Horrorfahrt im Barkas

Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 25. November 2019, 17:46

pentium hat geschrieben:Hier mal ein kleiner Beitrag zu dem Barkas, wie ich gelesen habe ohne Tarnung.
https://www.thueringer-allgemeine.de/le ... 64469.html

Wie man sehen kann, ein Gefangenentransporter bleibt ein Gefangenentransporter, egal was man da ranschreibt...


Nee, kann man nicht sehen.

Es ist unglaublich, diejenigen, die HSH von innen noch nie gesehen haben, maßen sich an zu urteilen. Und wenn die Leute etwas nachbauen lassen, dann muss es gut in der Erinnerung sein, oder hatten die alle den gleichen Traum? Oder wollen die damit dem armen MfS einen großen Schaden zufügen? Lachhaft!

Nein, Beethoven, es war nicht egal, ob du in Ost oder West verhaftet wurdest. Da liegen Welten zwischen. Schlimme Welten.

Und wenn Karnak meint, die Stasi machte doch alles so gut wie sie es konnte, dann ist das grob falsch. Ja, ich weiß heute, sie behandelte nicht nur im Einzelfall ihre Verhafteten gegen alle üblichen Menschenrechtsregeln in Haftanstalten. Ja, und sie wussten auch, was sie taten. Sie selbst gaben es teilweise zu, als das Ende der DDR nahte, sie waren sich des Unrechts voll bewusst. Plötzlich wussten sie ohne Befehl, wie man die Leute korrekt behandelt. Woher kam denn diese plötzliche Einsicht?

Hier sind ein paar Geschichtsverklärer am Werke, dass die Opfer sich mit Abscheu nur abwenden können. Ihnen soll man nicht glauben, aber jenen, die immer noch meinen, die Stasi hat dort alles richtig gemacht? [muede]

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 25. November 2019, 17:50

pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:[grin] Das ist das Problem an der Geschichte, dass ist eben nicht banal, ohne diese Art von Aufschrift fehlt dem Geschichtsbild ein entscheidender Farbtupfer, und es kann nicht sein was nicht sein darf.


Es scheint so eine Geschichte zu sein, wie mit den Tieffliegern und dem Beschuss durch die selbigen in Dresden am 13. Februar 45. Augen und Zeitzeugen berichten davon, die Historiker und andere Fachleute sagen aber, es hat diese Tiefflieger nicht gegeben...oder das jede ordentliche Burg gefälligst einen Folterraum haben muss?


Schämst du dich nicht, so einen dumpfen Vergleich hier abzuliefern? [muede]

AZ

P.S.
Zonenhasser hat den einzig sachlich richtigen Beitrag geschrieben. Ich fass es nicht, einige scheinen nichts in den letzten Jahrzehnten gelernt zu haben. [angst]
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon pentium » 25. November 2019, 17:59

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:[grin] Das ist das Problem an der Geschichte, dass ist eben nicht banal, ohne diese Art von Aufschrift fehlt dem Geschichtsbild ein entscheidender Farbtupfer, und es kann nicht sein was nicht sein darf.


Es scheint so eine Geschichte zu sein, wie mit den Tieffliegern und dem Beschuss durch die selbigen in Dresden am 13. Februar 45. Augen und Zeitzeugen berichten davon, die Historiker und andere Fachleute sagen aber, es hat diese Tiefflieger nicht gegeben...oder das jede ordentliche Burg gefälligst einen Folterraum haben muss?


Schämst du dich nicht, so einen dumpfen Vergleich hier abzuliefern? [muede]

AZ

P.S.
Zonenhasser hat den einzig sachlich richtigen Beitrag geschrieben. Ich fass es nicht, einige scheinen nichts in den letzten Jahrzehnten gelernt zu haben. [angst]


Wieso schämen...es ist kein Vergleich, es ist mehr ein Beispiel über Aussagen von Zeitzeugen. Gelernt habe ich heute auch etwas, als ich die Live-Pressekonferenz zum Dresdner Kunstraub im Grünen Gewölbe gesehen habe und viel gelernt habe über Prioritätensetzung in Deutschland. Unersetzliche Kunstschätze werden mit Sicherheitsmaßnahmen bewacht, die offenbar auf dem Stand der Nachkriegszeit stehengeblieben sind.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Interessierter » 25. November 2019, 18:25

Schämst du dich nicht, so einen dumpfen Vergleich hier abzuliefern? [muede]

AZ

P.S.
Zonenhasser hat den einzig sachlich richtigen Beitrag geschrieben. Ich fass es nicht, einige scheinen nichts in den letzten Jahrzehnten gelernt zu haben.


