Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Wie lief der Alltag in beiden deutschen Staaten zur Zeit der Teilung ab? Wie wurde gearbeitet? Was waren typische Berufe? Was wurde nach Feierabend gemacht? Wohin gings in den Urlaub?
Dies ist der Bereich zum Thema "Alltag"

Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Volker Zottmann » 12. März 2019, 18:03

Inzwischen gibt es auch wieder Waldmeisterlimonaden und sogar Waldmeistersirup. Also wie in unserer Kindheit. Für unsere Kinder aber mussten wir den Waldmeister noch selbst aus dem Wald holen und ansetzen.

Gruß Volker
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Volker Zottmann » 12. März 2019, 18:09

Edelknabe hat geschrieben:Genau das hatte Zicke getextet.....Volker, genau das:

"im Volksmund wurde diese Faßbrause nur Leninschweiß genannt, nach 89......"
textauszug ende

Rainer-Maria

Bist Du unfähig den Text vom Pentium zu lesen? Oder die sächsische Speisekarte mal anzusehen?

Das von mir zitierte "Leninwasser" war auch nur Volksmund. Was willst Du denn nun noch richtig stellen. Ich habe "Leninschweiß" zuvor nie gehört. Ich würde das doch aber nie bestreiten, weil in jeder Ecke der lausigen DDR andere Mundart gesprochen wurde und vor allem kreative Wortschöpfungen entstanden.
Es ist genau genommen blödsinnig, solche Dinge überhaupt anzuzweifeln.
Machs mal wie Beethoven: Der schrieb lediglich, das nie gehört zu haben. Das ist sachlich. Ende!

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Spartacus » 13. April 2019, 18:05

pentium hat geschrieben:
Ja alles Einbildung....auch Herr Bärschneider vom DDR-Lokal "Kollektiv" hat da Fantasien. Und all die anderen, die ebenfalls davon wussten. Wenn dein google wieder in Ordnung ist Edelknabe, einfach mal googeln, nach Leninschweiß....keine Angst tut nicht weh, das schaffst du....du kannst natürlich auch einmal das Lokal besuchen und die Gäste dort befragen...

Das DDR-Lokal "Kollektiv", Karl-Liebknecht-Straße 72, öffnet täglich von 11 Uhr bis open end. http://www.gaststaette-kollektiv.de

....

...


Der hat ne Menge Fantasien.

Waldpilzsuppe (vegetarisch) 4,10 €
mit Sahnehaube & Croutons


Vegetarisch, in der DDR ???? [flash]

Na ja was soll`s. Vor kurzem in einer bayrischen Kneipe gelesen, leider nicht fotografiert.

Schweinebraten, mit Semmelknödel, Dunkelbier Soße und Sauerkraut.

Vegane Variante: Semmelknödel mit Dunkelbier Soße. [flash]

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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Zicke » 13. April 2019, 18:20

Waldpilzsuppe (vegetarisch) 4,10 €
mit Sahnehaube & Croutons


Vegetarisch, in der DDR ????



den Zusatz vegetarisch, muss er machen, wollen die Genderisten.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Spartacus » 13. April 2019, 18:35

Zicke hat geschrieben:
Waldpilzsuppe (vegetarisch) 4,10 €
mit Sahnehaube & Croutons


Vegetarisch, in der DDR ????



den Zusatz vegetarisch, muss er machen, wollen die Genderisten.


Ist mir schon klar Zicke, nur wenn schon DDR, dann auch DDR pur und nicht so einen Quatsch von wegen und vegetarisch / vegan bla, bla, bla... [hallo]

Da lobe ich mir doch meine Bayern, denn da bekommt der Veganer halt Semmelknödel mit Dunkelbier (Schweinebraten) Soße. Herrlich. [flash]

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon pentium » 13. April 2019, 18:50

Was denn nun, vegan oder vegetarisch und mit Genderisten hat es auch nichts zu tun. Es ist nun mal in der heutigen, besseren Gastronomie üblich ein vegetarisches Gericht anzubieten.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Sperrbrecher » 13. April 2019, 20:37

pentium hat geschrieben:Es ist nun mal in der heutigen, besseren Gastronomie üblich ein vegetarisches Gericht anzubieten.

