Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon Hausfreund » 6. August 2013, 20:21

OT

Wosch hat geschrieben:Im übrigen kannste mich mal.

Hallo Wosch!

Ich bedaure, daß wir an dieser Stelle zu keinem gemeinsamen Gespräch kommen.

Auf meinem Bildschirm lese ich oben "Forum Deutsche Einheit". Hast Du Dir das schonmal auf der Zunge zergehen lassen? Wir haben es doch in Wirklichkeit mit einem vorwiegend DDR-kritischen Forum zu tun. Das ist mir auch durchaus recht; ich bin sehr interessiert an einer kritischen Reflexion der ostdeutschen Vergangenheit.

Für mich haben diese alten Geschichten jedoch nur einen Sinn, wenn sich daran auch Überlegungen für heute anschließen. Es gibt meines Erachtens, auch aus der DDR - Geschichte heraus, viele Hinweise, daß man dem Handeln der Machthaber (Regierung, Staat, Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, öffentlich - rechtlichen Massenmedien u.a.) immer kritisch gegenüberstehen sollte. Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie funktionieren nur, solange sie von den Bürgern aktiv wahrgenommen werden.

Mit einem freundlichen Gruß!
Zuletzt geändert von Hausfreund am 6. August 2013, 20:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon Wosch » 6. August 2013, 20:54

Hausfreund hat geschrieben:OT

Wosch hat geschrieben:Im übrigen kannste mich mal.

Hallo Wosch!

Ich bedaure, daß wir an dieser Stelle zu keinem gemeinsamen Gespräch kommen.

Auf meinem Bildschirm lese ich oben "Forum Deutsche Einheit". Hast Du Dir das schonmal auf der Zunge zergehen lassen? Wir haben es doch in Wirklichkeit mit einem rein DDR-kritischen Forum zu tun. Das ist mir auch durchaus recht; ich bin sehr interessiert an einer kritischen Reflexion der ostdeutschen Vergangenheit.

Für mich haben diese alten Geschichten jedoch nur einen Sinn, wenn sich daran auch Überlegungen für heute anschließen. Es gibt meines Erachtens, auch aus der DDR - Geschichte heraus, viele Hinweise, daß man dem Handeln der Machthaber (Regierung, Staat, Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, öffentlich - rechtlichen Massenmedien u.a.) immer kritisch gegenüberstehen sollte. Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie funktionieren nur, solange sie von den Bürgern aktiv wahrgenommen werden.

Mit einem freundlichen Gruß!



Also, der "freundliche Gruß" geht natürlich auch von Kassel zu Dir (wohin eigentlich?). Ich habe mir das Wort "Deutsche Einheit" nicht nur "auf der Zunge zergehen lassen, nein ich habe sie sogar 1962 selbst vollzogen und stehe zu dieser, ohne wenn und aber! Wenn Du nun selbst "sehr interessiert" an diesem Thema bist, so kann ich Dir nur raten in Deinen Beiträgen nicht vom Thema abzuschweifen in dem Du mit dem "Stinkefinger" auf Gott weiß was zeigst und komm nicht mit den Hinweisen daß es angeblich in der DDR möglich war dem Handeln der Machthaber Paroli zu bieten. Dieses war doch erst möglich nachdem Gorbi den Machthabern der DDR zu verstehen gab, daß er sie nicht mehr (wie 1953) militärisch vor dem eigenen Volk beschützen würde. Das nahm natürlich auch das unterdrückte Volk der DDR zur Kenntnis und aus den gebeugten unterwürfigen Menschen wurden mit einem Mal "aufrechtgehende" Menschen und damit "wendete" sich das Blatt zu ihren Gunsten und Krenz und Modrow konnten die Geschichte nicht mehr aufhalten.
Ich bin mir nicht sicher daß Du das verstanden hast, trotzdem winke-winke. [hallo]
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon andr.k » 6. August 2013, 21:07

Zum FDGB gehörte auch die FAKULTA. Ich kann mich noch gut an meinen Lehrmeister erinnern, der mich zum Ende meiner Lehrzeit des Öfteren ansprach, der FAKULTA beizutreten.

