Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Re: Wer war Rainer Eppelmann ?

Beitragvon SCORN » 15. Februar 2013, 20:57

HPA hat geschrieben:...was soll er denn für hochwichtige DDR Staats"geheimnisse" verraten haben?
putzig


keine! hat allerdings auch schon Generalleutnant Günter Kratsch festgestellt!(mit dem du somit einer Meinung bist [grins] ) Allerdings ist das "verraten von Staatsgeheimnissen" nicht der einzige Grund warum Geheimdienstler mit "Staatsfeinden" eines anderen Landes reden! Sie sollen, vollkommen unabhängig vom jeweiligen System, auch schonmal die einen oder anderen profesionellen Ratschläge an Laien verteilt haben wenn sie denn in ihrem Sinne agieren........! [grin]

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Re: Wer war Rainer Eppelmann ?

Beitragvon HPA » 15. Februar 2013, 21:02

Ach du liebe Güte,in dieser Beziehung haben sich doch beide Seiten nichts genommen!
Nur die eine Seite war schlussendlich erfolgreicher! shit happens ! [grins]
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Re: Wer war Rainer Eppelmann ?

Beitragvon SCORN » 15. Februar 2013, 21:06

HPA hat geschrieben:Ach du liebe Güte,in dieser Beziehung haben sich doch beide Seiten nichts genommen!
Nur die eine Seite war schlussendlich erfolgreicher! shit happens ! [grins]


ach HPA [grins] ....hinter'm Horizont geht's weiter...... singt olle Udo [wink]


Gruß [hallo]
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Re: Wer war Rainer Eppelmann ?

Beitragvon HPA » 15. Februar 2013, 21:14

Jaaaa? Und?

Ist doch auch schon Rentner und seine Zeit auch fast vorbei.... [grins]
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Re: Wer war Rainer Eppelmann ?

Beitragvon SCORN » 15. Februar 2013, 21:19

HPA hat geschrieben:Jaaaa? Und?

Ist doch auch schon Rentner und seine Zeit auch fast vorbei.... [grins]


jaaa? und?

er ist trotzdem immer noch besser drauf wie manch "enddreissiger" [grins]
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Re: Wer war Rainer Eppelmann ?

Beitragvon HPA » 15. Februar 2013, 21:23

Mach dir mal um so manchen "Enddreissiger" und wie der drauf ist,keine Sorgen [grins]

Und mich kannst du damit nicht meinen da ich dieses Stadium bereits lange hinter mir habe. [laugh]
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Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon Interessierter » 13. März 2013, 11:44

Die Tatsache, dass Eppelmann wegen der Veröffentlichung des „Berliner Appells“ in Verbindung zu Jürgen Fuchs (Westberlin) und Vertretern westl. Massenmedien aufnahm, begründet den Verdacht strafbarer Handlungen gemäß § 219 StGB (ungesetzliche Verbindungsaufnahme).

Der „Berliner Appell – Frieden schaffen ohne Waffen“ vom 25. Januar 1982 ist, wie Robert Havemann in einem Interview sagte, „in gewisser Weise ein Pendant zum Krefelder Appell der BRD“.

Der “Berliner Appell – Frieden schaffen ohne Waffen” wird auf Initiative von Pfarrer Rainer Eppelmann veröffentlicht. Eppelmann wird daraufhin kurzzeitig verhaftet.

Der Berliner Appell wurde zunächst von 35 DDR-Bürgern unterzeichnet und im Westen veröffentlicht. Eine Unterschrift bedeutete in der DDR die bewusste Konfrontation mit den Staatsorganen und führte oft zu repressiven Maßnahmen – von der Überwachung durch die Staatssicherheit, dem Verlust des Arbeitsplatzes, der Relegierung von der Schule oder der Universität bis zur Ausbürgerung über eine Verhaftung.

Den Inhalt des Appells und Dokumente findet man hier:

http://opk-akte-verfasser.com/?p=13123

Schon erstaunlich welche Gesetze sich Diktaturen so einfallen lassen und noch erstaunlicher, daß es nach mehr als 20 Jahren noch Menschen gibt, die DDR - Unrecht mit Verweis auf solche Gesetze rechtfertigen.

