Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Volker Zottmann » 10. Juni 2015, 12:43

karnak hat geschrieben:Wenn dann nur ganz früher und dann hieß es Staatsangehörigkeit DDR, Nationalität deutsch und das wäre dann exakt.


Nein Du hast recht Kristian. Hieß immer schon Staatsangehörigkeit DDR, Nationalität deutsch

Gruß Volker
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon karnak » 10. Juni 2015, 12:46

Interessierter hat geschrieben:Nur weil in der Ostzone/DDR ein anderes politisches System eingeführt wurde, besser gesagt unter Zwang eingeführt wurde, änderte sich die Nationenzugehörigkeit ?

Das hätten die Genossen sicherlich gerne so gehabt; aber blieb dann ja gottseidank auch nur eine der vielen Wunschvorstellungen. Das Mitarbeiter des MfS sich nicht mehr als Bürger der Deutschen Nation fühlten, will ich nicht bestreiten; aber die große Mehrheit der Bürger der DDR fühlten sich immer als Menschen einer Deutschen Nation.

Das brachten sie überdeutlich 1989/90 zum Ausdruck, als sie sich FREI äussern konnten.

Nachdem sich 1948 erst die Bundesrepublik und dann die DDR gegründet hat gab es diesen vorherigen Staat nicht mehr,logisch also auch nicht mehr diese eine Staatsangehörigkeit.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon karnak » 10. Juni 2015, 12:47

Volker Zottmann hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Wenn dann nur ganz früher und dann hieß es Staatsangehörigkeit DDR, Nationalität deutsch und das wäre dann exakt.


Nein Du hast recht Kristian. Hieß immer schon Staatsangehörigkeit DDR, Nationalität deutsch

Gruß Volker

Danke, und die Partei hat immer recht. [grin]
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon pentium » 10. Juni 2015, 13:09

Sirius hat geschrieben:
Dann erweitere bitte Deine Beispiele um den deutschsprachigen Teil der Schweiz. Und auch noch um Österreich im Jahr 1865 und heute.


Auch Meister Zimmermann schlägt einmal daneben. Mein Beispiel mit der Schweiz ist falsch, wie ich gerade erfahren musste. Nationalität Schweiz, man ordnet sich über die Sprache zu, also Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch als Muttersprache. Sorry!

Österreich 1865? Habe ich da was verpaß im Kaisertum Österreich , @Sirius?

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Interessierter » 10. Juni 2015, 13:17

Zitat karnak:
Auch das ist alles emotionaler Quark, die DDR war ein souveräner Staat, aus staatsrechtlicher Sicht, Ende und aus und egal ob es eine Diktatur war.


Weder die BRD noch die DDR waren in staatsrechtlicher Sicht souverän. Oder wolltest Du etwa behaupten, dass die DDR den Aufbau ihres Staates und seiner Organe gegen den Willen der SU betreiben konnte?

Nachdem sich 1948 erst die Bundesrepublik und dann die DDR gegründet hat gab es diesen vorherigen Staat nicht mehr,logisch also auch nicht mehr diese eine Staatsangehörigkeit.


Es geht hier nicht um die Staatsangehörigkeit sondern um die Nationenzugehörigkeit. Sollte die Bundesrepublik ein anderes politisches System bekommen und sich beispielsweise Sozialistische XY - Republik nennen, so bleibe ich trotzdem Deutscher. Die Staatsangehörigkeit hätte sich zwar geändert, aber nicht meine Zugehörigkeit zur Deutschen Nation.

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon pentium » 10. Juni 2015, 13:37

Beethoven hat geschrieben:Ich vermute, dass E.H. von zwei Staaten sprach und nicht von zwei Nationen.

Gruß


Dazu habe ich etwas gefunden und zwar in der Zeit-Onlinie vom 21. Februar 1975

Zitat:
Im SED-Zentralorgan „Neues Deutschland“ sind am Wochenende die DDR-Professoren Alfred Kosing und Walter Schmidt zu dem Schluß gekommen, daß es „trotz gleicher Nationalität“ zwei deutsche Nationen gebe – die sozialistische Nation in der DDR und die kapitalistische Nation in der Bundesrepublik:

Wie der Kapitalismus insgesamt die materiellen Voraussetzungen für eine höhere Form der gesellschaftlichen Organisation, für den Sozialismus, hervorbringt, so schafft er auch die Voraussetzungen für den Übergang zu einem höheren Typ der Nation, der sozialistischen Nation ...
Bestimmend für den Prozeß der Nationsbildung, für den historischen: Typ der Nation, für ihren Klassencharakter und ihre Entwicklungsrichtung ist die Gesamtheit der Sozialen Faktoren, die soziale, klassenmäßige Seite der Nation. Sie ist unmittelbar mit den Gesetzmäßigkeiten und grundlegenden Entwicklungsprozessen der jeweiligen ökonomischen Gesellschaftsformation verbunden.
Die ethnischen Faktoren, die Sprache, die Sitten, Gebräuche, Lebensgewohnheiten usw. sind zwar eine notwendige Seite der Nation und des Nationalen, aber sie sind nicht bestimmend...]

