Wahlen in der DDR

Wahlen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 30. Dezember 2012, 08:23

Im Rahmen eines Projektes haben Auszubildende des Bundesarchivs im Beruf "Fachangestellte/er für Medien- und Informationsdienste" typische Wahlunterlagen aus den Beständen zusammengetragen und eine Online-Galerie über "Wahlen in der DDR" erstellt.


Eine Wahlperiode betrug zunächst vier Jahre, ausgenommen die 3. Wahlperiode, die durch eine verschobene Wahl verlängert wurde. Mit der Verfassungsänderung 1974 wurde die Wahlperiode auf fünf Jahre festgesetzt. Wahlberechtigt waren DDR-Bürger, die das 21. Lebensjahr vollendet hatten. Ab 1974 wurde das Alter der Wählbarkeit auf das 18. Lebensjahr gesenkt.

Die Volkskammer als oberstes Organ der Staatsmacht wählte den Präsidenten der DDR, die Mitglieder des Staatsrates und des Ministerrates der DDR sowie die Richter des Obersten Gerichts und der Generalstaatsanwaltschaft. Das Amt des Präsidenten der DDR wurde nach dem Tod von Wilhelm Pieck 1960 nicht mehr vergeben.

Wahlen hatten in der DDR einen anderen politischen Stellenwert als in Staaten mit einem parlamentarisch-demokratischen Regierungssystem. Eine Wahl im Sinne einer Auswahl zwischen mehreren, miteinander konkurrierenden Parteien, ihren Programmen und ihren Zielvorstellungen fand nicht statt.

Träger der Wahlen in der DDR war die Nationale Front, die die verschiedenen Parteien und Massenorganisationen vor Ort koordinierte. Die Kandidatenvorschläge wurden zu einer gemeinsamen Liste der Nationalen Front zusammengeführt. Bevor ein Kandidat auf diese Liste gesetzt wurde, musste er laut Wahlrecht in seinem Betrieb/Arbeitskollektiv geprüft werden. Bei Ablehnung konnte er nicht nominiert werden. Der eigentliche Wahlvorgang bestand dann nur noch in der Bestätigung der Wahlvorschläge (Einheitslisten der Nationalen Front).
Die hier gezeigten Dokumente stellen eine Auswahl an Wahlunterlagen der 1. bis 9. Wahlperiode aus den Jahren 1950-1989 dar und geben einen ersten Einblick in die besondere Thematik. Sie bilden eine wertvolle Quelle und dokumentieren das Wahlsystem in der DDR, in dem die Bürger eigentlich keine Wahl hatten, sondern einzig und allein ein bestehendes Herrschaftssystem sicherten.
Bei den Kommunalwahlen 1989 übten erstmals oppositionelle Gruppen Kritik am Wahlverfahren und fordern freie, demokratische Wahlen. In Ost-Berlin und anderen Orten organisierten sie am Tag der Wahl eine Wahlkontrolle und beteiligten sich in verschiedenen Wahllokalen an der öffentlichen Auszählung der Stimmen. An verschiedenen Orten fanden Wahlkontrollen statt mit dem Ziel, einen Wahlbetrug nachzuweisen. Die Ergebnisse der Wahlbeobachter wurden schriftlich festgehalten und zeigten den staatlichen Wahlbetrug auf. 1990 folgte dann die erste (und letzte) freie, demokratische Wahl in der Geschichte der DDR.

Mehr dazu und Wahldokumente hier:

http://www.bundesarchiv.de/oeffentlichk ... ex.html.de
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Huf » 30. Dezember 2012, 09:49

Guten Morgen @Wilfried, was möchtest Du uns mit Deinem Eingangsbeitrag sagen?
Als ehem DDR-Bürger kann ich mich noch sehr gut an diese Propagandavorstellungen erinnern, wehe aber, Du bist nicht erschienen.

VG Huf [hallo]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Nostalgiker » 30. Dezember 2012, 09:54

"Mit der Verfassungsänderung 1974 wurde die Wahlperiode auf fünf Jahre festgesetzt. Wahlberechtigt waren DDR-Bürger, die das 21. Lebensjahr vollendet hatten. Ab 1974 wurde das Alter der Wählbarkeit auf das 18. Lebensjahr gesenkt."

Was stimmt an dieser Aussage nicht?


Kleine Hilfestellung:

Verfassung der DDR vom 7. Oktober 1949

ARTIKEL 52

(1) Wahlberechtigt sind alle Bürger, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
(2) Wählbar ist jeder Bürger, der das 21. Lebensjahr vollendet hat.

