 40 Jahren, wurde der Vorzeigebau des Arbeiter- und Bauernstaates nach einer Bauzeit von 32 Monaten im Zentrum Ost-Berlins feierlich eröffnet.

Bild
Quelle: BStU, MfS HA II, Fo, 1765, Bild 4
Bundesarchiv: Link, Busch, Reiche, Franke

Das Gebäude mit dem Volkskammersaal der DDR aber auch zahlreichen Freizeitangeboten wurde durch das Ministerium für Staatssicherheit besonders intensiv in den Blick genommen – und das bereits während seiner Errichtung. Die Staatssicherheit legte für die Bauzeit einen eigenen Sondervorgang mit dem Titel "Metropole" an. Darin sicherte die Stasi zu, dass das Prunkstück störungsfrei gebaut werden konnte und versprach lückenlose Überwachung der Bauarbeiten und Bauarbeiter. Besonders sorgte sich das MfS darum, dass die offene Baustelle Möglichkeiten bot, "Feindtechnik und Diversionsmittel" einzubauen.

Eine nächste Herausforderung für die Staatssicherheit, nach Fertigstellung, war das Grundkonzept des Architekten – den Palast in der Tradition der "sozialdemokratischen Volkshäuser" zu errichten. Volk und Staat sollten unter einem Dach aktiv sein. Staatsempfänge, Parteitage und Plenarsitzungen fanden im Gebäude statt, während gleichzeitig mehrere Gaststätten, Bars, Diskotheken, eine Bowlingbahn und ein Theater für das allgemeine Publikum geöffnet waren.

Um all diese Aktivitäten jederzeit kontrollieren zu können, wurde der Palast verkabelt und verwanzt – ein Parlamentsgebäude mit Abhörtechnik.

Weiter mit einem Video, vielen Fotos und Dokumenten geht es hier:
http://www.bstu.bund.de/DE/Presse/Theme ... estag.html
Presse - und Meinungsfreiheit sind ein hohes Gut in unserer Demokratie
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Ein Palast und seine Republik - So Schön Kann Sozialismus Sein

Beitragvon SkinnyTrucky » 5. Januar 2017, 11:45

Ein Palast und seine Republik - So Schön Kann Sozialismus Sein

Ein Film von Julia M. Novak und Thomas Beutelschmidt auf RBB....




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