Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Themen zu diplomatischen Beziehung zwischen beiden deutschen Staaten

Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon Interessierter » 10. Januar 2014, 08:46

"Das weiße Haus" in Ost-Berlin

Es hat Geschichte geschrieben, das Haus in der Hannoverschen Straße 28 in Ost-Berlin. 15 Jahre lang wirkte es wie ein Fenster zum Westen - für manche auch wie ein Tor in die Freiheit.

Für die Ost-Berliner war es das "Das weiße Haus", für die Stasi das "Objekt 499" und in der Behördensprache die "StäV" - die "Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR". Die Verwendung des Wörtchens "bei" statt "in" deutet schon auf die diplomatisch verwickelten Bedingungen hin, unter denen diese Einrichtung am 14. März 1974 eröffnet worden war. Denn Ost-Berlin gehörte streng genommen als Stadt unter Alliierter Kontrolle ebenso wenig zur DDR wie Westberlin zur Bundesrepublik. Dazu kam, dass die Bundesrepublik die DDR zwar als souveränen Staat anerkannte, aber immer von einer deutschen Staatsangehörigkeit ausging. Mit der Formel "Ständige Vertretung" wurde eine Bezeichnung für eine Institution mit der Funktion einer Botschaft gefunden, ohne dadurch die Zweistaatlichkeit zu akzeptieren.

"Bisher hatten wir keine Beziehungen, jetzt werden wir schlechte haben, und das ist der Fortschritt", sagte Egon Bahr, der damalige Bundesminister für besondere Aufgaben, nach der Unterzeichnung des Grundlagenvertrages zwischen den beiden deutschen Staaten 1972 - ein erstes Ergebnis der neuen Ostpolitik des Kanzlers Willy Brandt. Mit der Einrichtung der "Ständigen Vertretung" war nun ein amtliches Podium zur Kommunikation zwischen den Regierungen geschaffen worden. Der "Ständige Vertreter" führte Verhandlungen zum Beispiel über Verkehrswege, Reisemöglichkeiten oder Umweltfragen und sorgte für Kulturaustausch zwischen Ost und West.

http://www.mdr.de/damals/archiv/artikel91218.html

Was die DDR einerseits als Erfolg und Schritt zur Anerkennung wertete, bereitete ihr gleichzeitig auch große Sorgen, als Bürger der DDR die Möglichkeit entdeckten, über die " Ständige Vertretung " ausreisen zu können.

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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon augenzeuge » 10. Januar 2014, 09:09

Das Gebäude wirkte auch innen sehr modern. Inwieweit waren die angeblich abhörsicheren Räume auch wirklich abhörsicher?

Gegenüber saß das MfS mit modernster Abhörtechnik. Kann jemand Beispiele bringen, was diese Technik konnte?

AZ
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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon Wosch » 10. Januar 2014, 22:13

Also ich war 3x in der ständigen Vertretung. Als Bundesdeutscher hatte ich kein Problem was das reinkommen betraf, jedoch wurde ich regelmäßig nach dem Verlassen des Gebäudes hinter der nächsten Ecke von uniformierten (Polizisten) einer Personenkontrolle unterzogen. In die ständige Vertretung ging ich um in der Ausreisesache meines Bruders Rat und Hilfe zu holen. Bei meinen diesbezüglichen "Besuchen" wurde mir jedesmal angedeutet Fragen in dieser Angelegenheit aufzuschreiben, worauf ich die Antwort ebenfalls schriftlich unter meine Fragen bekam. Beim ersten Mal war ich sehr erstaunt darüber wie der Beamte seinen Finger auf den Mund legte und mir damit zu verstehen gab, zu glauben daß abgehört wurde. Ansonsten wrde auch nur sehr leise gesprochen, daß mit dem "Finger auf den Mund" war für mich unmißverständlich.
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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon Interessierter » 11. Januar 2014, 08:19

Heute jährt sich dieses:

Flucht über die Bonner Vertretung in Ostberlin

11. Januar 1989: DDR-Bürger verlassen Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland in Ost-Berlin

Nach mehreren Tagen der „Besetzung“ verlassen mehr als 20 DDR-Bürger die Ständige Vertretung (StäV) in Ostberlin. Begonnen hatte es am 2. Januar 1989. Zunächst besetzten nur vier DDR-Bürger die StäV. Sie wollten mit der Besetzung ihre Ausreise beschleunigen. Doch schnell wuchs die Zahl auf über 20 Personen an.

Zeitgleich besetzten auch Ausreisewillige die Bonner Botschaft in Prag. Damit nahm das Problem der Botschaftsbesetzungen zu, obwohl die Führung in Ostberlin zum Jahreswechsel erstmals eine rechtliche Regelung über Reise- und Ausreisemöglichkeiten für DDR-Bürger geschaffen hatte.