Wer will kann ja diese hochinteressante Begründung für die sozialistische Nation in der DDR hier weiter lesen:
http://www.zeit.de/1975/09/die-sed-unte ... ionalitaet

Es ist jedenfalls interessant welche Begründungen die beiden Professoren anführen. Trotz gleicher Nationalität haben sich also zwei Nationen...

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon karnak » 10. Juni 2015, 13:45

Interessierter hat geschrieben: Oder wolltest Du etwa behaupten, dass die DDR den Aufbau ihres Staates und seiner Organe gegen den Willen der SU betreiben konnte?


Da will ich Dir ja gerne recht geben, aber das war nicht mein Thema. Mein Thema hinsichtlich einer Souveränität der beiden deutschen Staaten war, wenn nun diesen beiden nicht völlig souverän waren,gegenüber ihren Besatzungsmächten, ob dann der eine nicht souveräne Staat ein Recht auf einen Alleinvertretungsanspruch über die Bürger des anderen nicht souveränen Staates hatte und das hatte er aus staatsrechtlicher Sicht definitiv nicht, egal ob der eine Diktatur war oder nicht.
Und ich könnte Dich jetzt fragen, ob die westlichen Besatzungsmächte in ihrem Teil des alten Deutschlands im Falle einer linken Wahlmehrheit den Aufbau einer sozialistischen Bundesrepublik geduldet hätten.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Interessierter » 10. Juni 2015, 13:53

Natürlich war das Dein Thema, denn Du hast behauptet, dass die DDR aus staatsrechtlicher Sicht souverän war. Mehr nicht.
Da mußt Du jetzt gar nicht mit dem Alleinvertretungsanspruch ein neues Fass aufmachen, obwohl man darüber auch trefflich und kontrovers diskutieren könnte.

Aber jetzt rufen erst einmal Kaffee und Kuchen..

[hallo]
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Beethoven » 10. Juni 2015, 13:58

[laugh] [grins] [ich auch] Du, der sich "Interessierter" nennender und diskutieren? Das schließt sich doch von selbst aus.

Trennung


Hi Pentium,

Dein Zitat steht schon ein paar Beiträge weiter oben und ich empfinde es als ausgesprochen an den Haaren herbei gezogen um nicht zu sagen "dumm".

@VZ - lies bitte noch mal. Ich bin der Meinung und schrieb das auch, dass wir, Ost wie West, eine Nation waren, jedoch unterschiedliche Staatsangehörigkeiten hatten.

Ich habe in meinem vorigen Leben so manchen Fragebogen ausfüllen müssen (für Sicherheitsüberprüfungen, für Zulassungen zu bestimmten Lehrgängen und zum Studium usw. usf.) und glaube mich zu erinnern, dass dort auch nach der Nationalität gefragt wurde. Dort setzte ich ein " D " ein und es gab nie Probleme damit.

Gruß
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon icke46 » 10. Juni 2015, 14:08

karnak hat geschrieben:Nachdem sich 1948 erst die Bundesrepublik und dann die DDR gegründet hat gab es diesen vorherigen Staat nicht mehr,logisch also auch nicht mehr diese eine Staatsangehörigkeit.


Habe ich was verpasst [ich auch] ? Bisher dachte ich immer, die beiden Staaten wären 1949 gegründet worden - Bundesrepublik 23.05., DDR 07.10.1949 [wink] .

Gruss

icke
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon pentium » 10. Juni 2015, 14:13

Beethoven hat geschrieben:
Hi Pentium,

Dein Zitat steht schon ein paar Beiträge weiter oben und ich empfinde es als ausgesprochen an den Haaren herbei gezogen um nicht zu sagen "dumm".