In dieser Verfassung von 1949 wird noch eine Alterstrennung zwischen aktivem und passiven Wahlrecht gemacht.

Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik

vom 6. April 1968

A b s c h n i t t II
Bürger und Gemeinschaften in der sozialistischen Gesellschaft

K a p i t e l 1
Grundrechte und Grundpflichten der Bürger

Artikel 22

(1) Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik, der am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat, ist wahlberechtigt.
(2) Jeder Bürger kann in die örtlichen Volksvertretungen gewählt werden, wenn er am Wahltage das 18. Lebensjahr vollendet hat. Er kann in die Volkskammer gewählt werden, wenn er am Wahltage das 21. Lebensjahr vollendet hat.

Aktive und passive Wahlrecht sind gleich auf der Ebene Kreis/Bezirk. Einzig zur Wahl in die Volkskammer gibt es noch den Alterssplitt.

Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik

vom 6. April 1968
(in der Fassung vom 7. Oktober 1974)

Abschnitt II
Bürger und Gemeinschaften in der sozialistischen Gesellschaft

Kapitel 1
Grundrechte und Grundpflichten der Bürger

Artikel 22
1 Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik, der am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat, ist wahlberechtigt.
2 Jeder Bürger kann in die Volkskammer und in die örtlichen Volksvertretungen gewählt werden, wenn er am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat.
3 Die Leitung der Wahlen durch demokratisch gebildete Wahlkommissionen, die Volksaussprache über die Grundfragen der Politik und die Aufstellung und Prüfung der Kandidaten durch die Wähler sind unverzichtbare sozialistische Wahlprinzipien.


Alterssplitt beim aktiven und passiven Wahlrecht für alle Ebenen aufgehoben.

________________________________________________________________
So sind sie die "interessierten" Auszubildenden im Bundesarchiv, mal ein wenig husch, husch im Internet, da ein Klick, dort ein Klick, da einen Zettel dort einen Zettel aus dem Archiv gekramt.
Vielleicht hätten sie mal die verschiedenen Verfassungen der DDR lesen sollen und/oder diesen Link: Wahlsystem der DDR-Volkskammerwahlen

Da steht es auch groß und dick:

Aktives und passives Wahlrecht

Wahlberechtigt war jeder Staatsbürger der DDR, der das 18. Lebensjahr vollendet hat. Wählbar war von der 1. bis zur 6. Wahlperiode jeder DDR-Bürger ab Vollendung des 21. Lebensjahres. Durch Änderung der Verfassung der DDR am 7. Oktober 1974 und der Anpassung des Wahlgesetzes der DDR wurde das Alter der Wählbarkeit auf das 18. Lebensjahr gesenkt.

Auch das lesen der entsprechenden Wahlgesetzte zur Volkskammer hätte, was unter anderem das Wahlalter betrifft, einige Erkenntnisse bringen können.

Fazit: Thema verfehlt.
Erstaunlich das das Bundesarchiv solche schlampige Recherche auf seiner eigenen Homepage veröffentlicht. Gewollte Desinformation?

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 30. Dezember 2012, 13:40

Ich als Bürger der alten BRD, habe an den sogenannten Wahlen in der DDR nie teilgenommen. Daher war auch besonders die Galerie der alten Wahldokumente sehr interessant und ich gehe davon aus, das evtl. auch andere diese Dokumente noch nicht gesehen haben.

Wenn sich dann die Azubis im Alter für das aktive Wahlrecht vergaloppieren, ihnen gleich Schlampigkeit zu unterstellen und mutzumaßen, daß es auch bewußte Desinformation des Bundesarchivs sein könnte, so kann der User, der diese Meinung vertritt auch sicher erklären, welchen Nutzen denn WER davon hätte?

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 4. Juli 2013, 09:19

Da ein neunmalkluger User im Mitgliederbereich die Zustimmungsmöglichkeit zur SED - Politik meint als " Wahlen " bezeichnen zu können, habe ich einmal diesen Thread wieder aus der Versenkung hervorgeholt, um noch einmal auszudrücken, daß die " Wahlen " in der DDR nichts mit einer freien und geheimen Wahl zu tun hatten .

Aber immerhin legen sie das Demokratieverständnis dieses Users offen, indem er versucht Bußgelder, die es in wenigen Staaten bei einer Nichteilnahme an Wahlen, zu zahlen gilt, mit dem gewaltigen Druck der auf DDR - Bürger ausgeübt wurde, zu vergleichen. Ganz zu schweigen vom permanenten Wahlbetrug.