Echte Vegetarier hat es schon immer gegeben, aber heute ist das doch nur eine
Modeerscheinung und ein Ausdruck der zunehmenden Dekadenz. Genauso wie
dieser Tätowierung-, Piercingswahn und die zerrissenen Hosen in denen man
heute herumläuft und das auch noch chic findet.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Volker Zottmann » 13. April 2019, 21:31

Sperrbrecher hat geschrieben:Echte Vegetarier hat es schon immer gegeben, aber heute ist das doch nur eine
Modeerscheinung und ein Ausdruck der zunehmenden Dekadenz. Genauso wie
dieser Tätowierung-, Piercingswahn und die zerrissenen Hosen in denen man
heute herumläuft und das auch noch chic findet.


Da schüttele ich auch immer mit dem Kopf. Geld für kaputte Hosen ausgeben....

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 13. April 2019, 21:33

Sperrbrecher hat geschrieben:Echte Vegetarier hat es schon immer gegeben, aber heute ist das doch nur eine
Modeerscheinung und ein Ausdruck der zunehmenden Dekadenz.


Mein Tipp, unterhalte dich mal mit jungen, intelligenten Menschen. Frage sie mal, was sie dazu bewogen hat, Vegetarier zu werden.

AZ
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon steffen52 » 13. April 2019, 21:51

augenzeuge hat geschrieben:
Sperrbrecher hat geschrieben:Echte Vegetarier hat es schon immer gegeben, aber heute ist das doch nur eine
Modeerscheinung und ein Ausdruck der zunehmenden Dekadenz.


Mein Tipp, unterhalte dich mal mit jungen, intelligenten Menschen. Frage sie mal, was sie dazu bewogen hat, Vegetarier zu werden.

AZ

Mit intelligenten jungen Menschen unterhalten? Erstens sind es ein sehr geringer Teil und zweitens gehört eine normale Esskultur mit zum Erhalt des Lebens, Vegetarier entziehen ihren Körper
viele Dinge welche der Mensch braucht, okay alles in Maßen und nicht übertrieben, Fleisch gehört genau so dazu wie auch Salate oder halt Früchte! Wer halt glaubt als Vegetarier
länger zu leben der ist einfach voll daneben. Der Körper braucht das eine und auch das andere, mal die Ernährungsexperten dazu fragen, das wird helfen!!! [denken]
Gruß steffen52
PS: Auch kommt noch dazu das man etwas Freude am Leben hat in Beziehung Essen, sprich halt was einen schmeckt! Der Eine so der Andere so. Bitte, jeder wie er will. [hallo]
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 13. April 2019, 22:01

steffen52 hat geschrieben:Mit intelligenten jungen Menschen unterhalten? Erstens sind es ein sehr geringer Teil und zweitens gehört eine normale Esskultur mit zum Erhalt des Lebens, Vegetarier entziehen ihren Körper viele Dinge welche der Mensch braucht,


Och, Steffen52. Junge intelligente Menschen kennst du nicht? Vermutlich sind die schon weg....dabei hat doch Chemnitz ne Uni, ich kenne jedenfalls viele. [flash]

Wodurch entziehen Vegetarier Dinge dem Körper? [angst] Kennst du den Unterschied zu Veganern? Da kann ich dir noch folgen, aber bei Vegetarier kann es bei einseitiger Ernährung ggf. zu B12 Mangel kommen, aber das wars auch. Im Gegenteil, wer mehr als 2 mal pro Woche Fleisch isst, erhöht mind. das Krebsrisiko...

Als Vegetarier kann man eine ausgewogene Esskultur haben.

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Zicke » 13. April 2019, 22:23

Im Gegenteil, wer mehr als 2 mal pro Woche Fleisch isst, erhöht mind. das Krebsrisiko...


Wissenschaftler geben in ihrer Erklärung teilweise Entwarnung und betonen, dass diese Ergebnisse vor allem für die öffentliche Gesundheitsvorsorge von Bedeutung sind. „Für den Einzelnen bleibt das Risiko gering, wegen des Verzehrs von verarbeitetem Fleisch Krebs zu entwickeln“, so. Dr. Kurt Straif, Leiter des IACRC-Programms.



wenn ich dann bei meiner Frau auf Arbeit erlebe, das dort über 100 Kinder(zum Teil Kleinstkinder) nur vegetarisch essen dürfen, frage ich mich wo hier der Wahn anfängt, die Mangelerscheinungen im Wachstum und körperlicher Entwicklung wären nur durch NEM aus zu gleichen, wenn ich mir aber deren Eltern anschaue, bezweifele ich das die Kinder zu Hause überhaupt noch etwas bekommen.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 13. April 2019, 22:33

Zicke hat geschrieben:
Im Gegenteil, wer mehr als 2 mal pro Woche Fleisch isst, erhöht mind. das Krebsrisiko...


