Wahlen in der DDR

Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon SkinnyTrucky » 7. Juni 2014, 01:05

Ihr macht euch lustig über eine Tatsache, die grotesker und billiger wohl nich sein kann....da kommt wohl nur die DDR drauf, da einen Bleistift hinzulegen....lachen könnt ihr gerne über meine Dummheit keinen Kulli mitgenommen zu haben....


groetjes

Mara
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon tom-jericho » 7. Juni 2014, 07:04

SkinnyTrucky hat geschrieben:Ihr macht euch lustig über eine Tatsache, die grotesker und billiger wohl nich sein kann....da kommt wohl nur die DDR drauf, da einen Bleistift hinzulegen....lachen könnt ihr gerne über meine Dummheit keinen Kulli mitgenommen zu haben....


groetjes

Mara


Mara, guten Morgen!
Du mußt aber nicht extra solange deswegen aufbleiben, nur um mir gleich zu antworten.
Wollte mich nicht lustig machen.
Warum hast du nicht nach einem Kugelschreiber verlangt?
Nehme immer gleich mehrere Kugelschreiber zur Wahl mit, und wenn da einer liegt, mir gefällt, und ich ihn noch nicht doppelt habe, tausche ich ihn aus.
Z. B. lasse ich dann einen Kugelschreiber des DRK-Blutspendewesen liegen mit der Nummer 1194911.
Diese Nummer kannst Du natürlich auch von Hinten beginnend wählen, erreichts Du doch auch so die selben Mitglieder.

[hallo]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon tom-jericho » 7. Juni 2014, 07:08

Thoth hat geschrieben:Ich hätte da noch ein paar ......


Aber bitte nur DIE mit 110 Karat !!!

Ratzefummel sind für Funker ja bekanntlich verboten !!!

[hallo]
Zuletzt geändert von tom-jericho am 7. Juni 2014, 07:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon tom-jericho » 7. Juni 2014, 07:16

Schade, heute bedaure ich es, das ich nicht schon vor dem Mauerfall in die Politik ging.
Hätte ja wie Kati für die FDJ kandidieren können.

Haben es doch sogar 2 ehemalige Studienkommilitonen meiner Hochschule bis zum Innenminister gebracht.

Herkunft

Abgeleitet von lat. commilito für „Mitstreiter, Kriegsgefährte, Kamerad“; ebenso commiles für „Waffenbruder“ (zu miles, „Soldat, Krieger, Streiter“). Dieses ist vielleicht verwandt mit gr. ὁ μῖλος für „Haufe“.

Die Bezeichnung commilito war in der Antike eine gebräuchliche Anrede für römische Legionäre.

[hallo]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Janko » 7. Juni 2014, 07:22

@tom-jericho....Bedauern ?....du hattest doch die WAHL

Wer hat dich davon abgehalten oder "manipuliert" ?...weil, hier wollte mir jemand weismachen WAHLEN haben nichts mit Manipulation zu tun
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 7. Juni 2014, 09:01

Janko hat geschrieben: hier wollte mir jemand weismachen WAHLEN haben nichts mit Manipulation zu tun


Dazu gehören immer auch die, welche sich manipulieren lassen (müssen) ... [wink]
Und Janko, es gibt die indirekte und die direkte Manipulation....aber das könnte jetzt zu kompliziert werden.... [flash]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Janko » 7. Juni 2014, 09:32

@AZ.....wolltest du mir jetzt eine Vorlesung in Psycholgie halten ?...da kann ich dir nur schreiben,.....lass dich da mal nicht manipulieren
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon SkinnyTrucky » 7. Juni 2014, 10:53

tom-jericho hat geschrieben:Du mußt aber nicht extra solange deswegen aufbleiben, nur um mir gleich zu antworten.
Wollte mich nicht lustig machen.
Warum hast du nicht nach einem Kugelschreiber verlangt?


Nee Tom, ich war beruflich die Nacht wach....