Gruß


Von mir ist dieses Zitat aber nicht, @Beethoven. Aber mal davon abgesehen, irgendwie musste man sich doch, damals in der DDR von den anderen Deutschen jenseits der Grenze unterscheiden können, so wurde eben jene soz. deutsche Nation erfunden und propagiert.

mfg
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon pentium » 10. Juni 2015, 14:15

icke46 hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Nachdem sich 1948 erst die Bundesrepublik und dann die DDR gegründet hat gab es diesen vorherigen Staat nicht mehr,logisch also auch nicht mehr diese eine Staatsangehörigkeit.


Habe ich was verpasst [ich auch] ? Bisher dachte ich immer, die beiden Staaten wären 1949 gegründet worden - Bundesrepublik 23.05., DDR 07.10.1949 [wink] .

Gruss

icke


Ist auch schon lange Geschichte, und auf ein Jahr kommt es da nicht so an. Man sollte da nicht so kleinlich sein...

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Volker Zottmann » 10. Juni 2015, 15:37

Beethoven hat geschrieben:[
@VZ - lies bitte noch mal. Ich bin der Meinung und schrieb das auch, dass wir, Ost wie West, eine Nation waren, jedoch unterschiedliche Staatsangehörigkeiten hatten.


Gruß


Ja das hast Du geschrieben und das ist ja die Ansicht der meisten von uns auch gewesen.
Du hast in Deinem Beitrag aber indirekt verlauten lassen, dass Dir Honeckers Einwurf mit der soz. Nation nicht bekannt war. Darauf bezog sich mein Schriebs.
Richtig gelesen hatten wir diesmal beide. Nur mit Deiner DDR-Politschulung in den 80ern haperte es offenbar. Sonst würdest Du Dich ja an den Humbug mit der sozialistischen Nation noch erinnern.Hoffentlich wirkt sich das im Nachhinein nicht rentenmindernd aus! [laugh]
Entschuldigend werten könnte man nur, wenn Du den Honecker nicht für voll genommen hast und sein Gestammel bewusst überhörtest. [ich auch]

Gruß Volker
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon augenzeuge » 10. Juni 2015, 16:14

karnak hat geschrieben:Man sollte erst mal davon ausgehen,dass das deutsche Volk ein elementares Interesse an der Einheit ihrer Nation hatte,aber doch nicht unbedingt die beiden Sieger-und Weltmächte UdSSR und USA. Gerade den USA ging doch das Glück der von ihnen befreiten Völker schon immer am A.. vorbei


Ich darf dich daran erinnern, dass die USA anfangs die einzige Siegermacht war, welche die Wiedervereinigung eindeutig aktiv unterstützte und sich gegen die anderen Sieger stellte.
Du kennst nicht das Miteinander zwischen Amerikanern und Deutschen, ich habe es in Berlin kennengelernt. Was du schreibst, steht im DDR-Geschichtsbuch, aber entspricht nicht dem realen Leben. Ich kann nur sagen, ich kannte in Berlin keinen Ami , dem es am A. vorbeiging.

karnak hat geschrieben:Einen Deutschen im Sinne einer Staatsangehörigkeit gab es nun mal 40 Jahre lang nicht...
Die Bundesrepublik hat im Artikel 116 des GG die Kategorie der deutschen Volkszugehörigkeit geschaffen, konnte sie ja auch gerne machen,aber das ist und bleibt nun mal nur eine ethnische Kategorie,


Natürlich gab es ihn. Abgeleitet vom Namen des Staates, BR Deutschland. Rechtlich verankert im Staatsangehörigkeitsgesetzes (StAG). Auch wenn du es falsch darstellst, die ethnisch bestimmte Kategorie gemäß Grundgesetz ist nicht mit der des deutschen Staatsangehörigen synonym! Das sind zwei verschiedene Schuhe.

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon karnak » 10. Juni 2015, 16:42

augenzeuge hat geschrieben:
Ich darf dich daran erinnern, dass die USA anfangs die einzige Siegermacht war, welche die Wiedervereinigung eindeutig aktiv unterstützte und sich gegen die anderen Sieger stellte.