Jörg, du hast es genau auf den Punkt gebracht, da hilft auch der hilflose Versuch nicht mehr, themenfremd auf den Raub in Dresden umzuschwenken... [denken]
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon pentium » 25. November 2019, 18:30

Interessierter hat geschrieben:
Schämst du dich nicht, so einen dumpfen Vergleich hier abzuliefern? [muede]

AZ

P.S.
Zonenhasser hat den einzig sachlich richtigen Beitrag geschrieben. Ich fass es nicht, einige scheinen nichts in den letzten Jahrzehnten gelernt zu haben.


Jörg, du hast es genau auf den Punkt gebracht, da hilft auch der hilflose Versuch nicht mehr, themenfremd auf den Raub in Dresden umzuschwenken... [denken]


Was ist den so schlimm an meinem "Vergleich"....hier wird doch sonst auch immer alles mit allem verglichen?
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 25. November 2019, 19:11

Es gleitet langsam ins absurde ab, ich warte mal ab wann die Gottesbeführworter den heiligen Kreuzzug gegen die Obst und Gemüse Leugner ausrufen.

Echt zum lachen ist die Geschichte mit dem als "Postwagen" getarnter Gefangenentranporter auf der Schiene. Dazu der köstliche Kommentar auf der Seite von diesen Zen Phantasten der den Eisenbahnern unter anderem passiven Widerstand unterstellte .....

Jeder der in der DDR mit der Bahn gefahren ist erkennt in dem Beispielzugwagen einen Reisezugwagen wie er ausschließlich bei D-Zügen eingesetzt wurde. Mit einer anderen Lakierung bei den Städteexpresszügen.
Die als Bummelzuge bezeichneten Personenzüge, sie hielten in der Regel an jedem Bahnhof, waren mit ganz anderen Wagentypen bestückt. Da fällt als Anhängsel so ein für DDR Verhältnisse moderner Reisezugwagen mit der absurden Tarnung "Post" überhaupt nicht auf.

also wer so einen Quatsch für bare Münze nimmt der Glaubt auch an der unbefleckten Empfängnis und der Auferstehung etwas Wahres dran sei ......
Schliesslich gibt es dafür auch "Augenzeugenberichte" von Zeitzeugen, wurden zwar erst 300 bis 400 Jahre später aufgeschrieben, schmälert aber in keiner Weise ihren Wahrheitsgehalt meinen die Glaubensjünger mit dem Hang zum Mysterium.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 25. November 2019, 19:17

Absurd sind deine Bemerkungen, Nostalgiker. Weil du nicht im geringsten willens bist, dich mit den Schilderungen der Verfolgten real auseinanderzusetzen.

Als ob diese Leute alle durch die Bank Märchen erzählen. Die Schilderungen sind so detailreich, dass du sie gar nicht anzweifeln kannst. Bei welcher Einheit warst du nochmal?





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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 25. November 2019, 19:23

Eben Augenzeuge, sie sind entschieden zu detailreich. Neben vielen anderen Merkwürdigkeiten in ihren "unverfälschten" Erinnerungen.

Und nun lass' es einfach Augenzeuge, du entwickelst dich in dieser Thematik langsam zu unkritischen Eiferer.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 25. November 2019, 19:33

Nostalgiker hat geschrieben:Eben Augenzeuge, sie sind entschieden zu detailreich. Neben vielen anderen Merkwürdigkeiten in ihren "unverfälschten" Erinnerungen.

Und nun lass' es einfach Augenzeuge, du entwickelst dich in dieser Thematik langsam zu unkritischen Eiferer.


Nein, ich lass es gar nicht, im Gegenteil. Umso mehr hier eine Geschichtsfälschung wie von dir betrieben wird, entwickle ich mich erst noch steige zur Höchstform auf. [wut]

Ich stelle fest. Du hast nichts, absolut nichts an Argumenten, als dass dir die Berichte zu detailreich sind, dir merkwürdig erscheinen. Das Letzte glaub ich dir sogar. Für nicht wenige Stasihelden war es in 9/89 noch merkwürdig, dass Jugendliche aus der DDR weg wollten....siehe Bericht zur Stasi in Karl Marx Stadt. Ich bin dankbar, dass es Zeitzeugen wie im Video gibt, welche so detailliert ihre Erlebnisse schildern. Sie sind eine Klatsche für alle Leugner.