Die FAKULTA war die fakultative (freiwillige) Rechtsschutz- und Unterstützungseinrichtung des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) für seine Mitglieder, die im Verkehrswesen tätig waren und aufgrund besonderer beruflicher Gefahren über die in der Satzung des FDGB festgelegten Leistungen hinaus benötigten.

Weiter bei Wiki --> http://de.wikipedia.org/wiki/FAKULTA_%28FDGB%29

Gruß Andreas
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon vs1400 » 6. August 2013, 21:13

hi Andreas,
die gibt es noch immer http://www.guv-fakulta.de/ und ich empfehle sie jedem, der in meiner branche unterwegs ist bzw. neu anfängt.

gruß vom Torsten [hallo]
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon Hausfreund » 6. August 2013, 21:42

OT

Hallo Wosch!

Danke für Deinen freundlichen Gruß, den ich (vorerst noch anonym) gern erwidere! Ich habe durchaus Respekt vor Deiner mutigen persönlichen Lebensentscheidung. Das war 1962, vor über 50 Jahren also, und ich nehme an, daß Du nicht dabei stehengeblieben bist. Wir sind etwa ähnlich alt und ich habe in dieser langen Zeit manche neue Erkenntnis hinzugewinnen müssen. Du sicher auch.

Von daher kann ich den Hinweisen auf einen "Stinkefinger" oder "thematische Abweichungen" nicht ganz folgen. Ich würde mich freuen, wenn wir uns künftig zur Sache selber weiter austauschen. :-)

mfG
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon andr.k » 6. August 2013, 21:59

Hausfreund hat geschrieben:OT

Hallo Wosch!

Danke für Deinen freundlichen Gruß, den ich (vorerst noch anonym) gern erwidere! Ich habe durchaus Respekt vor Deiner mutigen persönlichen Lebensentscheidung. Das war 1962, vor über 50 Jahren also, und ich nehme an, daß Du nicht dabei stehengeblieben bist. Wir sind etwa ähnlich alt und ich habe in dieser langen Zeit manche neue Erkenntnis hinzugewinnen müssen. Du sicher auch.

Von daher kann ich den Hinweisen auf einen "Stinkefinger" oder "thematische Abweichungen" nicht ganz folgen. Ich würde mich freuen, wenn wir uns künftig zur Sache selber weiter austauschen. :-)

mfG


@Hausfreund, schau mal... Zitat: "augenzeuge".

Aus gegebenem Anlass:
Bitte versuche bei deinen Beiträgen das Thema mehr zu beachten! Ansonsten zerstörst du die Themen. Danke für dein Verständnis!!

Und nein, ich bin nicht der einzige User, dem das aufgefallen ist.
AZ


Merci [wink]

Andreas
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon Hausfreund » 6. August 2013, 22:35

andr 88-1 hat geschrieben:@Hausfreund, schau mal... Zitat: "augenzeuge".
Aus gegebenem Anlass:
Bitte versuche bei deinen Beiträgen das Thema mehr zu beachten! Ansonsten zerstörst du die Themen. Danke für dein Verständnis!!
Und nein, ich bin nicht der einzige User, dem das aufgefallen ist. AZ


Merci [wink]
Andreas

Hallo Andreas!

Leider verstehe ich bei Deiner kryptischen Standard - Bemerkung nur "Bahnhof". Hast Du hier admimistrative Vollmachten - dann sage es bitte klar und deutlich! Verstoße ich mit meinen "zerstörerischen" Bemerkungen gegen irgendwelche Forenregeln - dann sage es bitte klar und deutlich! (Gern auch PN)

Und falls es gegen irgendwelche Forenregeln verstoßen sollte, daß ich meinetwegen beim Thema "Freier Deutscher Gewerkschaftsbund" auch einen Bezug zur "Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft" herstelle, dann, Entschuldigung, bleibt mir nur noch ein herzhaftes Lachen. :-)

Mit einem freundlichen Gruß!
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon Interessierter » 7. August 2013, 09:27

Der FDGB hatte auch eine Tageszeitung über die man 1991 dieses lesen konnte:

Erfolgreicher Widerstand

Die frühere Tageszeitung des FDGB wird von einem Seifmade-Unternehmer gerettet


Von Peter Christ

Als Harry Tisch noch den Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) in der seligen DDR kommandierte, war die Tribüne eine große Tageszeitung. Fünfmal die Woche erklärte sie in bis zu 460 000 Exemplaren die Weltsicht von Partei und Gewerkschaftsbonzen, ihr Chefredakteur gehörte als geborenes Mitglied dem Präsidium des FDGB an, für Gewerkschaftsfunktionäre in den Betrieben war das Blatt Pflichtlektüre.