AZ

1990 spielte das aber doch auch keine Rolle mehr, der kalte Krieg war gewonnen, da konnte man natürlich der Gute und Edle sein. Aber was wäre denn nun gewesen wenn es am Beginn der beiden deutschen Staaten zu einer linken Mehrheit in Westdeutschland gekommen wäre und die Gefahr eines entsprechenden Gesamtdeutschlands zur Diskussion gestanden hätte? Ich kann es Dir sagen, man hätte die demokratische Entscheidung wohl akzeptiert nur den Marshallplan etwas gekürzt und dann wäre schon alles seinen amerikanischen Gang gegangen.
Was das Zusammenleben der Amerikaner und Deutschen in Berlin angeht, ich will Dir das gerne glauben, aber von den Amerikanern rede ich nicht.
Und was die Bundesrepublik in ihre Gesetzbücher geschrieben hat zum Thema wer für die deutschen Gebiete zuständig ist war ihre Sache und nebenbei eine Unverschämtheit, denn für die Gebiete die eine Weile nicht zu diesem BR Deutschland gehörten musste das noch lange nicht gelten. Ich weiß gar nicht wie man auf die Idee kommen konnte sich das anzumaßen.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon augenzeuge » 10. Juni 2015, 16:54

karnak hat geschrieben:Und was die Bundesrepublik in ihre Gesetzbücher geschrieben hat zum Thema wer für die deutschen Gebiete zuständig ist war ihre Sache und nebenbei eine Unverschämtheit, denn für die Gebiete die eine Weile nicht zu diesem BR Deutschland gehörten musste das noch lange nicht gelten. Ich weiß gar nicht wie man auf die Idee kommen konnte sich das anzumaßen.


Wenn die BRD der offizielle Nachfolger des 3. Reiches war, mit allen Pflichten und Rechten, z.B. auch für den Holocaust, einstehen musste, so ist es keine Anmaßung, dies festzuschreiben. Schon gar nicht, wenn dies von den Siegermächten noch unterstützt wird. Ich sehe es sogar als Pflicht an, dass man zu seiner Verantwortung für die Menschen der verlorenen deutschen Gebiete stand/ steht. Denn wer kümmerte sich sonst um sie? War es denn Recht, dass sie die Hauptlast der Folgen tragen mussten? Außerdem hat man immer gesagt, wir nehmen niemanden seine Staatsbürgerschaft weg, wir bieten lediglich unsere an. Nur gut, dass man hier so hartnäckig war.

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon pentium » 10. Juni 2015, 17:01

karnak hat geschrieben:
Einen Deutschen im Sinne einer Staatsangehörigkeit gab es nun mal 40 Jahre lang nicht...
Die Bundesrepublik hat im Artikel 116 des GG die Kategorie der deutschen Volkszugehörigkeit geschaffen, konnte sie ja auch gerne machen,aber das ist und bleibt nun mal nur eine ethnische Kategorie...

Stimmt so nicht!
Die deutsche Staatsangehörigkeit wurde nach dem 2.Weltkrieg nicht abgeschafft. Wer im Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit war, blieb nach dem Willen der Besatzungsmächte auch nach Kriegsende Deutscher, sofern sie auf Geburt oder freiwilliger Einbürgerung beruhte. Das Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz von 1913 wurde nich aufgehoben. Die Alliierten schufen damit wieder die einheitliche deutsche Staatsbürgerschaft an Stelle der rassistisch abgestuften der NS-Zeit. Der Name dieses Gesetzes wurde nach der Gründung der Bundesrepublik und der DDR in beiden Staaten beibehalten.

In der DDR galt das Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz bis 1967. Die Verfassung der DDR von 1949 kannte ausdrücklich nur eine deutsche Staatsangehörigkeit, in den DDR-Ausweispapieren und Reisepässen stand „Staatsangehörigkeit: Deutsch“. 1967 führte die DDR dann aber mit dem Gesetz über die Staatsbürgerschaft der Deutschen Demokratischen Republik[64] eine eigene Staatsangehörigkeit ein, die alle Deutschen umfasste, die bei Gründung der DDR auf deren Territorium wohnten...

Im Gegensatz zur DDR seit 1967 hielt die Bundesrepublik Deutschland immer an der einheitlichen deutschen Staatsangehörigkeit (Reichsangehörigkeit) fest, sodass nach bundesdeutschem Recht auch DDR-Bürger deutsche Staatsangehörige waren.

quelle: Wiki

Also sollte man die 40 Jahre ohne Deutsche Staatsangehörigkeit doch noch einmal überdenken. Und Ethnie (altgriechisch éthnos „[fremdes] Volk, Volkszugehörige“) ist in der Ethnologie oder Völkerkunde eine abgrenzbare Menschengruppe (eine Populationen von Menschen) mit einer gemeinsamen Herkunft, Sprache und Kultur. Aus dieser Gemeinsamkeit entwickelt sich zumeist ein Selbstverständnis und Gemeinschaftsgefühl bzw. eine eigenständige Identität als Volk oder Volksgruppe.