....im Grunde genommen hat die DDR auch mit dem Bleistift das Ruder nich mehr rumreissen können und so mutig war ich nicht das zu fragen....


groetjes

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 7. Juni 2014, 11:57

Zitat Janko:
..in aller Regel Konsequenzen nach sich zog....?


Auszug aus dem Thread von AZ "Die intellektuelle DDR-Subkultur "

Der Bohemian Roesler wird wegen einer Aktion von der Schauspielschule exmatrikuliert und arbeitet dann als Putzkraft.Dabei war das keine bewußte Aktion sondern ich habe diese Aschegesichter gesehen, diese Schamecke als Wählerkabine und habe instinktiv gespürt, das geht nicht, das kannst du nicht machen. Er streicht den Wahlzettel durch und futsch sind seine beruflichen Perspektiven." Dieser beschissene Gartenzwergstaat mit seiner verlogenen unesthätischen Propaganda, das war er mir nicht wert." ( Kaiser Petzold 1997, Seite 365f )


Menno, thothsicher schon wieder einer aus einem aus einem Isotop. [wink]

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 7. Juni 2014, 17:56

Volker Zottmann hat geschrieben:Stimmt Skinny,
das hat uns der Herr Löwenthal ins Haus geliefert. Und dem hingen mehr Zuschauer an den Lippen als unserem Karl-Eduard... [flash] Woher sollte man denn sonst erfahren, wie man seinen Wahlschein als Gegenstimme deklarieren kann? In der DDR-Gebrauchsanweisung war das nie vorgesehen.

Gruß Volker

Um Gottes Willen, der Löwenthal. [flash] Hingst Du etwa auch an seinen Lippen? Gut, die Geschmäcker mögen unterschiedlich sein und dürfen das auch.Aber dieser Mensch mit seinem ZDF-Magazin und wie es gemacht wurde, auf der K...Skala kam das für mich nicht weit hinter dem Schwarzen Kanal von Karl Eduard.Die Beiden sollen wohl in frühen Tagen sogar mal zusammengearbeitet haben.Das dürfte natürlich nicht funktioniert haben, zwei Eiferer nebeneinander.Irgendwann war es wohl sogar dem, doch recht konservativen, ZDF zu derbe und man hat die Sendung abgesetzt.Soweit ich mich erinnere,war der verbale Abgang von dem Mann von ähnlicher Bitternis dominiert wie bei seinem "Gegenspieler".
Aber nochmal zu meiner Frage, woher man eigentlich wusste, daß man alle Namen auf der Liste durchstreichen musste, wieso der DDR-Wähler das eigentlich wusste. Natürlich weiß ich, dass diese "Information" aus dem Westfernsehen stammte und ich habe genau deswegen mit meiner Frage danach provoziert.
Ich vermute nämlich mal ganz stark,solch eine Regelung gab es gar nicht für den "Wahlakt" in der DDR.Trotzdem wurde den DDR-Bürgern durch das Westfernsehen regelmäßig dieser "Tipp" gegeben.Die Frage ist nun, warum eigentlich, nur für den Fall, diese Regelung gab es im DDR-Wahlgesetz gar nicht? Die Antwort ist ziemlich einfach.Natürlich und logisch fühlte sich die DDR und ihre Organe auf das Schärfste provoziert, wenn alle Kandidaten der Nationalen Front brutal gestrichen wurden, der Zettel des "heiligen Aktes" der Wahl verhunzt und verschmiert wurde.Und genau das wollten die Medien, die solche "Tipps" gaben erreichen, auch an dieser Stelle, der Saat des Widerstandes und der Oposition Nahrung geben.Und da ist man wieder bei dem unsäglichen Thema, dass man der Meinung war, man muß sich um alle Deutschen "kümmern",man muß auch auf den Ausgang der Wahl Einfluss nehmen. Und nebenbei, wenn russische Staatssender vor der Wahl in der Ukraine entsprechende Bemühungen entwickeln, um Einfluss auf die dort stattfindenden Wahlen auszuüben geht ein Schrei der Empörung durch die westliche Welt und das mit Recht. Das man sich damals in Dinge der DDR einmischte,das soll alles korrekt gewesen sein, man maßte sich an ,daß tun zu dürfen, es stand ja so im Grundgesetz.
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Interessierter » 7. Juni 2014, 18:32