Wissenschaftler geben in ihrer Erklärung teilweise Entwarnung und betonen, dass diese Ergebnisse vor allem für die öffentliche Gesundheitsvorsorge von Bedeutung sind. „Für den Einzelnen bleibt das Risiko gering, wegen des Verzehrs von verarbeitetem Fleisch Krebs zu entwickeln“, so. Dr. Kurt Straif, Leiter des IACRC-Programms.



wenn ich dann bei meiner Frau auf Arbeit erlebe, das dort über 100 Kinder(zum Teil Kleinstkinder) nur vegetarisch essen dürfen, frage ich mich wo hier der Wahn anfängt, die Mangelerscheinungen im Wachstum und körperlicher Entwicklung wären nur durch NEM aus zu gleichen, wenn ich mir aber deren Eltern anschaue, bezweifele ich das die Kinder zu Hause überhaupt noch etwas bekommen.


Ich weiß nicht, wo man Kleinstkinder zu vegetarischer Kost zwingt, aber deine Entwarnung zu Fleisch betrachte ich als falsch.

Kleine Mengen verarbeitetes Fleisch erhöhen das Krebsrisiko zeigt die große Studie des World Cancer Research Fund International (WCRF) “Diet, Nutrition, Physical Activity and Cancer: a Global Perspective”. Die Organisation behauptet, dass seine neueste Studie die größte jemals durchgeführte Krebsstudie ist. Sie betrachtete mehr als 50 Millionen Menschen, von denen 3,5 Millionen mit Krebs diagnostiziert wurden. Die Studie ergab, dass zwischen 30 bis 50 Prozent aller Krebsdiagnosen vermeidbar sind.

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Zicke » 13. April 2019, 22:39

du glaubst zu viel an Studien und Statistiken.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon karnak » 14. April 2019, 05:41

Beethoven hat geschrieben:Schmiche und Leninwasser habe ich nie gehört.

Freundlichst

Den Zollstock, richtig Gliedermaßstab [flash], kenne ich auch unter dem Namen , dass Wasser ist mir unbekannt, ich halte es eher für eine Erfindung der heutigen " Erlebnisgastronomie" Wenn die Kneipe Kollektiv heißt passt der Name ja auch in die Speisekarte mit " Ostprodukten".
Was das vegetarische Essen angeht, natürlich kann man sich auch so ausgewogen ernähren, es ist halt nur ziemlich aufwendig wenn man nicht zu Mangelerscheinungen gelangen will. Ich befürchte fast viele die dieser " Religion " frönen gehen das Ganze im Zeitalter des " Geiz ist Geil" eher nachlässig an. Fakt ist nämlich, der Mensch mit seinem energiefressenden Gehirn ist nicht unwesentlich zu eben diesen gekommen durch energiereiche tierische Nahrung, sprich der Brägen braucht entsprechend Energiezufuhr, was nicht heißt man muss jeden Tag Eisbein essen wenn man zum Einstein aufsteigen will. [flash] Was aber nervt in der heutigen Welt, so ziemlich alles was was gerade mal wieder zur Mode geworden ist muss zu einer Religion erhoben werden, beim Essen wird es dann so richtig ätzend. Und die jeweiligen Jünger der Selbigen versichern den Heiden und Ungläubigen, dass sie , wenn sie diese nicht exzessiv ausleben in absehbarer Zeit das zeitliche segnen und in der Hölle schmoren werden. Das Leben scheint auf keinen Fall Spass machen zu dürfen, also wenn man nicht so lebt wie die Jünger dessen was gerade hipp ist . [flash] SPÄTESTENS ab 1990 habe ich mich aus solchem Zirkus immer rausgehalten und bin recht gut damit gefahren.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 07:56

Ihr müsst die Einstellung der Vegetarier aus ner anderen Sicht betrachten.
Es geht um die immer größer werdende Zahl der Menschen, die irgendwann so nicht satt zu kriegen sind. Zwangsläufig werden sich in den folgenden 100 Jahren andere Ernährungsweisen ergeben müssen. Aber ich ahne schon, daß will keiner hören.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 08:01

Zicke hat geschrieben:du glaubst zu viel an Studien und Statistiken.