Anders gesagt, auch nach der Gründung der DDR lebten hier Deutsche oder was unterschied den diesen DDR-Deutschen vom BRD-Deutschen? Die Sprache? Wohl kaum! Die Kultur? Die gemeinsame Geschichte?....

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon karnak » 11. Juni 2015, 09:52

Bleibt also die Frage was nun mit der DDR Staatsbürgerschaft war, durfte es die geben oder war die dann eine Anmaßung?
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon pentium » 11. Juni 2015, 10:01

karnak hat geschrieben:Bleibt also die Frage was nun mit der DDR Staatsbürgerschaft war, durfte es die geben oder war die dann eine Anmaßung?


Falsche Frage, @Karnak. Wozu, ist eigentlich die richtige Frage? Was hätte uns als DDR-Bürger verändert, wenn wir auch nach 1967 noch „Staatsangehörigkeit: Deutsch“ in den Ausweisen stehen gehabt hätten?

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Nostalgiker » 11. Juni 2015, 10:22

Vielleicht versucht man erstmal sich die Begriffseklärungen/Definitionen zu Nation, Nationölität und Staatsbürgerschaft durchzulesen bevor man hier weiter völlig Ahnungslos im Nebel herumstochert .....


Thoth

PS.: Habe die einfachsten Erläuterungen herausgesucht, möchte doch die Experten und sowieso Alleswisser nicht vor den Kopf stoßen .....
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon pentium » 11. Juni 2015, 10:34

Thoth hat geschrieben:Vielleicht versucht man erstmal sich die Begriffseklärungen/Definitionen zu Nation, Nationölität und Staatsbürgerschaft durchzulesen bevor man hier weiter völlig Ahnungslos im Nebel herumstochert .....


Thoth

PS.: Habe die einfachsten Erläuterungen herausgesucht, möchte doch die Experten und sowieso Alleswisser nicht vor den Kopf stoßen .....


Ja Thoth, du superschlau und wir alle doof!
Statt hier diese Wiki-Links einzustellen, hätte ich von einem Oberlehrer schon eine eigene Erklärung zu den o.g. Begriffen erwartet! Oder sollten deine Kenntnisse zu dieser Materie auch eher rudimentär sein?

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Nostalgiker » 11. Juni 2015, 10:41

pentium, warum so angepisst?
Wenn du dich mit dem Thema beschäftigen würdest dann hättest du schnell gemerkt das dies nicht so schnell mit ein, zwei Larifari-Sätzen abgehandelt ist.
Nach deiner emotionalen Keule zu schließen ist sind die "Doofen" hier, dich eingeschlossen, nicht bereit weniger Doof zu werden sondern lieber weiter Sülze abzusondern wie es bereits in vielen Beiträgen zum Thema geschah.

Thoth
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon pentium » 11. Juni 2015, 10:53

Thoth hat geschrieben:pentium, warum so angepisst?
Wenn du dich mit dem Thema beschäftigen würdest dann hättest du schnell gemerkt das dies nicht so schnell mit ein, zwei Larifari-Sätzen abgehandelt ist.
Nach deiner emotionalen Keule zu schließen ist sind die "Doofen" hier, dich eingeschlossen, nicht bereit weniger Doof zu werden sondern lieber weiter Sülze abzusondern wie es bereits in vielen Beiträgen zum Thema geschah.

Thoth


Thoth, ich bin nicht angepisst! Ich erwarte eben nur konstruktive Kritik von einem der hier den Oberlehrer gibt! Wobei Oberlehrer auch wieder falsch ist, denn eigentlich kommt ja statt, eben jenem alles erklärenden Beitrag von dir wieder nur heiße Luft. Was ist denn nun "Sülze" in den Beiträgen? Wenn du dich so gut mit dieser Thematik auskennst, dann erkläre doch bitte mal den hier Unwissenden den Begriff der Nation oder in kurzen Sätzen, ab wann man von einer "Deutschen Nation" überhaupt reden kann? Ab wann gibt es den "Modernen Staatsbürger" und wie ist dass nun mit der Nationalität?

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Nostalgiker » 11. Juni 2015, 11:05

pentium, ich bin hier nicht der Erklärbär im Forum.

Wenn du den Verweis auf Wiki als Oberlehrerhaft einstufst kann dir auch eine Verona nicht mehr helfen.