Mensch Kristian, Du stellst Deinen Landsleuten aber ein Armutszeugnis aus. Willst Du uns etwa weismachen die Bürger der DDR hätten nicht gewußt wie man beispielsweise einen Stimmzettel ungültig macht ? Dazu brauchten sie sicherlich den Westen genausowenig wie das Erkennen, dass sie in diesem Staat sich nicht wohlfühlten und dass sie nach der Nazidiktatur nun nicht in einer Diktatur des Proletariats leben wollten.

Ich nahm an, dass nach 25 Jahren auch ehemalige Diener dieses Staates erkannt haben, dass der Klassenfeind eben nicht an fast allem negativen in diesem DDR - Staat Schuld war.

Ich denke mal, Dir kamen als treuer Staatsdiener derartige Gedanken damals ohnehin nicht in den Sinn, da Du als treuer Diener dieses Regimes immer brav Dein Kreuz an der richtigen machtest/machen mußtest.

Im Gegensatz dazu gab es aber Menschen, die mutig auf ihre Art den Stimmzettel ungültig machten und dafür beispielsweise ihren Job verloren. Das taten sie mutig aus eigenem Willen aus tiefer Überzeugung und brauchten dazu keine Hilfe vom Klassenfeind.

Wenn die mutigen Bürger es nicht geschafft hätten dieses Regime fortzujagen, dann würden die Mitarbeiter des MfS doch noch heute ihre Stimme dieser Partei geben.

Das wollte ich nur einmal in Erinnerung gerufen haben. Je mehr Jahre vergehen, um so öfter wird DDR - Unrecht gerne einmal verklärt oder gar vergessen.

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 7. Juni 2014, 18:45

karnak hat geschrieben:Aber nochmal zu meiner Frage, woher man eigentlich wusste, daß man alle Namen auf der Liste durchstreichen musste, wieso der DDR-Wähler das eigentlich wusste.


Diese Info stammte ursprünglich nicht aus dem Westen, sie wurde demjenigen von der Wahlkommission beantwortet, der die Frage stellte. Als Neuwähler passierte das schon mal, dass jemand den Mut hatte, diese Frage zu stellen.
AZ

P.S.
Was glaubst du, wo man erfuhr wie man einen Ausreiseantrag stellte? Diese Frage zu stellen...war viel prekärer. Und man bekam sie erst beantwortet, nachdem man den PA gezeigt hatte..... [angst]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 7. Juni 2014, 18:46

Interessierter hat geschrieben:Mensch Kristian, Du stellst Deinen Landsleuten aber ein Armutszeugnis aus. Willst Du uns etwa weismachen die Bürger der DDR hätten nicht gewußt wie man beispielsweise einen Stimmzettel ungültig macht ? Dazu brauchten sie sicherlich den Westen genausowenig wie das Erkennen, dass sie in diesem Staat sich nicht wohlfühlten und dass sie nach der Nazidiktatur nun nicht in einer Diktatur des Proletariats leben wollten.

Ich nahm an, dass nach 25 Jahren auch ehemalige Diener dieses Staates erkannt haben, dass der Klassenfeind eben nicht an fast allem negativen in diesem DDR - Staat Schuld war.

Ich denke mal, Dir kamen als treuer Staatsdiener derartige Gedanken damals ohnehin nicht in den Sinn, da Du als treuer Diener dieses Regimes immer brav Dein Kreuz an der richtigen machtest/machen mußtest.