Und du willst neue Erkenntnisse nicht wahr haben. Nützt dir aber nichts.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon karnak » 14. April 2019, 08:24

augenzeuge hat geschrieben:Ihr müsst die Einstellung der Vegetarier aus ner anderen Sicht betrachten.
Es geht um die immer größer werdende Zahl der Menschen, die irgendwann so nicht satt zu kriegen sind. Zwangsläufig werden sich in den folgenden 100 Jahren andere Ernährungsweisen ergeben müssen. Aber ich ahne schon, daß will keiner hören.
AZ

Es ist nur eine Frage der Zeit, dass Methoden der Gentechnologie " salonfähig " werden. Man wird irgenwann keine Schweineställe mehr haben und Tiere in Massentierhaltung und in Schlachthäusern quälen, dass eröffnet unendliche Möglichkeiten ob nun tierische oder pflanzliche Nahrungsmittel. Hochwertige Nahrung muss nicht zwingend auf irgendeinem Bioacker von einem mit zerschlissenen Strohhut nach Methoden des Mittelalters produziert werden.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Volker Zottmann » 14. April 2019, 09:24

Da bin ich beim @karnak.
Es wird doch heute schon jede Menge mit "Schlachtabfällen" geformt, gepresst, versucht. Warum sind denn die Steaks zwischen den Brötchenhälften immer so schön eckig? Alles geformte Fleischabfälle die mit natürlichen Knorpelbrei, fein zermahlen neu und geliert unmerklich zur Fleischscheibe mutieren. Warum auch nicht, ist ja nichts Schlechtes. Selbst die schmackhaften, preiswerten, abgepackten Scheiben Kochschinken werden so hergestellt.
Selbst Kaviar wird schon völlig künstlich aus Seetang hergestellt und verkauft. Schmeckt oft genauso, manchmal auch weniger.
Unsere Natur ist voller Lebensmittel. Man muss sie nur einsetzen. Asiaten können das schon besser.

Und noch mal zum Leninwasser:
Kristian, das war die 21-Pfennig-Brause, die rote, nichts anderes. Die hieß auch tatsächlich nur Brause.
In Jüterbog/Altes Lager bei den Russen standen all die Flaschen auf der ausgebreiteten Prawda. Und da habe ich erstmals diesen Begriff gehört, fand ihn ebenso lustig wie die Anderen und auch mehr als passend.
Wo der "Name" das erste Mal auftrat, weiß ich auch nicht. Lustig ist aber, dass ich hier deswegen vor Jahren abgewatscht wurde. Heute aber aus dem tiefsten Sachsen Bestätigung kommt und der Name fortleben darf.

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon karnak » 14. April 2019, 09:31

Ich meine eher wir werden unsere Kotelett irgendwann im Reagenzgläsern ziehen und keine Naturfläche mehr für krankheitsanfällige Monokulturen verschwenden.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon karnak » 14. April 2019, 09:33

karnak hat geschrieben:Ich meine eher wir werden unsere Kotelett irgendwann im Reagenzgläsern ziehen und keine Naturfläche mehr für krankheitsanfällige Monokulturen verschwenden.

Mit der Brause, kann ja sein, aber ein landesweit verbreiteter Begriff wie andere war es sicher nicht sonst hätte ich den auch gehört.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Volker Zottmann » 14. April 2019, 09:43

karnak hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Ich meine eher wir werden unsere Kotelett irgendwann im Reagenzgläsern ziehen und keine Naturfläche mehr für krankheitsanfällige Monokulturen verschwenden.

Mit der Brause, kann ja sein, aber ein landesweit verbreiteter Begriff wie andere war es sicher nicht sonst hätte ich den auch gehört.

Das habe ich auch nie behauptet.
Und sicher kommt bald das reproduzierbare künstliche Fleisch. Genau in Pfannengröße, um beim Braten auch noch Energie zu sparen.

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon karnak » 14. April 2019, 09:47

Was wäre dagegen zusagen wenn die Qualität stimmt und man nicht an die Schöpfung allen Lebens glaubt? Es hätte nur Vorteile, für die Sicherstellung der Ernährung, die Umwelt und das Tierwohl. Die könnten dann im Tierpark nur noch an Altersschwäche sterben.
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Volker Zottmann » 14. April 2019, 09:53

karnak hat geschrieben:Was wäre dagegen zusagen wenn die Qualität stimmt und man nicht an die Schöpfung allen Lebens glaubt? Es hätte nur Vorteile, für die Sicherstellung der Ernährung, die Umwelt und das Tierwohl. Die könnten dann im Tierpark nur noch an Altersschwäche sterben.

Nichts!
Die Menschen sterben dann an chemischen Unverträglichkeitssymtomen... [laugh]

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Edelknabe » 14. April 2019, 09:58

Mal meine Denke als einer der ganz besonders deutsche Küche liebt. Wer Kotelett in Reagenzgläser produziert, der kann meinetwegen auch gleich versuchen,Flugzeug/ Autoreifen zu essen. Die Nordvietnamesen zu Zeiten des Vietnamkrieg haben es zumindest schon geschafft, Sandalen drauß zu schneiden, da klappt das bestimmt auch mit mit deren Verzehr.