Hier nocheinmal ein paar aberwitzige Wahlergebnisse:

Wahlergebnisse der Volkskammerwahlen
Wahljahr Wahlbeteiligung Ja-Stimmen
1950 98,53% 99,72%
1954 99,77% 99,99%
1958 99,95% 100,34%
1963 99,99% 101,75%
1967 100,01% 102,88%

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon SkinnyTrucky » 4. Juli 2013, 09:37

Die einzige Wahl, die ich in der DDR mitgemacht hab, war die in '89....

....zuvor wurde im Westfernsehen erklärt, wie man mit NEIN stimmen konnte und das tat ich dann auch so wie beschrieben....dazu musste ich die Wahlkabine aufsuchen und oh wunder, lag dort nur ein Bleistift drin....ein Schelm, der Böses dabei denkt....

....naja, ich nahm den Bleistift und strich jeden einzelnen Namen auf dem Stimzettel fleissig durch....so richtig schön, das ein Radieren danach schwierig wird....eigendlich dumm von mir, das ich kein Kulli mitgenommen hatte....naja, jedenfalls konnte die Wahlkomission akustisch daran teilnehmen, da Bleistift auf Holzplanke nur dgedämpft durch den Wahlzettel so seine typischen Geräusche macht....

....als ich nun mit meinem Wahlzettel aus der Wahlkabine vor die Wahlkomission trat um den Wahlzettel in die Wahlurne zu stecken, bekam ich ganzschön giftige Blicke von der Wahlkomission....

....als dann Egon Krenz das Wahlergebnis verkündete, wurde mir deutlich, das ich wohl eine von ganz wenigen gewesen sein muss, die das so taten wie im Westfernsehen beschrieben war.... [flash]

Schöne Grüsse vom Strand in Vado Ligure....ich spring dann mal jetzt in's Wasser....

....und tschüss.... [hallo]

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Neun » 4. Juli 2013, 09:58

Interessierter hat geschrieben:Da ein neunmalkluger User im Mitgliederbereich die Zustimmungsmöglichkeit zur SED - Politik meint als " Wahlen " bezeichnen zu können, habe ich einmal diesen Thread wieder aus der Versenkung hervorgeholt, um noch einmal auszudrücken, daß die " Wahlen " in der DDR nichts mit einer freien und geheimen Wahl zu tun hatten .

Aber immerhin legen sie das Demokratieverständnis dieses Users offen, indem er versucht Bußgelder, die es in wenigen Staaten bei einer Nichteilnahme an Wahlen, zu zahlen gilt, mit dem gewaltigen Druck der auf DDR - Bürger ausgeübt wurde, zu vergleichen. Ganz zu schweigen vom permanenten Wahlbetrug.

Hier nocheinmal ein paar aberwitzige Wahlergebnisse:

Wahlergebnisse der Volkskammerwahlen
Wahljahr Wahlbeteiligung Ja-Stimmen
1950 98,53% 99,72%
1954 99,77% 99,99%
1958 99,95% 100,34%
1963 99,99% 101,75%
1967 100,01% 102,88%

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Fehlt mal wieder die Quelle und 102,88% Zustimmung musst Du mir Unwissenden mal genauer erklären. Ich habe da irgendwie ein Verständnisproblem, ich hoffe Du findest einen Link um mir das vorzurechnen.

Außerdem sprach nicht ich von Wahlen sondern der hier nun scheinbar von Dir als neunmalklug betitelte User Nov65, aber vielleicht erfasst Du das ja alles im Alter auch nicht mehr so einfach. Sollte man alten Menschen etwa nicht nur, wie von Dir gefordert, den Jagdschein sondern auch den Rechner und das Internet abnehmen?


Nov65 hat geschrieben:Ist Ihnen entgangen, dass für Bagatell"vergehen" Nichtteilnahme an Wahlen,Westfernsehen, Äußerungen u.a. Berufsverbot und Haftstrafen verhängt wurden wurden?
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 4. Juli 2013, 10:14

Herrlich Neun, Du trägst immer wieder zu meiner Erheiterung bei. Wen ich als neunmalklug bezeichnete war unschwer zu erkennen. Bei dem User Nov65 kann ich das neunmal in aller Seelenruhe weglassen.

Aber schön, dass Du Deine in der DDR üblichen Handlungsweisen, fern jeglicher Demokratie, noch einmal aufblitzen lässt und nicht genehme Menschen gerne von der Teilnahme am Internet ausgeschlossen hättest. [laugh]

Du sorgst jedenfalls dafür, daß die Erheiterung durch Deine Beiträge nicht zu kurz kommt, oder ist es gar Schadenfreude? [laugh]

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Neun » 4. Juli 2013, 10:28

Mach dich mal lieber durch dein rumgeeiere nicht selbst lächerlich!

