Horrorfahrt im Barkas

Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Kumpel » 26. November 2019, 13:14

Volker Zottmann hat geschrieben:Hier wird auch nie dei Stasi als Ganzes angeprangert.


Warum denn nicht?
Weil die Stasi auch Kindermörder gefasst hatte?
Die Stasi war der stalinistische Unterdrückungsapparat der SED nach dem Vorbild der sowjetischen Tscheka / KGB.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 26. November 2019, 17:20

Nostalgiker hat geschrieben:Gibt es nicht ein Gerichtsurteil das es der Gedenkstätte in HSH und wohl nicht nur dort, diese irreführenden "Tarnbezeichnungen" am Barkas B100 und anderen Gefangenentransportern zu haben untersagt bzw. diese ersatzlos zu entfernen sind da es nicht den historischen Tatsachen entspricht?
Da Hubertus stillschweigend die Aufschrift "Obst und Gemüse" vom Barkas kratzte muß an der Richtigkeit des Urteils wohl was dran sein.



Auch wenn du dich noch so sehr bemühst, die Zeitzeugenschilderungen der Menschen in Zweifel zu ziehen, du kannst nur scheitern. Wenn es ein Urteil gäbe, würde sich mfs-insider.de damit ganz sicher schmücken. Und du hättest uns eine Kopie nicht vorenthalten. Aber, es gab diese Tarnaufschriften, und so kann es kein Urteil dagegen geben. Du musst damit klar kommen, dass der Staat DDR im humanistischen Strafvollzug vollständig versagt hat. Und damit es dir nicht zu schwer fällt, gibts gleich noch ein paar Berichte von Verhafteten aus den 80er Jahren. Ich hoffe, dir sind es nicht zu viele Details.

http://www.zeit-geschichten.de/visuals/b_th_05.pdf
AZ
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 26. November 2019, 17:30

Beethoven hat geschrieben:Einzelzelle mit Sitzplatz, so wie auch bei ähnlichen Transporten heutiger Zeit.

Freundlichst


Auch du solltest den Link oben lesen. Wie ich sehe, fehlen dir gravierende Informationen. 5 Einzelzellen, Unterbringung in Käfigen oder Käftern, die eine Bewegungsfreiheit nicht zuliessen (max. 65x80cm).

AZ
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 26. November 2019, 17:44

Augenzeuge, du kannst mir bestimmt sehr überzeugend erklären warum in der Gedenkstätte HSH genau diese Aufschriften von den dort ausgestellten Fahrzeugen entfernt wurden.

Wahrscheinlich versteigst du dich dann wieder zu solch vollmundiger Behauptung wie die das die DDR bezüglich "humanistischen" Strafvollzugs vollständig versagt hätte.
fangen wir ganz einfach an; du erklärst mir was du und wiki oder so unter 'Humanismus/humanistischer/ im allgemeinen verstehst und wenn das geklärt ist kannst du zum speziellen kommen und erläutern was du unter 'humanistischen Strafvollzug' verstehst. auch hier mit eigenen Gedanken und Worten und bitte keine Schilderungen der WellnessOasen in bundesdeutschen Haftanstalten, die zwar ne "Oase" sind aber weniger Wellness ......

wenn das alles geklärt ist können wir uns über die nächsten Teilpunkte unterhalten.

außerdem scheint das Thema hier so ein Weihnachtsthema zu sein, es kommt alle Jahre wieder. die einzigen Neuigkeiten sind allerdings nur die Ausweitung der Kampfzone und das Einbringen neuer begriffe um den Kontrahenten zu trietzen .......

PS.: Die "geheimen" Tunnel bzw. Gänge auf dem Bahnhof Halle; was soll der Quatsch?
Solche gab es auf fast jedem größeren Bahnhof und das waren Gänge/Tunnel für Bahnpersonal und für den Transport von Kleingütern etc. welche in den sogenannten Packwagen kamen die in der Regel an Personenzügen und D-Zügen angekoppelt waren.
Kannst wahrscheinlich nicht wissen,ab Ende der 70ger gab es die wohl nicht mehr .....
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 26. November 2019, 17:49

Nostalgiker hat geschrieben:Augenzeuge, du kannst mir bestimmt sehr überzeugend erklären warum in der Gedenkstätte HSH genau diese Aufschriften von den dort ausgestellten Fahrzeugen entfernt wurden.

Ja, kann ich. Aber dir würde es auch nicht gefallen.