In den Folgemonaten kommt es zu einem rasanten Anstieg der Flüchtlingszahlen in der StäV: Im August des Jahres verharren dort etwa 130 DDR-Bürger. Die Räumlichkeiten der Vertretung geben für die vielen Flüchtlingen aber keine menschenwürdigen Bedingungen her. Es herrschen dramatische Zustände. Daher signalisiert die DDR-Regierung, dass diese 130 Bürger die letzten seien sollen, die über die StäV nach Westdeutschland ausreisen dürfen.

http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg ... 3%A4v.html
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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon karnak » 11. Januar 2014, 09:21

augenzeuge hat geschrieben:Das Gebäude wirkte auch innen sehr modern. Inwieweit waren die angeblich abhörsicheren Räume auch wirklich abhörsicher?

Gegenüber saß das MfS mit modernster Abhörtechnik. Kann jemand Beispiele bringen, was diese Technik konnte?

AZ

Was die Technik konnte weiß ich nicht,aber in der Villa Kampffmeier unmittelbar an der Glienicker Brücke war die Abt.VI und das OLZ der Abt.VI Potsdam untergebracht.Ich wurde da mal eine Weile hingeschickt,zur Weiterbildung sozusagen,damit ich die Zusammenhänge besser verstehe.Jedenfalls hatte man Sorge,dass das Objekt vom Westberliner Ufer aus abgehört werden konnte.Aus diesem Grund musste in jedem Raum den ganzen Tag ein Radio laufen und in den Doppelfenstern,die immer zu sein mussten, waren noch kleine Lautsprecher eingebaut und aus denen nudelte auch das Radio,keine Ahnung ob diese Abwehrmaßnahmen wirkungsvoll waren,in jedem Fall konnten sie nervend sein. [flash]
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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon augenzeuge » 11. Januar 2014, 10:06

Danke für die Erklärungen, Karnak. Aber sie reichen mir nicht, deshalb will ich es mal exakter erklären.

In der StäV war der abhörsichere Raum speziell gedämmt, hatte dicke Glaswände und befand sich inmitten eines anderen Raumes. Dort fanden m.W. die Gespräche statt....

Wenn nun gegenüber der Hannov. Strasse hintern den Fenstern die damalige Abhörtechnik stand, kann die über die befahrene Strasse, bis in den sogenannten abhörsicheren Raum noch hinein hören? Ich bezweifle dass das damals möglich war. Oder?

Wahrscheinlicher ist für mich die mögliche Installation einer Wanze, die ein verdeckter MfSler hineingebracht hat. Man stellte auch einmal fest, dass ein sogenannter Handwerker an der Telefonanlage manipuliert hatte.

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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon karnak » 11. Januar 2014, 10:18

[grin] War auch nur so nebenbei,ehrlich gesagt,ich habe keine Ahnung davon.Was ich aber aus dem Physikunterricht weiß,man dürfte das schon relativ einfach abhörsicher machen,Stichwort Faradayscher Käfig.Sicher hatte man eher Angst vor eingebauten Wanzen.Mit dem Verfolgungswahn war das eben in dieser Zeit so eine Sache.Und die Genossen auf der anderen Straßenseite wollten sicher auch hören,was außerhalb der Glaskiste so gesabbelt wurde und schauen wer so rein und rausgeht.Ob denn in Bonn auf der anderen Straßenseite auch jemand saß? [flash]
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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon Dille » 11. Januar 2014, 11:34

Nach meinem technischen Verständnis hat ma ja (bei allen Geheimdiensten) mittels Radar oder Laser die Vibrationen der Fensterscheiben (durch den Schall im Innenraum verursacht) "angezapft" und verstärkt und hörbar gemacht.
Deshalb auch die von Karnak erwähnten Lautsprecher zwischen den Glasscheiben. Hier wiederum könnte ich mir als E- Techniker vorstellen, daß die "Gegenseite" den eingestellten Radiosender ermittelt hat und ebenfalls seinem abgehörten Signal überlagert hat, mit gegenläufiger Amplitude, so ähnlich wie heute die Kopfhörer von Bose funktionieren zur Außengeräusch- Unterdrückung -- und damit wieder glasklar das im Innenraum gesprochene Wort "übrig" blieb.

