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Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 10:59
von Kumpel
Kannst es ja löschen wenn es dich stört.

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 11:00
von Nostalgiker
Noch eine Fotostrecke aus Kreuzberg in den Siebziger Jahren.
hier klicken

Und hier noch ein paar Bilder aus Kreuzberg in den 80er Jahren als im westen alles so schön schick und bunt war wie mancher behauptet hier klicken

Hauptsache ist bei diesen Bildern, es sind poetische Aufnahmen der grauen Tristesse.

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 11:01
von zoll
Kumpel hat geschrieben:
zoll hat geschrieben:Frage an Volker Zottmann: Was ist Urania, so hießen im Westen z. B viele Kinos, und was oder wer ist BBUs?


Die Urania war in der DDR eine Organisation zur Verbreitung populärwissenschaftlicher Inhalte. Da gab es ein Magazin gleichen Namens und die BBUs , dass sind die bösen bonner Ultras.
Die feierten Orgien und wollten der DDR ständig ans Leder.

Grazie amico mio. Non c'è niente di peggio che morire stupidi. Meinen Satz kannst die übersetzen lassen.

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 11:05
von Nostalgiker
zoll hat geschrieben:
Non c'è niente di peggio che morire stupidi.


Dein Lebensmotto und Ziel, Zoll?

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 11:06
von Kumpel
Nostalgiker hat geschrieben:Noch eine Fotostrecke aus Kreuzberg in den Siebziger Jahren.
hier klicken

Und hier noch ein paar Bilder aus Kreuzberg in den 80er Jahren als im westen alles so schön schick und bunt war wie mancher behauptet hier klicken

Hauptsache ist bei diesen Bildern, es sind poetische Aufnahmen der grauen Tristesse.


Ja ja Nosti , Berlin ist Berlin ,aber der Verfall in der gesamten DDR war ja flächendeckend und übersehbar , da gibt es nicht allzuviel zu deuteln.
Mit Farbe hatte man es nicht so und an vielen Objekten war es dafür ohnehin zu spät.

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 12:10
von andr.k
HPA hat geschrieben:Bei Farbfilmen ging das nur im Großlabor.

Das ist Blödsinn, was du hier verbreitest. [flash] [grins]

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 12:21
von pentium
Sagen wir mal so, im Farbbereich war die Selbstentwicklung schon etwas schwieriger durchzuführen, aber es ging, die ganzen kleinen Hilfsmittel gab es selten oder gar nicht, oder wieder zu teuer. Papier gabs eine Sorte, wenn man in die CSSR fuhr konnte man auch PE-Papier bekommen, sonst nur Baryt? Aber eigentlich brachte der Normale Freund von Fotos die Filme meist
in eine Drogerie oder eben in einen Fotoladen, die machten S/W meist selbst im eigenen Labor. Farbfilme wurden in ein Großlabor geschickt (glaube nach Wolfen, Dias war noch woanders, also gab wohl für Fotos zwei Großlabore).

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 12:30
von Volker Zottmann
Kumpel hat geschrieben:
zoll hat geschrieben:Frage an Volker Zottmann: Was ist Urania, so hießen im Westen z. B viele Kinos, und was oder wer ist BBUs?


Die Urania war in der DDR eine Organisation zur Verbreitung populärwissenschaftlicher Inhalte. Da gab es ein Magazin gleichen Namens und die BBUs , dass sind die bösen bonner Ultras.
Die feierten Orgien und wollten der DDR ständig ans Leder.


Kumpel hat ja schon begonnen.
Die Organisation der Urania gab es schon im Deutschen Reich. Nach dem Krieg wurden es zwei, Ost und West.
Im Grunde stand auf beiden Fahnen, die breite Öffentlichkeit populärwissenschaftlich auf Vordermann zu bringen. Hatten offiziell also einen Bildungsauftrag. (Im Osten natürlich rotstichig)
Die Ost-Urania hatte Kreis-und Bezirkssekretariate. Die hatten jeweils einen Kreis-und einen Bezirkssekretär. Geleitet wurde die Urania in der DDR von einem 24-köpfigen Präsidium, in welchem auch über 20 Jahre meine Mutter als Vollmitglied wirkte.
Sie war parallel Kreissekretär in QLB und ab 1974 2.Bezirkssekretär in Neubrandenburg.
Das Präsidium kam mindestens einmal monatlich zusammen. Nahe des Alexanderplatzes im Zentrum hatten die ihren Sitz. Straßenname hab ich vergessen. Ich war dort vielleicht 3 mal als Kind/Jugendlicher mit.