Wahrscheinlich versteigst du dich dann wieder zu solch vollmundiger Behauptung wie die das die DDR bezüglich "humanistischen" Strafvollzugs vollständig versagt hätte.
fangen wir ganz einfach an; du erklärst mir was du und wiki oder so unter 'Humanismus/humanistischer/ im allgemeinen verstehst

Nosti, es geht nicht um mich. Sondern um dich. Du musst nicht versuchen, mich vorzuschieben, mir Fehler zu entlocken, ich bin nur der, der dir Fakten von Zeitzeugen mitteilt. Lies den Link vollständig und erkläre mir dann, dass dieser Strafvollzug humanistisch war. AZ

.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 26. November 2019, 17:51

Die "geheimen" Tunnel bzw. Gänge auf dem Bahnhof Halle; was soll der Quatsch?

Das Bild entstammt dem Bericht, siehe Link. Lesen, dann urteilen.

AZ
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 26. November 2019, 18:10

Ich kann unter jeden Bild ne abenteuerlich gruselige Unterschrift setzen.

Du bist für solche Fantasy Dinger sehr empfänglich.
Gruselst dich gerne.
Ich frage mich bloß was du für ein Problem mit der DDR hattest.
War doch bei dir mehr eine typische Trotzhandlung und es scheint mir das du immer noch sauer bist das sie dich nach den üblichen Tänzen so sang und klanglos rausgeschmissen haben und du nicht in HSH, Bautzen etc. verweilen "durftest".
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 26. November 2019, 19:16

Jeder disqualifiziert sich selbst. Deshalb geh ich auf deine fantasy Bemerkung nicht ein. Außerdem geht es nicht um mich, oder mein angebliches "Problem".

AZ
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nov65 » 26. November 2019, 19:57

Beim Lesen der von @Augenzeuge eingestellten Berichte überfällt mich unendliche Wut. Was waren das für Menschen in Uniform, egal ob Vernehmer, Schließer oder Ärzte? Wie kann man einen Menschen, der mit den Verhältnissen in der DDR nicht einverstanden war, wie einen Schwerverbrecher behandeln, nein wie einen Serienmörder. Und selbst in solchen Fällen werden in anderen Ländern diese Menschen wie Menschen behandelt. Was hatten diese Typen für miese Charakter, indem sie vor ihren Vorgesetzten buckelten und Vorschriften durch persönliche Steigerungen noch verschärften.
Diese groben, erbarmungslosen Typen haben nach dem Ende ihrer Siegermacht leider keinerlei Strafe erhalten. Sie wurden und werden wieder frech. Frech, weil sie unser humanes System belächeln. Diese Typen sind auch in unserem Forum tätig.
Ich habe solche miesen Typen kennengelernt, auch Richter. Nachdem ich nach einem Urteil des Gerichts Berufung eingelegt habe, wurde in einer Berufungsverhandlung auf Protest der Staatsanwältin das Urteil noch erhöht. Erhielt man für den Besuch eines Eingesperrten einen Sprecher (halbe Stunde Sprecherlaubnis in einem Monat) und der Eingesperrte wurde plötzlich in eine andere Haftanstalt verlegt, war der Sprecher ungültig, musste neu beantragt werden und zwar für 1 Monat später. So sah die Herrlichkeit von SED, Stasi, Gericht und Co. aus. Einzelheiten werde ich hier nicht ausbreiten. Aus gutem Grund.
Der Nostalgiker soll sich schämen und im Erdboden versinken. In unverschämter Weise versucht er das tägliche Unrecht gegenüber Andersdenkenden in der DDR zu bagatellisieren, Kritiker als Lügner hinzustellen und in Details beschönigende Vergleiche heranzuziehen. Er ist einfach nicht würdig, in diesem Forum zu schreiben.
Gottlob gibt es genügend User, die diesen Geschichtsverdrehern wie Nost. nichts durchgehen lassen.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 26. November 2019, 19:58

Übrigens, die Diskussion über den Schriftzug der MfS-Transporter wird unscheinbar, wenn man folgende Fakten liest...

„Die Stasi führte auch über die Toten der Mauer Regie“, so Jahn. Dutzende Menschen, die ihren Traum vom besseren Leben im Westen mit dem Leben bezahlten, verschwanden. Ihr Tod an der Grenze wurde verheimlicht, ihre Familien wurden getäuscht und belogen.