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 25. November 2019, 19:43

Wegen Verschleiß und steigendem Bedarf gab das DDR-Innenministerium bei der Deutschen Reichsbahn (DR) vier Gefangenensammeltransportwagen in Auftrag, die von 1980 bis 1982 hergestellt wurden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gefangene ... Reichsbahn

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon pentium » 25. November 2019, 19:54

augenzeuge hat geschrieben:Wegen Verschleiß und steigendem Bedarf gab das DDR-Innenministerium bei der Deutschen Reichsbahn (DR) vier Gefangenensammeltransportwagen in Auftrag, die von 1980 bis 1982 hergestellt wurden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gefangene ... Reichsbahn

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Habe ich doch schon eingestellt...wo ist das Problem?
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 25. November 2019, 20:22

augenzeuge hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Eben Augenzeuge, sie sind entschieden zu detailreich. Neben vielen anderen Merkwürdigkeiten in ihren "unverfälschten" Erinnerungen.

Und nun lass' es einfach Augenzeuge, du entwickelst dich in dieser Thematik langsam zu unkritischen Eiferer.


Nein, ich lass es gar nicht, im Gegenteil. Umso mehr hier eine Geschichtsfälschung wie von dir betrieben wird, entwickle ich mich erst noch steige zur Höchstform auf. [wut]

Ich stelle fest. Du hast nichts, absolut nichts an Argumenten, als dass dir die Berichte zu detailreich sind, dir merkwürdig erscheinen. Das Letzte glaub ich dir sogar. Für nicht wenige Stasihelden war es in 9/89 noch merkwürdig, dass Jugendliche aus der DDR weg wollten....siehe Bericht zur Stasi in Karl Marx Stadt. Ich bin dankbar, dass es Zeitzeugen wie im Video gibt, welche so detailliert ihre Erlebnisse schildern. Sie sind eine Klatsche für alle Leugner.

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Augenzeuge, was du festzustellen beliebst interessiert doch außer dir niemanden.
Bist du dir sicher das du hier keine Geschichtsfälschung betreibst
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon augenzeuge » 25. November 2019, 21:54

Steht ein blaues Auto auf der Straße. Sagt ein Nostalgiker, erstens ist das kein richtiges blau, und ich bezweifle, dass es ein Auto ist. Es sieht zu sehr danach aus.

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Volker Zottmann » 25. November 2019, 22:33

Danke Jörg für den gelungenen Lacher, der jedoch genau passt! [super]
Besser kann mans nicht beschreiben.

Gruß Volker
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon zonenhasser » 25. November 2019, 22:36

[super]
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Volker Zottmann » 25. November 2019, 22:42

Die Erklärung fand ich im anderen Thread:
Nostalgiker hat geschrieben:
Ich habe in Sibirien, bei Bratsk, im Winter bei Minus 52 Grad einen herrlichen Schneesturm erlebt ......


Da ist sicher was dauerhaft eingefroren.... [laugh]

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Ari@D187 » 25. November 2019, 22:43

pentium hat geschrieben:Was ist den so schlimm an meinem "Vergleich"....hier wird doch sonst auch immer alles mit allem verglichen?

Im einen Fall scheinen die Zeitzeugenaussagen ins eigene Weltbild zu passen, im anderen Fall wohl nicht.

In beiden Fällen gibt es widersprüchliche Aussagen, bzgl. der Tiefflieger wurden jedenfalls keine Geschosse im Boden gefunden.

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Kumpel » 25. November 2019, 22:50

Nostalgiker hat geschrieben:Eben Augenzeuge, sie sind entschieden zu detailreich.


Ist das der Point of no Return, ab dem Intelligenz in Blödheit kippt?
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon HPA » 25. November 2019, 22:58

bzgl. der Tiefflieger wurden jedenfalls keine Geschosse im Boden gefunden.