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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon karnak » 13. März 2013, 17:55

Rainer Eppelmann war kein Freund der DDR,er war ein Feind im Sinne des Wortes.Er wollte eigentlich keinen Dialog,er wollte die Beseitigung der DDR und des politischen Grundkonzeptes(ich schreibe bewusst nicht des Systems).Er hat das politische Grundkonzept abgelehnt weil es atheistisch war.Das muss man akzeptieren,was man nicht akzeptieren kann,ich zumindest nicht,dass er das nicht eindeutig formuliert hat.Er ist auf den Zug der angestrebten Veränderungen in der DDR aufgesprungen um darüber seine eigentlichen Ziele durchzusetzen und sowas stört mich,deswegen gehört Rainer Eppelmann nicht gerade zu meinen Freunden.
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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon augenzeuge » 13. März 2013, 18:06

karnak hat geschrieben:Er ist auf den Zug der angestrebten Veränderungen in der DDR aufgesprungen um darüber seine eigentlichen Ziele durchzusetzen .


Kannst du mir sagen, woher du diese Informationen hast? Für ich liest sich das wie aus einer Politveranstaltung. Ist nicht gerade Eppelmann von anfang an vom System beschädigt worden? Wenn man so mit ihm umsprang, was erwartete man dann von ihm noch? Seine Friedenbemühungen waren besser als die der DDR.

War er so gefährlich, das man seinen Mord plante?

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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon Interessierter » 13. März 2013, 18:12

Es geht hier um den " Berliner Appell " und da erschließt sich mir Deine Behauptung, daß Eppelmann ein Feind der DDR war, nun absolut nicht.
Kristian magst Du mir den Zusammenhang einmal erklären?

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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon karnak » 13. März 2013, 18:16

Ich habe überhaupt keine Informationen,es sind die Ergebnisse meines Denkens.Und ich habe Rainer Eppelmann mehrmals persönlich erlebt.Und zwar zu einer Zeit,als er seinem Ziel und seinen politischen Wünschen schon ziemlich nahe war.Zu diesem Zeitpunkt gab es die DDR NOCH und Rainer Eppelmann war beim DA in Amt und Würden,mit der CDU der BRD offensichtlich schon eng verbunden.Deswegen bekam er wahrscheinlich von der die dicken Karossen aus Stuttgart gestellt,mit dem Kennzeichen B-DA ???.Er saß im Fond und hat das GENOSSEN,UND er hat uns GEHASST,das war unverkennbar.Trotzdem war er noch eine Weile unser Chef. [grin]
Die Geschichte mit dem Mordversuch,wie so vieles halte ich das für Quatsch.Und mich würde es nicht wundern wenn man das alles die Welt wissen lassen wollte,damit Rainer Eppelmann auch in seinem so geliebten Licht steht.
Tut mir leid,dass Dir das nicht gefallen wird,aber das ist die Einschätzung der Geschichte Eppelmann durch mich.
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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon karnak » 13. März 2013, 18:24

Interessierter hat geschrieben:Es geht hier um den " Berliner Appell " und da erschließt sich mir Deine Behauptung, daß Eppelmann ein Feind der DDR war, nun absolut nicht.
Kristian magst Du mir den Zusammenhang einmal erklären?

" Der Interessierte "

Dieser Appell"Frieden schaffen ohne Waffen"war in damaliger Zeit für mich nur populistischer Mist,auch damit wollte man nur auf einen Zug aufspringen,nämlich auf den von naiven Friedensbewegten in West und besonders Ost.Auch hier hatte das Aufspringen auf den Zug EIGENTLICH einen anderen Grund,und den habe ich schon benannt.Und das man das nicht sagt und auch nicht gesagt hat,dass stört mich eben.
Und dieses Aufspringen auf Züge,war im Fall des Rainer Eppelmann der Grund warum Ihn die Staatsicherheit nicht"leiden"konnte.Man muss das nicht gut finden und wahrscheinlich war es das auch nicht,man hätte sich mit anderen,politischen Mitteln mit Rainer Eppelmann auseinandersetzen müssen.Aber da sind wir schon bei den vielen politischen Fehlern der DDR.
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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon Janko » 13. März 2013, 18:40

Am 12. Febr. wurde Eppelmann 70.
Da wurde doch schon mal gratuliert. Heute der "Berliner Appell", morgen....... ?
Kann man da nicht mal Themen zusammenführen , zumal wenn es nur um ein und dieselbe Person geht ?