Im Gegensatz dazu gab es aber Menschen, die mutig auf ihre Art den Stimmzettel ungültig machten und dafür beispielsweise ihren Job verloren. Das taten sie mutig aus eigenem Willen aus tiefer Überzeugung und brauchten dazu keine Hilfe vom Klassenfeind.

Wenn die mutigen Bürger es nicht geschafft hätten dieses Regime fortzujagen, dann würden die Mitarbeiter des MfS doch noch heute ihre Stimme dieser Partei geben.

Das wollte ich nur einmal in Erinnerung gerufen haben. Je mehr Jahre vergehen, um so öfter wird DDR - Unrecht gerne einmal verklärt oder gar vergessen.

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[flash] Du hast recht Wilfried,NATÜRLICH habe ich immer den Kandidaten der Nationalen Front meine Stimme gegeben.Aber dazu brauchte ich noch nicht mal ein Kreuz zu machen, mehr noch, ein Kreuz zu machen war gar nicht vorgesehen,man sollte nur einfach den Zettel in den Kasten stecken. [flash] NUR darum geht es bei meiner Frage zur Aufarbeitung deutscher Geschichte gar nicht, es geht bei meiner Frage darum, warum das Westfernsehen, z.B.Mara, den "Tipp" gab alle Namen durchzustreichen,(nicht etwa nur den Zettel mit einem Kreuz durchzustreichen), schön dick und intensiv damit es auch schön Scheiße aussieht, man es auch aus der Wahlkabine heraus am Geräusch hört.Und das, obwohl es solch eine Regelung gar nicht gab, wenn man eine Gegenstimme abgeben wollte.Warum hätte man solch eine Regel auch schaffen sollen,wenn man die Wahl sowieso korrigieren wollte?
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 7. Juni 2014, 18:52

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Aber nochmal zu meiner Frage, woher man eigentlich wusste, daß man alle Namen auf der Liste durchstreichen musste, wieso der DDR-Wähler das eigentlich wusste.


Diese Info stammte ursprünglich nicht aus dem Westen, sie wurde demjenigen von der Wahlkommission beantwortet, der die Frage stellte. Als Neuwähler passierte das schon mal, dass jemand den Mut hatte, diese Frage zu stellen.
AZ

Welche Frage stellte? Wenn er die Frage stellte, daß er mit Meier und Müller nicht einverstanden ist, die nicht wählen will, dann wurde ihm gesagt, entweder alle und dabei auch alle Namen einzeln streichen oder gar keinen und in dem Fall den Zettel einfach in der Urne versenken? Und wenn das als die einzige Möglichkeit dem Wähler offiziell so verkündet wurde, dann muß es doch auch irgendwo von Amtswegen gestanden haben.
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 7. Juni 2014, 18:54

karnak hat geschrieben:... dann muß es doch auch irgendwo von Amtswegen gestanden haben.


Tut mir leid, das wird es sicher. Woher glaubst du denn, hatte der Westen diese Info? [grins]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 7. Juni 2014, 19:00

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:... dann muß es doch auch irgendwo von Amtswegen gestanden haben.


Tut mir leid, das wird es sicher. Woher glaubst du denn, hatte der Westen diese Info? [grins]
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[grins] Gute Frage.Noch besser die Frage, gesetzt den Fall diese Regelung gab es gar nicht, warum hat das Westfernsehen dann diese "Info" an die DDR-Bürger weitergeleitet.
Jetzt müssen wir nur noch rausbekommen ob und wo irgendwo diese Regelung stand und ich bin sofort geläutert.Wenn nicht, nagen in mir weiter meine Vorurteile und Zweifel. [grins]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 7. Juni 2014, 19:03

Jetzt habe ich dich karnak.... [laugh]

Die Info kam sogar im Rundfunk der DDR......natürlich von einem Unbekannten..... [grins]
http://www.inforadio.de/programm/schema ... 04645.html

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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 7. Juni 2014, 19:13

augenzeuge hat geschrieben:Jetzt habe ich dich karnak.... [laugh]

