

In seiner neuen Biografie legt Norbert Frei den Fokus besonders auf diese Jahre Adenauers im Nationalsozialismus. Er sei ein Mensch gewesen, der das „Dritte Reich in einer inneren Emigration“ erlebt habe, so der Historiker.
„Nachdem er 1933 aus seinem Amt als Kölner Oberbürgermeister gejagt worden war, hat er sich im Grunde genommen zwölf Jahre lang auf mehr oder weniger dramatische Weise von den Nationalsozialisten sekiert und verfolgt gesehen“, erklärt Frei. „Er ist dann ein Jahr fast im Kloster Maria Lach gewesen, er hat sich ganz zurückgezogen auf seine Familie konzentriert.“
1963 tritt der 88-jährige Adenauer als Bundeskanzler zurück. Am 19. April 1967 stibt er in seinem Haus in Rhöndorf bei Bonn. Gerade angesichts heutiger Krisen der westlichen Ordnung gewinne Adenauers Politik neue Aktualität, findet Historiker Norbert Frei:
„Wir sehen jetzt, nach fast acht Jahrzehnten, dass dieser Weg der konsequenten Westbindung der Bundesrepublik durch die äußeren Entwicklungen an ein Ende zu geraten scheint“, resümiert Frei. Es lenke auch nochmal das Interesse darauf, wie diese politische Realität damals unter Adenauer gestaltet worden sei.

augenzeuge hat geschrieben:Mindestens Edelknabe freut sich darüber:
Macher der Bundesrepublik: 150 Jahre Konrad AdenauerIn seiner neuen Biografie legt Norbert Frei den Fokus besonders auf diese Jahre Adenauers im Nationalsozialismus. Er sei ein Mensch gewesen, der das „Dritte Reich in einer inneren Emigration“ erlebt habe, so der Historiker.
„Nachdem er 1933 aus seinem Amt als Kölner Oberbürgermeister gejagt worden war, hat er sich im Grunde genommen zwölf Jahre lang auf mehr oder weniger dramatische Weise von den Nationalsozialisten sekiert und verfolgt gesehen“, erklärt Frei. „Er ist dann ein Jahr fast im Kloster Maria Lach gewesen, er hat sich ganz zurückgezogen auf seine Familie konzentriert.“1963 tritt der 88-jährige Adenauer als Bundeskanzler zurück. Am 19. April 1967 stibt er in seinem Haus in Rhöndorf bei Bonn. Gerade angesichts heutiger Krisen der westlichen Ordnung gewinne Adenauers Politik neue Aktualität, findet Historiker Norbert Frei:
„Wir sehen jetzt, nach fast acht Jahrzehnten, dass dieser Weg der konsequenten Westbindung der Bundesrepublik durch die äußeren Entwicklungen an ein Ende zu geraten scheint“, resümiert Frei. Es lenke auch nochmal das Interesse darauf, wie diese politische Realität damals unter Adenauer gestaltet worden sei.
https://www.swr.de/kultur/geschichte/ko ... k-100.html
Vom Krisenmanager zum Staatsarchitekten
https://www.deutschlandfunk.de/konrad-a ... r-100.html
AZ

……Icke46 hat geschrieben:Eine Freude ist immer gewesen, wenn man den Adenauer-Spruch zitiert hat, dass östlich von Hannover die mongolischen Horden marodieren, da fühlte man sich sofort mitgenommen……


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Edelknabe hat geschrieben:Irgend wo mal gelesen, der Mann soll Jude (jüdischer Abstammung) gewesen sein? Ist das ne Ente oder da etwas dran?
Rainer Maria

Edelknabe hat geschrieben:Na ja Pentium, das waren bestimmt ein paar Altnazis im damaligen Wirtschaftswunderland, die den Kerl mit der großen Nase madig machen wollten. So katholisch wie der war Karnak , da kam bestimmt noch nicht mal ein ganz normaler Tripper in Betracht.
Rainer Maria
Edelknabe hat geschrieben:Na ja Pentium, das waren bestimmt ein paar Altnazis im damaligen Wirtschaftswunderland, die den Kerl mit der großen Nase madig machen wollten. So katholisch wie der war Karnak , da kam bestimmt noch nicht mal ein ganz normaler Tripper in Betracht.
Rainer Maria
Welche Bedeutung hätte es denn wenn er in bisschen mehr oder weniger Jude gewesen wäre? ![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)
karnak hat geschrieben: Welche Bedeutung hätte es denn wenn er in bisschen mehr oder weniger Jude gewesen wäre?

augenzeuge hat geschrieben:karnak hat geschrieben: Welche Bedeutung hätte es denn wenn er in bisschen mehr oder weniger Jude gewesen wäre?
Vermutlich hätte er das Reich nicht überlebt. Die Nazis hatten ihn ja bereits eingesperrt.![]()
Ich glaube, der Edelknabe sieht Adenauer nicht sehr realistisch... das mag auch schwer sein, wenn die Meinung damals durch die DDR Presse gebildet wurde.![]()
Für das Land war der Mann damals wirklich richtig gut. Er hat wirklich mit allen politischen Möglichkeiten versucht, ein besseres Deutschland zu schaffen.
AZ
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