Er war ja nun nicht der einzige Pfarrer oder "kirchliche Würdenträger" der sich mit derartigen Pamphleten in Szene setzte, wobei die Motivlage bei E. ersichtlich war.
Aber dazu eben dann auch bitte nachlesen in den "Grartulationsbeiträgen"........
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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon augenzeuge » 13. März 2013, 18:43

karnak hat geschrieben:Die Geschichte mit dem Mordversuch,wie so vieles halte ich das für Quatsch.Und mich würde es nicht wundern wenn man das alles die Welt wissen lassen wollte,damit Rainer Eppelmann auch in seinem so geliebten Licht steht.


Du kannst es ja für Quatsch halten. Aber die ZAIG-Akten hat man nicht nach der Wende geschrieben, man weiß wer, warum und darin gibts keine Zweifel. Dafür kann ich nichts, aber das sind nunmal die Fakten, oder?

Zitat:
"Um Eppelmann zu beseitigen, hatten zwei XX/4-Mitarbeiter, Major Edgar Hasse und Hauptmann Peter Kappis, laut ZAIG-Akten geplant, "einen Unfall herbeizuführen. Verletzungen bzw. physische Vernichtung von Eppelmann wurden einkalkuliert. Hierzu wurden mehrere Varianten geprüft (Radmuttern lockern, in der Kurve Scheibe zerstören, vor der Kurve Spiegel aufstellen)"

Sorry, über E. haben wir schon so oft diskutiert.....
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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon augenzeuge » 13. März 2013, 18:44

Janko hat geschrieben:Kann man da nicht mal Themen zusammenführen , zumal wenn es nur um ein und dieselbe Person geht ?


Bin schon bei....da hatten wir wohl den gleichen Gedanken.... [wink]
Erledigt!
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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon karnak » 13. März 2013, 18:50

Ich will ja gar nicht bestreiten, dass es solche Majore und Hauptleute gegeben hat,die ich für Fanatiker halte,die so was GEPLANT haben,unter Umständen AUCH um sich zu profilieren ,gerade bei Ihren,auch nicht gerade sonderlich klugen ganz großen Chef.Ob man aber diesem PLAN befürwortet und genehmigt hat,steht auf einem ganz anderen Blatt und dazu äußert man sich nicht und das stimmt mich verdächtig. [wink] Den Maßnahmeplan würde ich sowieso gerne mal im Original lesen,leider bin ich in vielen Fällen faul. [wink]
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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon Interessierter » 14. März 2013, 08:01

Wenn ich mir nur die bekannten Planungen und Versuche solcher Delikte des MfS vor Augen führe, dann sind das weder ausschließlich Handlungen von Fanatikern noch sind es nur Einzelfälle.

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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon zonenhasser » 14. März 2013, 14:05

karnak hat geschrieben:Er ist auf den Zug der angestrebten Veränderungen in der DDR aufgesprungen um darüber seine eigentlichen Ziele durchzusetzen und sowas stört mich,deswegen gehört Rainer Eppelmann nicht gerade zu meinen Freunden.


Daß Eppelmann "seine eigentlichen Ziele" durchsetzen wollte, müßtest Du belegen. Enge Freunde sahen das jedenfalls anders - oder hat er sich Deiner Auffassung nach selbst gegenüber diesen stets verstellt?

Die alten neuen Kommandeure beklatschten nach dieser Rede ihren Minister heftig - eine Premiere für die militärisch-straff geleiteten NVA-Tagungen. In der Truppe, bestätigt Werner Ablaß, Staatssekretär im Verteidigungsressort, "kommt Eppelmann gut an" - zum Schrecken seiner alten Freunde.