Du schriebst ein neunmalkluger User schrieb dort von Wahlen und der einzige der dort von Wahlen schrieb ist oben zitierter, also nach deiner Aussage neunmalkluger, Nov65. Ich habe mir lediglich eine Nachfrage zu seiner Aussage erlaubt und selbst geschrieben, dass man im Zusammenhang mit den Wahlen der DDR nicht von freien Wahlen sprechen kann.

Der nächste Versuch ist ebenso erbärmlich und geht auch wieder nach hinten los. Schließlich hast Du ganz "demokratisch" gefordert diesen alten Menschen die Jagdscheine und Waffen abzunehmen, wenn sie offensichtlich Alterserscheinungen zeigen. Ich habe nur gefragt ob man diese, deine, Forderung auch auf andere Menschen mit scheinbar altersbedingten Einschränkungen erweitern solle. Erkennbar am Fragezeichen, zur Not für unsere älteren User auch mit Brille. [wink]

Jetzt fehlt mir immer noch die Quelle und dann die Erklärung zu 102,88% Zustimmung. Wenn Du also außer Links einsetzen und den peinlichen Versuchen dir nicht genehme User lächerlich zu machen noch etwas anders drauf hast, dann bitte ich darum auch darauf einzugehen.

S51 wartet ja auch noch auf Antworten von Dir, so dass selbst VS1400 schon nachfragen muss ob Dir die Links ausgegangen sind.
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 4. Juli 2013, 11:19

Der Ex Genosse Untersuchungsführer wird dünnhäutig ? Auch wenn Andreas das Wort " Wahlen " schrieb, daß Du gemeint warst, hast Du ja bemerkt. Wärest Du bei Deinen damaligen Zersetzungen immer korrekt bei der Wahrheit geblieben, könntest Du Dich ja jetzt mal räuspern, aber soo..... [wink] Sind das etwa erste Erfolge meines Zersetzungsversuches? [flash]

Ansonsten siehe mein Beitrag von 10,19 Uhr.

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Neun » 4. Juli 2013, 11:26

Keinesfalls, da müssen schon andere Kaliber kommen. Aber trotzdem danke für das Eingeständnis, dass andere von den Wahlen geschrieben haben und Du mir dieses hier fälschlicherweise nur anhängen wolltest um mich als neunmalklug zu verunglimpfen. Ja Du hast halt Niveau und auch die Lüge ist Dir nicht unbekannt wenn es denn nur deinem Zwecke dient.

Ich stelle also fest, dass Du einmal mehr nicht in der Lage bist an dich gerichtet Fragen zu beantworten und lieber wieder nie nächste Nebelkerze zündest. Ja der geistige Intellekt einer eigenen Meinung, inkl. Verteidigung dieser, scheint nicht jedem gegeben zu sein und dann ist es natürlich hart wenn dann Rückfragen zu den ersatzweise eingestellten fremden Ergüssen kommen.

Kannst Du also nichts für, ist nicht weiter schlimm. [heart] [hallo]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 4. Juli 2013, 11:40

Neun ich Danke Dir, wie Dein ehemaliger Chef Mielke, liebst Du eben auch alle. [grin]

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Volker Zottmann » 4. Juli 2013, 16:38

Hab ich was verpasst?
Wann gab es denn Wahlen in der DDR?
Ich habe nur an Origami-Kursen teilgenommen... [laugh]

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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon eisenringtheo » 8. Juli 2013, 15:41

Es bestand damals das Gerücht, dass das Aufsuchen der Wahlkabine in den Protokollen der Wahlbüros namentlich aufgeführt wurde. Weiss da jemand Bescheid?
Theo
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 8. Juli 2013, 15:53

Dämlicherweise wurde das so praktiziert.Mit der Hirnrissigen Begründung,wer gegen die Kandidaten der nationalen Front und die erfolgreiche Politik der Partei ist, kann nur ein"Provokateur"oder ein Verrückter sein.
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon SkinnyTrucky » 8. Juli 2013, 16:00

karnak hat geschrieben:Dämlicherweise wurde das so praktiziert.Mit der Hirnrissigen Begründung,wer gegen die Kandidaten der nationalen Front und die erfolgreiche Politik der Partei ist, kann nur ein"Provokateur"oder ein Verrückter sein.