Wie die Westorganisation der Urania aufgestellt war, entzieht sich meiner Kenntnis.
(Da sollte Zoll mal die "Bösen Bonner Ultras" fragen.) [grins]

Gruß Volker

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 13:04
von HPA
pentium hat geschrieben:Sagen wir mal so, im Farbbereich war die Selbstentwicklung schon etwas schwieriger durchzuführen, aber es ging, die ganzen kleinen Hilfsmittel gab es selten oder gar nicht, oder wieder zu teuer. Papier gabs eine Sorte, wenn man in die CSSR fuhr konnte man auch PE-Papier bekommen, sonst nur Baryt? Aber eigentlich brachte der Normale Freund von Fotos die Filme meist
in eine Drogerie oder eben in einen Fotoladen, die machten S/W meist selbst im eigenen Labor. Farbfilme wurden in ein Großlabor geschickt (glaube nach Wolfen, Dias war noch woanders, also gab wohl für Fotos zwei Großlabore).


Danke für die Ergänzungen. Genaus so war es.

Ach und , dann waren ja noch ein paar Nasen am werk.

beispielhaft:
Seit 1978 wohnte Hauswald schon im Prenzlauer Berg und jobbte zunächst als Telegrammbote. Nach und nach geriet er ins Visier des Staates. 1985 gab es sogar einen Stasi-internen Haftbefehl gegen den missliebigen Fotografen und alleinerziehenden Vater wegen "staatsfeindlicher Hetze", "Devisenvergehen", "Agententätigkeit" und "Weitergabe nicht geheimer Nachrichten". Wegen seiner zunehmenden Kontakte zu Westjournalisten blieb der Haftbefehl jedoch außer Kraft. Stasi-interner Vermerk: "Aus politischen Gründen im Moment nicht ratsam." Dennoch liefen - besonders an Staatsfeiertagen - Stasimitarbeiter hinter ihm her, um zu fotografieren, was denn er nun wieder fotografierte.


Fast 40 inoffizielle Mitarbeiter bearbeiteten ihn, heraus kam eine Akte mit 1500 Seiten,


https://www.spiegel.de/geschichte/ost-b ... 74961.html


Naja , hätte man die 40 Stasinasen anderen sinnvolleren Jobs zugeführt, den Mann in Ruhe gelassen wären vielleicht noch ein paar Farbfotos von der DDR-Tristesse überliefert worden.
Denn der wäre schon schön mit dem Klammersack gepudert gewesen , seine belichteten Farbfilme auf Nimmerwiedersehen in ein Großlabor zum Entwickeln abzugeben. [flash]

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 13:10
von Kumpel
Ja eben ,und teuer war das schon im Vergleich zu s/w .
Nosti tut ja gerade so , als hätten die ganzen Fotografen in der DDR nur in s/w fotografiert um der DDR nachträglich noch mal eine rein zu leiern und grau bleibt grau auch mit einem Farbfoto.
Ich persönlich finde s/w Aufnahmen ohnehin schöner ob nun Abbruchhaus oder Portrait und die Bilder in Farbe sahen doch nach ein paar Jahren meistens nur noch zum fürchten aus.

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 13:27
von Sperrbrecher
pentium hat geschrieben:Farbfilme wurden in ein Großlabor geschickt (glaube nach Wolfen, Dias
war noch woanders, also gab wohl für Fotos zwei Großlabore).

Da musste man aber ewig darauf warten, bis man die Bilder bekam und
die Qualität war auch nicht besonders gut. In Dresden ging das m.W. nur
über den Fotoladen am Altmarkt.

In den 80er dauerte die Entwicklung allerdings auch in West-Deutschland
immer noch einige Tage, während man in Thailand oder in Sri Lanka, bei
weitaus geringeren Preisen, zumindest in den Touristenorten meistens
darauf warten konnte, bis die Bilder fertig waren. Ein Fotoalbum gab's
gratis dazu.

Wahrscheinlich sprach man deshalb von den "Entwicklungsländern", weil
dort zumindest die Entwicklung der Filme schneller ging.

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 13:34
von Kumpel
Eine meiner ersten Anschaffungen 89 war ein Fotoapparat der Marke Chinon und ich habe sofort los fotografiert.
Zum entwickeln habe ich die Filme damals in einen Drogeriemarkt gegeben.
Als ich fragte wann ich die Fotos abholen kann sagte die Verkäuferin , na morgen. Ich dachte mich haut es um.
Später wollte ich mal ein paar Filme in s/w entwickeln lassen , da ging das tamm tamm los. [flash]

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 15:18
von Volker Zottmann
N8- und Super8-Filme wurden für die DDR-Kunden meines Wissens nur in Berlin-Johannisthal entwickelt.
Die Dias wohl in Wolfen. (Letzteres weiß ich nicht mehr genau.)
Beides bekam ich oft mit Rotstich wieder, seltener grünstichig. Ganze Urlaubsfilme wurden einem so verdorben. Einmal haben wir eine neue Filmspule als Ersatz erhalten. Filme unwiederbringlich verloren. Qualität wurde trotz guter Kameras nicht gewährleistet.