Frühere Gefährten aus der Oppositionszeit gegen das SED-Regime sind irritiert, ja erbost über die wundersame Wandlung des bekennenden Pazifisten Eppelmann, über seine schnelle Mutation von einer der Leitfiguren der DDR-Friedensbewegung zum Soldaten-Fürsprecher. "Viele, die ihn früher voll getragen haben, wenden sich jetzt mit Verachtung ab", berichtet ein Eppelmann-Vertrauter.

In einem offenen Brief riefen Ende Mai Kirchengruppen, im sächsischen Königswalde beim ältesten Friedensseminar der DDR versammelt, den Abrü* Im Oktober 1989 beim Friedensgebet in der Gethsemane-Kirche. stungs- und Verteidigungsminister zur Umkehr auf. "Mit Bestürzung" habe man das Plädoyer Eppelmanns für eine Mitgliedschaft Gesamtdeutschlands in der Nato registriert. Der Minister solle sich wieder zu der Friedensbewegung bekennen, aus der er komme.

Katja Havemann, Frau des verstorbenen SED-Gegners und Eppelmann-Freundes Robert Havemann, ließ eine zweispaltige Anzeige in der Berliner Tageszeitung veröffentlichen: "Rainer Eppelmann. Ich schäme mich für Dich!" Die früheren Kampfgefährten, so Katja Havemann, seien über die Positionswechsel Eppelmanns "einfach entsetzt". Wie tief ihre eigene Verbitterung sitze, wolle sie nicht öffentlich aussprechen: "Dann würde mich Eppelmann sofort verklagen."


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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon karnak » 14. März 2013, 14:52

Ich hätte das hier nie geschrieben.Weil ich mir sicher war,man würde mir unterstellen ich will Rainer Eppelmann nur"madig"machen.Aber wenn Du den Artikel schon anführst.Ich hatte immer den Eindruck,es handelt sich bei der Person um jemanden mit einem extremen Bedürfnis nach Geltung.Um nicht zu sagen mit einem krankhaften Geltungsbedürfnis auf Teufel komm raus.Bis zu einem gewissen Punkt also ein, für das Politikgeschäft der neuen Zeit,wie gemachter Mensch.Wenn wohl auch eher als"Werkzeug"als als"Handwerker".Und für sein, "Zur Verfügung stellen"wurde ihm ja auch"gedankt".Wenn auch mit "unauffälligen", so doch mit sicher"einträglichen"Posten.
Aber das sind alles meine persönlichen Beurteilungen,mehr nicht.
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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon augenzeuge » 6. November 2014, 15:43

Wie Pfarrer Rainer Eppelmann seiner Ermordung entkam

Weil er zur zentralen Figur der "Wendeproteste" wird, plante die Stasi sogar seine Ermordung......eine Zusammenfassung:

http://www.n-tv.de/mediathek/videos/pol ... 07386.html

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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon Interessierter » 6. November 2014, 21:22

" Hallo auch, mich stören diese Behauptungen - wo sind denn die Beweise - und wenn sie dann vorgelegt werden, würde ein User sagen, dass diese gefälscht sind und weiter fragen warum Eppelmann davon nicht vielmehr gebrauch gemacht hätte " !

Aber gottseidank ist er ja im Urlaub [flash]

Was ihr auch immer mit der Stasi habt. Die Stasi hat nie gemordet - war einfach ein ganz normaler Geheimdienst.. [flash]

Ironie aus [wink]

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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon Nostalgiker » 6. November 2014, 21:48

Ja nur unnormale Geheimdienste wie die CIA, der Mossad oder der BND morden ......

Da sind wir uns wohl einig.