Hattte ich hier schon vor Längerem aufgedröselt. Die Begleitjäger waren beim Ziel Dresden hart an der max Reichweite selbst in optimaler Höhe.
Niemand hätte sich da auf Tiefflugaktionen mit dem Beschießen von Bodenzielen eingelassen. Dafür war schlicht der Sprit nicht da!
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Ari@D187 » 25. November 2019, 23:00

Also was die Barkassen anbetrifft, nehme ich mit:

Ggf. hat es Gefangenentransporter mit "Werbeaufschrift" gegeben, jedoch nicht alle.
Ggf. hat es Gefangenentransporter ohne "Werbeaufschrift" gegeben, jedoch nicht alle.

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon karnak » 26. November 2019, 05:27

Interessierter hat geschrieben:
Wenn es bei den Barkas angeblich keinen Grund gab diese als Post- oder Fischtransporter zu deklarieren, dann geschah dieses beim Grotewohl Express sicher auch grundlos..... [laugh]

Da werden einfach mal diverse Zeitzeugen als Lügner hingestellt, das wiederum darf nicht verwundern, wenn hier User wahrheitswidrig als Lügner hingestellt werden, so lange sie nicht bewiesen haben, dass sie ein Buch gelesen haben... [bloed]

Nun kommste aber auch bei den Postwagen ganz offensichtlich nicht umhin zu erkennen, dass mit den Zeitzeugenberichten irgendwas nicht stimmen kann. Und das nichtgelesene Buch scheint Dir wirklich schwer im Magen zu liegen. [flash]
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 26. November 2019, 08:23

Gibt es nicht ein Gerichtsurteil das es der Gedenkstätte in HSH und wohl nicht nur dort, diese irreführenden "Tarnbezeichnungen" am Barkas B100 und anderen Gefangenentransportern zu haben untersagt bzw. diese ersatzlos zu entfernen sind da es nicht den historischen Tatsachen entspricht?
Da Hubertus stillschweigend die Aufschrift "Obst und Gemüse" vom Barkas kratzte muß an der Richtigkeit des Urteils wohl was dran sein.

Aber irgendjemand wird hier bestimmt sofort feststellen das die Richter alle ehemalige Stasis sind welche ihre Ausbildung im Golm absolvierten .......
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Beethoven » 26. November 2019, 08:27

Ich schrieb es bereits.
Wie können sich erwachsene Menschen über Wochen und Monate über eine Beschriftung (oder auch nicht) eines B 1000 auslassen, der zu Haftanstalten fuhr oder auch zwischen denen oder was auch immer?

Hier, in der Nähe meines Wohnortes ist die JVA "Wriezen". Regelmäßig fahren da blau - weiße Kleintransporter oder gar Busse mit Inhaftierten auf der B 1.
Das juckte damals keinen und auch heute nicht, außer natürlich denen, die in diesen Wagen sitzen.

Und wenn man mal unter "Bilder, Gefangenentransporte" googelt, kann man unter anderem den B 1000 von innen sehen. Einzelzelle mit Sitzplatz, so wie auch bei ähnlichen Transporten heutiger Zeit.
Die damit Transportierten haben ausreichend Platz zum Sitzen in Breite und Höhe. Wo ist da das Problem?

Wenn wir seinerzeit zu irgend welchen Dienstbesprechungen oder zu Sportveranstaltungen (ob nun als Zuschauer oder als Sportler) gefahren sind, saßen wir auch im B 1000 und oft viel gedrängter als besagte Protagonisten. Daraus eine "Horrorfahrt" zu machen, ist in meinen Augen mal wieder eine Schmonzette um die DDR und vor allem das MfS zu diffamieren.

Wurde eigentlich der Dieb und Mörder, den es ja wohl in der DDR auch gab, mit dem Wartburg oder dem Lada durch die Gegend gefahren?

Dieser Unsinn, ich meine diese Diskussion, wird wieder einmal zu nichts führen als zu persönlichen Beleidigungen, wie wir ja bereits erkennen.
Völlig unsinniges Thema.

Freundlichst
Die größten Vorteile im Leben überhaupt wie in der Gesellschaft hat ein gebildeter Soldat.

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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Kumpel » 26. November 2019, 08:33

Nostalgiker hat geschrieben:Gibt es nicht ein Gerichtsurteil das es der Gedenkstätte in HSH und wohl nicht nur dort, diese irreführenden "Tarnbezeichnungen" am Barkas B100 und anderen Gefangenentransportern zu haben untersagt bzw. diese ersatzlos zu entfernen sind da es nicht den historischen Tatsachen entspricht?
Da Hubertus stillschweigend die Aufschrift "Obst und Gemüse" vom Barkas kratzte muß an der Richtigkeit des Urteils wohl was dran sein.