Mit der Wende in der DDR wurde alles anders. Harry Tisch, einst als Mitglied im Politbüro der SED einer der mächtigsten und bestgehaßten Männer in der DDR, mußte ins Gefängnis. Nun steht er vor Gericht, weil er den Dachverband der Gewerkschaften um hundert Millionen Mark geschädigt und sich bereichert haben soll. Und ein privater Unternehmer, in den Augen der Altgenossen ein Klassenfeind also, rettet die einst stolze Gewerkschaftszeitung vor dem Untergang und sichert so siebzig Arbeitsplätze von Redakteuren und technischem Personal – verkehrte Welt.

Denn die Gewerkschaften, genauer: deren Nachlaßverwalter und die ihnen unterstehenden Geschäftsführer der Verlagsgruppe, in der unter anderem die Tribüne erscheint, haben in der ganzen Angelegenheit agiert wie hilflose Karikatur-Kapitalisten, beinahe so, wie es dem Bild vom Unternehmer in der früheren DDR entsprach.

http://www.zeit.de/1991/07/erfolgreicher-widerstand

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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon andr.k » 8. August 2013, 22:51

Hausfreund hat geschrieben:
andr 88-1 hat geschrieben:@Hausfreund, schau mal... Zitat: "augenzeuge".
Aus gegebenem Anlass:
Bitte versuche bei deinen Beiträgen das Thema mehr zu beachten! Ansonsten zerstörst du die Themen. Danke für dein Verständnis!!
Und nein, ich bin nicht der einzige User, dem das aufgefallen ist. AZ


Merci [wink]
Andreas

Hallo Andreas!

Leider verstehe ich bei Deiner kryptischen Standard - Bemerkung nur "Bahnhof". Hast Du hier admimistrative Vollmachten - dann sage es bitte klar und deutlich! Verstoße ich mit meinen "zerstörerischen" Bemerkungen gegen irgendwelche Forenregeln - dann sage es bitte klar und deutlich! (Gern auch PN)

Und falls es gegen irgendwelche Forenregeln verstoßen sollte, daß ich meinetwegen beim Thema "Freier Deutscher Gewerkschaftsbund" auch einen Bezug zur "Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft" herstelle, dann, Entschuldigung, bleibt mir nur noch ein herzhaftes Lachen. :-)

Mit einem freundlichen Gruß!



Das Leben kann so einfach sein, wenn man denken kann.
Aber das wirst du Tho.., äh, Hausfreund, der Du ja so viel rumgekommen bist, ja aus dem ff beherrschen können.

AK
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon zoll » 20. März 2016, 16:02

Ich bin neu hier und war vor meiner Pensionierung lange Jahre Zollbeamter und Mitglied einer Gewerkschaft.

Bevor ich Zöllner wurde habe ich auch einen "anständigen" Beruf gelernt, nämlich Automechaniker bei einem untergegangenen LKW und Bushersteller. Dort war die Gewerkschaft IGM stark vertreten und der Betriebsrat ein mächtiges Werkzeug. Von dort kamen auch starke Impulse, die unter anderem darin bestanden,zu Besuchen in der DDR beim FDGB eingeladen zu werden.
Zweimal habe ich daran teilgenommen und war beeindruckt, mit welchem Aufwand die westdeutschen Gewerkschafter behandelt wurden.
Welchen Zweck dieser Aufwand hatte habe ich erst später gemerkt.
zoll
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon Spartacus » 20. März 2016, 16:08

Welchen Zweck dieser Aufwand hatte habe ich erst später gemerkt.


Schön das du es gemerkt hast und wenn du uns nun noch erklärst, was deine Erkenntnisse sind?