Thoth
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon Interessierter » 25. Oktober 2016, 13:37

Der Berliner Appell - Versuch einer historischen Einordnung

Vorgeschichte
Am 25. Januar 1982 veröffentlichten der kommunistische Dissident Robert Havemann und der evangelische Pfarrer Rainer Eppelmann gemeinsam den Berliner Appell »Frieden schaffen ohne Waffen«. Das Erscheinen eines solchen Appells an sich war in der entstehenden unabhängigen Friedensbewegung in der DDR keine Sensation mehr, wenn auch die regionalen Akteure oft zu wenig von einander wussten.
1 Beispielhaft sei der Offene Brief der Evangelischen Studentengemeinde Naumburg vom 4. Mai 1978 gegen die Einführung des Wehrunterrichtes genannt.2 Er wurde über den Deutschlandfunk verbreitet und löste eine Welle von Äußerungen zur Friedensfrage aus, die versuchten, die Öffentlichkeit zu erreichen. Die Zahl von Briefen und Appellen steigerte sich, je näher die Stationierung der Pershing II Raketen in Sichtweite kam.

Adressiert waren diese Briefe in einer seltsamen Mischung aus Illusion und Anerkenntnis der Realitäten meist an die politischen Führer der Welt oder der europäischen Mächte. Mir sind nur wenige Briefe in der DDR bekannt, in dem sich die Verfasser an die Parlamente – gar an die Volkskammer – gewandt hätten, die doch eigentlich über Krieg und Frieden zu entscheiden hatten. Weniger mutige Briefschreiber, oftmals durch besorgte kirchliche Mitarbeiter geleitet, wandten sich an die Synoden und Kirchenleitungen mit der Bitte, ihre Besorgnisse doch staatlichen Stellen vorzutragen. Eine dritte Gruppe von Briefschreibern hatte keinen besonderen Adressaten. Sie wandte sich einfach »an alle«. Zur letzten Gruppe der Briefe gehört der Berliner Appell.

Die Wahl der Adressaten verrät einiges darüber, wie die Autoren die innenpolitische Situation in der DDR einschätzten. Ob sie sich im Sinne der Fürstenaufklärung, der Eingaben an die Obrigkeit wandten, ob sie sich der Botendienste der Kirche bedienten, oder ob sie sich an die Menschheit im Allgemeinen wandten, immer setzten die Autoren das Fehlen einer relevanten politischen Kraft voraus, die ihre Friedenspläne oder –sehnsüchte hätte umsetzen können. Sicherlich lag einem der letzten Offenen Briefe Robert Havemanns vom 25. März 1982, in dem er eine unabhängige Friedensbewegung in der DDR forderte, diese Einsicht zugrunde.

Aus der Perspektive des Winters 1981/82 war noch nicht unbedingt erkennbar, dass eine DDR-weite Friedensbewegung bereits im Entstehen begriffen war. Es bildeten sich gerade Kristallisationskerne für Netzwerke. Der Soziale Friedensdienst und Frieden ‘833 bildeten 1981 Netzwerke. Frieden konkret4, Frauen für den Frieden entstanden im Jahr 1982. Protagonisten wie Georg Meusel mit seinem bereits 1973 gegründeten Friedensforum oder Pfarrer Rudolf Albrecht5 mit seinem Meißener Friedensseminar und der Friedenskreis der Evangelischen Studentengemeinde von Ost-Berlin wurden nun zu breit nachgeahmten Vorbildern. Das Dresdener Friedensforum im Februar 1982 und die Berliner Friedenswerkstatt im Juli 1982 führten Gruppen und einzelne zu den ersten Massenveranstaltungen zusammen und ermöglichten dadurch die horizontale Kommunikation. Trotz seiner gegen Mitte der achtziger Jahre etwas entpolitisierenden Tendenzen wurde die Friedensdekade seit 1980 ein Mittel, das Engagement über die engen Grenzen der Friedensgruppen hinaus zu tragen. Jochen Garstecki vom Referat Friedensfragen in der Studienabteilung beim Bund der evangelischen Kirchen in der DDR entfaltete eine rege Vortragstätigkeit und sorgte für erste Vernetzungen.6

Die evangelischen Kirchenleitungen und Synoden in der DDR gaben seit Herbst 1978 eine fast unübersehbare Flut von Äußerungen zur Friedensfrage heraus, deren Spektrum von gradualistischen Konzepten der Abrüstung über rein theologische Erwägungen bis hin zum christlichen Radikalpazifismus (Absage an das nukleare Abschreckungssystem/ Wehrdienstverweigerer) reichte. Das Referat Friedensfragen der Studienabteilung beim Bund der evangelischen Kirchen verbreitete 1980 sein Konzept »Erziehung zum Frieden«, dessen innenpolitische Ausrichtung unübersehbar war. Die Friedensfrage hatte längst die internationalen Gremien der Kirchen, wie der Konferenz der Europäischen Kirchen (KEK) und den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) erreicht.