Die Info kam sogar im Rundfunk der DDR......natürlich von einem Unbekannten..... [grins]
http://www.inforadio.de/programm/schema ... 04645.html

AZ

[flash] Ton kann ich immer noch nicht hören, meine Frau ist bis Donnerstag noch im Westen und hat das Tablet.Am Donnerstag kommt auch erst mein Computerexperte und repariert den Mist hier, dann höre ich es mir an.Sagt der denn nun, dass diese Variante des Streichens unter dem und dem Artikel des Wahlgesetzes steht? Denn das meine ich, wenn das Westfernsehen den Hinweis gibt wie man streichen muss, daß die Streichung nur als Nein-Stimme gilt wenn man jeden einzelnen Namen streicht muß das doch irgendwo amtlich stehen und das Westfernsehen muß sich dazu belesen haben, ODER es erzählt einfach was.
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Juni 2014, 19:16

Für die Stimmauszählung wurden die Wahlhelfer stets instruiert.
So auch, dass nur der gesamte Block der Nationalen Front, sprich alle Namen im Block zu wählen gehen. Einzelauszählungen gab es nicht. "Kurios" nur, dass wenn man alle mit einem Kreuz ausstrich, war der ganze Wahlschein ungültig. Es mussten also stets alle Namen einzeln gestrichen sein, um eine Gegenstimme zu erzielen.
Schwachsinnig, mag man meinen, aber so war es. Ich habe das noch nicht vergessen.
Selbst war ich nie Wahlhelfer, habe mich aber brennend für das Prozedere interessiert und bekam es erklärt. Dass trotz sorgfältigstem Wahlvorstand dann trotzdem weiter oben gefälscht wurde, steht auf einem anderen Blatt.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 7. Juni 2014, 19:17

So detailliert wird es nicht gesagt....leider.

Letztlich ist es egal, es war ja schon nicht ok, das ich nur falten musste....aber das war eine Art der Manipulation. [wink]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Juni 2014, 19:23

Der Beschiss ging aber auch bei der allerletzten Wahl so weiter!
Ich verbürge mich für meine Aussage: In Quedlinburg wurde einem leicht Behinderten gezeigt, wo er ankreuzen solle. Das Kreuz bekam die PDS, Dank einer "Wahlhelferin", die es später noch stolz berichtete. Ergo, neuer Parteiname und die selben ausgelatschen Schuhe.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Wosch » 7. Juni 2014, 19:25

karnak hat geschrieben:Um Gottes Willen, der Löwenthal. [flash] Hingst Du etwa auch an seinen Lippen? Gut, die Geschmäcker mögen unterschiedlich sein und dürfen das auch.Aber dieser Mensch mit seinem ZDF-Magazin und wie es gemacht wurde, auf der K...Skala kam das für mich nicht weit hinter dem Schwarzen Kanal von Karl Eduard.Die Beiden sollen wohl in frühen Tagen sogar mal zusammengearbeitet haben.Das dürfte natürlich nicht funktioniert haben, zwei Eiferer nebeneinander.Irgendwann war es wohl sogar dem, doch recht konservativen, ZDF zu derbe und man hat die Sendung abgesetzt.Soweit ich mich erinnere,war der verbale Abgang von dem Mann von ähnlicher Bitternis dominiert wie bei seinem "Gegenspieler".