Gruß, Dille
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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon augenzeuge » 11. Januar 2014, 11:42

Heute ist es wohl kein Problem mehr. Man weiß ja, wie man sogar aus der US-Botschaft bis ins Kanzleramt lauschen kann...... [shocked]

War man damals schon soweit?
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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon Sirius » 11. Januar 2014, 11:45

karnak hat geschrieben:[grin] War auch nur so nebenbei,ehrlich gesagt,ich habe keine Ahnung davon.Was ich aber aus dem Physikunterricht weiß,man dürfte das schon relativ einfach abhörsicher machen,Stichwort Faradayscher Käfig.Sicher hatte man eher Angst vor eingebauten Wanzen.Mit dem Verfolgungswahn war das eben in dieser Zeit so eine Sache.Und die Genossen auf der anderen Straßenseite wollten sicher auch hören,was außerhalb der Glaskiste so gesabbelt wurde und schauen wer so rein und rausgeht.Ob denn in Bonn auf der anderen Straßenseite auch jemand saß? [flash]


Ein kleiner Hinweis: Beim Faradayschen Käfig geht es um den Schutz vor elektrischen Ladungen, nicht um Schutz vor Schallwellen.

@AZ, ich bezweifele, daß man solche Glasräume von der anderen Straßenseite abhören konnte und kann. Der Raum, in dem sich der Glasraum befand, wird zum einen fensterlos gewesen sein, so das die von @Dille beschriebene Methode nicht funktionieren kann. Zum anderen wäre es wohl auch mit Fenstern kaum möglich gewesen.
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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon karnak » 11. Januar 2014, 12:49

Dille hat geschrieben:Nach meinem technischen Verständnis hat ma ja (bei allen Geheimdiensten) mittels Radar oder Laser die Vibrationen der Fensterscheiben (durch den Schall im Innenraum verursacht) "angezapft" und verstärkt und hörbar gemacht.
Deshalb auch die von Karnak erwähnten Lautsprecher zwischen den Glasscheiben. Hier wiederum könnte ich mir als E- Techniker vorstellen, daß die "Gegenseite" den eingestellten Radiosender ermittelt hat und ebenfalls seinem abgehörten Signal überlagert hat, mit gegenläufiger Amplitude, so ähnlich wie heute die Kopfhörer von Bose funktionieren zur Außengeräusch- Unterdrückung -- und damit wieder glasklar das im Innenraum gesprochene Wort "übrig" blieb.

Gruß, Dille

[flash] Ich befürchte,dass haben wir nicht gewusst,vielleicht hat man auch regelmäßig den Sender gewechselt,keine Ahnung,hab ich vergessen.Vielleicht hat man sich auch gar nicht so für unseren Kram interessiert.Aber gibt es denn irgendwo was,ob man die ständige Vertretung der DDR in Bonn von der anderen Seite der Straße"belagert" hat?
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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon Interessierter » 21. März 2014, 10:25

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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon zoll » 27. März 2016, 14:23

Es gab auch eine StäV in Ostberlin. Dorthin wurde ein Kollege von mir versetzt, nachdem er sich auf eine Ausschreibung beworben hatte. Er und seine Familie mit 2 Kindern bezogen in Ostberlin eine neu gebaute Wohnung. Das Mehrfamilienhaus wurde von der DDR gebaut. Die Bewohner wurden vor dem Einzug gewarnt, das in den Räumen verdeckt Wanzen eingebaut seien. Ob das nun wirklich zutraf, keine Ahnung.
Für die Bediensteten der Vertretung war das Leben in Ostberlin insoweit schwierig, weil sie ständig "begleitet" wurden. Die schöne Seite bestand darin, sie konnten die DDR erfahren, und hatten den Vorteil, den wir Westbürger erst nach 1989 genießen konnten.
Telefongespräche, die ich mit dem Kollegen privat führte waren etwas kompliziert, weil es nicht immer eine Verbindung gab, oder die Herstellung dauerte ungewöhnlich lange. Ich denke, Mielke un Konsorten hatten da ihre Finger im Spiel.
Das es von Seiten der Stasi eine ständige Beobachtung gab war den Bediensteten bewußt, nach einiger Zeit der Eingewöhnung störte es aber nicht mehr. Beeinträchtigungen seitens der DDR wurden einfach ignoriert.
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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon Merkur » 27. März 2016, 15:08

zoll hat geschrieben:Das es von Seiten der Stasi eine ständige Beobachtung gab war den Bediensteten bewußt
zoll


Umgekehrt war den DDR-Bediensteten der StäV in Bonn die Aufmerksamkeit des Observationsreferates des BfV auch bewusst. Das übliche Spiel der Dienste im Kalten Krieg.
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR

Beitragvon augenzeuge » 28. März 2016, 18:22

zoll hat geschrieben:Es gab auch eine StäV in Ostberlin.
zoll


Exakt! Schau mal in diesen Thread.... [hallo]
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