Am Symbol der ersten Friedensdekade »Schwerter zu Pflugscharen« lässt sich am deutlichsten nachvollziehen, welcher Art die Bewegung war, die hier im Entstehen war. Die Kirchen bestritten dies zwar in öffentlichen Verlautbarungen oder den Gesprächen zwischen Kirche und Staat, auch die Friedensgruppen distanzierten sich mitunter. Doch das Symbol »Schwerter zu Pflugscharen« geriet unter der Hand zu einem Zeichen des allgemeinen Unbehagens mit den politischen Zuständen in der DDR. Wer es trug, gab sich als »Andersdenkender« öffentlich zu erkennen. Bisher war dieses Verhalten nur über die Kleidung und die Jugendmusikkultur erkennbar gewesen.

Hier gab es über die vielen regionalen fast konspirativen Zeichen (sichtbares Tragen einer Zahnbürste zur Bereitschaft ins Gefängnis zu gehen, eines elektronischen Bauteils mit dem Namen »Widerstand« – wahlweise rot oder grün) zum ersten Mal ein Symbol, das die gesamte DDR erfasste. Jugendliche, die weder vom radikalen christlichen Pazifismus oder gradualistischer Abrüstung respektive Sicherheitspolitik etwas wussten, auch nicht von der damals grassierenden Kriegshysterie angesteckt waren, nähten es auf ihre Kutten und Jacken. Damit drohten sie in ihren Reaktionen unkontrollierbar zu werden. Der Staat schlug mit Härte zu.

Inhaltlicher Kontext
In dieser Situation erschien der »Berliner Appell«, verfasst von Robert Havemann und Rainer Eppelmann. Es ist zunächst interessant, dass der Appell in den Grundlinien kaum von den jeweils separaten Offenen Briefen von Havemann an Breschnew (20.9.1981) und Eppelmann an Honecker (24.9.1981) unterschied.7 Auch enthielten Eppelmanns Vorschläge »... sollten wir nicht?« zur inneren Entmilitarisierung der DDR seit der Einführung des Wehrkundeunterrichtes1978 keine neuen Elemente gegenüber früheren Briefen und Appellen anderer Gruppen und Einzelpersonen.8 Havemanns Vorschläge in freiem Rückgriff auf die Abkommen der Alliierten des 2. Weltkrieges, nämlich mit beiden (!) deutschen Staaten Friedensverträge abzuschließen, die Besatzungstruppen abzuziehen und Garantien über die inneren (!) Angelegenheiten der beiden deutschen Staaten abzugeben, wirkten zu diesem Zeitpunkt eher unrealistisch als visionär.


Weiter mit dem längeren, interessanten Bericht geht es hier:
http://www.horch-und-guck.info/hug/arch ... 16-sachse/

Auf jeden Fall erreichten Eppelmann und Havemann damit grosse Aufmerksamkeit.
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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon Interessierter » 10. Juli 2018, 14:22

Fasziniert vom Staatsfeind Nummer eins

Bild
Rainer Eppelmann stellte sich den Fragen der Schüler in der BBS Varel. „Können Sie denen verzeihen, die Sie verraten haben?“, wollte Jenna Howe (Mitte) von ihm wissen.
Bild: Traute Börjes-Meinardus


Er hat in der DDR drei Mordanschläge der Stasi überlebt: Rainer Eppelmann. Am Donnerstag berichtete der ehemalige Pfarrer Vareler Schülern, wie es ihm in der DDR ergangen ist.