Danke

Sparta


Ich bin stolz darauf, kein Smartdingsbums zu besitzen

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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon ratata » 20. März 2016, 16:52

Von dort kamen auch starke Impulse, die unter anderem darin bestanden,zu Besuchen in der DDR beim FDGB eingeladen zu werden.
Zweimal habe ich daran teilgenommen und war beeindruckt, mit welchem Aufwand die westdeutschen Gewerkschafter behandelt wurden.
Welchen Zweck dieser Aufwand hatte habe ich erst später gemerkt.
zoll
Schön wäre es zu erfahren , wie dein Eindruck vom Besuch beim FDGB war . ratata
Lieber Zoll [wink]
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon augenzeuge » 20. März 2016, 17:42

zoll hat geschrieben:Ich bin neu hier und war vor meiner Pensionierung lange Jahre Zollbeamter und Mitglied einer Gewerkschaft.

zoll


Wärst du so nett und schreibst deine Vorstellung noch mal? Bitte hier:
viewforum.php?f=20

AZ

[hallo]
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon zoll » 5. April 2016, 14:05

Spartacus hat geschrieben:
Welchen Zweck dieser Aufwand hatte habe ich erst später gemerkt.


Schön das du es gemerkt hast und wenn du uns nun noch erklärst, was deine Erkenntnisse sind?

Danke

Sparta

Gerne. Ich bekam persönliche Briefe von Leuten die mir völlig unbekannt waren, die aber alle so taten als würden sie mich kennen oder noch besser, als ob ich mit denen am Thresen in einer Magdeburger Eckkneipe gestanden hätte und über Fußball gesprochen hätte.
Und Propagandamaterial haben sie mir nach Hause geschickt.
Eines Tages wurde es mir zu viel. Ich war schon Soldat und habe den ganzen Müll beim Spieß abgegeben, danach hat die Brief- und Propagandaflut aufgehört. Wer da wohl dran gedreht hat?
zoll
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon Merkur » 5. April 2016, 15:04

zoll hat geschrieben: Wer da wohl dran gedreht hat?
zoll


Das war bestimmt der Oberst Krase vom MAD. [grins]
Der hat in die Hauptstadt der DDR durchgegeben, dass damit aufgehört werden soll.
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon augenzeuge » 5. April 2016, 15:26

Merkur hat geschrieben:
zoll hat geschrieben: Wer da wohl dran gedreht hat?
zoll


Das war bestimmt der Oberst Krase vom MAD. [grins]
Der hat in die Hauptstadt der DDR durchgegeben, dass damit aufgehört werden soll.


Aber dort hat er sich ganz sicher mit Fiedler gemeldet.... [grins]
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Re: Der " Freie Deutsche Gewerkschaftsbund "

Beitragvon zoll » 12. Mai 2016, 22:59

ratata hat geschrieben:Von dort kamen auch starke Impulse, die unter anderem darin bestanden,zu Besuchen in der DDR beim FDGB eingeladen zu werden.
Zweimal habe ich daran teilgenommen und war beeindruckt, mit welchem Aufwand die westdeutschen Gewerkschafter behandelt wurden.
Welchen Zweck dieser Aufwand hatte habe ich erst später gemerkt.
zoll
Schön wäre es zu erfahren , wie dein Eindruck vom Besuch beim FDGB war . ratata
Lieber Zoll [wink]


Günther, dann will ich das mal beschreiben.

Es war 1958. Die Bundesrepublik baute schon auf, die JP sangen "Bau auf freie deutsche Jugend bau auf" und die Sowjets bauten die DDR immer noch ab. Das war der Zustand und den sah man auch. Da konnten die ganzen schönen Reden von FDGBlern nichts retten. Der Mangel war an jeder Straßenecke zu sehen. Die Eisenbahn und die Straßenbahn in Magdeburg war Vorkriegsmodell, zwar repariert aber doch sehr ramponiert.
Die Funktionäre haben auch garnicht versucht uns irgendwie zu überzeugen, da gab es nicht was uns Westdeutsche Jugendliche überzeugen konnte. Einzig die Preise imponierten uns. Mir tut heute noch der Betreuer des FDGB leid, der aus irgendeinem Bergwerk abgeordnet wurde und uns Bengels irgendetwas über den Sozialismus verklickern wollte. Vergebliche Liebesmüh. Später bekam ich auch noch private Post aus der Zone. Irgend welche Anbiederungsversuche, Kontaktaufnahme, was weiß ich.

Das wars was mir so in Erinnerung geblieben ist.

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