.


Na Nosti , wieder mal in Sachen politische Diversion und Propaganda unterwegs?
Der Haken ist nur , die DDR schwor stets Stein und Bein das es keine politischen Gefangenen geben würde.
Es herrschte ja angeblich Meinungsfreiheit.
Der rege Verkehr zwischen den Stasiknästen hätte da dem aufmerksamen Beobachter allerdings ein anderes Bild vermittelt.
Somit machte eine gewisse Tarnung schon Sinn.


Ach ja , wann gab es dieses Gerichtsurteil wegen's der ''irreführenden Tarnbezeichnung'' gleich nochmal??
Zuletzt geändert von Kumpel am 26. November 2019, 08:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 26. November 2019, 08:40

Kumpel, ich empfehle dir dringend dich erst zu informieren bevor du hier Unsinn schnatterst.
Irgendjemand könnte sich über deinen aktuellen Geisteszustand Gedanken machen.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Kumpel » 26. November 2019, 08:47

Nostalgiker hat geschrieben:.........ich empfehle dir dringend dich erst zu informieren .........


Das hat mir mein Staatsbürgerkundelehrer auch öfters empfohlen.
Ab 1990 hat der Erbsensuppe aus der Gulaschkanone verkauft.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Nostalgiker » 26. November 2019, 09:31

Da hatte dein Stabülehrer vom Grundsatz her recht. Dein Wissen zeichnet sich besonders durch totale Abwesenheit in deinem Hirn aus.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Kumpel » 26. November 2019, 09:38

Nostalgiker hat geschrieben:Da hatte dein Stabülehrer vom Grundsatz her recht.


Viel geholfen hat es ihm allerdings nicht. Wie ich erfahren habe fristete er sein Dasein bis zur Rente in einer Autowaschstraße.
Wenn du das Gerichtsurteil bezüglich Obst und Gemüse bitte noch nachreichen könntest , wäre das Thema durch.
Allerdings fürchte ich , mehr als eine Aufforderung zum selber googeln wird da nicht von dir kommen. [flash]
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon zoll » 26. November 2019, 12:44

BEETHOVEN hat u. a. geschrieben: ist in meinen Augen mal wieder eine Schmonzette um die DDR und vor allem das MfS zu diffamieren.
Wieso kann man die Stasi überhaupt diffamieren? Was diese Typen getan haben lässt sich doch mit allen geheimen Geheimdiensten auf der der ganzen Welt vergleichen.
Diffamierung bezieht sich doch auf Ehrverletzung. Wo bitte war die Ehre bei den Unrechtshandlungen dieser Staatssicherheit der DDR? Und wo kann man jemand der üblen Nachrede bezichtigen, wenn er die Wahrheit über Praktiken der Geheimdienste ausplaudert, hier insbesondere der des MfS.
Über Geschichtsfälschung, oder wie Kohl es nannte, Geschichtsklitterung, heißt es bei Wiki: Bei einer Geschichtsfälschung (auch: Pseudohistorie) wird in Täuschungsabsicht und mit wissenschaftlich unlauteren Mitteln ein unzutreffender Eindruck von historischen Ereignissen oder Situationen und ihrer Interpretation vermittelt.
Es wird hier und wo anders immer wieder dieser Versuch unternommen, die schrecklichen Taten von Geheimdiensten zu verbergen. Klappt aber nie. Siehe die kürzlich veröffentlichen China-Papers.
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Re: Horrorfahrt im Barkas

Beitragvon Volker Zottmann » 26. November 2019, 12:54

Hier wird auch nie dei Stasi als Ganzes angeprangert. Schließlich hat fast jeder Staat seine Spionageabteilung.
Hier im Forum erbosen wir uns nur regelmäßig über die MfS-Abteilungen, die nur zur Repression des eigenen Volkes eingesetzt worden.
In dieser Bandbreite gab es noch keinen Geheimdienst, außer in der UdSSR.
In der DDR trieb es sogar solche Blüten, das das MfS wie am Fließband neue Täter erschuf, nur um sie gewinnbringend nach Kerkerjahren verkaufen zu können.

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
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