Manchmal, lieber Kristian, glaube ich daß doch noch sehr sehr viel von dem bei Dir hängen geblieben ist von dem was man Dir in den Jahren vor und danach bei Deinem früheren Arbeitgeber "eingeimpft" hatte. Was Deine Einschätzung in Bezug auf "Löwenthal-Schnitzler" betrifft, kann ich Dir leider nur absolute Unwissenheit bescheinigen. Diese, Deine falsche zur Schau gestellte Verächtlichmachung des Herrn Löwenthal, kann ich keinesfalls unwidersprochen stehen lassen und läßt mich in der Beurteilung anderer von Dir in Zukunft eingestellten polemischen Beiträge etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Tut mir leid, dieser Beitrag von Dir gehört meines Erachtens an exponierter Stelle der von Dir ins Leben gerufenen "K...Skala".. Die Verdienste vom Löwenthal mit den Schandtaten vom Schnitzler gleichsetzen zu wollen-ich faß es nicht. [bloed]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 7. Juni 2014, 19:43

Wosch hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Um Gottes Willen, der Löwenthal. [flash] Hingst Du etwa auch an seinen Lippen? Gut, die Geschmäcker mögen unterschiedlich sein und dürfen das auch.Aber dieser Mensch mit seinem ZDF-Magazin und wie es gemacht wurde, auf der K...Skala kam das für mich nicht weit hinter dem Schwarzen Kanal von Karl Eduard.Die Beiden sollen wohl in frühen Tagen sogar mal zusammengearbeitet haben.Das dürfte natürlich nicht funktioniert haben, zwei Eiferer nebeneinander.Irgendwann war es wohl sogar dem, doch recht konservativen, ZDF zu derbe und man hat die Sendung abgesetzt.Soweit ich mich erinnere,war der verbale Abgang von dem Mann von ähnlicher Bitternis dominiert wie bei seinem "Gegenspieler".


Manchmal, lieber Kristian, glaube ich daß doch noch sehr sehr viel von dem bei Dir hängen geblieben ist von dem was man Dir in den Jahren vor und danach bei Deinem früheren Arbeitgeber "eingeimpft" hatte. Was Deine Einschätzung in Bezug auf "Löwenthal-Schnitzler" betrifft, kann ich Dir leider nur absolute Unwissenheit bescheinigen. Diese, Deine falsche zur Schau gestellte Verächtlichmachung des Herrn Löwenthal, kann ich keinesfalls unwidersprochen stehen lassen und läßt mich in der Beurteilung anderer von Dir in Zukunft eingestellten polemischen Beiträge etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Tut mir leid, dieser Beitrag von Dir gehört meines Erachtens an exponierter Stelle der von Dir ins Leben gerufenen "K...Skala".. Die Verdienste vom Löwenthal mit den Schandtaten vom Schnitzler gleichsetzen zu wollen-ich faß es nicht. [bloed]
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[flash] Nimm mich mal ruhig weiter unter die Lupe.Natürlich ist das Eine oder Andere an mir hängen geblieben, wie sollte das auch anders sein.Und zumindest kannst Du mir nicht vorwerfen, dass ich das verheimliche.Ich habe nun mal Auffassungen zu damals und heute und die bringe ich hier zum Ausdruck.Manche haben sich geändert, manche aber auch nicht.Egal was der gute Mann für Verdienste haben soll, ich habe ihn und seine Sendung immer als eine peinliche Zumutung empfunden, so wie auch seinen Gegenspieler und dessen Sendung.Ich war in der glücklichen Lage immer alle zur Verfügung stehenden Fernsehsender sehen zu können, dass wurde mir nie beschnitten, auch von meinen Eltern nicht.Ich wusste so einige politische Sendungen der westlichen Seite durchaus zu schätzen, dieses schreckliche ZDF-Magazin gehörte allerdings nicht dazu, es hat mir nur ab und an zur Erheiterung gedient und mehr als oft Kopfschütteln ausgelöst.Aber ich habe ja geschrieben, das kann ja alles Geschmackssache sein, politische Eiferei ist nun mal nicht mein Ding.
Und ich kann mich noch gut erinnern,selbst dem ZDF war diese Sendung und der Mann irgendwann, irgendwie peinlich.
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 7. Juni 2014, 19:50

Volker Zottmann hat geschrieben:Der Beschiss ging aber auch bei der allerletzten Wahl so weiter!
Ich verbürge mich für meine Aussage: In Quedlinburg wurde einem leicht Behinderten gezeigt, wo er ankreuzen solle. Das Kreuz bekam die PDS, Dank einer "Wahlhelferin", die es später noch stolz berichtete. Ergo, neuer Parteiname und die selben ausgelatschen Schuhe.