Mir ist weiter nichts passiert als ich das in 1989 tat....man hatte wohl andere Sorgen....

....wer hat dies hier eigendlich genauso getan....???? Vielleicht schon bei früheren Wahlen und was passierte dann....???? Würd mich auch mal interessieren....

groetjes uit Poirino

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 8. Juli 2013, 16:13

SkinnyTrucky hat geschrieben: Vielleicht schon bei früheren Wahlen und was passierte dann....????


Wirst wohl erstmal eine Akte bekommen haben. [flash]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon SkinnyTrucky » 8. Juli 2013, 16:24

karnak hat geschrieben:
SkinnyTrucky hat geschrieben: Vielleicht schon bei früheren Wahlen und was passierte dann....????


Wirst wohl erstmal eine Akte bekommen haben. [flash]


Also Kristan, meine Wahl-Aktion 1989 ist in meiner Akte nicht vermerkt....

groetjes

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 8. Juli 2013, 16:29

karnak hat geschrieben:Dämlicherweise wurde das so praktiziert.Mit der Hirnrissigen Begründung,wer gegen die Kandidaten der nationalen Front und die erfolgreiche Politik der Partei ist, kann nur ein"Provokateur"oder ein Verrückter sein.


Genau! Und da die Wahlbeteiligung eh bei annähernd 100% lag, hätte man doch die wenigen Provokateure oder Verrückten gleich in die BRD "entlassen sollen". Das wäre dann ein Staat der politischen Reinheit geworden. Und die Mauer bzw. freundwärts gerichteten Maßnahmen hätte man einstellen können. Und Mielke hätte sich dann endlich um die ideologische Fortbildung von "Elster" kümmern können.....Zum Wohle aller Nichtverrückten. [grins]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon pentium » 8. Juli 2013, 16:32

Äh, AZ. Miele? Elster? Du sprechen in Rätzeln.

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 8. Juli 2013, 16:34

augenzeuge hat geschrieben: Und Miele hätte sich dann endlich um die ideologische Fortbildung von "Elster" kümmern können
AZ

Gehst doch nicht etwa fremd?
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 8. Juli 2013, 16:35

pentium hat geschrieben:Äh, AZ. Miele? Elster? Du sprechen in Rätzeln.

mfg
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Elster 413,war mal ich. [flash]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 8. Juli 2013, 16:36

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Äh, AZ. Miele? Elster? Du sprechen in Rätzeln.

mfg
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Elster 413,war mal ich. [flash]


Ich weiß..... deshalb schrieb ich das doch....[grins]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 8. Juli 2013, 16:38

pentium hat geschrieben:Äh, AZ. Miele? Elster? Du sprechen in Rätzeln.

mfg
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Toll, was? Wenn man beim MFS-Boss das K vergisst, wird automatisch ein Haushaltsgerät draus....ob er das gewusst hat? [grins]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon pentium » 8. Juli 2013, 16:40

Elster! Bei der Passkontrolle? Wäre da nicht etwa „Stempel“ passender gewesen?
Aber gut jetzt ist das Rätzel ja gelöst.

Danke.

mfg
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 8. Juli 2013, 16:46

Auf den Namen hatte ich keinen Einfluss,wurde mir zugeteilt und"Stempel"wäre auch nicht sonderlich einfallsreich gewesen,die NSA hätte das beim Mithören leicht durchschaut. [wink]
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 8. Juli 2013, 16:47

Hey, Karnak, besser Elster als Holztaube..... [grins]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 8. Juli 2013, 16:47

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Äh, AZ. Miele? Elster? Du sprechen in Rätzeln.

mfg
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Toll, was? Wenn man beim MFS-Boss das K vergisst, wird automatisch ein Haushaltsgerät draus....ob er das gewusst hat? [grins]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 8. Juli 2013, 16:48

augenzeuge hat geschrieben:Hey, Karnak, besser Elster als Holztaube..... [grins]
AZ

Eben und jetzt mäkelt mal nicht an meinem"Decknamen"rum.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
Schoppenhauer
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karnak
 
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Spartacus » 8. Juli 2013, 17:13

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Hey, Karnak, besser Elster als Holztaube..... [grins]
AZ

Eben und jetzt mäkelt mal nicht an meinem"Decknamen"rum.


Na jetzt weiß ich endlich wer hinter dem Programm für meine Steuererklärung wirklich steckt [laugh]

Karnak, Du alter Schlingel [hallo]

LG

Sparta


Ich bin stolz darauf, kein Smartdingsbums zu besitzen

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Spartacus
 
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