AZ
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 26. November 2019, 19:58

Doch Augenzeuge genau darum geht es. Aus diesem Problem speist sich nämlich deine Voreingenommenheit und die bewirkt das du zu sachlicher Analyse bei diesen Themen einfach nicht fähig bist.
es kann natürlich sein das du im realen Leben darüber anders sprichst und nicht so dermaßen verbissen mit der Etüde; ich, nur ich habe bei diesen Sachen recht und alle anderen verdrehen die Wahrheit.
Das mit dem pachten oder im Besitz der einzig wahren Wahrheit zu sein geht schief, schon das allein müßte dir die Geschichte lehren.

nun verrate ich dir mal was, solange du so bockig auf dem Standpunkt verharrst das nur du recht hast wirst du in diesen vielen anderen Fragen von mir nicht anderes hören wie du in der Vergangenheit von mir gehört hast.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon zonenhasser » 26. November 2019, 22:32

Nov65 hat geschrieben:Gottlob gibt es genügend User, die diesen Geschichtsverdrehern wie Nost. nichts durchgehen lassen.

Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Beethoven » 27. November 2019, 08:35

Im Zuge der Ausbildung von speziell auszubildenden Soldaten, haben wir (ich) mehrmals Bahnhöfe, Rangiereinrichtungen, Stellwerke und unterirdische Anlagen von Bahnhöfen (Stralsund, Rostock, Potsdam) besucht (übrigens auch Flughäfen, Wasserkraftwerke, Fernsehtürme u.a.) und von Angehörigen der Deutschen Reichsbahn Erläuterungen erhalten und wurden bei Nacht "über die Geleise" geführt, haben uns die Schaltzentralen angesehen und natürlich auch diese Anlagen, die der normale Zugreisende nie zu Gesicht bekommt. Das Lehrziel bestand darin, die neuralgischen Punkte der Bahnhöfe erklärt zu bekommen und die Stellen, die im Rahmen von Diversionshandlungen zu beschädigen waren oder zerstört werden sollten, um mit wenige Aufwand großen Schaden anzurichten.
Vor meiner Zeit in der Truppe erlernten die Soldaten sogar, wie man eine Lokomotive in Bewegung setzt. Kann man übrigens in den Weiten des Net nachlesen.

Solche Gänge unterhalb der öffentlich zugängigen Bahnhofsteile gab es in fast jedem größeren Bahnhof. Dort verliefen Leitungen, waren Lager für Material, für Werkzeuge und all solchen Kram. Ob da nun auch verhaftete Bürger lang geführt wurden weiß ich natürlich nicht. Aber wenn es denn so war, waren die Bauten unterhalb der Bahnsteige und Gebäude nicht zu diesem Zweck errichtet worden. Und dass natürlich gerade hochwertige Werkzeuge, Schaltkästen usw. durch Gitter (übrigens keine besonders haltbaren oder einbruchssicheren Zäune mit Vorhängeschloss) gesichert werden / wurden war völlig normal. Jeder Karnickelzüchter hängt solch ein Schloss vor seine Karnickelbox.

Diese Fotos als Beweis für Fehlverhalten des MfS anzuführen, ist meiner Meinung an den Haaren herbei gezogen. Vielleicht haben wir hier einen Reichsbahner, der das bestätigen wird.

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nov65 » 27. November 2019, 09:59

Hi @Beethoven, niemand glaubt, diese unterirdischen Gänge seien etra für das MfS bzw. den Abtransport von Gefangenen gebaut worden. Deshalb sind deine Einlassungen nur eine Erklärung für den Zweck solcher Unterbauten.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon zoll » 27. November 2019, 12:31

Nostalgiker: Die Unterbringung in Gefängnissen demokratischer Länder weichen stark ab von denen in autokratisch oder diktatorisch regierten Staaten. Das einmal als Grundsatz.
Demzufolge waren die Gefängnisse in der DDR auch abweichend von denen in der BRD. Hier gab es keine Käfighaltung, keinen durch Mauern und einen mit Drahtgittern überdachten Freilauf. Gesehen im Stasiknast Rostok!
Hier wurden und werden die humanistischen Grundsätze beachtet, Wellnessoasen sind es allerdings nicht. Die sind auch im Humanismus nicht vorgesehen (aus Wiki - Es wird ein Gesellschafts- und insbesondere Bildungsideal entworfen, dessen Verwirklichung jedem Menschen die bestmögliche Persönlichkeitsentfaltung ermöglichen soll).
Zu den "geheimen" Tunnelanlagen in Bahnhöfen und anderen öffentlichen Einrichtungen fällt mir ein, diese für div. Wartungsarbeiten erforderlichen errichteten Bauwerke wurden und werden sicherlich für verdeckte Operationen hier wie dort genutzt.
Der nachfolgende Satz entlarvt deine Gedankengänge total: und du nicht in HSH, Bautzen etc. verweilen "durftest".
Und der Schlusssatz von mir lautet " Nostalgiker widerspricht immer und zwar grundsätzlich". Wärst du je Beamter in der BRD gewesen so stände in deinem Beurteilungen immer wieder der Satz Der Beamte neigt zum Widerspruch und damit wären deine beruflichen Aussichten gleich null gewesen.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Kumpel » 27. November 2019, 12:45

zoll hat geschrieben:Nostalgiker: Die Unterbringung in Gefängnissen demokratischer Länder weichen stark ab von denen in autokratisch oder diktatorisch regierten Staaten.