Thoth

Selbst der Eintrag zum Thema beginnt auf der entsprechenden Seite der bpb mit folgendem Satz: Es gibt keinen allgemein anerkannten und eindeutigen Begriff der Nation, noch weniger der dt. Nation und dann geht es munter fünf WebSeiten weiter zum Begriff Nation und speziell deutsche Nation.

Wozu soll ich mir deiner Meinung nach die Mühe machen und Zeit aufwenden für einen Beitrag?
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon pentium » 11. Juni 2015, 11:15

Thoth hat geschrieben:pentium, ich bin hier nicht der Erklärbär im Forum.

Wenn du den Verweis auf Wiki als Oberlehrerhaft einstufst kann dir auch eine Verona nicht mehr helfen.

Thoth

Selbst der Eintrag zum Thema beginnt auf der entsprechenden Seite der bpb mit folgendem Satz: Es gibt keinen allgemein anerkannten und eindeutigen Begriff der Nation, noch weniger der dt. Nation und dann geht es munter fünf WebSeiten weiter zum Begriff Nation und speziell deutsche Nation.

Wozu soll ich mir deiner Meinung nach die Mühe machen und Zeit aufwenden für einen Beitrag?


Ich sage es doch Thoth, nur warme Luft! Was heist hier warme Luft, es ist ein Lüftchen! Wenn man sich hier hinstellt und behauptet, es wird nur Sülze geschrieben und Ihr anderen habt ja überhaupt keine Ahnung, dann erwarte ich schon einen "Erklärbär", aber es kommt nichts konstruktives aus deiner Richtung!

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*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Nostalgiker » 11. Juni 2015, 11:40

Möchtest du dich mit mir zanken weil du dich in Interpretationen ergehst über Dinge welche ich weder geschrieben noch angedeutet habe.

Wenn du hier den Interessierten 2.0 geben möchtest, bitte.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon pentium » 11. Juni 2015, 11:49

Thoth hat geschrieben:Möchtest du dich mit mir zanken weil du dich in Interpretationen ergehst über Dinge welche ich weder geschrieben noch angedeutet habe.

Wenn du hier den Interessierten 2.0 geben möchtest, bitte.


Zanken? Nicht doch, Thoth. Ich pflege mich in Internetforen selten zu zanken. Ich erwarte eben nur eine konstruktive Kritik auf Beiträge anderer User. Und nicht ein paar Sätze ins Forum geschleudert und den Verweis auf ein paar Wiki-Artikel. Bis jetzt weiß ich immer noch nicht, was denn nun Sülze ist?

mfg
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Nostalgiker » 11. Juni 2015, 12:12

pentium, erzähl doch deinen letzten Satz zur Abwechslung mal einem Interessierten. Er wird dich dafür lieben und in seine Abendgebete einschließen .....
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon augenzeuge » 11. Juni 2015, 12:13

karnak hat geschrieben:Bleibt also die Frage was nun mit der DDR Staatsbürgerschaft war, durfte es die geben oder war die dann eine Anmaßung?


Wieso bleibt die Frage? Sie durfte es geben. Ihre Bedeutung und Anerkennung war jedoch begrenzt. Jedoch nicht in den Ländern, die der DDR Bürger problemlos besuchen durfte. Daher merkte er es praktisch nicht.... [grins]

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon karnak » 11. Juni 2015, 14:20

pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Bleibt also die Frage was nun mit der DDR Staatsbürgerschaft war, durfte es die geben oder war die dann eine Anmaßung?


Falsche Frage, @Karnak. Wozu, ist eigentlich die richtige Frage? Was hätte uns als DDR-Bürger verändert, wenn wir auch nach 1967 noch „Staatsangehörigkeit: Deutsch“ in den Ausweisen stehen gehabt hätten?

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[flash] Ich fass es nicht, heute könnte und ist es mir eigentlich wurst egal, aber eine derartige bundesdeutsche Arroganz ist fast nicht zu überbieten. So eine Erklärung sollten wir damals als richtig und logisch und einsehbar akzeptieren und hinnehmen? Und damit meine ich nicht unbedingt nur die 80 000 Stasi Hansel und 2,5 Millionen SED-Mitglieder.
Gab es eigentlich noch ein anderes Land auf dieser Erde, dass einen derartigen Unsinn verkündet hat, erst mal egal ob es das Land staatsrechtlich anerkannt hat oder nicht, unter anderem mit der Aufnahme von diplomatischen Beziehungen oder hatte man nur in der Bundesrepublik so eine Meise.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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