Gruß Volker

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 12. Oktober 2020, 18:50
von augenzeuge
andr.k hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:Bei Farbfilmen ging das nur im Großlabor.

Das ist Blödsinn, was du hier verbreitest. [flash] [grins]


Und? Erklärung.... [denken] Das war doch jetzt nicht alles, oder?
AZ

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 13. Oktober 2020, 12:48
von Sperrbrecher
Volker Zottmann hat geschrieben:Die Dias wohl in Wolfen. (Letzteres weiß ich nicht mehr genau.)
Beides bekam ich oft mit Rotstich wieder, seltener grünstichig....

In der "roten" DDR sicher verständlich, die GRÜNEN gab es damals noch nicht

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 13. Oktober 2020, 15:39
von Volker Zottmann
Sperrbrecher hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Die Dias wohl in Wolfen. (Letzteres weiß ich nicht mehr genau.)
Beides bekam ich oft mit Rotstich wieder, seltener grünstichig....

In der "roten" DDR sicher verständlich, die GRÜNEN gab es damals noch nicht


Stimmt, wir hatten schon an den echten Roten genug zu knabbern. [laugh]

Gruß Volker

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 13. Oktober 2020, 16:18
von Edelknabe
Uns Volker mit dem hier:

"Beides bekam ich oft mit Rotstich wieder, seltener grünstichig. Ganze Urlaubsfilme wurden einem so verdorben. Einmal haben wir eine neue Filmspule als Ersatz erhalten. Filme unwiederbringlich verloren. Qualität wurde trotz guter Kameras nicht gewährleistet"Textauszug ende

Typisch unser Volker, wenns drum geht die DDR schlechtzumachen geht Volkers Alters-Griffel immer und permanent nach oben. Mensch Mann, schau in des Rainers Galerie hier im Forum, da ist Farbfoto an Farbfoto aus tiefster DDR-Zeit und das in richtig guter Qualität!!!!!! Mein Schwiegervater, dessen DIA-Sammlung habe ich heute noch, ebenfalls in Topfarbe und klar wie Sonnenlicht.Du musst damals echt den Farbfilm vergessen haben, so richtig schön sinngemäß und wie die Nina so schön gesungen hatte.Und entwickeln war Null Problem und das in ordentlicher Wartezeit, zumindest in Leipzig.

Rainer Maria

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 13. Oktober 2020, 16:55
von Interessierter
Manche lebten anscheinend in einer anderen DDR. Auf die Idee, dass manche bestimmte Dinge anders erlebten als sie selbst, wollen oder können sie einfach nicht glauben.

[denken]

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 13. Oktober 2020, 21:49
von Volker Zottmann
Edelknabe hat geschrieben:
Typisch unser Volker, wenns drum geht die DDR schlechtzumachen geht Volkers Alters-Griffel immer und permanent nach oben. Mensch Mann, schau in des Rainers Galerie hier im Forum, da ist Farbfoto an Farbfoto aus tiefster DDR-Zeit und das in richtig guter Qualität!!!!!! Mein Schwiegervater, dessen DIA-Sammlung habe ich heute noch, ebenfalls in Topfarbe und klar wie Sonnenlicht.Du musst damals echt den Farbfilm vergessen haben, so richtig schön sinngemäß und wie die Nina so schön gesungen hatte.Und entwickeln war Null Problem und das in ordentlicher Wartezeit, zumindest in Leipzig.

Rainer Maria


Ich hatte damals schon eine ordentliche DDR-Spiegelreflexkamera und eine Bauer-Revolverkamera für Normal8-Filme.
Beide hatten beste Objektive. An die N8 Kamera kam von den Linsen her meine spätere Super 8 aus Ostproduktion nie ran.
Dias habe ich tausende produziert. Und ganz egal wie schön Du, Edelknabe, auch die Dias erhalten hast, die Filme waren generell DDR-Weltniveau, was als Ramschware den Westen überschwemmte. An Agfa-Filme kam deren Farbqualität nicht ran.
Mein Schreiben hat mit Schlechtmachen überhaupt nichts zu tun. Mein Vater hat 1976 teils auf Agfa und teils auf Orwo in den Rocky-Mountains fotografiert. Ausschließlich Dias. Habe heute alle ich, auch von seinem Bruder abertausende. Als der Onkel starb habe ich seine Reisebilder durch den Yukon und Alaska bis zur Beringstraße bekommen. Die haben Qualität und Farbechtheit. Die Dias aus den 1950ern (verglast) sind immer noch wie neu. Das konnten Orwo-Materialien nicht leisten. Und dazu dann noch die oft vorgekommenen Entwicklungsfehler bis zum Totalverlust.