Schöne Steilvorlage für Nosti.
Der kommt jetzt gleich mit den Knästen der USA um die Ecke.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 27. November 2019, 12:51

Besonders bei den inhaftierten Mitgliedern der RAF wurden die "humanistischen Grundsätze" beachtet, nicht wahr zoll? Ein wenig Isohaft, ein wenig Einzelhaft Informationsserre usw.

Natürlich wurden nach 1945 auf dem Gebiet der BRD alle alten Gefängnisbauten sofort abgerissen und neue Gefängnisse gebaut die nach modernsten sozialpädaggischen Erkenntnissen errichtet wurden.

Ansonsten ergehst du dich in deinen üblichen Spekulationen.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Kumpel » 27. November 2019, 12:55

Nostalgiker hat geschrieben:Besonders bei den inhaftierten Mitgliedern der RAF wurden die "humanistischen Grundsätze" beachtet, nicht wahr zoll? Ein wenig Isohaft, ein wenig Einzelhaft Informationsserre usw.


Interessanter Vergleich von Terroristen mit Republikflüchtlingen oder Regimekritikern in der DDR Nosti.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon HPA » 27. November 2019, 13:16

Na Fernseher , Radio und Plattenspieler auf der Zelle, eine Bibliothek in einer Extrazelle und täglich 8 Stunden auf dem Zellenflur mit den RAF "Kameraden" verbringen, mehrere Zeitungen im Abonnement sowie zusätzliche Nahrungsmittel beziehen (nach ihrem Hungerstreik) sind natürlich sowas von unmenschlich und Isolationsfolter .

Und die Wärterbestien der Bonner Ultras habe deren Anälte jedesmal bis in die hinterste Ecke ihres Enddarms gefilzt..schon klar.

[grins]

Auseinandergesperrt wurden sie nämlich erst nach der Entführung von Hans-Martin Schleyer.
Bild

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon zoll » 27. November 2019, 14:50

Nostalgiker hat geschrieben:Besonders bei den inhaftierten Mitgliedern der RAF wurden die "humanistischen Grundsätze" beachtet, nicht wahr zoll? Ein wenig Isohaft, ein wenig Einzelhaft Informationsserre usw.

Natürlich wurden nach 1945 auf dem Gebiet der BRD alle alten Gefängnisbauten sofort abgerissen und neue Gefängnisse gebaut die nach modernsten sozialpädaggischen Erkenntnissen errichtet wurden.

Ansonsten ergehst du dich in deinen üblichen Spekulationen.

Ich habe nur auf deine Einlassung gewartet. Meine Antwort: lieber Spekulation als Spekulatius (wegen der schlanken Linie).
Aber dir als hoch intelligenten Schreiber deiner qualifizierten Beiträge muss doch einleuchten, dass man Gefängnisse aus dem III. Reich in einen menschenwürdige Zustand versetzen konnte.
Das war in der DDR natürlich nicht nötig. Isohaft, Einzelhaft und andere Zwangsmittel für Menschen die das Land verlassen wollten sind deiner Meinung nach i. O.?
Na toll. Willkommen in der Freiheit die dir wohl nicht am Herzen liegt.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 27. November 2019, 15:47

zoll, versucht du dich jetzt auch im interpretieren?
Willst du mir Aussagen unterstellen welche ich nicht gemacht habe?
Erbärmliches Verhalten.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nov65 » 27. November 2019, 15:59

Und wenn jemand in den Händen der Schergen vorsätzlich umgebracht oder anderweitig ums Leben kam: Na was, bei der Jagd ist es doch gang und gäbe. Oder etwa nicht?
Die Masse der User ist einfach zu einfältig, zu ungebildet, um Nostalgikers Logik folgen zu können.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Beethoven » 27. November 2019, 17:12

Ich möchte an dieser Stelle mal darauf hinweisen, dass es politische Gefangene in beiden deutschen Staaten gab und
in beiden Staaten wurden diese Strafgefangenen wohl eher nicht so sanft behandelt.