Gruß Volker

[flash] Aber es hat dann doch trotzdem nicht gereicht.Was haben denn die anderen Wahlhelfer dazu gesagt und Du?
Wenn ich mir den Ablauf genau vor Augen führe, bei der allerletzten Wahl musste doch nun schon jeder in die Wahlkabine, ist denn dann die Wahlhelferin mit rein und jetzt sage nicht noch Du mit, muß doch ganz schön eng gewesen sein, zu dritt in dem Kasten? [flash]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 7. Juni 2014, 19:55

augenzeuge hat geschrieben:
Letztlich ist es egal, es war ja schon nicht ok, das ich nur falten musste...

Bin ich völlig auf Deiner Seite, deswegen hat den Mist auch kaum noch jemand ernst genommen, aber das war nicht mein Thema.
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Wosch » 7. Juni 2014, 20:15

karnak hat geschrieben:
Wosch hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Um Gottes Willen, der Löwenthal. [flash] Hingst Du etwa auch an seinen Lippen? Gut, die Geschmäcker mögen unterschiedlich sein und dürfen das auch.Aber dieser Mensch mit seinem ZDF-Magazin und wie es gemacht wurde, auf der K...Skala kam das für mich nicht weit hinter dem Schwarzen Kanal von Karl Eduard.Die Beiden sollen wohl in frühen Tagen sogar mal zusammengearbeitet haben.Das dürfte natürlich nicht funktioniert haben, zwei Eiferer nebeneinander.Irgendwann war es wohl sogar dem, doch recht konservativen, ZDF zu derbe und man hat die Sendung abgesetzt.Soweit ich mich erinnere,war der verbale Abgang von dem Mann von ähnlicher Bitternis dominiert wie bei seinem "Gegenspieler".


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[flash] Nimm mich mal ruhig weiter unter die Lupe.Natürlich ist das Eine oder Andere an mir hängen geblieben, wie sollte das auch anders sein.Und zumindest kannst Du mir nicht vorwerfen, dass ich das verheimliche.Ich habe nun mal Auffassungen zu damals und heute und die bringe ich hier zum Ausdruck.Manche haben sich geändert, manche aber auch nicht.Egal was der gute Mann für Verdienste haben soll, ich habe ihn und seine Sendung immer als eine peinliche Zumutung empfunden, so wie auch seinen Gegenspieler und dessen Sendung.Ich war in der glücklichen Lage immer alle zur Verfügung stehenden Fernsehsender sehen zu können, dass wurde mir nie beschnitten, auch von meinen Eltern nicht.Ich wusste so einige politische Sendungen der westlichen Seite durchaus zu schätzen, dieses schreckliche ZDF-Magazin gehörte allerdings nicht dazu, es hat mir nur ab und an zur Erheiterung gedient und mehr als oft Kopfschütteln ausgelöst.Aber ich habe ja geschrieben, das kann ja alles Geschmackssache sein, politische Eiferei ist nun mal nicht mein Ding.
Und ich kann mich noch gut erinnern,selbst dem ZDF war diese Sendung und der Mann irgendwann, irgendwie peinlich.