Varel „Meine vier Kinder und meine Frau saßen mit mir im Auto und plötzlich hatte ich das lose Lenkrad in der Hand.“ Mucksmäuschenstill ist es in der Aula der Berufsbildenden Schulen Varel, als Rainer Eppelmann von einem der drei Mordanschläge berichtet, die ihm in der DDR widerfahren sind. Die Schule hatte den ehemaligen Pfarrer und CDU-Bundestagsabgeordneten als Zeitzeugen eingeladen.

Zunächst schickte er die Zwölftklässler auf eine Zeitreise in seine Jugend: „Damals hätte Sie der Genosse Schulleiter begrüßt und Sie hätten alle in blauen Pionierhemden hier gesessen und nicht in kapitalistisch-imperialistischen Jeans“, sagte er. Lediglich in der hintersten Reihe hätten zwei oder drei Nicht-Pioniere gesessen. Einer von ihnen wäre Rainer Eppelmann.

Auf Wunsch seiner Eltern war er weder bei den Pionieren noch bei der FDJ, sondern wurde konfirmiert. Mit 21 Jahren kam er für acht Monate ins Zuchthaus, weil er das Gelöbnis verweigert hat. „Ich konnte dem Offizier nicht geloben, alles zu tun, was er verlangt“, sagte er. Trotz aller Widrigkeiten und Hindernisse wurde er Pfarrer.

Er ahnte nicht, welche Folgen es haben würde, als 1979 ein junger Mann an die Tür seines Pfarrhauses klopfte und ihn fragte, ob er in der Kirche Bluesmusik spielen dürfte. Zur ersten Bluesmesse kamen 250 junge Leute, später 9000 aus der ganzen DDR. „Wir haben angesprochen, was die jungen Leute bewegte“, erinnert sich Eppelmann.

„Das machte mich zum Staatsfeind Nummer eins“, sagte er. Er wurde abgehört, von einem Stasi-Mitarbeiter bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt, sein Lenkrad wurde manipuliert und er entging einer Vergiftung, weil eine inoffizielle Mitarbeiterin der Stasi, die auf ihn angesetzt war, sich weigerte, ihn mit einer Suppe mit giftigen Pilzen zu töten.

46 Jahre alt war Eppelmann, als die DDR aufgehört hat zu existieren, und er hat einen Teil dazu beigetragen.

Fasziniert hörten die Schüler ihm zu und befragten ihn zu seinem Leben. „Können Sie den Menschen verzeihen, die Sie verraten haben?“, wollte Jenna Howe wissen. Auf Rainer Eppelmann waren 41 inoffizielle Mitarbeiter der Stasi angesetzt, darunter Wolfgang Schnur, einer seiner drei besten Freunde. Er habe nie um Entschuldigung gebeten und da sei es schwer zu verzeihen, sagte Eppelmann.

Ob ihm auch etwas Positives aus der DDR in Erinnerung geblieben ist, interessiert Jonathan Schönbohm. Da musste Eppelmann nicht lange überlegen: „Dass ein Volk, das 40 Jahre zu Flüsterern degradiert wurde, die Kraft gefunden hat zum Aufstand.“

Sätze wie diese, die Eppelmann langsam vortrug, hinterließen einen großen Eindruck bei den Schülern. „Es war selten so ruhig in diesem Raum“, sagte Schulleiter Ralf Thiele. Und Jan Gnerlich sprach seinen Mitschülern aus der Seele, als er sich bei Eppelmann verabschiedete: „Danke für Ihre Zeit.“

https://www.nwzonline.de/friesland/poli ... 40709.html
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon augenzeuge » 10. Juli 2018, 15:26

Er hat in der DDR drei Mordanschläge der Stasi überlebt


Andere auch. So "gut" war das MfS also nicht. Zum Glück. Und da gibts immer noch welche, die meinen, "sowas" haben die nie gemacht.... [angst]

AZ
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Re: Pfarrer Eppelmanns “Berliner Appell”

Beitragvon Volker Zottmann » 10. Juli 2018, 16:18

Das wird schon etliche male geklappt haben! Glaubt nur nicht, dass dort nur Blindgänger arbeiteten. Ich bin überzeugt, dass das Morden nach der Wende zumindest von missliebigen Mitstreitern durchaus weiterging.

Gruß Volker
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