Ein prächtiges Beispiel dafür ist:

https://www.youtube.com/watch?v=-YeQMiqfhuQ

von 06:00 bis 08:22 Minuten

Ich glaube ich setzte es hier schon einmal ein.

Freundlichst
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 27. November 2019, 17:16

Beethoven hat geschrieben:Diese Fotos als Beweis für Fehlverhalten des MfS anzuführen, ist meiner Meinung an den Haaren herbei gezogen.
Freundlichst


Bitte? Das ist doch überhaupt nicht notwendig, das Fehlverhalten ist im Text zweifellos vorhanden. Das Foto war nur eine Ergänzung. Natürlich hat jeder Bahnhof solche Gänge. [flash]

AZ
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 27. November 2019, 17:25

Beethoven hat geschrieben:Ich möchte an dieser Stelle mal darauf hinweisen, dass es politische Gefangene in beiden deutschen Staaten gab und
in beiden Staaten wurden diese Strafgefangenen wohl eher nicht so sanft behandelt.

Ein prächtiges Beispiel dafür ist:

Freundlichst


Ein prächtiges Beispiel? Beethoven, was ich bei dir immer erstaunlich finde, diesen geschilderten Müll glaubst du ohne Nachdenken, aber zig geschilderte Zeitzeugenschilderungen nicht? Frag doch den Herrn einfach mal, für was er tatsächlich verurteilt wurde.

Es hat einige wenige Fälle von Verurteilungen wegen Spionage auch in der BRD gegeben. Und auch Nazi - Verbrechen wurden abgeurteilt.
Soll man das nun unter politischen Straftaten einordnen ? [flash] Wegen seiner Ideologie wurde niemand verurteilt. Verurteilt wurde man allenfalls für illegale Aktivitäten.

In der BRD wurde niemals ein Bewohner wegen des alleinigen Besuchs einer "sowjetzonalen Botschaft" wegen landesverräterischer Tätuigkeit angeklagt. Dies nur nebenbei.
Der größte Unterschied ist, dass in der DDR die politischen Straftaten auch " ganz normal " in das Strafgesetzbuch integriert waren und damit die politisch Straffälligen ganz einfach kriminalisiert wurden. Das passierte eben in der BRD nicht.

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon HPA » 27. November 2019, 18:03

Beethoven hat geschrieben:Ich möchte an dieser Stelle mal darauf hinweisen, dass es politische Gefangene in beiden deutschen Staaten gab und
in beiden Staaten wurden diese Strafgefangenen wohl eher nicht so sanft behandelt.

Ein prächtiges Beispiel dafür ist:

https://www.youtube.com/watch?v=-YeQMiqfhuQ

von 06:00 bis 08:22 Minuten

Ich glaube ich setzte es hier schon einmal ein.

Freundlichst


Das war mal wieder Dein Bester heute. [grins] Dieti "Gurkeneimer" Feuerstein war alles andere als ein "politischer Gefangener"!

Er war schlichtweg ein schnöder Wirtschaftsspion und Landesverräter!
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 27. November 2019, 18:16

augenzeuge hat geschrieben:

.....diesen geschilderten Müll glaubst du ohne Nachdenken,

AZ


Diese Frage könnte man dir und nicht nur dir ebenfalls stellen in Bezug auf die "Geschichten" sogenannter Zeitzeugen. welche über ihr Ungemach in der DDR berichten.

Auch in der BRD gab es keine politischen Gefangenen, das solltest du aber wissen.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon zoll » 27. November 2019, 18:50

Auf der einen Seite des Zauns steht Nostalgiker ganz allein und versucht den revanchistischen Dreck von seinem Terotorium fern zu halten.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 27. November 2019, 19:22

Nostalgiker hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:

.....diesen geschilderten Müll glaubst du ohne Nachdenken,

AZ


Diese Frage könnte man dir und nicht nur dir ebenfalls stellen in Bezug auf die "Geschichten" sogenannter Zeitzeugen. welche über ihr Ungemach in der DDR berichten.

Auch in der BRD gab es keine politischen Gefangenen, das solltest du aber wissen.


Du hast nichts, aber auch gar nichts in der Hand, um diese Zeitzeugen zu diffamieren. Und das ärgert dich maßlos. Also lass es. Ihnen glaubt man, dir nicht! [hallo]

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 27. November 2019, 19:45

Ihnen glaubt man weil man ihnen glauben will, so wird ein Schuh daraus. Jedenfalls der Teil der Menschen die gierig nach solchen "Berichten" sind. Und du gehörst eben dazu. wenn's dir Spass macht sowas zu lesen.
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