Mit Deiner damaligen politisch gefestigten Einstellung mußten Dir seine Sendungen natürlich, genau wie Deinen überaus "humanen" Dienstherren, berufsbedingt verquer liegen. In einem hast Du natürlich recht, es kam immer auf den "Geschmack" an und da bin ich echt froh daß meiner nicht mit Deinem identisch war und auch heute nicht ist. Nun kommt es gewisser Maßen auch immer darauf an auf welcher "Seite" man sich befand.
Als Angehöriger der Spezie´s "MfS" bezw. der "GT", insbesondere der als GT verkleideten "Güst-Angehörigen" würde ich wahrscheinlich auch kein Gutes Haar an ihm lassen, es sei denn ich hätte mich im nachhinein etwas sorgfältiger mit ihm befaßt.
Übrigens wird in der Bundesrepublik ein Preis an Journalisten verliehen, der meiner Meinung nach seinen Namen trägt und auf den man ruhigen Gewissens stolz sein darf.
Es ist nicht leicht ein Stachelschwein am Arsch zu lecken, vor allem wenn man es auch gar nicht will. (Wenn man sich bemüht die Stacheln drum rum weg zu machen, geht es aber!!)

Aus Kassel, Wosch.

PS: Ich vertete hier übrigens auch nur meine Meinung und entschuldige "untertänigst" daß sie sich mit Deiner in einigen Pünkten nicht deckt.
Und damit es nicht ganz OT wird: "Die Wahlen in der der DDR, so etwas konnte man doch nicht Wahlen nennen, sind wir uns denn darin wenigstens einig??"
Wosch. [hallo]
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Dille » 7. Juni 2014, 20:52

Nun, ich kann eigentlich auch nur sagen, daß Löwenthal auch nicht eben mein Favorit war -- @Karnak hat ihn einen "Eiferer" genannt, dem würde ich zustimmen wollen, seine schneidende Stimme, man sah vor seinem (meinem) geistigen Auge schon seinen Schaum vor dem Mund......

Ihn mit Schnitzler auf eine Stufe stellen zu wollen -- dazu waren mir dessen (Ver-) Fälschungen zu plump, -- ich will es mal so sagen, Schnitzler habe ich gar nicht angeschaut ("...Hr. von Schnitz..."), aber Löwenthal war für mich auch nicht gerade die Offenbarung und er war nicht auf meiner Favoriten- Liste der West- Sendungen.

Besser wurde es dann mit "Kennzeichen D" und den Berichten der in Ost- Berlin arbeitenden Korrespondenten -- da zog mehr sachliche Distanz in diese Sendungen ein, bei glaubhaft kritischer Betrachtungsweise -- was ja nicht umsonst diverse Maßregelungen dieser Korrespondenten zur Folge hatte.

Gruß, Dille
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Juni 2014, 21:01

karnak hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Der Beschiss ging aber auch bei der allerletzten Wahl so weiter!
Ich verbürge mich für meine Aussage: In Quedlinburg wurde einem leicht Behinderten gezeigt, wo er ankreuzen solle. Das Kreuz bekam die PDS, Dank einer "Wahlhelferin", die es später noch stolz berichtete. Ergo, neuer Parteiname und die selben ausgelatschen Schuhe.

Gruß Volker

[flash] Aber es hat dann doch trotzdem nicht gereicht.Was haben denn die anderen Wahlhelfer dazu gesagt und Du?
Wenn ich mir den Ablauf genau vor Augen führe, bei der allerletzten Wahl musste doch nun schon jeder in die Wahlkabine, ist denn dann die Wahlhelferin mit rein und jetzt sage nicht noch Du mit, muß doch ganz schön eng gewesen sein, zu dritt in dem Kasten? [flash]


Ja, die ist mit, quasi die Hand führen. In den Wahlhelfergremien saßen oft die alten Helfer wie bisher.... Die Posten sind nicht sehr begehrt. Und ich wähle in Harzgerode und habe es lediglich später von dieser Frau prahlend vernommen. Und wenn wir uns in Potsdam sprechen sollten Kristian, was mich sehr freuen würde, dann erzähle ich Dir mal den Rest.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon karnak » 7. Juni 2014, 21:32

Das machen wir mit Potsdam.Sage einfach mal wenn Du hier aufschlagen willst, dann machen wir einen Treffpunkt aus.
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Re: Wahlen in der DDR

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Juni 2014, 21:40

Nun bekommst Du doch eine PN [grins]

Gruß Volker
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