Rainer-Maria....und nu los Volker, mach schonmal den Kautest. Wenn du mit dem Winterreifen(weil weichere Gummimischung) Reifen durch bist, dann schick das Ding dem Karnak.Oder nee halt, warte besser noch drei Tage, wegen den "Unverträglichkeitssymtomen"
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon karnak » 14. April 2019, 10:03

Volker Zottmann hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Was wäre dagegen zusagen wenn die Qualität stimmt und man nicht an die Schöpfung allen Lebens glaubt? Es hätte nur Vorteile, für die Sicherstellung der Ernährung, die Umwelt und das Tierwohl. Die könnten dann im Tierpark nur noch an Altersschwäche sterben.

Nichts!
Die Menschen sterben dann an chemischen Unverträglichkeitssymtomen... [laugh]

Gruß Volker

An irgendwas müssen wir nun mal sterben, Hauptsache das Essen hat vorher geschmeckt. [flash]
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon karnak » 14. April 2019, 10:11

Edelknabe hat geschrieben:Mal meine Denke als einer der ganz besonders deutsche Küche liebt. Wer Kotelett in Reagenzgläser produziert, der kann meinetwegen auch gleich versuchen,Flugzeug/ Autoreifen zu essen. Die Nordvietnamesen zu Zeiten des Vietnamkrieg haben es zumindest schon geschafft, Sandalen drauß zu schneiden, da klappt das bestimmt auch mit mit deren Verzehr.

Rainer-Maria....und nu los Volker, mach schonmal den Kautest. Wenn du mit dem Winterreifen(weil weichere Gummimischung) Reifen durch bist, dann schick das Ding dem Karnak.Oder nee halt, warte besser noch drei Tage, wegen den "Unverträglichkeitssymtomen"

[grin] So denken schon die Alten seit 10 000 Jahren, so wie es bei mir war so ist es gut und das ist das Wahre. Es soll alles so bleiben wie es immer war, man meint aber nur zu meiner Zeit, Veränderung ist mir nämlich ein Graus, ich habe Angst davor. So war es aber nie und das hat nie funktioniert, die Welt hat sich immer weiter gedreht. Irgendwann sterben die alten Männer und niemand nimmt dessen Denken dann noch wirklich ernst. [hallo]
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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 10:19

Edelknabe hat geschrieben: Die Nordvietnamesen zu Zeiten des Vietnamkrieg haben es zumindest schon geschafft, Sandalen drauß zu schneiden


Das schaffte man auch in Südvietnam.

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon augenzeuge » 14. April 2019, 10:21

karnak hat geschrieben: So denken schon die Alten seit 10 000 Jahren, so wie es bei mir war so ist es gut und das ist das Wahre. Es soll alles so bleiben wie es immer war, man meint aber nur zu meiner Zeit, Veränderung ist mir nämlich ein Graus, ich habe Angst davor. So war es aber nie und das hat nie funktioniert, die Welt hat sich immer weiter gedreht. Irgendwann sterben die alten Männer und niemand nimmt dessen Denken dann noch wirklich ernst. [hallo]


Genau so ist es. Da hilft kein Ignorieren von neuen Erkenntnissen. [grins]

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Re: Vergessene Begriffe aus DDR - Zeiten

Beitragvon Interessierter » 14. April 2019, 10:28

Zitat karnak:
Hochwertige Nahrung muss nicht zwingend auf irgendeinem Bioacker von einem mit zerschlissenen Strohhut nach Methoden des Mittelalters produziert werden.


Genau wie du uns als Diener und Schild und Schwert der SED- Diktatur auch heute noch meinst Sozialismus und Planwirtschaft wie " Sauerbier " anpreisen zu können, so versuchst du uns nun als Mitarbeiter einer Industriebäckerei in diesem Thema vorzugaukeln, dass Bioprodukte von Menschen mit zerschlissenem Strohhut und Methoden des Mittelalters produziert werden.

Und etwas OT zum Thema Industriebäckereien habe ich mir vor längerer Zeit ein frisches, ofenwarmes Vollkornbrot bei einem kleinen Bäcker in meiner Nähe gekauft. Der Bäcker hat ganz sicher keinen zerschlissenen Strohhut getragen und auch keine mittelalterlichen Maschinen benutzt.... [laugh]

Seither kommt mir kein Vollkornbrot aus Großbäckereien mehr ins Haus!
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