Gruß Volker

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 13. Oktober 2020, 22:21
von andr.k
Das Thema hatten wir schon ... [grin]

Da lang ---> viewtopic.php?p=142087#p142087

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 14. Oktober 2020, 06:48
von Olaf Sch.
Bist du auch aus Berlin?

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 14. Oktober 2020, 10:50
von Volker Zottmann
Zumindest hat er noch kein Corona. Denn sein Schnüffelsinn ist noch vorhanden. [laugh]

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 14. Oktober 2020, 13:18
von Olaf Sch.
ne ich dachte, weil er immer so unfreundlich rüberkommt, dabei heißt es doch: Dein Freund und Helfer...

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 14. Oktober 2020, 13:29
von Nostalgiker
Du irrst Akku, er redet von sich selber.

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 14. Oktober 2020, 16:17
von Edelknabe
Stimmt andr.k, da habs ichs doch vor Jahren dem Volker Zottmann schonmal besorgt,in dem Farbfilmthema, diesem notorischen Miesmacher über meine für mich immer recht gemütliche DDR."Aber der Kerl ist schlau, der redet sich mit XKram raus, verbiegt, biegt alles um damit es für ihn passt."

Rainer Maria

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 14. Oktober 2020, 16:48
von Sperrbrecher
Edelknabe hat geschrieben:Typisch unser Volker, wenns drum geht die DDR schlechtzumachen...

Da gab es nichts schlechtzumachen, sie war schlecht.

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 14. Oktober 2020, 16:51
von HPA
Naja , wenn man einen Saporoshez als Auto empfand muss man auch den Orwo Ausschuss toll gefunden haben. [flash]

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 14. Oktober 2020, 17:02
von Volker Zottmann
Edelknabe hat geschrieben:Stimmt andr.k, da habs ichs doch vor Jahren dem Volker Zottmann schonmal besorgt,in dem Farbfilmthema, diesem notorischen Miesmacher über meine für mich immer recht gemütliche DDR."Aber der Kerl ist schlau, der redet sich mit XKram raus, verbiegt, biegt alles um damit es für ihn passt."

Rainer Maria


Nein Rainer, das hat mit schlau nichts zu tun. Das nenne ich erinnern.
Vieles was gut in Deiner geliebten sozialistischen Gemeinschaft war, habe ich hier auch über achteinhalb Jahre so benannt.
Das waren unsere Wandertage, das war, bereits als Kind schon das Gefühl zu haben, meine Eltern würden ein Auto zu besitzen. (War trotzdem nur ein halber P-70, die andere Hälfte gehörte den Freunden meiner Eltern). Die Gliederung in der Schule betrachte ich besonders heute rückwirkend als gut. (Nicht aber die stete politische Indoktriantion, die bei Dir gut gefruchtet hat). Ich lobe weiter das nachbarschaftliche damalige Zusammengehörigkeitsgefühl.

Die Orwo-Filme aber gehörten nie zu den lobenswerten Dingen.

Und deshalb hast Du mir auch vor ein paar Jahren nichts "besorgt", sondern ich schrieb da auch schon offen und ehrlich, wie ich das empfand.

Gruß Volker

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 14. Oktober 2020, 17:15
von Edelknabe
Du menschlicher Schauspieler HPA, meinst hier nach gut 35/40 Jahren, das man damals im Staate der "DDR-Jäger und Sammler" irgendwelche Unterschiede bei die PKWs (deren Bewertung) gemacht hätte? Schon das sagt mir heute , das du entweder damals zu jung warst oder heute nur irgendwelchen ideologischen West-Käse nachlaberst.

Rainer Maria

Re: Berlin-die unfreundlichste Stadt der Welt

BeitragVerfasst: 14. Oktober 2020, 17:20
von Kumpel
Nee Edelknabe sorry. Als ich so eine Möhre als Stöpsel das erste mal sah war mit klar , dass das Ding eine Art Unikum war.
Die Leute die ich mit so einem Teil kannte waren auch entweder so komische Sonderlinge oder Leute die nicht in der Lage waren sich was anderes zu zulegen.
Also ernsthaft , lieber eine Pappe als so eine Karre.
Das Ding hatte immer sowas von wollen und nicht können.